Frank Kauffmann , Beate Fahrnländer Tsozo und die fremden Wörter

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Inhaltsangabe zu „Tsozo und die fremden Wörter“ von Frank Kauffmann

Die neue Sprache ist wie ein wilder Mustang, sagt Tsozos Oma. Dank ihr gibt Tsozo nicht auf. Mit viel Geduld und Aufmerksamkeit gelingt es ihm schließlich, die neuen Wörter zu zähmen. Tsozo zieht mit seinen Eltern weg aus seinem Dorf in ein anderes Land, in dem alles neu ist, vor allem aber die Sprache. Er versteht die fremde Sprache nicht, ist traurig und sehnt sich nach der alten Heimat. Seine Oma rät ihm am Telefon: Mach die Augen auf, spitze die Ohren und hab Geduld, dann wird die neue Sprache zu dir kommen. Auf dem Spielplatz lernt Tsozo drei Kinder kennen, von denen er die ersten Wörter lernt. Als seine neuen Freunde wenig später in Gefahr geraten, zeigt sich, dass seine Oma recht hatte. Tsozo kann sich in der neuen Sprache verständigen und Hilfe holen.

Ein tolles Kinderbuch, aber nicht nur für Kinder,ich fand es auch sehr schön zu lesen.

— giulianamiriam
giulianamiriam

In diesem sehr gelungenen Buch über ein Einwandererkind steht das Thema Spracherwerb zentral und kindgerecht im Mittelpunkt.

— Barbara62
Barbara62

Tsozo lernt schnell eine neue Sprache. Nachdem er sich traut sie anzuwenden, klappt es sehr gut.

— Drei-Lockenkoepfe
Drei-Lockenkoepfe

Wie fühlt sich ein Kind in der Fremde? Ein Buch, das Kinder und Erwachsene ermuntert auf einander zuzugehen. Lesen, mitfühlen und freuen!

— sunlight
sunlight

Schöne Geschichte über Sprachbarrieren und Freundschaft

— danielamariaursula
danielamariaursula

Toll!

— Stelze74
Stelze74

Ein sensibel geschriebenes Mutmachbuch für Kinder, um Verständnis für ausländische Mitschüler zu bekommen.

— Briggs
Briggs

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  • Wörter und Freundschaft

    Tsozo und die fremden Wörter
    Briggs

    Briggs

    27. February 2016 um 09:50

    Wunderschöne Bilder ergänzen die liebevoll geschriebene Geschichte um den Jungen Tsozo, der sich plötzlich in einem Land mit fremder Sprache zurechtfinden soll und es anfangs schwer hat, Kontakte zu finden. Allmählich erobert er die neue Sprache für sich und gleichzeitig ein paar Freunde, und als er es schafft, ihnen aus einer brenzligen Situation herauszuhelfen - mit den Sprachfetzen, die er mittlerweile beherrscht -, ist er angekommen. Die Wörter, die er hinzulernt, werden immer mit roter Schrift dargestellt, sodass ein mitlesendes Kind gut erkennen kann: Es geht immer schneller, das mit dem Lernen... Wo Tsozo anfangs drei Wörter lernt, sind es später zehn und noch weiter lernt er, was man als Vorleser seinem Kind nochmal sagen kann: Sprache und Sprechen sind wichtig zum Zusammenleben. Hab Verständnis mit dem neuen Kind in der Kita!

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  • Kommunikation hat viele Sprachen

    Tsozo und die fremden Wörter
    giulianamiriam

    giulianamiriam

    27. October 2015 um 16:12

    Kommunikation hat viele Sprachen. Die Geschichte mit Tsozo, der mit seinen Eltern in ein für ihn fremdes Land mit einer fremden Sprache zieht, zeigt das Kommunikation viele Sprachen hat. Durch eine gemeinsame Sprache wird das Zusammenleben einfacher, wie auch Tsozo mit seinen neuen Freunden vom Spielplatz gelernt hat. Man muss die neue Sprache sich nur trauen zu sprechen und dies hat der junge Mann in seiner Not gemacht und so seinen neuen Freunden ganz toll geholfen! Ein schönes Buch!

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  • Buchverlosung zu "Tsozo und die fremden Wörter" von Frank Kauffmann

