Frank Kodiak Nummer 25

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Inhaltsangabe zu „Nummer 25“ von Frank Kodiak

Psychopath gegen Psychopath: ein nervenzerrender Thriller, ein unerbittliches Duell auf Leben und Tod.

Der Schriftsteller Andreas Zordan ist Dauergast auf den Bestsellerlisten. Die riesige Fangemeinde kann nicht genug kriegen von seinen Thrillern. Nichts bereitet Zordan mehr Freude als das detailgenaue Beschreiben ausgefallener Tötungsmethoden. Das gelingt dem Einzelgänger nur, weil er sich selbst für einen Psychopathen hält. Er ist kontaktscheu, meidet andere Menschen und lebt einsam in einem ehemaligen Forsthaus im Wald. Er weiß: Würde er nicht in seinen Büchern töten, müsste er auf die Realität ausweichen.
Als er eines Morgens im Garten die übel zugerichtete Leiche eines Mädchens im Teenageralter findet, meldet er es nicht der Polizei, sondern lässt sich auf ein Psychoduell mit einem Mörder ein, der ihn offenbar herausfordert. Und muss erkennen, dass er selbst weit entfernt ist von dessen kaltblütiger Grausamkeit.

Ein super Thriller mit schockierenden Szenen!

— TweetyPebbles

Intelligent aufgebauter Psychothriller der einen von Seite zu Seite mitreißt. Absolut empfehlenswert

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Einfach nur GENIAL! Der erste Thriller seit langem der mich so geschockt und überrascht hat. Gänsehaut pur und perfekter Plot.

— AnnMan

Abwechslungsreiche Spannung mit interessanten Charakteren und einem völlig unerwarteten Finale.

— antonmaria

Spannender und überzeugender Thriller über das fesselnde Duell zweier Psychopathen

— ech

Spannend und auf spezielle Art unterhaltsam

— SillyT

Anstrengend und langweilig

— brauneye29

Wer es detailgetreu mag - bitte!

— Judiko

Ganz gut, aber etwas fehlte, hatte mir etwas mehr von versprochen. Schließlich handelt es sich um ein Pseudonym von Andreas Winkelmann.

— Thrillerlady

Hatte ich mir irgendwie mehr von versprochen...

— Ninchen2

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  • Nummer 25

    Nummer 25

    Pokerface

    10. October 2017 um 11:03

    Zum Buch: Der Schriftsteller Andreas Zordan ist Dauergast auf den Bestsellerlisten. Die riesige Fangemeinde kann nicht genug kriegen von seinen Thrillern. Nichts bereitet Zordan mehr Freude als das detailgenaue Beschreiben ausgefallener Tötungsmethoden. Das gelingt ihm nur, weil er sich selbst für einen Psychopathen hält. Er ist kontaktscheu, meidet andere Menschen und lebt einsam in einem ehemaligen Forsthaus im Wald. Er weiß: Würde er nicht in seinen Büchern töten, müsste er auf die Realität ausweichen. Als er eines Morgens im Garten die übel zugerichtete Leiche eines Mädchens im Teenageralter findet, meldet er es nicht der Polizei, sondern lässt sich auf ein Psychoduell mit einem Mörder ein, der ihn offenbar herausfordert. Und muss erkennen, dass er selbst weit entfernt ist von dessen kaltblütiger Grausamkeit. Meine Meinung: Leider konnte mich das Buch nicht abholen. Überhaupt nicht. Ich habe mich durch die erste Hälfte des Buches kämpfen müssen. Ja, ich habe es zu Ende gelesen, aber nein, ich fand es nicht gut. Ich wollte einfach nicht abbrechen. Eigentlich sind Thriller ja genau meins. Aber dieser - ich kann noch nicht einmal genau sagen, warum mich das Buch nicht erreichen konnte. Vieles fand ich nahezu phantastisch und aufgesetzt. Vieles war mir einfach zu sehr durchschaubar. Mit dem Charakter der Journalistin Greta bin ich nun überhaupt nicht warm geworden. Die hübsche Frau, die verblüffende Ähnlichkeit mit Helene Fischer hat und ständig versucht, gegen eine Männerdomäne anzukämpfen und sich nicht auf ein Sexualobjekt reduzieren zu lassen, oder als Dummchen dazustehen. Und sich schon gar nicht verniedlichen lassen will. Das heißt im Klartext: Kosenamen wie "Schätzchen" gehen bei ihr gar nicht. Ich denke, dass man heute gut aussehen kann und sich trotzdem Respekt verschaffen kann. Sicher hat man immer und überall mit etwaigen Vorurteilen zu kämpfen, aber man kann sich auch in Sachen hineinsteigern. Und wenn man so vehement kämpft wie Greta, dann denke ich nicht, dass man dann noch die "Vorteile" gezielt einsetzt, um an Informationen zu kommen. Das ist der Widerspruch schlechthin. Konnte mich nicht überzeugen, hat mich eher genervt. Die Todesarten im Buch sind ziemlich heftig beschrieben und man muss das schon vertragen können. Trotzdem, wie ich schon einmal in einer Rezi geschrieben habe, viel Blut und viele Tote machen noch keinen guten Thriller aus. Ich musste mich wirklich stellenweise zwingen weiterzulesen. Ich fand das Buch einfach nicht spannend. Eher nervig. Zum Ende hin kam etwas Spannung auf, aber die durchschaubaren Charaktere haben meiner Meinung nach viel kaputt gemacht. Schade. Dabei bin ich doch Fan von Herrn Winkelmann.

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  • Ein Thriller, der tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt.

