Frank Lauenroth Boston Run

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Inhaltsangabe zu „Boston Run“ von Frank Lauenroth

Brian Harding war immer ein guter Sportler - aber niemals ein herausragender! Der Boston-Marathon ist erst sein zweiter Start über die 42-Kilometer-Distanz, doch Brian weiß, dass er heute gewinnen wird.Ein neues Dopingmittel verleiht seinem Körper ein Mehrfaches des normalen Leistungsvermögens. Die Substanz baut sich während des Laufes ab, so dass sie nach dem Überqueren der Ziellinie nicht mehr nachweisbar sein wird.Ein scheinbar perfekter Plan.Doch außer der Siegprämie von 150.000 Dollar wartet bereits der Geheimdienst NSA auf Brian. Die Formel dieses neuen Dopingmittels ist immens wertvoll und die NSA-Einsatzleiterin Rachel Parker weiß, dass sie an Brians Blut gelangen muss, bevor er auf die Zielgerade einbiegt.Die Jagd ist eröffnet!

Ein wirklich tolles Buch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt. Einfach nur klasse!

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  • Boston Run – Der Marathon Thriller – Frank Lauenroth

    Boston Run
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    24. November 2013 um 16:40

    Klappentext: Brian Harding war immer ein guter Sportler – aber niemals ein herausragender! Der Boston Marathon ist erst sein zweiter Start über die 42-Kilometer-Distanz, doch Brian weiß, dass er heute gewinnen wird. Ein neues Dopingmittel baut sich während des Laufs ab, sodass es nach dem Überqueren der Ziellinie nicht mehr nachweisbar sein wird. Ein scheinbar perfekter Plan. Doch die Formel dieser neuen Substanz ist immens wertvoll, und so wartet außer der Siegprämie von 150.000 Dollar auch der Geheimdienst NSA auf Brian. Einsatzleiterin Rachel Parker weiß, dass sie an Brians Blut gelangen muss, bevor er auf die Zielgerade einbiegt. Die Jagd ist eröffnet. Die Geschichte: Christopher Johnson ist ein Genie. Sein IQ liegt bei 172. Er ist Anfang 30 mit eher kleiner Statur und trägt an die 10 Kilo Übergewicht mit sich herum. Er befindet sich in einem muffig-feuchten Keller umgeben von 4 Bildschirmen mit verschiedenen Anzeigen. Sein bester und auch einziger Freund, Brian Harding, ist groß gewachsen, schlank und trainiert. Er hat auch hart trainiert für das, was jetzt kommen wird. Über zwei winzige kleine Piercings, im Ohr und an der Nase, kann er mit Christopher Harding kommunizieren. Natürlich  eine Erfindung des Genies. Und jetzt, kurz vor dem Start des Marathons um 10 Uhr, spritzt sich Brian eine Flüssigkeit direkt in die Armvene. Das Rennen kann beginnen. Doch das Mittel hat auch seine Nachteile … Meine Meinung: Ich hatte befürchtet, dass mich dieses Buch gar nicht interessieren wird. Ich dachte, es wird sich hauptsächlich um den Marathon drehen. Da ich keine Läuferin bin, ist mein Interesse dafür sehr eingeschränkt. Doch, was vorne draufsteht, ist auch innen drin; ein Thriller. Christopher Johnson und Brian Harding sind ein Team. Sie sind eigentlich die »Bösen« in diesem Spiel. Dann gibt es Rachel Parker von der NSA und ihr Team von 3 Männern. Christopher Johnson ist kein Unbekannter, vor allem hat er früher selbst für die NSA gearbeitet. Doch Christopher hat die NSA verlassen, auf seine ganz besondere Art, und wird seither gesucht. Jetzt hat die NSA einen Tipp bekommen, dass Harding in die Stadt sein soll. Zufall? Wohl kaum. Er hat zuletzt an einer Art von Dopingmittel für die Armee gearbeitet, das die Ausdauer erhöhen soll. Er hat damals seine Arbeitsunterlagen zerstört und sein geheimes »Rezept« mitgenommen, im Kopf.  Da liegt die Vermutung nahe, dass sein Erscheinen beim Marathon auch damit zusammenhängen könnte. Ich mag ihn nicht. Christopher Johnson ist mir persönlich äußerst unsympathisch. Er ist arrogant, überheblich, cholerisch, manipulierend und hört sich selbst am liebsten reden. Sein Freund Harding ist mir allerdings sehr sympathisch. Er wird zwar bei diesem Rennen betrügen, aber er braucht das Geld. Dann gibt es Rachel Parker, Miss Parker für ihre Untergebenen. Obwohl sie nicht Dienstälteste war hat sie den Job als stellvertretende Einsatzleiterin bekommen, anstatt Richard Brunner. Sie ist über jeden Zweifel erhaben und gilt als skrupellos, wohl auch ein Grund, warum sie den Posten bekommen hat. Sie ist die zweite Person in diesem Buch die ich nicht leiden kann. Meine Meinung über die Hauptfiguren ändert sich auch am Ende des Buches nicht. Der Erzählweise ist leicht zu folgen aber teilweise etwas langatmig. Überhaupt dann wenn wir entweder die Gedanken oder dem Redefluss von Johnson folgen. Die ganze Geschichte dreht sich natürlich rund um den Boston Marathon aber es wird nicht sehr viel über den Lauf selbst gesprochen. Es gibt immer wieder die »Berichterstattung« von einem Fernsehsender (in Kursivschrift) die ich für sehr gut gelungen halte. Genauso würde ich es mir auch vorstellen. Auch die Stimmung rund um den Marathon und die Strecke selbst werden bildlich und glaubhaft beschrieben. Was ich aber leider nicht sehr glaubwürdig finde, ist das Vorgehen und Verhalten der NSA-Mitarbeiter. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie in der Realität so handeln würden. Ich weiß, es ist ein Thriller, aber trotzdem will ich glauben können, dass es sich wirklich so abspielen könnte. Es spielt ja auch in unsere Zeit und bei einem Ereignis, das tatsächlich stattfindet. Nichtsdestotrotz ist es ein spannender Thriller mit unvorhergesehenen Wendungen. Ein paar Mal hat mich der Autor wirklich überrascht. Das Ende habe ich zur Hälfte auch so erwartet, doch auch hier gibt es eine große, unerwartete Überraschung. Ein überaus spannender Thriller, der fesselt, aber mich mit der Glaubwürdigkeit nicht ganz überzeugen konnte. Danke an den Sportwelt Verlag für mein Exemplar!

