Frank Kreisler Wasserfest

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Inhaltsangabe zu „Wasserfest“ von Frank Kreisler

Während des Leipziger Wasserfestes taucht eine grotesk drapierte Leiche auf: Ein Schiffssegel und andere maritime Aufbauten sind auf dem Rücken befestigt. Mit rotierendem Propeller an den kalten Füßen tuckert die Leiche zwischen den geschmückten Booten umher. Kurz wird eine zweite drapierte Leiche entdeckt. Hauptkommissar Heiner Trotzdenburg nimmt die Verfolgung auf. Als ihm immer wieder Wasser mit dem Salzgehalt der westlichen Ostsee hier, im Herzen Sachsens, begegnet, wird Trotzenburg klar, dass jemand auf ein bestimmtes Ereignis in seiner Vergangenheit anspielt. Etwas, das eigentlich nur er überlebt hat. Doch wer ist die geheimnisvolle Person?

War mir zu ausschweifend, zu langweilig und zu verwirrend ...

— PMelittaM
PMelittaM

Ungewöhnlicher Schreibstil für einen Krimi, trotzdem spannend und interessant.

— mabuerele
mabuerele

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  • Leserunde zu "Wasserfest" von Frank Kreisler

    Wasserfest
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Eine grotesk drapierte Leiche lässt die Schatten der Vergangenheit wieder aufleben. Doch wer spielt mit dieser Inszenierung auf längst verdrängte Ereignisse im Leben von Hauptkommissar Trotzenburg an?  Wollt ihr dieses Rätsel lösen? Dann bewerbt euch bis zum 27.11.2013 um eines von 15 Leseexemplaren von ›Wasserfest‹, dem neuen Leipzig -Krimi von Frank Kreisler, unter der Rubrik Bewerbung / Ich möchte mitlesen.   Was genau erwartet euch in ›Wasserfest - Trotzenburg und die Macht der Roten Tide‹. Während des Leipziger Wasserfestes taucht eine grotesk drapierte Leiche auf: Ein Schiffssegel und andere maritime Aufbauten sind auf dem Rücken befestigt. Mit rotierendem Propeller an den kalten Füßen tuckert die Leiche zwischen den geschmückten Booten umher. Kurz darauf wird eine zweite drapierte Leiche entdeckt. Hauptkommissar Heiner Trotzenburg nimmt die Verfolgung auf. Als ihm immer wieder Wasser mit dem Salzgehalt der westlichen Ostsee hier, im Herzen Sachsens, begegnet, wird Trotzenburg klar, dass jemand auf ein bestimmtes Ereignis in seiner Vergangenheit anspielt - etwas, das eigentlich nur er überlebt hat. Doch wer ist die geheimnisvolle Person?   Wer ist Frank Kreisler? Frank Kreisler wurde 1962 in Rostock geboren. Im Jahr 1985 zog er dann nach Leipzig. Sein Berufsleben zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus. Er arbeitete als Hafenarbeiter, aber auch als Bibliothekar. Nach einem Studium am Literaturinstitut Leipzig ist Frank Kreisler seit 1995 freiberuflich tätig, zunächst journalistisch, seit etwa 10 Jahren auch als Buchautor. Zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem im Bereich Kinder- und Jugendbuch konnte Frank Kreisler verwirklichen. Seit einigen Jahren tourt er erfolgreich mit konzeptionell ausgefeilten, interaktiven Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche durch Schulen und Bibliotheken, unter anderem mit ›fröhlichem Gruseln‹. Diese Events für die Klassenstufen 1 bis 8 führten ihn bisher in acht Bundesländer. Er ist Mitglied im Friedrich-Bödecker-Kreis e.V.   >>> Hier geht's zur Leseprobe <<< Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

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    • 181
  • Zurück in die Vergangenheit