    Nummer 25

    Krimine

    25. August 2017 um 23:31

    Grausame Foltermethoden, literweise Blut und einzigartige Morde sind die Eckpunkte, auf die der Schriftsteller Andreas Zordan seine Thrillern baut, die ihn zu einem gefeierten Bestsellerautor werden ließen. Aber nicht nur die bildhaften Beschreibungen der sadistischen Taten seiner Killer heben ihn von den anderen Autoren seines Genres ab, auch sein Bekenntnis, dass er als Psychopath weiß, wovon er schreibt, lässt seinen Bekanntheitsgrad in die Höhe schnellen. Doch der Ruhm hat auch Schattenseiten und schon bald steht er mit einem toten Mädchen in seinem Backhaus da und mit einem unzurechnungsfähigen Mörder, der ihn herausfordern will."Nummer 25" ist ein spannender und wendungsreicher Thriller, der mit einem undurchsichtigen Plot, einem rasanten Schreibstil und einer düsteren Hauptfigur zu fesseln versteht und mit einer jungen und unerfahrenen Journalistin, die dem schreibenden Monster gefährlich nahekommt. Denn als angehende Enthüllungsjournalistin lässt sich Greta Weiß auf ein Zusammentreffen mit dem neurotischen Schriftsteller ein und wird dadurch in sein Duell mit einem mehrfachen Mörder hineingezogen, das auch für sie lebensgefährliche Züge annimmt. Ein Kampf, dessen Ausgang bis zum Schluss offen ist und der an seinem Ende dem Leser eine ganz besondere Überraschung beschert.Der Erstling von Frank Kodiak, hinter dessen Identität kein anderer als der bekannte Schriftsteller Andreas Winkelmann steckt, ist erschreckend und faszinierend zugleich. Zwar hat der versierte Autor in seinem Thriller einige Klischees zur Anwendung gebracht, wie die abgelegene und düstere Hütte im Wald, den verschrobenen und sehr erfolgreichen Autor oder die bildschöne und naive Reporterin. Hat es aber gleichzeitig verstanden, daraus eine Geschichte zu ersinnen, die auf emotionaler Ebene gut funktioniert. So spürt der Leser förmlich die Unsicherheit und Angst, die regelmäßig um sich greift und das Nervenkostüm der Figuren bis zum Zerreißen spannt.Fazit:Ein gut konstruierter Thriller, der es wunderbar versteht, seine Leser stundenlang zu fesseln und der tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt.

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  • Gelungener Thriller

    Nummer 25

    Idefix040410

    25. August 2017 um 20:03

    Der erfolgreiche Schriftsteller Andreas Zordan ist ein absoluter Einzelgänger und bezeichnet sich selbst als Psychopath. Er lebt in einem ehemaligen Forsthaus im Wald und meidet Menschen wie Katzen das Wasser. Zurückgezogen schreibt er Thriller, die auf den Bestsellerlisten landen und ziemlich abgefahren sind, was Tötungstmethoden angeht. Aber dafür lieben ihn seine Fans. Allerdings findet einer von ihnen wohl besonders Gefallen an Zordan, denn eines morgens findet dieser eine übel zugerichtete Mädchenleiche in seinem Garten. Statt aber die Polizei zu informieren, begibt er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Ihm zur Seite steht die junge, aber noch unerfahrene Journalistin Greta Weiß, die von Zordan unbedingt ein Interview möchte, um in ihrer Kariere schnell voran zu kommen. Doch Greta muss schnell erkennen, dass Zordan ein gefährlicher und nicht zu unterschätzender Mensch ist und sie stellt sich die Frage, inwieweit sie ihm überhaupt glauben und vertrauen kann.Hinter dem Pseudonym Frank Kodiak versteckt sich kein geringerer Autor als Andreas Winkelmann – der schon zahlreiche Thriller erfolgreich veröffentlicht hat und bei Fans des Thriller-Genre kein Unbekannter ist. Dementsprechend freute ich mich auf dieses Buch. Auf fast 400 Seiten erwartet den Leser Spannung, Nervenkitzel, unerwartete Wendungen, falsche Fährten, ein mitreißender Plot und ein Ende, das es in sich hat und den Leser doch ein klein wenig verblüfft.Die Figuren sind gut ausgearbeitet, mit Zordan kann man sich als Leser eh nicht wirklich anfreunden, weil er ein von sich selbst überzeugter, arroganter Mensch ist, dem die Meinung anderer herzlich egal ist. Trotzdem passte genau das zu seinem Charakter. Fragt sich, wieviel Frank Kodiak in Andreas Zordan steckt? Greta Weiß ist eine Frau, die zwar weiß, was sie will, dabei aber doch noch unerfahren und etwas naiv ist. Manche ihrer Handlungen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.Leider fand ich, dass die Spannung in der Mitte des Buches ein wenig nachließ. Normalerweise lese ich Thriller in einem Rutsch durch, hier lag das Buch auch mal ein paar Tage im Regal. Die Kurve hat Frank Kodiak aber dann doch wiederbekommen, was Spannung angeht und gegen Ende des Buches konnte ich es dann auch nicht mehr aus der Hand legen.Für einen Pageturner hat „Nummer 25 “ nicht ganz gereicht, ich vergebe deshalb 4 von 5 Sternen.