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. February 2013 um 14:05

    Ich muss zugeben, ich kenne mich im Marathon-Thema nicht gut aus. Gespannt las ich die ersten Seiten dieses ungewöhnlichen Thrillers und war ansatzlos in der Geschichte drin. Spannend und gut recherchiert erzählt Frank Laurenroth eine Story rund um Geheimdienste, Verschwörungen und Agenten. Doping ist ja gerade im Augenblick dank Lance Armstrong wieder sehr aktuell. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, ob Sportler oder nicht. Fazit: Gut geschriebener, spannender Thriller rund um den Boston-Marathon. Lesenswert!

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    16. September 2012 um 09:59

    Christopher Jacobson hat ein Ziel. Mit seinem Dopingmittel, dass sich innerhalb kürzester Zeit abbaut und nicht mehr im Blut nachweisbar ist, soll sein Freund Brian Harding den Boston Marathon laufen und so die Siegesprämie von 150.000 Dollar einstreichen. Der Plan scheint unfehlbar. Doch NSA-Einsatzleiterin Rachel Parker ist Christopher und Brian auf den Fersen. Sie weiß, dass sie Brians Blut braucht, um an das Dopingmittel heranzukommen. Doch sie hat nur zwei Stunden Zeit. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Zuerst einen herzlichen Dank an den Sportwelt Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Zu Anfang war ich skeptisch, da dieses Genre so gar nicht zu meinem Leseverhalten passt. Aber letztendlich muss ich sagen, dass das Buch doch fesselnder war, als gedacht. Gleich zu Anfang ist man in der Geschichte drin, denn alles muss innerhalb von zwei Stunden abgehandelt werden. Und das ist gar nicht so leicht. Trotzdem hat es der Autor geschafft, mich zu überzeugen, dass gerade dies passiert. In einer rasanten Jagd wird abwechselnd von Christopher und Brian sowie der NSA-Einsatzleiterin Rachel erzählt. Beide Seiten haben ihre Gründe und beide Seiten kann man verstehen. Und am Ende ist man dann doch sehr überrascht, welche Wendung die Geschichte bekommt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht lesbar. Der Zeitdruck, unter dem beide Seiten stehen, ist spürbar und man fiebert förmlich mit, wer nun die Oberhand behält. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Schade nur, dass man das Buch aufgrund der Kürze sehr schnell gelesen hat. Da ich mich mit Sport und Marathon insbesondere nur sehr wenig auskenne, war es dann auch noch sehr interessant, einiges über diese Sportart zu erfahren. Hier merkt man auch, dass der Autor selbst einen Marathon gelaufen ist. Sehr interessant war im Nachwort zu lesen, dass das englische Wort „Run“ zu übersetzen ist sowohl mit „der Lauf“ oder „laufen“, als auch mit „auf der Flucht“. Fazit: Ein interessanter Einblick in die Sportart Marathon sowie eine spannende Jagd!