    Tsozo und die fremden Wörter
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Wenn Worte zur Sprache werden ... Ein fremdes Land, eine fremde Sprache - eine große Herausforderung, gerade für Kinder. Wie ist es, wenn man aus seinem gewohnten Umfeld herausgerissen wird und sich an einem unbekannten Ort einer unbekannten Sprache stellen muss? Dieser Frage geht Frank Kauffmann in seinem Kinderbuch "Tsozo und die fremden Wörter" nach. Möchtet ihr mehr darüber erfahren? Mehr zum Buch: Die neue Sprache ist wie ein wilder Mustang, sagt Tsozos Oma. Dank ihr gibt Tsozo nicht auf. Mit viel Geduld und Aufmerksamkeit gelingt es ihm schließlich, die neuen Wörter zu zähmen. Tsozo zieht mit seinen Eltern weg aus seinem Dorf in ein anderes Land, in dem alles neu ist, vor allem aber die Sprache. Er versteht die fremde Sprache nicht, ist traurig und sehnt sich nach der alten Heimat. Seine Oma rät ihm am Telefon: Mach die Augen auf, spitze die Ohren und hab Geduld, dann wird die neue Sprache zu dir kommen. Auf dem Spielplatz lernt Tsozo drei Kinder kennen, von denen er die ersten Wörter lernt. Als seine neuen Freunde wenig später in Gefahr geraten, zeigt sich, dass seine Oma recht hatte. Tsozo kann sich in der neuen Sprache verständigen und Hilfe holen. Neugierig geworden? Hier könnt ihr einen ersten Blick ins Buch wagen. Zusammen mit dem Orell Füssli Verlag verlosen wir 10 Exemplare von "Tsozo und die fremden Wörter". Was ihr dafür tun müsst? Beantwortet folgende Frage und diskutiert mit den anderen Teilnehmern darüber: Welchen besonderen Herausforderungen müssen sich eurer Meinung nach gerade Kinder stellen, wenn sie in ein fremdes Land ziehen? Wir sind gespannt auf eure Antworten und die Diskussion und drücken euch ganz fest die Daumen! Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 105
  • Wie die Wörter zu uns kommen

    Tsozo und die fremden Wörter
    Barbara62

    Barbara62

    Tsozo ist mit seinen Eltern in ein deutschsprachiges Land eingewandert. Fern der vertrauten Umgebung, der Verwandten und Freunde fühlt er sich sehr einsam, vor allem, weil er die neue Sprache nicht versteht. Ein Telefonat mit seiner Großmutter und ihr Rat, die neue Sprache einfach zu sich kommen zu lassen, Geduld zu üben und die Ohren zu spitzen, macht ihm Mut. Und siehe da, das erste Wort findet auf dem Spielplatz zu ihm: "Tor". Und als die erste Hürde genommen ist, folgen weitere Wörter, im Text jeweils rot abgedruckt. Doch nicht nur Tsozo ist aufgeschlossen, auch die anderen Kinder gehen offen auf ihn zu und beziehen ihn ganz unvoreingenommen ein. Als eine Notsituation eintritt, kann er mit seinem gelernten Vokabular bereits Hilfe holen und wird zum Retter und Helden. Tsozos Familie ist keine der Flüchtlingsfamilien, die im Moment in Deutschland in Massenunterkünften unterkommen, sondern zieht sofort in eine eigene Wohnung und scheint finanziell abgesichert zu sein. Der Autor Frank Kauffmann verzichtet sicher bewusst auf Tsozos Vorgeschichte und konzentriert sich ausschließlich auf die Themen Spracherwerb und Integration, um die kleinen Leserinnen und Leser nicht zu überfordern. Dies finde ich sehr gut gelungen. Durch die große Schrift, wenig Text und die ausgesprochen reiche, durchgehend farbige und sehr kindgerechte Illustrierung ist das Buch für Kinder ab ca. dem zweiten Schuljahr selbständig zu bewältigen. Gleichzeitig eignet es sich jedoch auch schon für Fünfjährige zum Vorlesen und kann bei älteren Migrantenkindern eingesetzt werden. Für mich war dies das erste Kinderbuch aus dem Schweizer Verlag Orell Füssli und es hat mir sowohl von der Bearbeitung des Themas als auch von der Ausstattung her ausnehmend gut gefallen.

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    • 3
    Barbara62

    Barbara62

    19. October 2015 um 08:03
  • Tsozo und die fremden Wörter

    Tsozo und die fremden Wörter
    MarTina3

    MarTina3

    Tsozo zieht mit seinen Eltern in ein anderes Land. Dort ist sein größtes Problem, dass er die neue Sprache nicht kann. Dann lernt er auf dem Spielplatz andere Kinder kennen. Und mit ihnen lernt er langsam Wörter und deren Bedeutung in der neuen Sprache. Als die Kinder bei einem Ausflug in Gefahr geraten, ist Tsozo gefragt. Schafft er es, für die anderen rechtzeitig Hilfe zu holen? Meine Meinung: In diesem Buch geht es um die Schwierigkeit, eine neue Sprache zu lernen. Es wird schön kindgerecht und interessant erzählt, wie schwer es für Tsozo ist, ohne Sprachkenntnisse in ein fremdes Land zu ziehen. Durch aufmerksames Zuhören und Nachahmen schafft er es aber, langsam einzelne Wörter zu lernen und kommt dadurch Schritt für Schritt der neuen Sprache näher. Man bekommt aufgezeigt, dass es auch viel Mut erfordert, sich - ohne große Sprachkenntnisse - mit anderen Menschen zu verständigen bzw. auf diese zuzugehen, weil man selbst ja (fast) nichts versteht. Und trotzdem hat man schon mit ein paar Wörtern Erfolg – wie Tsozo am Ende merkt – man muss sich nur trauen! Fazit: Ein schönes Buch, das das Verständnis für ausländische Kinder wecken kann. Auch kann es Kindern Mut machen, die selbst mit ihrer Familie in ein anderes Land ziehen und die Sprache lernen müssen.