    Wasserfest
    conneling

    conneling

    08. February 2014 um 22:00

    Während des Leipziger Wasserfests taucht eine seltsam drapierte Leiche auf, maritime Aufbauten und ein Schiffsegel lassen den Toten wie ein Segelboot aussehen. Die Todesursache ist sehr schnell klar, eine extrem hohe Dosis Algengift. Kurze Zeit später wird eine zweite Leiche gefunden, auch sie wurde seltsam dekoriert mit Spielzeugautos. Hauptkommissar Trotzenburg und sein Team ermitteln, die beiden Leichen geben ihnen einige Rätsel auf. Wasserfest ist ein Krimi, der nicht halten kann was er verspricht was mich sehr verwundert hat. Die eine interessante Geschichte, sehr gute Landschaftsbeschreibungen und ein Schreibstil, der gut zu lesen war. Allerdings konnte ich nicht am Ball bleiben, war verwirrt und teilweise auch etwas gelangweilt und das Ende verwunderte mich. Zuviel offene Fragen, Fragen die nicht geklärt wurden. Ein Ende welches ich nicht richtig verstanden habe . Schade, denn obwohl Wasserfest nicht unbedingt spannend war sondern eher speziell, hatte ich mich an den sachlichen Schreibstil schnell gewöhnt, ein paar Seiten mehr hätten dem Buch bestimmt nicht geschadet.

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  • Rezension zu "Wasserfest" von Frank Kreisler

    Wasserfest
    dorli

    dorli

    09. January 2014 um 16:43

    Leipzig. Kommissar Heiner Trotzenburg hat es mit einem eigenartigen Fall zu tun: Ein Toter treibt wie ein Segelboot zurechtgemacht in der Weißen Elster. Todesursache eine extrem hohe Dosis Algengift. Kurze Zeit später wird eine zweite Leiche gefunden. Mit Spielzeugautos dekoriert liegt sie auf Trotzenburgs Tiefgaragenparkplatz. Doch nicht nur die Leichenfunde geben der Polizei Rätsel auf, auch an unterschiedlichen Orten entdecktes Ostseewasser macht das Ermittlerteam stutzig – nur Trotzenburg ahnt, dass dieser Fall ihn ganz persönlich betrifft… Frank Kreisler hat einen ungewöhnlichen Schreibstil, der es mir anfangs nicht leicht gemacht hat, mich in dieser Geschichte wohlzufühlen. Und auch nachdem ich das Buch ausgelesen habe, bin ich mir nicht wirklich sicher, wie mir dieser Krimi gefallen hat. Mal fand ich die Handlung richtig klasse, dann wieder war ich fast genervt, weil viele Dinge bis ins Kleinste erklärt werden. Eine Fülle von Informationen prasselt auf den Leser ein. Jeder Gedanke Trotzenburgs wird aufgegriffen und mit Kommentaren, Mutmaßungen und Vergleichen gespickt. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass der Autor damit weit vom eigentlichen Geschehen abschweift. Der Handlungsverlauf wirkt dadurch irgendwie sprunghaft und ich hatte über weite Strecken den Eindruck, die Ermittlungen kommen nicht in Schwung. Interessanterweise habe ich trotz der ganzen Umschweife nie den roten Faden der Geschichte verloren. Es war nicht die Krimihandlung, die mich in diesem Buch gefesselt hat, sondern die Hintergründe, die überhaupt erst zu den Taten geführt haben. Ein grausames, in der Vergangenheit geschehenes Ereignis wirkt bis in die Gegenwart nach, kann auch nach vielen Jahren nicht verarbeitet werden und lässt einen Menschen schließlich zum Mörder werden. Trotzenburg spielt bei den damaligen Geschehnissen eine zentrale Rolle. Doch wofür er genau zur Verantwortung gezogen werden soll, versteht Trotzenburg erst, als es fast zu spät ist. Leider bleiben nach Aufklärung des Falls einige Fragen offen, deren Beantwortung ich mir zur Abrundung der Geschichte gewünscht hätte. Begeistert haben mich die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze. Ich konnte mir die Handlungsorte in Leipzig und Umgebung und auch in Warnemünde sehr gut vorstellen. Und auch die Informationen rund um das Leipziger Wasserfest haben mir gut gefallen. Insgesamt ein wenig spektakulärer Krimi, der hauptsächlich mit seinen spannenden Hintergründen punkten kann.

