Frank Maria Reifenberg , Gina Mayer Die Schattenbande und die große Verschwörung

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Inhaltsangabe zu „Die Schattenbande und die große Verschwörung“ von Frank Maria Reifenberg

Berlin in den Zwanzigerjahren. Neugierig, flink und furchtlos ist die
Schattenbande immer da, wenn ein Verbrechen geschieht. In ihrem
vierten Fall führt Otto ein Interview – mit keinem Geringeren als
dem deutschen Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann.
Doch er kann die luxuriöse Atmosphäre im piekfeinen Hotel
Adlon gar nicht genießen, denn plötzlich fallen Schüsse ...

Toller Kinderdetektivroman, spielt Anfang des 19. Jahrhunderts. Mitreißend, emotional, spannend, magisch.

— Verena-Julia

Toller Kinderkrimi im Berlin der 20er Jahre

— Fynigen

Tolle Fortsetzung der Schattenbande-Reihe. Lustig, spannend, rätselhaft -> wunderbar gelungen!

— black_horse

nostalgischer Kinderkrimi, der uns leider etwas zu langweilig ist

— Engel1974

Da in der Bande sowohl Mädchen und Jungen gleichermaßen vorkommen, ist das Buch für Mädchen und Jungen geeignet.

— Taluzi

Das Buch ist wirklich sehr spannend!

— CarlaM

Spannender Verschwörungsfall für die Schattenbande

— CindyAB

Wieder ein richtig schönes Buch! Für Kids die perfekte Unterhaltung: spannend, zum mitfiebern und man kann auch mal lachen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine absolute Leseempfehlung von uns. Diesen spannenden, humorvollen Kinderkrimi, der uns ins frühere Berlin entführt, sollte man sich nicht

— silvandy

Ein richtig guter Kinderbuchschatz mit allem was man braucht –Spaß, Spannung, Abenteuer und einen Einblick in längst vergangene Zeiten.

— elmidi

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  • Die Schattenbande und die große Verschwörung

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    Blaustern

    27. May 2016 um 11:59

    Die Schattenbande, das sind die Waisenkinder Otto, Paule, Klara und Lina. Sie lösen Delikte und begehen manchmal selbst welche, um zu überleben, denn sie sind Straßenkinder im Berlin der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Diesmal kellnert Klara in der „Schwarzen Katze“ und stiehlt einem Mann die Geldbörse. Sie wird verfolgt. Währenddessen ist Otto in eine ganz andere Zwangslage geraten, denn er soll den prominenten Reporter Billy Barrakuda ersetzen, indem er ein Interview mit dem in Berlin weilenden kalimbesischen König führen soll. Ein Dolmetscher ist nicht vor Ort, und schreiben kann Otto auch nicht. Doch plötzlich schießt jemand auf den König, und die beiden fliehen. „Die Schattenbande und die große Verschwörung“ ist der 4. Band der Schattenbande-Krimiserie mit den vier Straßenkindern, welcher in sich abgeschlossen und auch gut lesbar ist, ohne die Vorgänger zu kennen. Die Atmosphäre der 20er Jahre wird hier gut aufgefangen, in den Charakteren und auch in den üblichen Begriffen. Außerdem begegnen wir dem Berliner Dialekt und noch dazu der kalimbesischen Sprache des Königs, die sehr witzig ist, wenn man sie erst einmal raus hat. So macht es den Kindern Spaß, diese zu entziffern und auch selbst einige Worte zu bilden. Aber auch in dem Krimifall kann man gut miträtseln, und die Spannung ist von Anfang bis Ende gegeben, denn bis zuletzt weiß man nicht, wer der Täter ist. Die Charaktere sind gut gezeichnet und sehr sympathisch. Jeder hat seine Eigenheiten und Stärken, und der Zusammenhalt ist prima. Schon am Anfang des Buches kann man sich von ihnen durch die Zeichnungen ein gutes Bild machen. Die Illustrationen im Buch sind auch sehr schön und passend. Der Text ist für die Leseanfänger wohl etwas holprig durch die Sprachen, aber das gehört dazu. Dafür ist der Stil auch sehr scherzhaft. Am Ende werden wir durch ein Happy End belohnt.