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    Wildpony

    Wildpony

    22. May 2012 um 09:50

    Boston Run - Frank Lauenroth Kurzbeschreibung Amazon: Brian Harding war immer ein guter Sportler – aber niemals ein herausragender! Der Boston Marathon ist erst sein zweiter Start über die 42-Kilometer-Distanz, doch Brian weiß, dass er heute gewinnen wird. Ein neues Dopingmittel verleiht seinem Körper ein Mehrfaches des normalen Leistungsvermögens. Die Substanz baut sich während des Laufs ab, so dass sie nach dem Überqueren der Ziellinie nicht mehr nachweisbar sein wird. Ein scheinbar perfekter Plan. Weil die Formel dieses neuen Dopingmittels immens wertvoll ist, wartet außer der Siegprämie von 150.000 Dollar auch der Geheimdienst NSA auf Brian. NSA-Einsatzleiterin Rachel Parker weiß, dass sie an Brians Blut gelangen muss, bevor er auf die Zielgerade einbiegt. – Die Jagd ist eröffnet. Mein Leseeindruck: Das Buch beginnt schon super spannend. 42 km Distanz für den Marathon - und das als nicht besonderes herausragender Sportler - ist schon eine Herausforderung. Aber er hat ja einen "geheimen" Freund, ein Dopingmittel daß ihn zum Sieg bringen wird. Aber ganz so geheim ist es wohl nicht... denn der Geheimdienst NSA ist Brian dicht auf den Fersen. Da sich das Mittel während des Laufs abbaut muß schnell gehandelt werden... Das Buch liest sich leicht und zügig. Es hat einen sehr angenehmen Schreibstil und verführt dazu, es in einem Rutsch wegzulesen. Daher kann ich es auch unbedingt weiter empfehlen. Es war mein erstes Buch von Frank Lauenroth - aber ich werde mir den Autor gerne merken. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    conneling

    conneling

    05. May 2012 um 21:54

    Brian Harding alias Fred Longer läuft beim Boston Marathon mit, was mit viel Vorbereitung verbunden war. Man muss sich bei einem anderen Marathon qualifizieren indem man einen gewissen Platz belegt, erst sah es sehr gut für Fred aus aber am Ende wäre es beinahe noch eng geworden. Zuviel Energie verschwendet und so konnte er sich gerade noch ins Ziel retten nachdem ihn schon einige Läufer überholt hatten in der Wchlussphase. Es war ihm die Kraft ausgegangen, und die Zeit lief ihm davon. Eigentlich sollte er sich keine Gedanken machen, da er eine Dopingsubstanz verwendet hatte, die ihn schneller, besser und ausdauernder als alle anderen Läufer machen kann und die sich selber nach einer gewissen Zeit wieder abbaut, im Ziel kann nichts mehr nachgewiesen werden. Es gibt nur einen Haken bei der Sache, die Zeit ist begrenzt und die Substanz verändert das Bewusstsein, er ist nicht er selber. Eine andere Sache ist auch, dass die NSA hinter der Formel her ist und sein Blut will, er muss also nicht nur vor den Konkurrenten im Marathon davonlaufen sondern auch vor Agenten, die ihn stellen wollen. Ein hohes Preisgeld winkt am Schluss, dass er und Christopher Johnson sich teilen wollen. Christopher Johnson war bei der NSA und hat noch eine Rechnung mit den alten Kollegen offen. Ein sehr hohes Tempo wird von Anfang an vorgelegt, sehr gut gefallen haben mir die Kommentatoren, die den Biston Marathon moderieren. Boston Run lässt sich sehr leicht und gut lesen und ist ansteckend, einmal angefangen, kann man es nicht mehr weglegen. Die Lektüre hat mir sehr viel Spass gemacht.