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  • Lässt mich zwiegespalten zurück

    Wasserfest
    buecherbiene72

    buecherbiene72

    07. January 2014 um 11:02

    Während des Leipziger Wasserfestes taucht eine Leiche auf, der u. a. auf dem Rücken ein Schiffssegel drapiert wurde und die um die geschmückten Boote umher zieht. Kurz danach wird eine zweite Leiche entdeckt. Hauptkomissar Heiner Trotzenburg und sein Team beginnen mit den Ermittlungen. Aber was sollen die Drapierungen an den Leichen? Hat es etwas mit der Vergangenheit von Trotzenburg zu tun? Und wer ist der Mörder? Meine Meinung: Das Buch lässt mich zwiegspalten zurück. Ich bin zunächst gut in die Geschichte gestartet, musste jedoch nach dem ersten Drittel feststellen, dass sich die Handlung immer mehr zog und verwirrender wurde, je weiter man las. Insbesondere auf den letzten Seiten wurde es immer wirrer und das offene Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Zu jedem Krimi gehört eine vollständige Aufklärung, die hier ausblieb. Sehr schade. Ansonsten hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen und auch wenn das jetzt paradox klingt, man konnte das Buch trotz verwirrender Handlung dennoch flüssig lesen. Es ist recht kurz gehalten, hätte meiner Meinung nach jedoch auch nicht mehr Seiten benötigt. Sehr gut gefallen haben mir die Ortsbeschreibungen und auch die Beschreibung des Leipziger Wasserfestes, welches mir vorher kein Begriff war. Ich vergebe gut gemeinte drei Sterne für einen Krimi, den man lesen kann, aber nicht unbedingt muss

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  • Wasserfest

    Wasserfest
    Blaustern

    Blaustern

    03. January 2014 um 21:22

    Auf dem Wasserfest in Leipzig erscheint zwischen all den schönen Booten ein ganz ungewöhnliches. Ein entsetzliches Boot. Dieses Boot ist eine geschmückte Leiche mit einem Segel und Propeller und funktionstüchtig. Das Fest wird beendet, und Kommissar Heiner Trotzenburg, der ursprünglich aus Rostock stammt, übernimmt mit seinem Team die Ermittlungen. Die Fortschritte lassen auf sich warten. Dann gibt es eine weitere Leiche, die sich genau auf Trotzenburgs Parkplatz der Tiefgarage befindet. Als sich noch weitere Anspielungen häufen, die auf Trotzenburgs Vergangenheit schließen, erkennt er, dass diese Morde ein bestimmtes Ziel verfolgen und macht sich auf in seine Heimat, um dem auf den Grund zu gehen. An diesen außerordentlichen sachlichen Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen, dann fand ich Gefallen daran. Es wird alles ganz detailgenau beschrieben, sei es das Wasserfest, die Umgebung, die Ermittlungen und auch die Gedankengänge des Hauptprotagonisten. Das macht es zwar nicht zu einem superspannenden Krimi, aber doch zu einem sehr interessanten, was mir gut gefallen hat. Allerdings habe ich mich zwischendurch immer wieder gefragt, was nun Fiktion oder Wahrheit ist bei Trotzenburg. Schade ist auch, dass am Ende des Buches noch so viele Fragen offen bleiben, worüber man noch lange nachdenken muss. Es lässt einen ziemlich unbefriedigt zurück, wenn man noch immer vor dem Rätsel steht, ob Trotzenburg nun schuldig ist oder nicht.

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  • Gruß aus der Vergangenheit

    Wasserfest
    Bluely

    Bluely

    31. December 2013 um 12:24

    Beim alljährlichen Leipziger Wasserfest taucht urplötzlich, buchstäblich aus dem Nichts, eine merkwürdige Leiche auf. Gleichzeitig hat Hauptkommissar Trotzenburg das Gefühl beobachtet zu werden. Überall finden sich auf einmal kleine Pfützen Salzwasser. Während die Polizei noch fieberhaft versucht die Identität des Toten zu ermitteln, wird eine weitere Leiche gefunden und Trotzenburg fühlt sich in seine Vergangenheit zurückversetzt. Dieser Krimi um Kommissar Trotzenburg ist sehr eigen. Die Ermittlungen verlaufen schleppend und sind teilweise unlogisch, für den Leser schwer nachvollziehbar. Erschwerend kommt hinzu, dass oftmals nicht eindeutig erkennbar ist, was tatsächlich passiert und was (womöglich) nur Einbildung ist. Auch ist es nicht hilfreich, dass manche Passagen und Details bis ins Kleinste analysiert und zerpflückt werden, wohingegen über andere Sachen hinweggegangen wird. Selten habe ich einen für mich so langweiligen und unlogischen Krimi gelesen, mit dessen Schreibstil ich nicht warm geworden bin, weswegen ich leider auch nur mit 2 Sternen bewerten kann.