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  • Gefährliche Bekanntschaft

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    ChrischiD

    31. May 2015 um 19:28

    Als Otto für Billy Barrakuda einspringen und ein Interview mit Gustav Stresemann und dem kalimbesischen König Buhert führen soll, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Versammlung wird gesprengt, ganz klar ist der außergewöhnliche Gast Ziel des Anschlags. Otto handelt geistesgegenwärtig, rettet den König und beschert den Schatten so ihren nächsten Fall. Denn dass das Attentat nicht das letzte gewesen ist, solange der Täter nicht geschnappt ist, ist allen klar. Zudem scheint auch noch Klara sich mit den falschen Leuten angelegt zu haben, sie steckt in einem Schlamassel, aus dem sie alleine nicht mehr heraus kommt... Die Schattenbande muss sich in ihrem vierten Fall gleich mehreren Gegnern stellen, und das auch noch getrennt. Denn zunächst zeichnen sich zwei Handlungsstränge ab, in denen Otto beziehungsweise Klara die Hauptrolle übernehmen. Schnell wird dem Leser allerdings klar, dass es hier einen Schnittpunkt gibt, den herauszufinden dauert aber eine ganze Weile, denn offensichtlich ist nur, dass ihre Gegenspieler ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheinen. Ebenso wenig wie die Schatten kann der Leser lokalisieren wer es hier genau auf wen abgesehen hat und warum. Dafür sind noch einige Informationen notwendig, die man im Laufe des Geschehens erhält, mal mehr mal weniger direkt. Es ist daher wichtig auch zwischen den Zeilen zu lesen, damit man die wichtigen Hinweise auch tatsächlich versteht. Von Anfang an wird Spannung aufgebaut und der Leser ins Geschehen gezogen. Es ist als wäre man hautnah dabei, quasi als unsichtbares Mitglied der Schattenbande. Die detaillierten und geradezu liebevollen Darstellungen der Hauptcharaktere zeichnen ein glasklares Bild, so dass man das Gefühl hat nur die Hand ausstrecken zu müssen, um die Szenerie berühren zu können. Immer wieder trifft man auf alte Bekannte, die einem bereits in den Vorgängerbänden begegnet sind und mit denen man sicherlich sofort das ein oder andere Erlebnis verbindet. Doch auch Leser, die noch keinen Band der Schattenbande kennen, sind nicht im Nachteil. Jede Figur wird kurz beschrieben und in einer Art und Weise dargestellt, dass man das Gefühl hat sie schon lange zu kennen, da fällt es kaum ins Gewicht, dass man keine konkreten Ereignisse kennt. In „Die Schattenbande und die große Verschwörung“ stellen die Freunde sich gleich mehreren Gegnern, mal gemeinsam, mal einzeln. Es wird zunehmend gefährlicher, und selbst als man mehr als erahnen kann wer der eigentliche Unhold ist, ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. Es kommt zu einem regelrechten Gänsehautfinale, dessen Ausgang ungewiss ist.

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  • Rollet Mikri

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    Fynigen

    27. May 2015 um 16:42

    Im vierten Band der "Schattenbande" sind die vier Berliner Kids Otto, Paule, Lina und Klara mal wieder schneller in ein super spannedes Abenteuer verwickelt wie sie überhaupt schauen können. Es kommt ganz großer Besuch in Berlin an. König Buhert der 18.te aus Kalimbesien. Otto soll für den Reporter Billy Barakuda einspringen und ein Interview mit ihm und Gustav Stresemann führen. Doch wie soll er sich das alles merken, denn schreiben kann Otto nicht. Doch noch bevor er sich weitere Gedanken darüber machen kann, fallen Schüsse. Und schon geht das Abenteuer für die Schattenbande los... "Die Schattenbande und die große Verschwörung" von Frank M. Reifenberg ist das zweite Buch aus der Reihe, das wir, mein Sohn und ich gelesen haben. Es spielt in Berlin der 20er Jahre. Gleich zu Beginn des Buches, ist wie auch in den anderen, ein Stadtplan vom damaligen Berlin eingezeichnet, ebenso wie wichtige Orte die in der Geschichte vorkommen. U.a. die schwarze Katze und das Hotel Adlon. Jedes Kapitel beginnt mit einem Ausschnitt der Berliner Lokal Anzeigers und einer kleinen " Überschrift". Wunderschöne Skizzen in den Texten machen das Lesen noch schöner, vor allem für die jungen Leser, aber auch ich finde es erfrischend zwischendurch so wunderschöne Zeichnungen zu sehen. Wie schon im ersten Band, beginnt die Spannung schon recht schnell und hält sich auch kontinuirlich durch das Buch hindurch. Man kann das Buch eigentlich gar nicht aus den Händen legen, da man als Leser selbst so mitfiebert um wen es ich bei dem Attentäter handelt, so dass man einfach so durch die Seiten fliegt. Mein Sohn liebt Krimis und hat das Buch in ca. 1,5 Tagen verschlungen ( die Nacht war eben dazwischen ;-)  ) Auch ist er ganz begeistert von der Beschreibung der vier verschiedenen Charaktere am Anfang des Buches,und wie die Kinder aussehen. Denn 1920 war die Mode doch etwas anders als heute ;-)  Fazit: Wir lieben diese Reihe und können sie einfach nur weiterempfehlen! Natürlich nur für Kids mit nicht so schwachem Nervenkostüm und welchen die die Spannung und das Abenteuer mögen! Bei meinem Sohn stehen schon die beiden anderen Bände auf dem Wunschzettel zum Geburtstag, und diese Wünsche erfülle ich doch gerne! 5 Sterne von uns für diesen wunderbaren Kinderkrimi!

