Frank Herbert Dune Messiah

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Inhaltsangabe zu „Dune Messiah“ von Frank Herbert

A fresh new cover look for the second DUNE novel, to accompany publication of PAUL OF DUNE. (Quelle:'Flexibler Einband/04.09.2008')

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  • Rezension zu "Dune Messiah" von Frank Herbert

    Dune Messiah

    sabisteb

    06. January 2013 um 13:27

    Religion, too, is a weapon. What manner of weapon is religion when it becomes the government? Zwölf Jahre sind seit den Ereignissen von Dune vergangen. Muad'dib's Jihad verbrennt seidem das bekannte Universum. Seine Qizarate Missionare tragen seine Religion von Planet zu Planet und dieser religiöse Kolonialismus hat in diesen zwölf Jahren fast alle Menschen unter seine Kontrolle gebracht. Dieser Krieg kostete 61 Millionen Menschen das Leben, vernichtete 90 Planeten und demoralisierte weitere 500. Er löschte die Gefolgscheft von 40 verschiedenen Religionen aus. Paul Atreides herrscht nun fast uneingeschränkt, wenn nun ist eine Straftat mehr als eine Straftat, sie ist Sünde. Es ist genau das eingetreten, was Paul Atreides so verzweifelt zu verhindern suchte. Die Religion, die er zunächst nur dazu benutzte, seine politischen Pläne durchzusetzen, hat sich verselbstständig, und aus ihm wurde eine Gallionsfigur, ein Gott, der von den Massen angebetet wird und der keine Chance hat, sich selber aus dem Netz zu befreien, dass er sich selber geknüpft hat. Nur wenige lehnen sich noch gegen diesen religiösen Despotismus auf: die Bene Gesserit, die Spacing Guild und die Tleilaxu. Sie verbünden sich mit Pauls politischer Ehefrau, deren Ehe nur auf dem Papier besteht, Prinzessin Irulan, sie soll verhindern, dass Chani ein Kind bekommt und stattdessen selber den Thronfolger gebären, stößt dabei aber auf Pauls Widerstand. Man könnte sagen, der Autor exerziert mit seiner Dune Reihe Ciceros De re publica durch. In jedem seiner Bände versucht er eine neue Regierungsform, um letztendlich das vernichtende Fazit zu ziehen, dass auch diese sich korrumpiert und an der Machtgier zugrunde geht. Im ersten Band scheitert die feudalistische Oligarchie an der Gier der Oligarchen, aus ihr wird eine religiös motivierte Regierung, die ebenfalls an Korruption und Machtgier zugrunde geht. Daneben geht es aber noch um tief philosophische Fragen. Paul sieht die Zukunft, bzw. verschiedene Zukünfte. Er entscheidet sich für eine und wird von dieser gefangen genommen und seiner Wahlfreiheit beraubt. Hier geht es letztendlich um die Frage, ist unser Schicksal vorherbestimmt, oder haben wir die Wahl? Die Gesellschaft, die Paul geschaffen hat, mit ihrem Glauben an Orakel und daran, dass man die Zukunft vorhersehen kann, geht davon aus, dass alles bereits vorbestimmt ist, jeder will in die Zukunft blicken, um danach seine Entscheidungen auszurichten. Paul will sich dieser vorherbestimmten Zukunft entziehen, er will den Menschen wieder die Möglichkeit geben, selber zu entscheiden, aber ist dies möglich? In einer mit Spice gesättigten Umwelt kann jeder mittels Orakelkarten einen Blick in die Zukunft nehmen. Eine schauerliche Vorstellung. Das Buch erschien 1969, aber die Themen sind zeitlos, besonders heute, in denen im Nahen Osten genau diese Regierungsformen nach dem Umsturz einer feudalistischen Oligarchie oder Diktatur entstehen. Und genau wie in diesen Romanen prophezeit gehen diese religiös fundamentalistischen Regierungsformen den Weg, den auch Pauls Universum nimmt: Massenmord, Unterdrückung und letztendlich Umsturz in Children of Dune. Harte Kost. Letztendlich ist dies weniger ein Sci-Fi Roman, als eine Philosophische Schrift mit Sci-Fi Zuckerguss. Man erlebt mehr die Innensicht der Protagonisten, ihre Selbstzweifel und Zweifel, als dass wirklich was geschieht. Wer Action und Handlung sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden. Wer auf der Suche nach Sozialkritik in Sci-Fi Gewand ist, der wird bestens bedient werden. Das Buch ist erneut voller Zitate, die zeitlos sind, und nachdenklich machen. Der Autor geht in diesem Band vor allem die Verquickung von Religion und Staat hart an: As with all priests, you learned early to call the truth heresy. They're trained to believe, not to know. Belief can be manipulated. Only knowledge is dangerous. "Constitutions become the ultimate tyranny," Paul said. "They're organized power on such a scale as to be overwhelming. The constitution is social power mobilized and it has no conscience. It can crush the highest and the lowest, removing all dignity and individuality. It has an unstable balance point and no limitations. I, however, have limitations. In my desire to provide an ultimate protection for my people, I forbid a constitution.” Truth suffers from too much analysis. Analyze it and reduce it to mere words laid out for burial People always expect the worst of the rich and powerful, Sire. It is said one can always tell an aristocrat: he reveals only those of his vices which will make him popular. Power tends to isolate those who hold too much of it. Eventually, they lose touch with reality . . . and fall. People aren't concerned with love; it's too disordered. They prefer despotism. Too much freedom breeds chaos. We can't have that, can we? And how do you make despotism lovable?" We are so money-rich and so life-poor. There are problems in this universe for which there are no answers To endure oneself may be the hardest task in the universe. That people cling to Imperial leadership because space is infinite. They feel lonely without a unifying symbol. For a lonely people, the Emperor is a definite place. They can turn toward him and say: 'See, there He is. He makes us one.' Perhaps religion serves the same purpose, m'Lord."

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