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  • Von Manipulationen und Klischees

    Nummer 25

    NiliBine70

    20. August 2017 um 12:35

    Inhalt: Andreas Zordan, seines Zeichens gefeierter Thriller-Autor, lebt ziemlich abgeschieden und ohne großen Außenkontakt in seiner Hütte und feilt dort an seinen brutalen Thrillern. Sehr deteilverliebt will er genau wissen, ob etwas auch wirklich funktioniert. Immerhin behauptet er von sich selbst, auch ein Psychopatz zu sein und hält deshalb alle auf Abstand. Doch dann findet er hinter seinem Haus die Leiche eines jungen Mädchens, welches genau wie in einem seiner größten Thriller beschrieben drapiert wurde und er muss zunächst feststellen, dass er wohl eine große Psychopathen-Ausnahme ist. Für ihn zu allem Überfluss taucht auch noch eine hartnäckige Reporterin auf und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Meine Meinung: Von Manipulationen und Klischees Sicher wusste ich, dass Frank Kodiak das Pseudonym von Andreas Winkelmann ist. Deswegen wollte ich das Buch auch unbedingt lesen. Und vor allem, als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe! Psychopathen unter sich! Genau meine Spielwiese! Und zu Beginn hatte ich auch wirklich einen Riesen“spaß“! Doch irgendwo so nach einem Drittel flachte das für mich etwas ab. Von der Idee her bin ich nach wie vor davon überzeugt, das hätte richtig gut funktionieren können. Aber nicht mit den Längen, die zum Teil für mich einfach unnötig waren. Schade... Witzig fand ich, dass die Reporterin ein Helene-Fischer-Double sein konnte. Darüber habe ich echt lachen müssen. Armes Mädel ;-) Immerhin hat man damit eine perfekte Vision von ihr vor Augen! Was Andreas Zorban angeht, hab ich auch eine gute Vorstellung, wie eigentlich von allem, was im Buch beschrieben wird. Atmosphäre, Örtlichkeiten, Personen, alles ist sehr gut dargestellt und nichts bleibt da diffus. Gerade was die Beschreibung des Andreas Zorban angeht habe ich mich zwischendurch gefragt, ist das so eine kleine Spitze gegen die allgemein schon mal durchsickernde Ansicht, Thriller-Autoren müssten alle selbst einen an der Klatsche haben? Spielt der Autor da mit den Klischees? Ich meine, allein die Tatsache, dass er unter einem Pseudonym schreibt, zielt für mich schon in die gleiche Schiene... auch, wie dieser Frank Kodiak dargestellt wird, bzw. sich selbst verkauft. Vielleicht löst Andreas Winkelmann das ja irgendwann mal auf ;-) Auf alle Fälle gibt es schon Thriller-Elemente, merkwürdige Figuren, brutale Morde, detailiert ausgeführte Mordmethoden...aber irgendwas fehlt mir persönlich denn doch, um mich komplett vom Hocker zu reißen. Die Idee ja, aber die Ausführung nicht sooo ganz. Man kann es gut lesen, aber es ist halt kein Kracher. Ich bin gespannt, ob da noch was nachfolgt von Frank Kodiak! Allerdings habe ich mich auch selbst schon hinterfragt. Vielleicht verstehe ich ihn ja auch nur nicht. Von daher kann ich eigentlich nur sagen, lest es selbst und bildet Eure eigene Meinung :) Fazit: Gut und flüssig zu lesender Thriller, nicht unbedingt was für Fans mit höheren Ansprüchen. Bewertung: 4 von 5 Nilpferden Danke an Knaur für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! © Sabine Kettschau/Niliversum

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  • Spannend und gelungen

    Nummer 25

    SillyT

    08. August 2017 um 08:57

    Thrillerautor Andreas Zordan ist ein sehr merkwürdiger Zeitgenosse, denn er lebt allein in einem Haus im Wald. Mit den Bewohnern des Dorfes mag er nichts zu tun haben und auch sonst ist er kein Freund anderer Menschen. Von sich selber behauptet er, dass er ein Psychopath sei und nur das Schreiben über Taten ihn davon abbringt, diese selbst auszuführen. Doch eines Tages hängt die Leiche einer jungen Frau in seinem Garten an einem Baum, mit Eisenhaken durch die Augen aufgehangen. Ein Szenario, das Zordan nicht fremd ist, denn genau das hat er in einem Buch beschrieben. Anstelle das er den Fall der Polizei meldet, vergräbt er die Leiche in einem Wald und lässt sich auf ein perfides Spiel mit dem Täter ein, der Zordan erkennen lässt, dass er noch weit entfernt ist von einer gewissen Kaltblütigkeit.Meine Meinung:Ich mag die Thriller aus der Feder von Andreas Winkelmann, oder hier in diesem Fall von Frank Kodiak und dementsprechend neugierig wurde ich auf dieses Buch. Durch den sehr flüssigen und gut verständlichen Schreibstil fängt der Autor, soll ich ihn Winkelmann oder Kodiak nennen?, den Leser recht schnell ein. Das Buch lässt sich somit sehr leicht und auch schnell lesen, denn schon bald befindet man sich mitten im Spiel, dass der wahre Psychopath der Geschichte mit dem Autor der Geschichte treibt. Ein bisschen schmunzeln muss ich hier durchaus, wenn ich über den Autor Andreas im Buch lese, Andreas Winkelmann - Andreas Zordan - das brachte mich immer wieder dazu, darüber nachzudenken, wie der Herr Winkelmann denn wirklich tickt. Nein, ist natürlich nur ein Scherz und ich glaube, der Herr Winkelmann spielt hier ein kleines bisschen mit seinem Leser. Nichts desto trotz fand ich genau das immer wieder erheiternd, auch wenn es eigentlich ein sehr grausiges Werk ist, dass ich in den Händen hielt. Na ja, was bin ich auch für ein Mensch, dass ich mich an solch grausigen Schilderungen wie in einem Thriller, ergötzen kann. ;)Die Spannung ist recht schnell gegeben und beim Einstieg zeigt Winkelmann einmal mehr, wie gut er es schafft, dem Leser seine Bilder der Geschichte anschaulich darzustellen. Die Geschichte bringt Tempo und Wendungen und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Mir gefällt ausserdem sehr, dass der Autor es immer wieder schafft, mich auf eine falsche Fährte zu locken. Genau dies macht den Reiz eines guten Thrillers für mich aus, immer wieder miträtseln können und doch am Ende falsch zu liegen.Der Erzähler ist hier ein personeller Erzähler in der dritten Person, der uns eine gute Einsicht auf die Ereignisse gibt und wir vieles live miterleben können. Letzten Endes sind es auch immer wieder die kleine Details, die das Geschehen beim Lesen lebendig machen und somit fesseln.Die Perspektiven wechseln sich hier ab, mal verfolgt man den Autor Zordan, mal der Reporterin, mal dem Ermittler Lewandowski und auch mal dem Täter. Somit bekommt man immer wieder Wendungen der Geschichte präsentiert und es bleibt spannend und abwechslungsreich.Die Charaktere in der Geschichte sind wirklich gelungen und gerade Protagonist Zordan, den ich nur ungern kennenlernen würde, war trotz allem ein aussergewöhnlicher und interessanter Charakter, wenn auch ein sehr gewöhnungsbedürftiger. Die ehrgeizige Journalistin Greta Weiß und der Ermittler Lewandowski waren mir dafür umso sympathischer und ich begab mich gerne mit ihnen auf Spurensuche.Mein Fazit:Ein wirklich rundum gelungener Thriller, der mir spannende und abwechslungsreiche Lesestunden brachte. Immer wieder wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt und das konnte die Spannung hoch halten. Die Anspielungen in der Geschichte, sei es der gleiche Vorname der Autoren oder das indirekte Ansprechen der Leser brachte mich zum Schmunzeln. Wer gerne Thriller liest, ist mit Nummer 25 auf jeden Fall auf der richtigen Seite. Klare Leseempfehlung! P.S. Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich doch tatsächlich eine Rezension geschrieben habe. ;)