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  • Stervehen kie salimsebisch?

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    black_horse

    20. May 2015 um 22:54

    Dieses Buch ist der 4. Band der Reihe "Die Schattenbande", einer Kinderkrimireihe, die im Berlin der 1920er Jahre spielt. Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass das Cover diesmal viel bunter daherkommt, als bei den drei vorangegangenen Bänden. Und auch der Inhalt ist diesmal weniger düster. Im Inneneinband sind wie bewährt Stadtkarten des alten Berlin abgebildet, damit die Leser die Orte der Handlung nachvollziehen können. Die Schattenbande - das sind Lina, Paule, Otto und Klara - begegnen dem König von Kalimbesien. Und irgendwer trachtet dem Herrscher mit der blauen Haut nach dem Leben. Auch Klara gerät in die Bredouille, nachdem sie in der "Schwarzen Katze" einem Mann die Geldbörse gestohlen hat und deswegen verfolgt wird. Dieser Fall für die Schattenbande, den man sicher auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gut versteht (aber natürlich sind auch die drei anderen Bücher unbedingt empfehlenswert), enthält alles, was das Leserherz begehrt: zwei spannende Handlungsstränge (die sich natürlich am Ende verbinden), einen außergewöhnlichen König mit einer besonderen, rätselhaften Sprache (mein Kind war am Ende ein perfekter Simultanübersetzer) , Informationen über das Leben in der damaligen Zeit (z.B. Linas Erfahrungen im Krankenhaus), Paules lustigen Berliner Dialekt, ein Tier zum Liebhaben, magische Momente in der "Schwarzen Katze", sehr brenzlige Situationen, in denen es um Leben und Tod geht und natürlich ein Happy End, das die Geschichte schlüssig abrundet und den Leser zufrieden zurücklässt. Das Buch ist ab dem Grundschulalter gut zum gemeinsamen Lesen geeignet, zum Selberlesen sicher erst ab ca. 9-10 Jahre. Wir geben auch diesem Band die volle Anzahl Sterne und freuen uns schon heute auf den 5. Fall der Schattenbande, der im Herbst erscheinen wird.

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  • Die Schattenbande und die große Verschwörung

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    Engel1974

    18. May 2015 um 14:11

    "Die Schattenbande und die große Verschwörung" ist ein Kinderkrimi von Frank M. Reifenberg und ein Folgeband. Er kann aber auch einzeln gelesen werden. Inhalt: "Berlin in den Zwanzigerjahren. Neugierig, flink und furchtlos ist die Schattenbande immer da, wenn ein Verbrechen geschieht. In ihrem vierten Fall führt Otto ein Interview – mit keinem Geringeren als dem deutschen Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann. Doch er kann die luxuriöse Atmosphäre im piekfeinen Hotel Adlon gar nicht genießen, denn plötzlich fallen Schüsse ..." (Klapptext) Gut fanden wir die schönen Zeichnungen und das es in der Bande Mädchen als auch Jungen gibt, so das das Buch eigentlich Mädchen und Jungs begeistern kann. Schon im Vorfeld haben die Kinder sich auf dieses Buch gefreut, leider wurden wir hier enttäuscht. Uns hat der Kinderkrimi leider nicht gefallen und wir haben das Buch nicht zu Ende gelesen. Die Jeweiligen Charaktere sind gut, aber der Schreibstil gefällt den Kindern gar nicht und es fehlt uns doch sehr die Spannung. Fazit: nostalgischer Kinderkrimi, der uns zu langweilig ist. 3 von 5 Sternen