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  • Rezension zu "Wasserfest" von Frank Kreisler

    Wasserfest
    tigerbea

    tigerbea

    29. December 2013 um 14:09

    Während Leipzig sein Wasserfest feiert, wird im Fluss eine grotesk drapierte, unbekannte Leiche aufgefunden. Kommissar Trotzenburg kann sich nicht erklären, was es mit der Art der Zurschaustellung auf sich hat. Als auch noch eine zweite Leiche gefunden wird, deutet alles auf einen Zusammenhang mit Trotzenburgs Vergangenheit hin. Zunächst einmal das Positive: Der Prolog ist wirklich sehr lehrreich. Er beschreibt die Entstehung der Landschaft im Laufe der Zeit. Dies hätte ein gelungener Einstieg in einen tollen Roman werden können. Doch leider ließ das Buch danach stark nach. Die Handlung an sich ist nicht schlecht, auch hiermit hätte es ein spannender Krimi werden können. Allerdings ist die Schreibweise so, daß für mich jede Spannung im Keim erstickt wird. Dazu endlose Abschweifungen vom eigentlichen Fall, die mit der Handlung nichts zu tun haben. Die Charaktere sind allesamt nicht wirklich gut beschrieben, so daß man als Leser überhaupt keine Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Zum guten Schluß gibt es dann noch eine Handlung, bei der der Leser überhaupt nicht mehr weiß, wo er dran ist. Hat Trotzenburg nun Halluzinationen oder spielt hier wirklich ein wenig "Akte X" mit?  Und am Ende des Buches stand ich da und wußte nicht mehr als am Anfang des Buches. Leider kann ich dieses Buch nicht wirklich weiterempfehlen. Schade, denn vom FHL Verlag bin ich deutlich bessere Bücher gewohnt.

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  • Interessantes Konzept, mangelhafte Umsetzung.

    Wasserfest
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    25. December 2013 um 18:06

    Eine grotesk drapierte Leiche bringt Aufruhr in das Leipziger Wasserfest - Kommissar Trotzenburg beginnt zu ermitteln, zunächst ohne Erfolg. Niemand weiß, wer der Tote ist, noch weniger, was die seltsame Aufmachung zu bedeuten hat. Als die zweite Leiche auftaucht wird ihm jedoch klar, dass da etwas persönliches im Spiel ist. Die Morde haben mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun.. Das Konzept hat es mir sofort angetan - eine Leiche, die wie ein Boot ausstaffiert ist? Das schreit nahezu nach geistig instabilem oder genialem Killer (Genie und Wahn liegen ja bekanntlich nah beieinander) - also genau mein Ding. Leider hatte mich dieses Buch bitter enttäuscht. Der distanzierte, nahezu Berichtähnliche Schreibstil nahm mir jegliche Möglichkeit, irgendeine Beziehung zu einer der agierenden Personen aufzubauen. Selbst der ermittelnde Kommissar Trotzenburg bleibt für mich farblos, blass und zweidimensional. Seine Gedankengänge sind zwar anschaulich beschrieben, tragen aber keineswegs zur Aufklärung vorbei, viel mehr hat mich das alles verwirrt. Mehr als einmal hatte ich beim Lesen Fragezeichen vor meinem inneren Auge stehen, viele offene Fragen werden auch im Finale nicht beantwortet, das Buch lässt den Leser unbefriedigt zurück. Noch dazu kam bei mir auf weiten Strecken Langeweile auf. Die Ermittlungen treten lange Zeit nur auf der Stelle und selbst nach neuen Hinweisen nehmen sie nur langsam Fahrt auf, sie plätschern viel mehr langsam vor sich hin. Da war vermutlich selbst der Tote auf dem Fluss schneller unterwegs.. Zwei Sternchen gibt es für das gelungene Konzept und die ungewöhnliche Handlung - ich hätte mir allerdings mehr Emotionen und vor allen Dingen mehr Struktur gewünscht!  

