Frank Herbert

 4 Sterne bei 915 Bewertungen
Autor von Der Wüstenplanet, Der Herr des Wüstenplaneten und weiteren Büchern.
Autorenbild von Frank Herbert (©kein Urheberrecht mehr)

Lebenslauf von Frank Herbert

Eine Ikone der Science-Fiction: Frank Herbert wurde 1920 in Tacoma, Washington, geboren und arbeitete als Austerntaucher, TV-Kameramann, Rundfunksprecher und Journalist. 1963 wurde der erste Teil seines SciFi-Reihe "Dune" , zu deutsch "Der Wüstenplanet", veröffentlicht. Der dritte Teil, der 1976 erschien, schaffte es aufgrund von Mundpropaganda bis in die Bestsellerlisten von Publishers Weekly. Nach der Verfilmung durch David Lynch 1984 wurden die Dune-Bände zum Weltbestseller. Daneben veröffentlichte Herbert auch einen Erzählband mit Kurzgeschichten. Frank Herbert starb am 11. Februar 1986.

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Der Wüstenplanet: Der Wüstenplanet 1

Neu erschienen am 09.06.2020 als Hörbuch bei Random House Audio, Deutschland.

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Cover des Buches Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)

Der Wüstenplanet

 (365)
Erscheint am 09.11.2020
Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)

Der Herr des Wüstenplaneten

 (108)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Die Kinder des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319554)

Die Kinder des Wüstenplaneten

 (96)
Erscheint am 12.10.2020
Cover des Buches Der Gottkaiser des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186866)

Der Gottkaiser des Wüstenplaneten

 (74)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Die Ketzer des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186873)

Die Ketzer des Wüstenplaneten

 (62)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Die Ordensburg des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186880)

Die Ordensburg des Wüstenplaneten

 (55)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Hellstroms Brut (ISBN: B005HPZ1GG)

Hellstroms Brut

 (8)
Erschienen am 01.01.1977

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Neue Rezensionen zu Frank Herbert

Neu

Rezension zu "Die Ketzer des Wüstenplaneten" von Frank Herbert

Die faulen Früchte aus des Gottkaisers Garten
TheSaintvor 25 Tagen

Die zweite Trilogie der "Dune"-Saga von Frank Herbert beginnt 1.500 Jahre nach den Geschehnissen des letzten Romans.

Der tyrannische Gottkaiser Leto II Atreides hatte über Jahrtausende eine Weiterentwicklung der Menschheit unterdrückt. Nach seinem Tod jedoch strömten die verschiedenen Völker hinaus ins Universum und eine Weiterentwicklung konnte stattfinden.

Nun kehren die Völker der Diaspora (Existenz religiöser, nationaler, kultureller oder ethnischer Gemeinschaften in der Fremde, nachdem sie die traditionelle Heimat verlassen haben) zurück und fordern das bisherige Machtgefüge im Namen der "Geehrten Matres" heraus. Die "Matres" sind ein extrem gewalttätiger Frauen-Orden, der alles zerstört, was er nicht beherrschen kann. Die derzeitigen Ordnungsmächte - Bene Gesserit und Bene Tleilax - müssen sich dieser Herausforderung stellen und bilden eine Zwangsallianz... wobei sie aber ihre eigenen Ziele im Hintergrund weiterverfolgen.

Die Bene Gesserit ziehen auf Gammu (der alte Planetenname lautet Giedi Primus) einen neuen Duncan-Idaho-Ghola der Tleilaxu auf, der dann mit dem aus der Sandwüste auf Rakis (ehemals Arrakis, der Wüstenplanet) aufgetauchten Mädchen Sheeana in Verbindung gebracht werden soll. Sheeana hat nämlich die Gabe, mit den Sandwürmern kommunizieren zu können. Nebenbei versuchen sie das Geheimnis des Klonverfahrens sowie das der Frauen der Tleilaxu zu erfahren.

Die Bene Tleilax haben es nach ewig langer Zeit geschafft, die Gewürzmelange (Spice) künstlich herzustellen und somit das Gewürzmonopol zu brechen. Mit dem Auftauchen der "Geehrten Matres" bringen die Tleilaxu neuartige Gestaltwandler zum Einsatz und versuchen ihren Orden gegen die Bene Gesserit auszuspielen.