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  • Spannender und überzeugender Thriller über das fesselnde Duell zweier Psychopathen

    Nummer 25

    ech

    07. August 2017 um 15:55

    Der erfolgreiche Schriftsteller Andreas Zordan lebt zurückgezogen in einem ehemaligen Forsthaus im Wald. Er pflegt damit in erster Linie sein Image, als selbsternannter Pychopath mit dem Schreiben von blutrünstigen Thrillern seine eigenen inneren Dämonen zu bekämpfen, um nicht selber zum Mörder zu werden. Oder ist das gar kein Image ?Als er ins Visier eines echten Psychopathen gerät, der sich selber Nummer 25 nennt, lässt er sich auf ein undurchsichtiges und gefährliches Spiel ein.Die Journalistin Greta Weiß will eigentlich nur ein Interview mit dem Autoren führen, um dadurch einen Karrieresprung machen zu können. Doch dabei gerät sie urplötzlich zwischen die Fronten dieses gnadenlosen Duells.Frank Kodiak (= Andreas Winkelmann) legt hier einen fesselnden Psycho-Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.Neben einer gut konstruierten Geschichte überzeugt das Buch durch seine ausgefeilten Charaktere und einen packenden Schreibstil, der seine Leser mit jeder Seite tiefer in den Bann zieht. Schnörkellos und mit einem hohen Erzähltempo treibt der Autor die Geschichte voran und steuert dabei zielsicher auf den großen Showdown und die überraschende Auflösung dieses furiosen Duells zweier Psychopathen zu. Dabei versteht er es perfekt, die Geschichte mit überraschenden Wendungen immer wieder in eine neue Richtung zu lenken und dabei alle Theorien, die man beim Lesen entwickelt, wieder über den Haufen zu werfen. Dies gelingt in erster Linie durch die eingestreuten Passagen aus der Perspektive von diversen Mördern und auch Mordopfern, bei denen man bis zum Schluß nicht genau weiß, ob sie aus den Büchern des Autoren Zordan stammen oder Charakteren der Geschichte zuzuordnen sind. Diesem Buch sollte man sich mit Sicherheit nicht alleine in einer abgeschiedenen Waldhütte widmen, aber lesen sollte man es auf alle Fälle.     

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    • 2
  • Anstrengend und langweilig

    Nummer 25

    brauneye29

    05. August 2017 um 12:58

    Zum Inhalt:Psychopath gegen Psychopath: ein nervenzerrender Thriller, ein unerbittliches Duell auf Leben und Tod. Meine Meinung:Bei dem Beginn der Buchbeschreibung wird die Erwartungshaltung ganz schön hoch und der Absturz dann um so tiefer. Die meisten Bücher von Andreas Winkelmann fand ich wirklich klasse und hatte auch unter dem Pseudonym Frank Kodiak ähnliches erwatet. Leider hat mich das Buch total enttäuscht. Ich fand extrem anstrengend zu lesen, nicht sonderlich spannend und dann das Ende, naja. Fazit:Herr Winkelmann, das können Sie besser!

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  • Ein Thriller, der sowohl bewegt, als auch faszinierend und interessant zugleich ist