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  • Langweilig und verwirrend

    Wasserfest
    PMelittaM

    PMelittaM

    23. December 2013 um 15:57

    Während des Leipziger Wasserfestes taucht eine grotesk drapierte Leiche im Fluss auf. Wer ist der Tote und warum wurde er so ausstaffiert? Kommissar Trotzenburg ist zunächst ratlos, doch als die zweite Leiche auftaucht, scheint immer mehr auf einen Zusammenhang mit seiner eigenen Vergangenheit hin zu deuten … Der ausgefallene Prolog, der die Entstehung der Landschaft beschreibt bis zum Zeitpunkt der Romanereignisse, und die ebenso ausgefallene Inszenierung der Leiche, haben mich dazu verführt, den Roman lesen zu wollen, alles deutete auf einen spannenden Kriminalroman mit einem faszierenden Tathintergrund hin. Leider bleiben die Charaktere sehr oberflächlich, man kann sie nicht greifen, auch Trotzenburg, dessen Rolle im Roman immer größer wird, bleibt mir fremd. Zwar werden seine Gedanken und Emotionen durchaus dargestellt, erscheinen mir aber eher verworren als aufklärend. Die Geschichte selbst wird im Präsens erzählt und hat dadurch zunächst eine besondere Eindringlichkeit. Jedoch gibt es bereits von Anfang an sehr viele Abschweifungen, die die Handlung nicht voran bringen und immer störender wirken und bei denen ich mich oft gefragt habe, was das nun solle, vor allem wenn man die Kürze des Romans bedenkt, ich fühlte mich leider zunehmend gelangweilt. Da gibt es einen spannenden Fall, die Ermittlungen werden aber in einer Weise beschrieben, dass es mich gar nicht mehr interessiert, wie es weiter geht … Dabei kann Frank Kreisler durchaus gut mit der Sprache umgehen. So gibt es einige herrliche Vergleiche, wenn Trotzenburg zum Beispiel einen Mitarbeiter aufscheucht, als wäre der ein Herbstblatt und Trotzenburg selbst ein Wirbelwind. Doch diese passen nicht zum übrigen Erzählstil, der eher langweilt, weil er u. a. , wie schon erwähnt, viel abschweift, das Lesen dadurch mühsam ist und der es einem schwer macht, bei der Geschichte zu bleiben. Auch gibt es viele Szenen, die total irreal wirken und bei denen man sich fragt, sind das nun Halluzinationen, spielt Mystisches mit in die Geschichte hinein oder wird hier in Metaphern erzählt? Ich habe einen spannenden Kriminalroman erwartet, den habe ich aber nicht bekommen … Leider hat mir die Geschichte bis zum Ende nicht besonders gefallen, mir war alles zu ausschweifend, zu verwirrend, zu langweilig, ich konnte mich weder in die Charaktere noch in den Fall einfühlen und auch das Ende macht mich nicht wirklich glücklich, ich finde es lässt zu viele Fragen offen und ist nicht wirklich nachvollziehbar. Von mir gibt es daher leider keine Leseempfehlung.

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  • Leichen als Kunstobjekte