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    angel2212

    angel2212

    15. April 2012 um 19:09

    Boston Run Brian Harding, ein junger Anwalt nimmt an dem berühmten Boston Marathon teil. Doch er ist kein herausragender Sportler. Aber mit einem neuen Doping Mittel, das sein Freund Chris entwickelt hat, weiß er, das er diesen Marathon gewinnen wird. Da ihm im Ziel auch niemand das Doping nach weisen könnte, den die Droge baut sich während des Laufens ab. Chris arbeitete früher für die NSA, und sollte dort eine leistungsfördernde Droge entwickeln. Doch als er vor vier Jahren die NSA um Hilfe bat, weil seine Freundin an Krebs erkrankt war, wurde ihm diese Hilfe verwehrt. Daraufhin legte Chris sein gesamtes Labor in Schutt und Asche, und floh samt seiner Forschungsergebnisse. Seither wird er von der NSA gesucht. Am morgen des Boston Marathon, rief ein Mann bei der NSA an, und sagte ihnen das er Chris gesehen habe. Daraufhin macht Rachel Parker sich mit ihrem Team auf die Suche nach Chris. Nach und nach begreifen sie die Zusammenhänge mit dem Marathon. Auch der neue Läufer Fred Longer, alias Brian Harper, fällt ihnen sehr schnell auf, und sie wissen nun auch, das Chris mit Fred seine neue Droge testen will. Findet die NSA Chris noch vor Ende des Marathons? Oder schafft es Brian, die 150000 Dollar Siegesprämie ein zu heimsen? Anfangs habe ich mich etwas schwer getan mit dem Buch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich war auch recht schnell am Ende an gelangt. Ich würde dieses Buch doch eher als Krimi bezeichnen und nicht als Thriller. Ein Buch für mal schnell zwischendurch. Ich möchte mich auch hier nochmal bei dem Sportwelt Verlag bedanken das ich dieses Buch Testlesen durfte.

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2012 um 17:38

    laufen, laufen, laufen,......... In Boston steht alles Kopf zum Start des Boston Marathon. Auch Brian will starten. Ein mittelmässiger Sportler der sich mit ein wenig Glück zum Start qualifiziert hat. Eigentlich utopisch mitzulaufen, wäre nicht sein bester Freund mit von der Partie. Chris hat alles wunderbar vorbereitet. Ein Genie der seines Gleichens sucht, ein ehemmaliger NSA-Agent welcher die Agency für den Tod an seiner Frau verantwortlich macht und Rache geschworen hat.Brian hat eine Rechnung mit seinem Vater offen Während Chris Karriere bei der NSA hat er bereits ein leistungsteigerndes Mittel erfunden, hat dann sein Labor in Schutt und Asche gelegt und ist mitsamt seinen Formeln, die ja eigentlich Staatseigentum sind, untergetaucht. Er hat sich in kürzester Zeit zum Staatsfeind No1 gemacht. Jetzt sieht er seine Zeit gekommen, hat mit Brian alles aufs kleinste geplant. Ein MIttel welches sich nach dem Marathon vollständig abgebaut hat und nicht mehr nachweisbar ist. Noch vor dem Start nimmt die NSA die Witterung nach Chris auf und stellen Mutmaßungen an was dieser in Boston will. Chris Ex-Kolllegen stellen sich bereits auf ohne wirklich zu wissen wogegen. Der Lauf startet, Brian sprintet allen davon und gerät natürlich direkt in den Fokus von Fernsehen, Reportern und natürlich der NSA. Fred alias Brian rennt alles in Grund und Boden. Das Mittel macht euphorisch....Euphorie dumm. Wut dämmt die Euphorie und ist somit die Bremse.... Schafft Brian den Marathon, gewinnt er das Preisgeld, bekommt die NSA ihre Formel, kriegen sie Chris Anfangs war ich wirklich richtig skeptisch. Ja, hm, ein Laufbuch, doping, ABER Was hat die nationale Sicherheit damit am Hut. Ich habe mich also drauf eingelassen, und bin mit mörderischem Tempo durch das Buch gerannt. Klarer flüssiger Schreibstil. Die Hauptprotagonisten, jeder auf seine Weise bildhaft, verständlich und authentisch dem Leser vermittelt. Spannung bis zuletzt und vom Autor immer wieder Kehren und Wendungen eingebaut, welche den Leser zwingen Gas zu geben und neu "nachzudenken" Im Ergebnis muss ich sagen, das Buch ist die perfekte Steilvorlage für einen Film!!!