    Nummer 25

    aly53

    01. August 2017 um 02:26

    Als ich kürzlich erfuhr, daß Andreas Winkelmann ein neues Buch unter einem Pseudonym herausgebracht hat, wurde mein Interesse sofort entfacht.Ich mochte seine Bücher früher sehr gern, von daher gab es kein langes überlegen mehr.Der Einstieg gelang mir zwar gleich recht gut, dennoch kam nicht so wirklich Spannung auf.Ich empfand es zunächst als sehr schwer und drückend und kam auch etwas langsam voran.Der Leser erfährt hierbei die Perspektiven von Andreas, Greta und Lewandowski, was ein wirklich gutes Zusammenspiel ergibt.Dazwischen erfährt man noch in Kursivschrift die Perspektive einer weiteren Person.Die Charaktere selbst sind sehr gut ausgearbeitet.Besonders an dem doch etwas eigenbrötlerischen Schriftsteller , hatte ich zunächst etwas zu knabbern.Ein sehr interessanter Charakter, der sehr facettenreich gestaltet ist.Faszinierend und abstoßend zugleich.Arrogant, selbstverliebt und unbeugsam. Er behauptet von sich, ein Psychopath zu sein.Doch wieviel Wahrheit steckt in diesen Worten?Als er eines Tages eine Leiche findet und kurz darauf in ein perfides Katz- und Mausspiel hineingezogen wird, ist der erste Gongschlag gefallen.Nachdem ich mich etwas an Andreas gewöhnt hatte, konnte ich mich auch komplett in die Handlung fallen lassen.Und diese wirft zu Beginn schon sehr viele Fragen auf. Eine tragende Vergangenheit ist natürlich auch hier wieder mit im Spiel. Dieser kommt man auch Stück für Stück näher.Viele Geheimnisse und noch mehr Dunkelheit pflastern den Weg, das Setting dazu ist natürlich vortrefflich gewählt.Journalistin Greta, Odin und auch Lewandowski haben mein Herz sofort erobert. Besonders über Odin musste ich immer wieder sinnieren, aber auch das ein oder andere Mal schmunzeln.Lewandowski war mit seinen Ermittlungsmethoden wirklich toll und ich begab mich mit ihm gemeinsam auf Spurensuche.Ein Unterfangen das nicht immer einfach war und mir mitunter doch einiges abverlangt hat. Umdenken musste ich ein ums andere Mal. Und immer wenn ich dachte, zack jetzt hab ich dich, folgte die nächste unliebsame Überraschung.Langweilig wurde es zu keinem Zeitpunkt, denn es gab eine Menge zu entdecken.Erschreckendes, bewegendes und auch trauriges, wodurch man emotional auch gefordert wurde.Mit seinem fließenden und lebendigen Schreibstil hatte mich der Autor spätestens jetzt gepackt.Ich konnte die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen.Manipulation, Erkenntnisse, Geheimnisse die Licht ins Dunkel bringen.Die Spannung zog spürbar an und ich fieberte richtig mit den Charakteren mit.Irgendwann mochte ich selbst Andreas, denn er wurde menschlicher, greifbarer.Die Handlung selbst lebt vor allem von einigen Wendungen, die es wirklich in sich haben.Aber trotz allem erschien es mir zu kalkuliert, zu vorhersehbar.Und natürlich war das noch nicht alles.Auch wenn mich das letzte Drittel nicht hätte überraschen dürfen, so schnürte sich mir doch der Hals zu. Entsetzen und Fassungslosigkeit waren Programm und ich alarmierter denn je.Ich gestehe, damit hatte er mich wirklich am Haken, denn ich hab es nicht kommen sehen und musste das Ganze erstmal verdauen.Sonderlich brutal fand ich das Ganze jetzt nicht unbedingt. Dafür ist es auf der psychologischen Ebene wirklich enorm gut ausgebaut.Die menschlichen Abgründe werden sehr gut aufgezeigt und immer wenn man denkt , es geht nicht mehr weiter, stürzt man noch eine Etage tiefer.Schmerz, Qual, innere Zerrisssenheit sind auch hier wieder ein Teil des großen Ganzen und gerade deswegen bindet man sich als Leser auch so stark daran.Die Emotionen stürzen auf einen ein und dadurch empfindet man es einfach auch intensiver.Und daneben bringt er auch Dinge zutage, die doch unweigerlich zum nachdenken bringen.Schlussendlich ein Thriller, der sowohl bewegt, als auch faszinierend und interessant zugleich ist.Fazit:Nummer 25 hat es definitiv in sich.Auf der psychologischen sowie der emotionalen Ebene wird man enorm gefordert und in ein perfides Katz- und Mausspiel hineingezogen.Starke Charaktere, eine wendungsreiche Handlung, die den wahren Abgrund vor Augen führen.Tiefgründig, facettenreich und enorm faszinierend.

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  • "Atemlos durch die Nacht"

    Nummer 25

    sapperlot

    30. July 2017 um 12:40

    Mein letztes gelesenes Buch der Sparte "gnadenloser Thriller" war unbefriedigend und ich folgte meinem inneren Drang Nachschub aus diesem heftig-deftigen Genre zu beschaffen. E-Book Technologie und Kindle sei Dank, kann man auch spät Nachts Bücher kaufen und schwuppdiwupp gleich mit lesen loslegen. Auch wenn es nebst Euro auch Schlaf kostet ... Meine Wahl fiel nach kurzem Online-Stöbern auf dieses Buch. Frank Kodiak ist das offene Pseudonym des deutschen Schriftstellers Andreas Winkelmann und ein paar seiner Thriller habe ich letztes Jahr gelesen. Er ist mir als Autor in Erinnerung geblieben, der mit seinen Figuren, ob nun Täter oder Opfer, recht derbe umgeht. Also genau die Gattung Literatur, die ich in dem Moment gesucht habe.Die Kurzbeschreibung fasst die Ausgangslage und den Inhalt sehr treffend zusammen. Da ich genau dasselbe, nur mühselig in andere Worte gefasst aus den Fingern saugen würde, verzichte ich darauf. Das Setting mit der abgelegenen Hütte im ländlichen Nirgendwo mit markanten Hauptfiguren sowie einem Hund der im Verlauf der Geschichte dazu stösst kommt mir bekannt vor und passt wie die Faust aufs Auge zu Andres Winkelmann ääähhh Frank Kodiak. Die hassenswerte Figur des unbekannten psychopathischen Entführers und Mörders der den eigenbrötlerischen Erfolgsschriftsteller zu einem schrecklichen Duell herausfordert bleibt bis kurz vor Schluss im Dunklen. Wer von den beiden schafft es, seinen Antipoden mehr zu triezen und zu einem Fehler zu verleiten? Verdächtigungen dürfen in jede Richtung angestellt werden. Die gekidnappten Opfer kriegen im Verlauf der Geschichte Namen und Lebenslauf aber nicht so detailliert dass es einem zu sehr ans Herz geht wenn sie sterben müssen. (So verroht und abgestumpft sind wir Leser schon ... Schlimm!)Andreas W. wird also zu Frank K. und in dessen Buch kommt ein virtueller und sonderlicher Schriftsteller vor der Andreas Z. heisst und eine frappant ähnliche Vita aufweist wie dem realen Andreas W. ... ??? Die Frage nach den autobiografischen Bezügen stellt sich aber es ist wohl nur ein Spielchen des Autors mit seinen Stammlesern. Menschen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld werden vielleicht noch mehr Andeutungen aus Textstellen herauslesen als wir normalen Kunden. Sogar die Literatur-Blogger und Hobbyrezensenten im Internet, so wie ich einer bin, sind eine Erwähnung wert. Ich hoffe, der Autor nimmt es mir nicht übel, dass ich trotzdem etwas zu seinem Werk schreibe ...Das was ich im letzten Buch vermisst habe finde ich in diesem Werk. Es ist hintergründig und die psychologische Aspekte sind nicht nur vorhanden sondern sie sind ein elementarer Bestandteil der Handlung. Das gefällt, weil man als Leser seine eigenen Gedankenkonstrukte aufbaut, manche sind zugegebenermassen auf weichem Untergrund gebaut und arg wacklig, und trotz aller Routine von hunderten gelesenen Büchern ist es gut möglich, dass man dem gewieften Autor auf den Leim kriecht. Ich muss zugeben, dass ich mit meinen Vermutungen falsch lag oder sie zu wenig weit Ausgebaut habe und die Auflösung in der Form habe ich so nicht kommen sehen. Mein Duell mit dem Autoren in Sachen "auf die Schliche kommen" geht leider zu Gunsten des Schriftstellers aus.Das Debüt von Frank Kodiak ist meiner Meinung das bisher beste Buch von Andreas Winkelmann und in meiner Wertung schwanke ich zwischen vier und fünf Sternen. Da ich den Thriller innerhalb von 24 Stunden gelesen habe und er mich blendend unterhalten und zum Nachdenken animiert hat runde ich auf die Bestwertung auf. Mal schauen was mein nächstes Buch ist, das mich Atemlos durch die Nacht hetzt bis ein neuer Tag erwacht. Oder so ähnlich ... ;-)