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  • Gefahr in Berlin

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    Buchgespenst

    10. May 2015 um 18:03

    Berlin in den 20er Jahren. Klara, Otto, Paule und Lina sind Straßenkinder. Immer auf der Flucht vor den Häschern des Waisenhauses und immer neugierig, was in ihrer Stadt so vor sich geht. Sie sind die Schattenbande: schnell, nicht zu fassen und furchtlos. Doch diesmal entpuppen sich harmlose Aufträge als brisante Abenteuer. Otto soll eigentlich nur für Billy Barrakuda ein Interview übernehmen und gerät stattdessen in eine Schießerei und Klaras Kellnerjob wird zu einer gefährlichen Verfolgungsjagd. Die Schatten sind aber nicht aufzuhalten. Sie werden die Hintermänner fassen und den König von Kalimbesien retten. Ein rasantes Abenteuer, das mit viel Phantasie und geschichtlichen Fakten den Leser fesselt. In Stil, Sprache, Inhalt und nicht zuletzt den Illustrationen Erich Kästner nachempfunden, trotzdem ist es ein eigenständiges Werk ohne Schablonenwirkung. Trotz romantisierender Elemente werden die problematischen Verhältnisse der 20er Jahre nicht verschwiegen und doch bleibt das aufregende Gefühl, in einer abenteuerlichen Welt ohne Aufsicht der Erwachsenen frei zu sein. Spannend und trotz der durchaus deutlichen Darstellung der Verbrechen, für Kinder nicht zu brutal oder gruselig. Die witzige Sprache von Kalimbesien verlockt Kinder zum Heraustüfteln der dahinterliegenden Technik. Das Mitdenken des Lesers wird immer wieder aufs Neue gereizt. Ich liebe dieses Buch! Spannend, leicht nostalgisch, witzig – eine Kinderdetektivgeschichte mit Niveau. Diese Mischung sichert dem Buch einen besonderen Platz in meinem Regal. Auch Jungs werden an diesem Buch ihre Freude haben, denn Otto und Paule sind gleichberechtigte Mitstreiter der Schattenbande. Immer wieder wird auch aus ihrer Sicht erzählt.

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  • Der kalimbesische König und die Schattenbande

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    Taluzi

    08. May 2015 um 15:01

    Wir sind die Schatten, schnell und schlau, keiner sieht sie je genau. Klara, Otto, Paule und Lina sind: Die Schattenbande! Neugierig, flink und furchtlos sind sie immer da, wo ein Verbrechen Aufklärung fordert. Sie sind Waisenkinder, die auf der Straße leben und sich manchmal mit kleinen Diebstählen über Wasser halten. Die Geschichte entführt den Leser nach Berlin in die 20iger Jahren. Diesmal verschlägt es die Schattenbande in kriminelle Machenschaften rund um den kalimbesischen König Buhert der Achtzehnten. Während Lina schwer krank im Krankenhaus liegt, wird sie und alle anderen Patienten von Paule unterhalten. Klara kellnert in „der schwarzen Katze“ und schafft es nicht ihre Finger bei sich zu behalten. Sie klaut ein dickes Portmonee. In der Zwischenzeit schwitzt Otto als Reporter im Hotel Adlon, denn er kann kaum lesen und schreiben. Er ist eingesprungen für den berühmten Reporter Billy Barrakuda. Der kalimesische König, den Otto interviewen soll, ist ohne Dolmetscher da. Der Dolmetscher ist spurlos verschwunden. Plötzlich fallen Schüsse. Otto gelingt es den König unter den Tisch zu ziehen. Nun überschlagen sich die Ereignisse: Klara wird verfolgt und Otto und der König müssen fliehen. Wo ist da die Schattenbande nur wieder rein geraten? Werden sie dieses Abenteuer wieder erfolgreich meistern? Oder sind sie diesmal zu weit gegangen und haben sich in Dinge eingemischt, die sie nichts angehen? Ein spannender Kinderkrimi, den ich mit meinen Kindern 9 und 10 Jahre alt gelesen habe. Der Schreibstil ist für Kinder schon etwas anspruchsvoller durch den Berliner Dialekt, die kalimbesische Sprache und die alten Begriffe wie z. B. Pferdedroschke. Der Berliner Dialekt und die alten Begriffe gehören einfach zum Krimi der 20iger Jahre dazu, aber für Kinder, die alleine lesen, wäre eine Wörterliste gut gewesen. Die kalimbesisch Sprache hat meinen Kindern nach einer Weile viel Spaß gemacht, als sie begriffen haben wie es funktioniert. Rätselten sie und versuchten eigene Kreationen. Has dat Psaß megtach! Egeilntich ezna ginchaf. Uns hat gut gefallen, dass die Schattenbande so tolle Charaktere hat und immer zusammen hält. Jeder einzelne Charakter hat seine Stärken, die ihn ausmachen. Da in der Bande sowohl Mädchen und Jungen gleichermaßen vorkommen, ist das Buch für Mädchen und Jungen geeignet. Wir freuen uns auf weitere Bände der Schattenbande.