    Wasserfest
    irismaria

    irismaria

    19. December 2013 um 08:59

    „Wasserfest: Trotzenburg und die Macht der Roten Tide“ ist ein Leipzig-Krimi von Frank Kreisler und im fhl-Verlag erschienen. Die Handlung beginnt beim fröhlichen Wasserfest in Leipzig. Neben vielen schön oder lustig aufgemachten Booten schwimmt ein grauenhaftes Boot: die bizarr dekorierte und als Boot aufgemachte Leiche eines Mannes. Kommissar Trotzenburg, der von Rostock nach Leipzig gewechselt ist, und sein Team übernehmen die Ermittlungen aber finden lange keine Hinweise auf Täter oder Identität des Opfers. Dann wird der zweite Tote gefunden. Er ist wieder außergewöhnlich dekoriert und auf dem Parkplatz des Kommissars wie ein Fahrzeug hergerichtet. Dazu kommt, dass die Toten an einem Algengift starben und merkwürdige Salzwasserlachen auftauchen. Eine Verbindung zu Heiner Trotzenburg wird deutlich. Der hat merkwürdige Visionen – sind sie vom Täter hervorgerufen oder Erinnerungen an traumatische Ereignisse? Auffällig bei Frank Kreislers Krimi ist der nüchterne Schreibstil. Ausführlich beschreibt er die Landschaft, die Stadt, das Wasserfest, aber auch die seelischen Befindlichkeiten der Hauptpersonen und verzichtet dafür auf ein hohes Spannungslevel. Die Rückblicke in die DDR-Vergangenheit fand ich interessant.

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  • Nachwirkungen der Vergangenheit

    Wasserfest
    mabuerele

    mabuerele

    16. December 2013 um 20:18

    Zum Wasserfest in Leipzig taucht ein bizarr zurechtgemachter Toter auf. Er wurde wie ein Segelboot dekoriert. Schnell steht fest, dass er vergiftet wurde. Die Ermittlungen liegen in der Hand von Kommissar Heiner Trotzenburg. Er war vor einigen Jahren von Rostock nach Leipzig gewechselt. Zum Team gehört außerdem Wendland. Er ist erst kurz dabei und spürt häufig die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Der Roman beginnt spannend. Die Polizei hat wenig Angriffspunkte. Dafür gibt es kurze Einblendungen zum Täter. Außerdem erfahre ich als Leser von einer geheimnisvollen Frau, die Trotzenburg beobachtet. Der Schreibstil des Buches entspricht nicht dem, was ich sonst von einem Krimi gewöhnt bin. Er ist distanziert, trocken, wenig romanhaft, aber auch genau und präzise in Kleinigkeiten. Es wirkt so, als würde ein Beobachter das Geschehen aus großer Entfernung wie einen Bericht zusammenstellen. Dabei zeichnet sich dieser Bericht durch sehr detailgenaue Beschreibungen aus. Das beginnt schon im Prolog. Dort erfahre ich als Leser viel über die Geschichte der Umgebung und das Leipziger Wasserfest. Viel Zeit nimmt sich der Autor, um mich mit der Gedankenwelt und der Lebenswirklichkeit des Kommissars vertraut zu machen. Gedanken werden kursiv hervorgehoben. Der Autor beherrscht das Spiel mit Metaphern. Auch die Ermittlungen werden genauestens beschrieben. Erstaunlicherweise hat mich gerade diese Detailverliebtheit zunehmend in den Bann gezogen. Sie nahm weder die Spannung, noch störte sie den Lesefluss. Jeden Irrtum der Kriminalisten, jede falsche Spur konnte ich exakt nachverfolgen. Schnell war klar, dass der Täter den Kommissar selbst im Fokus hatte. Nur warum? Hier lässt mich de Autor lange im Dunkeln tappen. Sicher war nur, dass ein Geschehen der Vergangenheit in die Gegenwart wirkt. Ab und an zieht eine Spur Mystik in die Handlung ein. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Allerdings hätte ich mir am Ende die Antworten auf alle Fragen gewünscht, nicht nur die Lösung des Kriminalfalls. Doch bis Schluss kann ich den Kommissar nicht endgültig einschätzen.

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  • Wasserfest von Frank Kreisler