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  • Die Idee war gut, nur mit den Figuren hatte ich Probleme

    Nummer 25

    Natalie77

    28. July 2017 um 10:40

    Inhalt:Andreas Zordan ist Autor und landet mit seinen Thrillern ein beststeller nach dem anderen. Sein größter Erfolg ist 25 mögliche Mörder. Er sagt von sich selber das er ein Psychopath ist und wenn er diese Morde nicht aufschreiben würde, er sie in der Realität ausführen müsste.Dann geschieht genau das. Er entdeckt auf seinem Grundstück eine Leiche, die genauso ermordet wurde wie er es in seinem Buch beschreibt. Kurz danach bekommt er eine Nachricht vom Mörder und Zordan lässt sich auf dessen Spiel ein.Meine Meinung:Frank Kodiak ist ein Pseudonym von Andreas Winkelmann und seine Bücher mochte ich bisher fast alle. So war ich sehr gespannt wie Nummer 25 sein wird.Ich fing an zu lesen und hatte dabei einen leichten Einstieg. Die Geschichte gestaltet sich die ganze Zeit rund und schlüssig für mich. Eine Spannung wollte trotzdem nicht aufkommen. Das Buch fesselte mich zunächst nicht und ich kann nicht einmal genau benennen warum nicht. Die Handlung ist Klasse und auch der Schreibstil war flüssig. Das einzige Manko für mich waren die Figuren. Das Zordan eher einsiedlerisch und grimmig ist, hatte ich mir schon gedacht. Da ließ die Beschreibung auf dem Buchrücken kein andere Schluss zu. Doch es fehlte mir irgendjemand sympathisches. Da die Figuren überschaubar blieben hätte das die Journalistin Greta Weiß sein können, doch auch si nervte mich mit ihrer Art.So las ich erstmal nur weiter weil ich wissen wollte wie sich alles zusammen fügt. Man muss sagen das es keine 25 blutig beschriebene Morde gibt, doch trotzdem wird die Grausamkeit des Täters klar.Irgendwann gab es dann auch für mich endlich den Punkt an dem mich das Buch gepackt hat. Von da an mochte ich es auch nicht mehr weg legen, doch das dauerte bis etwa zur Hälfte des Buches. Von da an stieg die Spannung bis zum Ende. Allerdings kam dieses dann sehr plötzlich für mich. Ruck zuck war alles aufgeklärt.Eigentlich würde ich 3,5 Sterne geben. Dafür das ich die Idee gut fand und es mich dann doch noch packen konnte runde ich auf 4 Sterne auf

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  • eBook Kommentar zu Nummer 25 von Frank Kodiak

    Nummer 25

    Rusty

    26. July 2017 um 23:51 via eBook 'Nummer 25'

    Ich finde das Buch sehr spannend.

  • Wer es detailgetreu mag - bitte!