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2011 um 15:42

    Das amerikanische Militär trat eines Tages an die NSA heran und bat um die Entwicklung einer Möglichkeit einen durchschnittlichen Soldaten mehr Leistung zu verschaffen. Er soll schneller, stärker und ausdauernder im Kampf werden. Viele Möglichkeiten wurden auf den Tisch gebracht bis sich die NSA für die Forschung an einem Serum entschied. Das Serum war mehr ein Dopingmittel als eine Droge, die es dem Probanden ermöglichte übermenschliche Ausdauer aufzuwenden. Der Kopf hinter dieser Forschung war Christopher Johnson, ein brillanter aber auch recht eigenwilliger Geist, der sich jedoch kurz vor der Präsentation des Mittels mit der NSA überwarf und einfach aus dem Staub gemacht hat. Und mit ihm ging auch das neue Wundermittel, denn keiner seiner Assistenten hatte je daran gedacht etwas aufzuschreiben oder die Arbeitsabläufe aufzuzeichnen so das Johnson der einzige Mensch war, der die genaue Zusammensetzung kannte. Dies liegt nun Jahre zurück. Auf Johnsons Name ist zwar noch immer ein Haftbefehl ausgestellt, aber keiner glaubt mehr wirklich daran das Genie fangen zu können, bis zum heutigen Tag. Ein anonymer Tipp lässt das NSA Team in Boston hellhörig werden, denn Johnson soll nicht nur in der Stadt sein, sondern auch etwas mit dem diesjährigen und genau heute stattfindenden Boston Marathon zu tun haben. Und lange muss das Team um Rachel Parker nicht warten, denn ein völlig unbekannter Läufer deklassiert bereits am Anfang des Laufes die Weltspitze des Marathonsports. Parker weiss, wenn sie den unbekannten Läufer mit der Nummer 368, der höchstwahrscheinlich mit dem verschwundenen Serum gedopt ist, schnappen dann würden sie auch an Christopher Johnson und damit an das Rezept des Serums kommen. Parker weiss aber auch um die Schwäche des Serums. Selbst wenn Johnson das Mittel noch weiter verbessert und dessen Wirkungsgrad erhöht hat, so würde es sich dennoch innerhalb von weniger als 2 Stunden im Körper des Läufers völlig abgebaut haben, rückstandslos und ohne die Möglichkeit eines Nachweises oder gar einer Analyse. Somit beginnt nicht nur ein gnadenloser sondern auch heikler Wettlauf gegen die Zeit, da weder der Läufer verletzt werden darf noch die öffentliche Ordnung, durch den Einsatz des Geheimdienstes bei dieser Großveranstaltung, gestört werden soll. Zugegeben, es ist schon eine interessante Mischung die Frank Lauenroth hier abliefert. Einen Thriller rund um eine Marathonveranstaltung zu stricken ist mal etwas ganz anderes als immer nur den selben gleichen Terroristen, Verschwörungstheoretikern oder durchgeknallten Massenmördern hinter herzujagen. Auch die Tatsache, dass er sein Charakterensemble schön kompakt hält und die Geschichte auf gut 200 Seiten unterbringt spricht für die Qualitäten des Autoren. Es wird nie langweilig, ständig ist die Handlung und somit auch das Buch in Bewegung und wo andere Bücher erst mal kleine Pausen dazwischen schieben müssen, um diverse Gegebenheiten oder frische Charaktere einzuführen startet Boston Run erst richtig durch. Bei dem Tempo fällt es dann auch fast nicht auf das sich Lauenroth an manchen stellen im Buch, vorzugsweise in der ersten Hälfte, auch dogmatisch an das 1 mal 1 des Creative Writings hält und erfahrene Leser doch recht rasch die Strukturen und den Aufbau des Buches durchschauen. Auch birgt die kompakte Riege an Figuren seine Tücken, wie man am Ende feststellen muss. Dem Schreiber bleibt keine Zeit die Hauptfiguren etwas ausführlicher vorzustellen, so dass das Ende nicht ganz den gewünschten Effekt bei dem hier schreibenden Rezensenten hatte. Denn unterm Strich blieben nur 3 Charaktere übrig, die sich das Ende dann untereinenader ausmachen mussten, wodurch der wohl beabsichtigte Knalleffekt ausblieb. Für Finten und falsche Fährten blieb einfach kein Platz im Buch, da hätte man sich wirklich mehr trauen können. Dennoch. Frank Lauenroth besticht in seinem bisslang dritten Buch durch seine Ortskenntnisse und dem Umstand, dass es in seinem Buch nicht an allen Ecken rumst und kracht, aber deswegen nicht minder spannender zugeht, als bei einschlägigen Genrekollegen. Zwar verzichtet er nicht ganz auf Action, aber im Vordergrund steht eindeutig die etwas geradlinige aber unterhaltsam und vor allem sehr gut und flott zu lesende Story. Wer also was dünnes für zwischendurch sucht wird mit diesem Thriller sicher nicht enttäuscht werden.