Als Gammu angegriffen wird, schafft es der pensionierte Bashar und Ghola-Ausbilder Miles Teg, Duncan Idaho und die Ehrwürdige Mutter Lucilla in Sicherheit zu bringen... er wird jedoch bei der Kontaktaufnahme zu den Bene Gesserit gefangen genommen. Auf ihrer Flucht geraten Duncan und Lucilla an die Geehrte Mater Murbella, die den blutjungen Duncan durch sexuelle Prägung ihrer Gruppierung hörig machen will. Doch sie tappt damit in eine Falle der Tleilaxu, die in Duncan's Zellen ein Geheimprogramm aktiviert, welches den zu Prägenden bemächtigt, die Prägende gefügig zu machen. Die Beiden geraten somit in eine unauflösliche Abhängigkeit.

Bei Miles Teg werden während eines Verhörs durch die Geehrten Matres übermenschliche Fähigkeiten freigesetzt, die ihn nicht nur extrem schnell werden lassen, sondern ihm auch kurze Einblicke in die nahe Zukunft ermöglichen. Es gelingt ihm mit einem Nicht-Schiff der Matres die Flucht. Auf dem Wüstenplaneten holt er seine Tochter Odrade (eine Ehrwürdige Mutter), Sheeana und einen Sandwurm ab... Doch die Rettung kostet ihn das Leben, als die Geehrten Matres den Wüstenplaneten zu Schlacke verbrennen...

Es ist wieder ein faszinierendes Ränkespiel verschiedenster Interessengruppen. Die Ordnung des Universums hat sich verändert und die Menschheit kehrt in all ihrer Grausamkeit zurück. Frank Herbert startet die zweite Trilogie mit einem tollen Mix neuer und altvertrauter Figuren. Der Brückenschlag gelingt ihm dank sehr klar und logisch ausgeführter Erklärungen exzellent. Wiedersehensfreude paart sich beim Lesen mit verblüffenden neuen Entwicklungen und Situationen. Wenn es manchmal auch Zwiegespräche der Figuren mit sich selbst gibt und diese den Fortgang der Handlung etwas lähmen, so sind diese Gedankengänge trotzdem spannend und hilfreich im Verständnis dieser neuen Ordnung im Universum. Wie alle Vorbände ist auch dieser 5. Roman eine Wonne!

Kommentare: 23
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Rezension zu "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert

Ein Klassiker zu Recht, aber konnte mich nicht überzeugen
ariadnevor 4 Monaten

Dune ist das Buch, das ich schon am längsten auf meinem SuB habe. Einige Jährchen starrt es mich schon vorwurfsvoll an, dass ich es endlich mal aufschlagen soll. Endlich habe ich den dicken Klassiker angepackt und ich muss leider sagen, dass es mich nicht wirklich überzeugen konnte.

Zuerst einmal das Gute: Der Autor hat ein fantastisches Setting errichtet und zum Worldbuilding an sich habe ich auch gar nichts aussetzen. Ich kann absolut nachvollziehen, warum viele Leute Dune lieben und es als Klassiker der Science Fiction (obwohl, da waren auch ein paar Fantasy Elemente mit drinnen) ansehen.

Aber das allein hat bei mir nicht gereicht, um mit der Handlung und den Protagonisten warm zu werden. Dune hat, besonders zu Beginn, einige Längen und ich musste mich richtig aufraffen, weiterzulesen. Ich wollte einfach wissen, wie die Geschichte sich entwickelt und hatte im Großen und Ganzen keine Probleme mit der Handlung, obwohl mir der Sprach- und Erzählstil so gar nicht gefielen. Nach dem 100x hab auch ich verstanden, dass Wasser eine große Rolle für ein Volk auf einem Wüstenplanet spielt. Das braucht man nicht x-Mal wiederholen.

Viele Dialoge und innere Gedankengänge der Charaktere haben nicht dazu beigetragen, dass sich am Ende von fast 800 Seiten viel abgespielt hat. Und so richtig verstehen konnte ich die Protas dann auch nicht. Dazu gehört noch, dass dieser Messias/Vorsehung/religiösen Fanatiker Handlungsstrang etc. überhaupt nicht so mein Geschmack war. 

Ich hab für das Buch für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht und das ist an sich schon ein Zeichen, dass es nichts für mich war. Es hat auch keinen richtigen Eindruck bei mir hinterlassen und beginnt schon langsam zu verblassen.

Naja, jetzt habe ich auch 1 Buch auf meinem ewig langen SuB weniger, dass ich schon so lange lesen wollte. 2 Sterne für "es war ok, werde ich aber sicher nicht wieder lesen".