    Nummer 25

    Judiko

    24. July 2017 um 17:02

    Als ich herausgefunden hatte, dass hinter Frank Kodiak der gleiche Autor von „Tief im Wald und unter der Erde“ steckt, nämlich Andreas Winkelmann, wollte ich unbedingt wissen, ob dieses Buch genauso spannend ist. Damals hatte ich nämlich bei diesem Buch das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein und nach all den Jahren, denke ich an diese Geschichte immer noch zurück, wenn ich an einem beschrankten Bahnübergang warten muss. In Nummer 25 geht es um den Autor Andreas Zordan, der einen Bestseller nacheinander schreibt. Er lebt ziemlich zurück gezogen in einem Forsthaus, auf einem Hügel, an einem angrenzenden Wald. Sein Spezialgebiet sind die detaillierten Beschreibungen von Tötungsdelikten. Er selbst bezeichnet sich als Psychopathen, darum, so glaubt er, ist ihm das auch nur möglich. Eines Tages findet er in seinem Garten, die übel zugrichtete Leiche eines jungen Mädchens, die auf eine Art getötet wurde, wie sie in seinem letzten Buch beschrieben wurde. Zeitgleich möchte die junge Reporterin Greta Weiß ein Interview mit dem Autor führen und so kommt es wie es kommen muss. Sie taucht in dem unmöglichsten Augenblick beim ihm auf, als der nämlich gerade die Leiche des Mädchens entdeckte. Wie ihr seht, ist alles ein wenig verworren. Frank Kodiak ist also Andreas Winkelmann. Andreas Zordan ist der Autor in dieser Geschichte und da erging es mir so, dass ich manches Mal das Geschriebene in der Geschichte, auf den eigentlichen Autor Andreas Winkelmann bezogen habe. Da liegt es zum Beispiel nahe, dass auch Herr Winkelmann so über Rezensionen denken könnte. Aber, wie dem auch sei, auch auf die Gefahr  hin, ein Selbstdarsteller zu sein, (S. 48) werde ich jetzt diese Geschichte bewerten. *grins* Ich fand, das war mal wieder ein richtig guter Thriller! Gleich zu Beginn ging es direkt zur Sache und man wusste, worauf man sich einlässt. Eben auf detailgetreue Beschreibungen. Einen Klempner, mit Spezialwerkzeug, lassen wir nun nicht mehr hier rein. Aber auch im weiteren Verlauf war es zu keiner Zeit langweilig. Es war spannend und es gab auch einige Cliffhanger am Kapitelende, sodass es einem nicht möglich war, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Das Ende war super herausgearbeitet. Ich denke, dass Jeder erst zu einem bestimmten Zeitpunkt des Rätsels Lösung erahnen konnte und nicht schon eher.  So blieb lange Zeit zum Spekulieren, was bei mir auch einen guten Thriller ausmacht. Wer also spannende Thriller liebt und auch ein wenig was ab kann, ebenso einen klugen Schreibstil mag, ist bei diesem Buch genau richtig. Tief im Wald und unter der Erde hat mir aber doch noch ein kleines bisschen besser gefallen, was daran lag, dass ich selbst mehr in der Geschichte war und sie deswegen eher wie ein Psychothriller wirkte. Ich bin zwar, von Natur aus ein Schisser, suche aber scheinbar auch immer wieder den Nervenkitzel und der ist hier aber auch garantiert. Andreas Winkelmann hat schon einige Bücher mehr geschrieben, die ich mir alle nochmal genauer anschauen möchte und das ein oder andere wird mit Sicherheit, nach diesen zwei Erfahrungen, auch noch gelesen. Herr Kodiak-Winkelmann, stimmt es eigentlich tatsächlich, dass jeder in seinem Leben schon ca. 36 Mördern begegnet ist? Diese Frage stelle ich mir übrigens schon seit Kindheitstagen. Wie vielen Prominenten bin ich begegnet, ohne meinen Wissens, aber auch, bin ich schon mal einem Mörder nah gewesen. (S.170) Wenn ja, ist ja erschreckend!!!

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  • Die Psyche eines Thrillerautors

    Nummer 25

    Zank

    24. July 2017 um 11:00

    Thrillerautor Andreas Zordan ist bekannt für seine grausamen Schilderungen diverser Mordmethoden und behauptet von sich selbst, ein empathieloser Soziopath zu sein, der in Büchern tötet, um es nicht in der Realität tun zu müssen. Doch dann taucht eine Leiche auf seinem Grundstück auf, die genau nach einer Schilderung seines letzten Buches präpariert wurde. Was will der Mörder von ihm? Und hat die junge Journalistin Greta Weiß, die auf einmal auftaucht und Zordan unbedingt interviewen möchte, etwas mit der Sache zu tun?   Hinter dem Pseudonym Frank Kodiak steckt der bekannte Thrillerautor Andreas Winkelmann.   Protagonist Andreas Zordan ist kein besonders sympathischer Zeitgenosse. Genau das macht ihn als Hauptfigur aber so interessant. Auch als Leser weiß man nie so genau, woran man bei ihm gerade ist. Mal wirkt er eiskalt, mal ganz normal. Diesen Charakter mit der emotionalen und naiven Greta Weiß zusammenzubringen, macht sicherlich einen Teil des Reizes dieses Thrillers aus. Dadurch, dass Zordan selbst Thrillerautor ist, hat man fast das Gefühl, dass er und "Frank Kodiak" ein und dieselbe Person sein könnten. Lebt Andreas Winkelmann hier etwa seine dunkle Seite aus?   Die Geschichte ist mitreisend geschrieben und als ich einmal drin war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Flüssig und fesselnd beschreibt der Autor die Suche nach dem Mörder und baut dabei vor allem gegen Ende hin eine fast greifbare Spannung auf. Durch kursiv gedruckte Kapitel aus Psychopathensicht kommen auch die Freunde von Gewaltdarstellungen in Thrillern auf ihre Kosten.   Der Autor spielt damit, dass seine Leserschaft genau dieselbe ist, die auch Zordans Bücher lesen würde und lässt Nebenfiguren immer wieder nachhaken, was für Menschen bitteschön solche Schilderungen gerne lesen und warum - vor allem vor dem Hintergrund, dass diese Leser in der Regel das Glück haben, in ihrem Leben selbst von Gewalt verschont geblieben zu sein. Eine Antwort gibt es nicht; die muss wohl jeder Thrillerleser für sich selbst finden.   Ein rundum gelungener Thriller, dessen Auflösung mich zwar nicht überrascht hat, an dem ich sonst aber absolut nichts auszusetzen habe.