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    Jens65

    Jens65

    19. July 2010 um 23:13

    Eine Anmerkung vorweg - ich mag deutsche und deutschsprachige Autoren. In den letzten Monaten und Jahren drängen immer mehr gute und sehr gute deutschsprachige Autoren auf den hart umkämpften Literaturmarkt, die den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz keineswegs scheuen müssen. Das hier vorliegende Buch " Boston run - der Marathonthriller " hat einen guten Plot. Thematik hervorragend, mit viel Steigerungspotential. Doch die Umsetzung war sehr durchwachsen und hat mich einfach nicht mitgerissen. Irgendwie fehlte mir das Salz in der Suppe, das fesselnde und mitreissende, dass mich als Leser durch die Seiten peitscht, mit Cliffhängern, Überaschungsmomenten und unvorhersehbaren Wendungen. Viele Passagen waren vorhersehbar und meines Erachtens auch nicht immer schlüssig. Als Krimidebüt lesbar, jedoch kein Buch welches mir gedanklich langfristig in Erinnerung bleiben wird. Daher nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Boston Run" von Frank Lauenroth

    Boston Run
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. March 2010 um 22:10

    Kann eine Geschichte über einen Marathon-Lauf spannend sein? Wer Frank Lauenroths Thriller "Boston Run" gelesen hat, wird das mit einem klaren "Ja!" beantworten. Bereits im ersten Kapitel gelingt es dem Autor, zu fesseln und sofort eine spannungsgeladene Atmosphäre zu entfachen. Man startet zusammen mit Fred Longer seinen großen Lauf und verfolgt atemlos die Geschehnisse im Hintergrund, von denen Fred noch nichts ahnt. Immer rasanter wird die Story, es gibt keine Atempause und man muss einfach immer weiter lesen. Lauenroth hält sich nicht mit unwichtigen Details auf, sondern hat auf gut 200 Seiten einen Thriller zu Papier gebracht, der vor allem mit überraschenden Ereignissen und sympathischen Charakteren punkten kann. Egal ob Jäger oder Gejagter, alle Personen sind klar gezeichnet und ihre Beweggründe sichtbar. Und doch sollte man sich nicht täuschen lassen... Am Ende wird man die ein oder andere Person mit ganz anderen Augen sehen. Der Erzähl- und Schreibstil des Autors ist angenehm locker, was perfekt zu dieser dynamischen Story passt. Trotz der permanent steigenden Spannung hat er sich immer wieder Zeit für einen Blick auf die Motive und Gefühle seiner Charaktere genommen, sodass es nicht schwer fällt, ihr Handeln zu verstehen. In Gedanken läuft man regelrecht mit, und ist am Ende nicht nur außer Atem im Ziel angelangt sondern auch begeistert über das erstaunliche Finale. Ein ausgezeichneter Thriller, dessen Intensität man sich nicht entziehen kann und will, sobald man die ersten Seiten gelesen hat. Hat mir wirklich sehr gut gefallen, obwohl ich (Lauf-Muffel) anfang etwas skeptisch war... :-)

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