Kommentare: 2
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Rezension zu "Der Herr des Wüstenplaneten" von Frank Herbert

Frank Herbert – Der Herr des Wüstenplaneten
einz1975vor einem Jahr

Wer 1971 die Erstveröffentlichung des Buches „Der Herr des Wüstenplaneten“ schon gelesen hat, bekommt jetzt eine komplett neu übersetzte Variante und vielleicht entdeckt man noch so einige verstecke Neuigkeiten. Dies ist der zweite Teil der großen Wüstenplaneten-Saga. Der Kampf um Arrakis (der Wüstenplanet) wurde von Paul Atreides erfolgreich gewonnen und wird ab sofort auch Muad’dib genannt und von den Einheimischen, den Fremen, zu ihrem Propheten ernannt. Er muss jetzt nicht nur die Gewürz-Produktion überprüfen, sondern auch den aufkeimenden Djihad versuchen unter Kontrolle zu halten. Die gesamte Galaxis ist in Aufruhr und er steht ihr als Galionsfigur vorn an. Währenddessen versuchen sich mehrere Mächte gegen ihn zu verschwören.

Allein schon die Nichtschwangerschaft seiner Konkubine Chani und die Verhandlungen mit der Ehrwürdigen Mutter Mohiam, zeugen von aufkeimenden Problemen. Diese schwierige Zeit, in denen er sich befindet, werden mehre Figuren ihn noch entgegengestellt, welche er anfänglich nicht einordnen kann, aber dank seiner Kräfte erkennt er, zu welcher Zeit sie ihre Karten ausspielen. Wir erleben auch einen verstorbenen Freund von Paul wieder - Duncan Idaho. Dieser war sein Lehrmeister und wurde jetzt von der Raumfahrergilde geschickt, um an der Seite von Muad’dib zu sein, doch hat er insgeheim noch einen weiteren Auftrag? Mit derart vielen Intrigen und Spielereien im Hintergrund, gerät der eigentliche Planet schon fast in Vergessenheit.

Doch einige Ausflüge von Paul erinnern an den ersten Roman und bringen uns wieder in diese verwunschene Gegend zurück. Kein Wasser – Denn nur die Wüste ist rein! Es wird sehr wenig von der Zeit gesprochen, in der wir uns befinden. Es müssen schon viele tausend Jahre vergangen sein, denn die Menschen selbst haben nicht nur die Galaxie erobert, sie haben sich auch selbst verändert. Das Gewürz bleibt Dreh- und Angelpunkt, denn daraus entsteht die eigentliche Macht des Imperators. Die blau glühenden Augen sind nur ein Merkmal, interessanter ist die Vorausschau in die Zeit. Nicht nur Paul beherrscht diese Kraft, auch einige seiner Gegner.

Das er hier sein Schicksal erneut finden wird, war irgendwie von Anfang an herauszulesen. Die Kraft, welche er noch im ersten Roman besaß, verfällt von Seite zu Seite. Nicht das die Gegner stärker wären, vielmehr ergibt er sich seinem selbstgeschaffenen Mythos und erkennt sein eigenes Opfer, zum Wohle der Menschheit. Ich gebe zu, dass es nicht immer einfach war sich jede Situation auch akkurat vorzustellen oder jedem Wortlaut zu folgen. Dies mag zum einen am Autor selbst liegen, aber zum anderen auch an der Übersetzung. Das Mitleid mit der Hauptfigur hat man dennoch und sein Ziel in Frieden leben zu können, wird erst am Ende des Romans Wirklichkeit.

Fazit:
Der Herr des Wüstenplaneten übergibt sein Zepter, doch der Weg dahin, ist von Intrigen und Hinterlist gesät. Frank Herbert schuf mit dem Wüstenplaneten ein wirklich beeindruckendes eigenes Universum, an das kaum ein anderes heranreicht. Dennoch hinterlassen kompliziert verstricke Szenen den Eindruck einer unwirklichen Welt. Fans des ersten Teils finden sich schnell zurecht, da es viele bekannte Figuren gibt, welche ihre bekannten Gesichter zeigen. Möge der Wüstenplanet zurück ins Kino kommen und uns optisch erfreuen.

Matthias Göbel

Autor: Frank Herbert
Übersetzer: Jakob Schmidt
Klappenbroschur: 336 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 11.02.2019
ISBN: 9783453319547 

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Gespräche aus der Community

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Hi, ich habe den originalen Wüstenplanet-Zyklus von Frank Herbert verschlungen. Jetzt habe gesehen, dass sein Sohn Brian Herbert die Arbeit seines Vaters fortgesetzt und ebenfalls Bücher über den Wüstenplaneten veröffentlicht hat. Sind die noch genauso gut oder lohnt es sich nicht?
2 Beiträge
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Zusätzliche Informationen

Frank Herbert wurde am 08. Oktober 1920 in Tacoma, Washington (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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