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  • Ganz gut, aber nicht perfekt, hatte mir mehr von erwartet

    Nummer 25

    Thrillerlady

    22. July 2017 um 18:53

    Nummer 25 von Frank Kodiak (Andreas Winkelmann) (Thriller, 2017; Knaur)- ganz gut, aber nicht perfekt, hatte mir mehr von erwartet -Buchinfos:Genre: ThrillerErscheinungsdatum: 3. Juli 2017Buchformat: TaschenbuchSeitenanzahl: 383Preis: 9,99€Als ich feststellte, dass Andreas Winkelmann unter einem Pseudonym einen weiteren Thriller herausbringen würde, war für mich klar, dass ich auch den lesen muss. Gesagt - getan.Der Klappentext las sich spannend und so legte ich los. Wie man es von seinen sonstigen Büchern so kennt, kam ich auch hier gut in die Geschichte rein und ruckzuck merkte ich, dass sie sich ganz gut machen würde. Kurzum, ich las das Buch ganz gerne und habe es so innerhalb der letzten paar Tage gelesen. Mein Problem an der Sache war nur, dass ich es wohl kompakter am Stück hätte lesen sollen, denn gerade zum Schluss hin, kam ich doch mit den Personenkonstellationen ein wenig ins Schleudern. Die Geschichte an sich ist gut, interessant, auch spannend und doch muss ich sagen, dass mir irgendwas fehlte. Dieses machte sich besonders zum Ende hin doch bemerkbar, denn irgendwie hätte ich mir ein bisschen mehr von erwartet. Ich kann zwar nicht genau sagen was, aber man kennt es ja. Man liest ein Buch und geht oft mit gewissen Erwartungen heran und am Ende klappt man das Buch zu und denkt sich: Da hätte ich aber hier und da noch ein bisschen mehr erwartet. Diese Situation war hier bei mir gegeben. Gerade was die Endszenen anging war ich, zwar nicht enttäuscht, aber es fehlte so das letzte Quentchen, was das Buch vollends hätte rund gemacht. Aufgrund der zum Schluss auftauchenden Personenakrobatik, so nenne ich diese Personenkonstellationen jetzt mal, kam ich mit den Personenzusammenhängen doch etwas ins Schleudern und so musste ich hin und wieder doch überlegen, wer denn jetzt wie noch mal zusammenhing. Auch was die Tatgründe angeht, kam zwar einiges Interessantes zutage, aber am Ende war das Ende dann doch nicht so ausgereift genug, wie ich es immer gerne bei solchen Büchern habe. Da fehlte mir noch ein wenig mehr Infos zum Wie, warum, weshalb, auch wenn die Story dahinter wirklich interessant war. Zum Täter selbst werde ich jetzt natürlich nichts verraten, aber nur soviel, dass es mir bei dem ganzen Hin und Her, was bei Thrillern ja immer der Fall ist, letztendlich schon fast ein wenig unspektakulär war, was sich da zum Ende raus entpuppte und wer sich da als Täter herauskristallisierte. Gerade was das anging, war wohl der Punkt erreicht, wo ich mir dachte, wie das war es jetzt?Fazit:Ein Thriller, der an sich schon ziemlich gelungen ist, für mich allerdings nicht gänzlich perfekt. Da hätte es hier und da etwas mehr bedurft. Eine gute Lesezeit ist aber garantiert. Stellt sich nur noch die Frage, ob man dieses Buch mit einem sonstigen Winkelmann vergleichen  oder es völlig für sich bewerten sollte. Das sollte jeder für sich selbst herausfinden und bewerten. Note: 2

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  • Nummer 25

    Nummer 25

    Claudias-Buecherregal

    19. July 2017 um 09:55

    Andreas Zordan hat geschafft, wovon viele Träumen: er kann vom Schreiben leben. Seine blutrünstigen Thriller finden sich alle auf den Bestsellerlisten und er liebt es auf verschiedene Tötungsmethoden zurückzugreifen und diese detailliert zu beschreiben. Er behauptet sogar, selbst ein Psychopath zu sein. Ob es sich dabei um einen PR-Gag handelt oder nicht, weiß wohl nur Zordan selbst. Doch dann wird er von einem echten Psychopathen herausgefordert, der eins von Zordans Büchern als Vorlage nimmt und ihm die Leiche einer jungen Frau quasi vor die Füße legt - genauso präpariert, wie in Zordans Buch beschrieben.Frank Kodiak ist ein Pseudonym des deutschsprachigen Autors Andreas Winkelmann. Auch in diesem Roman beschäftigt sich der Autor mit der Psychopathie - ein Thema, das ich selbst ebenfalls sehr interessant finde. Per Definition ist einer von 25 Menschen ein Psychopath und diese beherrschen die Manipulation, wie keiner sonst. Diese Fakten nutzen sowohl Kodiak als auch Zordan für ihre Geschichten. Im Roman bekommt es der Leser mit drei Hauptfiguren zu tun: Andreas Zordan, der Autor, ein Psychopath, der sich selbst "Nummer 25" nennt, und Greta Weiß, eine aufstrebende Journalistin, die irgendwie in diese ganze Misere hineingerutscht ist. Aus ihren Perspektiven schildert der allwissende Erzähler die Geschichte, die sich hauptsächlich dem Kampf Psychopath gegen Psychopath widmet. Spannend erzählt Zodiak davon und irgendwann ist man mittendrin, weiß gar nicht mehr wer wen manipuliert: Zordan Greta? Der Psychopath Zordan? Zordan seine Leser? Oder ist es nicht auch Kodiak einen selbst? Fazit: Bei "Nummer 25" handelt es sich um einen tollen Thriller, der sich sehr gut lesen lässt und der zu fesseln vermag. Interessante Charaktere und vor allem ein tolles Spiel um menschliche Abgründe, Manipulation und Psychopathen. 4,5 Sterne, die ich gerne auf 5 aufrunde. Taschenbuch: 384 Seiten Verlag: Knaur TB (3. Juli 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426520095 ISBN-13: 978-3426520093

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