    Wasserfest
    thenight

    thenight

    Klappentext: Während des Leipziger Wasserfestes taucht eine grotesk drapierte Leiche auf: Ein Schiffssegel und andere maritime Aufbauten sind auf dem Rücken befestigt. Mit rotierendem Propeller an den kalten Füßen tuckert die Leiche zwischen den geschmückten Booten umher. Kurz wird eine zweite drapierte Leiche entdeckt. Hauptkommissar Heiner Trotzenburg nimmt die Verfolgung auf. Als ihm immer wieder Wasser mit dem Salzgehalt der westlichen Ostsee hier, im Herzen Sachsens, begegnet, wird Trotzenburg klar, dass jemand auf ein bestimmtes Ereignis in seiner Vergangenheit anspielt. Etwas, das eigentlich nur er überlebt hat. Doch wer ist die geheimnisvolle Person? Inhalt: Was als relativ normaler Fall mit dem Auffinden einer seltsam geschmückten Leiche während des Leipziger Wasserfestes, für Hauptkommissar Trotzenburg und sein Team beginnt, entwickelt sich im Laufe der Ermittlungen und dem Auftauchen weiterer, als Kunstwerk gestalteten Leichen, immer mehr zum persönlichen Alptraum Trotzenburgs der gnadenlos von seiner Vergangenheit eingeholt und tyrannisiert wird, irgendjemand will Rache üben für etwas das ein Vierteljahrhundert in der Vergangenheit liegt. Lange ist dem Leser nicht klar, welche Begebenheiten, Realität und welche Einbildung von Seiten Trotzenburg sind und um ehrlich zu sein, bin ich mir auch am Ende des Buches nicht wirklich im Klaren darüber ob der Täter nicht zu Recht Rache nehmen will, so fern man bei Rache überhaupt von Rache sprechen kann. Meine Meinung: Ich habe lange überlegt, welches Wort ich für den ungewöhnlichen Schreibstil verwenden soll und immer wieder kam mir der Begriff sperrig in den Sinn, was auf den ersten Blick vielleicht negativ klingt, erweist sich im Laufe des Lesens als sehr hilfreich, dieses Buch kann man nicht in einem Zug durchlesen, man muss Innehalten um noch mal kurz über das gelesene nachdenken, also ist der Begriff *sperrig* hier durchaus positiv besetzt. Ich kann für Leser die gern mal etwas lesen das nicht *leicht und flüssig * also 0/815 geschrieben ist, eine absolute Leseempfehlung aussprechen, zu mal das Thema und die Hintergründe sehr interessant und die Fälle die Trotzenburg aufzuklären hat wirklich spannend sind.

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    • 2
    FrankKreisler

    FrankKreisler

    16. December 2013 um 09:20
  • lässt den Leser leicht verwirrt zurück

    Wasserfest
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    15. December 2013 um 21:49

    „Eine Nixe also, denkt Trotzenburg und wundert sich nicht darüber, als wäre er Protagonist in einem Märchen. Er sieht sie ja mit eigenen Augen. Doch er glaubt nicht an Fabelwesen und ist völlig ratlos. Die Fantasie spielt ihm einen Streich, oder?“ Wasserfest ist ein Regional Krimi, der in Leipzig spielt, einer Stadt mit vielen Flüssen und Kanälen. Wie schon im Titel und auf dem Cover,  spielt das Wasser in diesem Krimi eine große Rolle, und zwar als unheimliches und bedrohliches Element. Die erste Leiche schwimmt makaber als Boot dekoriert beim Leipziger Wasserfest herum, die Hauptverdächtige hinterlässt überall Wasserpfützen und der Kommissar hat ein dunkles Geheimnis, das irgendwie mit der Ostsee zu tun hat.   Wir begleiten in diesem Buch den Kommissar bei der Lösung des Falles und seinem Versuch, sich nicht mit seiner Vergangenheit zu beschäftigen. Die Geschichte und auch die Lösung sind spannend, etwas phantastisch und ungewöhnlich. Allerdings bleiben zum Schluss sehr viele Fragen offen. Mich hat die Sprache etwas irritiert. Der Autor schreibt durchgängig im Präsenz, sehr umgangssprachlich und konkret, dabei sprunghaft wie die Gedanken der jeweiligen Protagonisten. Das hat durchaus seinen Reiz, hindert aber irgendwie den Lesefluss. Ich habe in der Bewertung zwischen 3 und 4 Punkten geschwankt. Trotz der spannenden Handlung und der interessanten Auflösung gebe ich nur 3 Punkte, weil ich es nicht so gut lesbar fand und weil ich am Ende leicht verwirrt und unzufrieden war. Ich finde, daß ein Krimi die meisten Fragen, die ein Fall aufwirft, am Schluss erklären sollte.

