Frank Kurella Der Kodex des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Der Kodex des Bösen“ von Frank Kurella

Neuss 1288. Der zum jungen Mann gereifte Marcus gerät in den Verdacht, die Reliquie des heiligen Quirinus aus dem Münster der Stadt Neuss gestohlen zu haben. Er hält gerade den sterbenden Priester, der die tatsächlichen Diebe überrascht hat, in seinen Armen, als zwei weitere Geistliche auftauchen. Mit letzter Kraft spricht der Sterbende einige rätselhafte Worte, die auf die Hintergründe des Raubes hinweisen, bevor Marcus die Stadt fluchtartig verlässt. Auf seiner abenteuerlichen Reise, die ihn schließlich mitten in die Schlacht von Worringen führt, kommt er einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur ...

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  • Rezension zu "Der Kodex des Bösen" von Frank Kurella

    Der Kodex des Bösen
    Superolli

    Superolli

    10. April 2012 um 08:10

    Das erste Buch "Das Pergament des Todes" hat mich dazu veranlasst, auch diese "Fortsetzung" zu kaufen. Auch hier gelingt es dem Autor Frank Kurellla mit viel Liebe zu historischen Details eine packende Story zu verfassen, inklusive Liebesgeschichte.

    Man spürt auch in diesem Buch wieder die hervorragende Recherchearbeit des Autors.
    Bitte noch ein Buch!

  • Rezension zu "Der Kodex des Bösen" von Frank Kurella

    Der Kodex des Bösen
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:23

    Neuss 1288: Marcus, der Held aus Das Pergament des Todes ist zurück. Er ist älter geworden und lebt und arbeitet zufrieden bei seinen Zieheltern Berthold und Annehild Janssen. Als Macus eines Morgens auf dem Weg zu Arbeit am Hafen über einen toten Priester stolpert holt ihn seine Vergangenheit als Straßenkind und Dieb wieder ein. Des Mordes verdächtigt, muss er aus seiner Heimatstadt Neuss fliehen und verbringt sich zwischen den vor der Stadt lagernden Truppen um Siegfried von Westerburg. Er findet bei Vaganten Unterschlupf und neue Freunde, aber nur für kurze Zeit, denn grausame Ritter meucheln seine neue Familie und entführen seine erste große Liebe: Patty. Marcus hat nun nicht nur den Reliquiendieb und Mörder des neusser Priesters zu finden um seine Unschuld zu beweisen, er muss auch noch Patty wiederfinden, bevor ihr ein schreckliches Schicksal droht und verhindern, dass der brutale Ritter, welcher sie entführt hat mittels alchemistischer Formeln das ewige Leben und Reichtum erlangt. Obwohl vollkommen unerfahren im Umgang mit Waffen, folgt Marcus dem Heer und steht schließlich in der Schlacht von Worringen seinen Mann, was ihn der Rettung Pattys jedoch keinen Schritt näher bringt. Dieser Band bringt ein Wiedersehen mit vielen alten bekannten wir Norbert dem Mönch und dem intriganten Lucius. Obwohl auf bekannte Motive aus Band 1 zurückgegriffen wird, ist es nicht zwingend notwendig den ersten Band gelesen zu haben, um dieses Buch verstehen zu können.

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  • Rezension zu "Der Kodex des Bösen" von Frank Kurella

    Der Kodex des Bösen
    kfir

    kfir

    08. April 2009 um 21:35

    Marcus, bereits Protagonist des Debüts „Das Pergament des Todes“, ist mittlerweile zum jungen Mann gereift. Seinen zweifelhaften Ruf konnte der ehemalige Taschendieb nicht abstreifen und als eines Morgens ein Priester in seinen Armen stirbt, wird er nicht nur des Mordes verdächtigt, auch ein Reliquiendiebstahl wird im angehängt. Marcus flieht aus Neuss des Jahres 1288 und gerät unversehens in ein Heerlager, welches auf dem Weg in die Schlacht von Worringen ist. Seinen Weg kreuzen nicht nur eine Gauklergruppe, intrigante Mönche auf der Suche nach Reichtum und eine Truppe marodierender Ritter, er verliert auch sein Herz. Während Marcus in die Wirren der bevorstehenden Schlacht gezogen wird, schwankt er stets zwischen dem Drang, dem Ruf seines Herzens zu folgen und seine Unschuld in Neuss zu beweisen. Frank Kurella schließt mit diesem Buch an sein Debüts „Das Pergament des Todes“ an. Der gebürtige Rheinländer hat auch hier wieder sehr viel Wert auf Wert auf Recherche und einen historisch richtigen Kontext gelegt. Mit viel Gespür werden die fiktiven Handlungsstränge in den geschichtlichen Rahmen integriert, wobei die Ausgewogenheit stets wunderbar gewahrt bleibt. Vielmehr schafft es Kurella, die Spannung nicht nur aus den Erlebnissen des jungen Marcus oder der Entschlüsselung eines Geheimtextes in einem Kloster zu kreieren. Auch das blutige Ende des Limburger Erfolgestreits bis zur Erhebung Düsseldorfs zur Stadt ist ebenso spannend in Szene gesetzt, ohne dass die vielen Intrigen und Auseinandersetzungen jemals langweilen könnten. Überhaupt schafft es Frank Kurella mit viel sprachlicher Finesse und an Hand manch älterer Wendungen und Ausdrücke, das Gefühl einer früheren Zeit zu vermitteln und bleibt dabei überaus flüssig zu lesen. Die Geschichte lebt aber auch von den ganz großen Gefühlen der Akteure: Hass, Neid und Gier treffen hier auf Kameradschaft, Freundschaft und Liebe und lassen den Leser mitfühlen und ganz in die Geschichte eintauchen. In bereits gewohnter Manier hat der Gmeiner-Verlag wieder ein sehr wertiges Taschenbuch herausgegeben, welches nicht nur mit einer sehr schönen inneren und äußeren Aufmachung zu überzeugen weiß. Auch das Glossar, die angehängte Bibliografie und das speziell für dieses Buch hergestellte Lesezeichen verdienen eine Erwähnung. Ein vortrefflicher historischer Roman vor rheinländischer Kulisse mit sehr viel Liebe zum Detail.

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