Frank Kurella Das Pergament des Todes

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Inhaltsangabe zu „Das Pergament des Todes“ von Frank Kurella

Neuss im November 1284. Das Volk sehnt sich nach den Zeiten zurück, in denen Kaiser Friedrich II. das Reich mit gerechter Hand führte, als der tot geglaubte Herrscher in dem rheinischen Städtchen Einzug hält. Ausgerechnet an diesem Freudentag findet der kleine Taschendieb Marcus seinen Freund und Weggefährten Jonas mit gebrochenem Genick in einem Weinkeller auf. Was steckt hinter dem feigen Mord? Trachtet man auch ihm nach dem Leben? Auf der Suche nach Antworten wird Marcus allmählich klar, dass nicht nur er sich in größter Gefahr befindet.

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  • Rezension zu "Das Pergament des Todes" von Frank Kurella

    Das Pergament des Todes

    Superolli

    10. April 2012 um 08:06

    Auf das Buch bin ich durch eine persönliche Empfehlung gestoßen. Nun sind historische Romane über Orte im Rheinland nicht meine Kernlektüre. Hier war ich jedoch extrem positiv überrascht, wie gut es gelungen ist, historische Fakten mit einer spannenden Story zu verbinden. Chapeau!

  • Rezension zu "Das Pergament des Todes" von Frank Kurella

    Das Pergament des Todes

    traumwald

    10. October 2011 um 19:57

    Neuss im November 1284 Das Volk des Heiligen Römischen Reiches (später mit dem Zusatz "Deutscher Nation" vermerkt), sehnte sich nach den alten Zeiten des Kaisers Friedrich II. zurück. Der Kaiser stand unter anderem für Werte wie Gerechtigkeit und Toleranz; nicht so sein Neffe, König Rudolf von Habsburg, der andere Interessen verfolgte und unter dessen Regentschaft das Volk erheblich zu leiden hatte. -- Als der totgeglaubte Herrscher erhobenen Hauptes in dem rheinischen Städtchen Einzug hielt, erklangen vereinzelt Sprechchöre. Schnell verbreitete sich die Kunde wie ein Fegefeuer, dass Friedrich II. zurückgekehrt sei. Ihm zu Ehren gab es ein großes Freudenfest. Bauern, Kaufleute, Handwerker und Mütter versammelten sich nach und nach auf dem Marktplatz. Die Neusser feierten und jubelten und die Sprechchöre wurden so laut, dass diese bis in die hintersten Winkel vorgedrungen waren. -- Auszug aus dem Klappentext: Ausgerechnet an diesem Freudentag findet der kleine Taschendieb Marcus seinen Freund und Weggefährten Jonas mit gebrochenem Genick in einem Weinkeller auf. Was steckt hinter dem feigen Mord? Trachtet man auch ihm nach dem Leben? Auf der Suche nach Antworten wird Marcus allmählich klar, dass nicht nur er sich in größter Gefahr befindet. -- Der Autor hat in seinem Roman die Legende, die sich um Friedrich II. ringt, zu neuem Leben erweckt. "Wahrlich er ist der Kaiser!", dachten sich die Neusser. Doch einige unter ihnen, inklusive dem Bürgermeister Schluter taten ihn, wenn auch die Ähnlichkeit verblüffend war, als Scharlatan ab. Kann das sein? Auf insgesamt 229 Seiten beschreibt Frank Kurella das mittelalterliche Neuss so, dass man es bildhaft vor Augen hat. Auf den letzten Seiten befindet sich neben den historischen Angaben eine Zeichnung, bei der es sich um den Plan der Stadt Neuss von Braun & Hogenberg handelt, in der die Orte mit Nummern versehen wurden. So weiß man, wo sich damals die Neder Strais, das Rhathauss und zum Beispiel die Stoben Gass befand und welche Namen die Orte heute haben. Wenn auch relativ früh bekannt gegeben wird, wer der Mörder ist, so lohnt es sich die Geschichte bis zur allerletzten Seite auszulesen. Mir kam der Roman eher wie ein historischer Thriller vor, der ab Seite 140 immer interessanter wurde und so an Spannung zunahm, dass ich den Roman in einem Zug durchgelesen hatte. Zwischendrin hatte ich ganz andere Vermutungen, als die, die für mich zu einfach erschien. Ich war skeptisch und in ein paar wenigen Situationen (gerade zu Beginn) fehlten mir die zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen. Ich meine damit die wörtliche Rede, die die Geschichte zu Beginn noch ein wenig lebendiger gestaltet hätte. Zum Beispiel hätte ich gerne dem Gespräch gefolgt, wenn Marco dem hageren Ziegenhirten von seiner Vergangenheit als Waisenkind berichtet. Vielleicht wäre ich als Mönch ein wenig skeptischer im Bezug auf den Wirt gewesen, wenn dieser bei mir eines schönen Tages mit einer Leiche aufkreuzt und darauf hofft, dass ich die Wahrheit seiner Erzählung nicht anzweifle und ihm bei der Bestattung zur Hand gehen würde. Doch dann hätte man die Geschichte nicht so zügig zu Ende bringen können und aus 229 Seiten wären wahrscheinlich mehr geworden. Das geschäftige Leben auf dem Marktplatz war so, wie ich es mir in meinen Vorstellungen ungefähr ausgemalt habe. Bei diesem Roman handelt es sich um ein, wenn auch mit kleinen Schwächen, gelungenen Debüt, auf das hoffentlich noch viele weitere Romane vom Autor folgen werden. -- Wer einen kurzweiligen historischen Roman lesen und ins mittelalterliche Neuss eintauchen möchte, welches mich besonders durch seine klare und direkte Sprache und den geschickt eingefädelten historischen Part begeistern konnte, der sollte "Das Pergament des Todes" nicht verpassen. Die aufgebaute Spannung kommt leise und ruhig voran, und lässt sich dennoch fesselnd lesen. Mir war, als würde ich mit vielen anderen vor einem Kamin oder einem Lagerfeuer sitzen und dem Stadtältesten lauschen.

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