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    • 3
    Barbara62

    Barbara62

    16. October 2015 um 21:31
  • Manchmal bringen einen wenige Worte zum Erfolg

    Tsozo und die fremden Wörter
    Drei-Lockenkoepfe

    Drei-Lockenkoepfe

    14. October 2015 um 08:38

    Tsozo ist ein liebenswerter kleiner Junge, der mit seinen Eltern nach Deutschland gezogen ist. Leider ist er mit der Situation unzufrieden. Tsozo fühlt sich ausgeschlossen. Niemand versteht ihn und er versteht auch niemanden. Nachdem seine Oma ihm Mut zugesprochen hat lernt er sehr schnell Kinder kennen. Und erlebt mit ihnen sogar kleine Abenteuer. Sie helfen ihm im Alltag die Sprache zu verstehen und zu lernen. Die Fibelschrift und die vielen grossen Illustrationen machen das Buch für Leseanfänger reizend. Für Leseanfänger ist dieses Buch keine grosse Herausforderung. Der Autor nutzt keine Verschachtelten Sätze und arbeitet mit einfachen Worten. Die Geschichte zeigt uns das wir durch zuhören und nachahmen viel lernen. Tsozo lernt Worte in einer anderen Sprache auszusprechen und zu benutzten. Er überwindet seine Angst vor dem ungewissen. Manchmal bringen einem wenige Worte zum Erfolg. Tzoso zeigt uns das man zum spielen keine Sprache benötigt. Gerade jetzt wo viele ausländische Kinder in Deutschland sind, ist dies eine schöne Verständigungshilfe. Sie zeigt den Kindern das es nicht einfach ist sich ohne Sprachkenntnisse anderen Mitzuteilen. 

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  • Von den Sprachproblemen eines Flüchtlingskindes

    Tsozo und die fremden Wörter
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    12. October 2015 um 10:52

    Tsozo und die fremden Wörter verdeutlich in kindgerechter Sprache Kindern das Problem der Verständigung in einer fremden Sprache. Tsozo hat mit seinen Eltern aus nicht näher angegebenen Gründen seine Heimat und somit auch Freunde und Verwandte verlassen, um in ein deutschsprachiges Land auszuwandern. Die Familie scheint nicht völlig verarmt zu sein. Die Not von Tsozo scheint vor allem seine Einsamkeit auf Grund der Sprachbarriere zu sein. Fremdsprachen sind für kleine Kinder ein ungreifbares Phänomen, sie gehen ja erst mal davon aus, daß jeder so spricht wie sie. Wenn sie dann erstmals in ein Land kommen, in welchem man ihre Sprache man nicht spricht, sind sie völlig erstaunt und ihre Gesichter ein einziges Fragezeichen. Tsozo geht auf den Spielplatz und fühlt sich ausgeschlossen, weil er nichts versteht, wenn man ihn anspricht. Er merkt jedoch schnell, daß das Kinder oft kommentieren und benennen, was sie gerade tun und durch beobachten und zuhören schnappt er gleich ein paar Wörter auf. Die neuen Wörter sind jeweils rot abgesetzt. Nach und nach lernt Tsozo immer mehr Worte und Leute kennen. Die Spielplatzkinder sind sehr nett zu ihm und nehmen ihn auch gleich mit auf Schatzsuche. Da kann er sich bei ihnen für ihre Offenheit und Freundlichkeit revanchieren und sie aus großer Not retten. Dadurch wird er zum gefeierten Held. Die Fibelschrift ist für Leseanfänger ca. 3 Schuljahr. Die Geschichte ist auch kurz genug, als daß sie es selbst gut lesen können, auch für Lesemuffel. Das Problem der Verständigungsschwierigkeiten wird auch sehr schön und kindgerecht vermittelt und bebildert. Allerdings habe ich etwas vermißt, warum die Familie ihr Land verlassen hat und auch finde ich, daß Tsozo unglaubliches Glück hat, daß alle Menschen die er in seiner neuen Heimat trifft sehr nett zu ihm sind, auch wenn er nichts versteht. Angst vor seinen neuen Mitmenschen muß er nie haben. Daher habe ich einen Stern abgezogen, weil Kinder im lesefähigen Alter oft doch deutlich mehr Fragen zum wieso, weshalb, warum stellen. Das Happy End ist aber für Kinder sehr schön und ein gutes Vorbild.

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  • Sehr schönes Kinderbuch!

    Tsozo und die fremden Wörter
    Stelze74

    Stelze74

    11. October 2015 um 13:25

    Meine Tochter hat gestern meinem Sohn und mir Tsozo vorgelesen. Eigentlich wollten wir das Buch nicht an einem Tag lesen. Aber es war so schön geschrieben, wunderschön illustriert und spannend, dass wir einfach nicht aufhören konnten. Ein ganz tolles Kinderbuch, in welchem absolut treffend beschrieben wird, wie schnell sich Kinder untereinander verständigen können, voneinander lernen und vorurteilslos Freundschaft schließen.

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