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  • Leipzig-Krimi

    Wasserfest
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2013 um 10:27

    Es handelt sich um einen Leipzig-Krimi, welcher seinen Anfang auf einem der größten Feste der Leipziger Saison nimmt - dem Wasserfest. Mitten im Bootsreigen zum Auftakt des Festes taucht eine Leiche auf, bunt aufgetakelt wie ein Segelboot. Das Fest wird sofort beendet und die Wasserstadt wird Schauplatz polizeilicher Ermittlungen. Das Rauhbein Heiner Trotzenburg und seine Kollegen haben alle Hände voll zu tun. Kaum ist die erste Leiche obduziert, taucht schon die zweite auf. Dieses Mal in der Tiefgarage von Trotzenburgs Wohnhaus und dann auch noch genau auf seinem Parkplatz. Sind diese Toten eine Botschaft an Trotzenburg? Was ist in seiner Vergangenheit passiert und hat seinen Umzug von Rostock nach Leipzig fossiert? Trotzenburg hoffte, dass für ihn die Vergangenheit erledigt ist, aber da gibt es wohl jemanden, der das anders sieht. Anfänglich habe ich meine Probleme gehabt mich in dieses Buch rein zu lesen. Dann nahm aber die Spannung ihren Lauf und ich habe mich an den Schreibstil gewöhnt. Allerdings muss ich sagen, im letzten Teil des Buches kamen wieder sehr viele Fragen bei mir auf, welche auch zum Schluss nicht beantwortet wurden und ich blieb etwas verwirrt zurück. Auf alle Fälle liest sich das Buch sehr gut, es besticht durch seinen flüssigen Schreibstil. Ganz besonders toll fand ich die genauen Beschreibungen der Umgebung. Da ich drei Jahre in Leipzig gelebt habe, erkannte ich einige davon wieder. Ich vergebe vier Punkte für dieses Buch. Es ist ein relativ gelungener Krimi mit einigem an Spannung, lässt aber am Ende zu viele Fragen offen.

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  • Ein Krimi, mit etwas verwirrender Handlung...

    Wasserfest
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    12. December 2013 um 19:57

    Inhaltsangabe: Während des Leipziger Wasserfestes taucht eine grotesk drapierte Leiche auf: Ein Schiffssegel und andere maritime Aufbauten sind auf dem Rücken befestigt. Mit rotierendem Propeller an den kalten Füßen tuckert die Leiche zwischen den geschmückten Booten umher. Kurz darauf wird eine zweite drapierte Leiche entdeckt. Hauptkommissar Heiner Trotzenburg nimmt die Verfolgung auf. Als ihm immer wieder Wasser mit dem Salzgehalt der westlichen Ostsee hier, im Herzen Sachsens, begegnet, wird Trotzenburg klar, dass jemand auf ein bestimmtes Ereignis in seiner Vergangenheit anspielt – etwas, das eigentlich nur er überlebt hat. Doch wer ist die geheimnisvolle Person? Meine Meinung: Ich muss sagen, ich bin ein wenig zwiegespalten was dieses Buch angeht...auf den ersten Seiten hatte ich Probleme mit dem Buch "warm" zu werden, aber dies hat sich dann doch schneller als gedacht gelegt...das Buch wurde immer spannender und fesselnder...aber ab ca. dem letzten Viertel ging es wieder zurück mit der Spannung...die Handlung wurde immer verwirrender und mir schwirrten immer mehr Fragen im Kopf rum, die am Ende offen blieben... Ansonsten kann ich den Schreibstil auf jeden Fall loben, das Buch lässt sich flüssig lesen, auch mit der verwirrenden Handlung. Mit seinen 22 Kapiteln verteilt auf 199 Seiten ist das Buch keinenwegs zu lang bzw. die Geschichte wurde nicht unnötig in die Länge gezogen. Was mir gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der Orte, ich konnte mir alles gut vorstellen, wobei ich hier auch einen "Heimvorteil" hatte, da das Buch in meiner Heimatstadt Leipzig spielt... Ich vergebe drei Sterne für das Buch. Meiner Meinung nach kein Muss für einen Krimi-Fan, aber man kann es mal gelesen haben...

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