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  • Band 4 der Schattenbande

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    lesebiene27

    01. May 2015 um 22:36

    Bei diesem Buch handelt es sich um den vierten Band der Schattenbande-Reihe, in dem es mal wieder einige Abenteuer für Klara, Lina, Otto und Paule zu bewältigen gilt. Klara kellnert in der Schwarzen Katze und muss ihre Fertigkeiten im Taschendiebstahl unter Beweis stellen, wo sie auch prompt eine dicke Geldbörse stiehlt, was viel Ärger mit sich bringt. Währenddessen führt Otto ein Interview mit Gustav Stresemann und dem kalimbesischen König Buhert. Doch plötzlich fallen Schüsse und nicht nur die Schatten, sondern auch der König und Stresemann sind in Gefahr. Das Buch spielt in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, was auch atmosphärisch vermittelt wird. Schön finde ich, dass man auch ein bisschen fiktive Politik vermittelt bekommt, was sicherlich auch den Jüngeren Spaß machen könnte. Dieser Band ist wie gesagt bereits der vierte Teil, lässt sich aber auch wunderbar lesen und verstehen, ohne dass man die anderen Bände zuvor gelesen hat. Hilfreich dafür ist auch die gut gewählte Schriftgröße, die auch für Kinder ansprechend groß ist. Ebenso passend dafür ist die Personenbeschreibung zu Beginn des Buches. Dadurch erfährt man auch als Neuling der Reihe, welche Figuren die Protagonisten sind und wie sie zueinander stehen. Die Charaktere sind sympathisch und ich habe sie beim Lesen ins Herz geschlossen, sodass ich richtig mit ihnen mitgefiebert habe und mich schon darauf freue mehr von den Kindern lesen zu können. Die Protagonisten, finde ich, wurden für die damalige Zeit auch gut dargestellt. Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm. Die Kapitel sind nicht sonderlich lang, wodurch man grade als Kind nicht das Interesse an der Geschichte verlieren könnte. Ich fand es toll, dass zwischendurch auch die kalimbesische Sprache vorgestellt wurde. Die war zwar anfangs schwer zu entziffern, aber dadurch konnte man als Leser gut miträtseln, was der König und sein Freund sagen wollten. Was mir auch gut gefallen hat, waren die Zeitungsartikel von Billy Barrakuda, einem Freund der Schattenbande. Das Buch ist spannend und auch witzig geschrieben und das Ende nicht offensichtlich, wodurch der Leser miträtseln kann, wer hinter dem Attentat bspw. steckt. Toll fand ich auch die Zeichnungen in dem Buch. Sie passen zu dem Schreibstil, der Geschichte und meinem Eindruck von den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Alles in allem war das Buch für mich eine wunderbare Unterhaltung, die ich sehr genossen habe zu lesen. Daher möchte ich „Die Schattenbande und die große Verschwörung“ hiermit auch 5 von 5 Sternen geben.

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  • Die schnellen und schlauen Schatten die keiner genau sieht - sind wieder unterwegs

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    CindyAB

    01. May 2015 um 19:41

    Die kleine Lina ist krank. Der Reporter Billy Barrakuda bietet an sie ins Krankenhaus zu bringen, dafür muss Otto aber für ihn einspringen und den Aussenminister G. Stresemann und den König aus Kalimbesien interviewen. Was sowieso schon eine Herausforderung ist wenn man nicht lesen und schreiben kann, entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer, als Schüsse fallen... Die Bande wird verfolgt, Leute verschwinden, ein Mitglied der Bande wird entführt, sie bekommen tierische Hilfe... ist nur ein Teil der spannungsgeladenen Geschehnisse die die vier Mitglieder der Bande erleben... Der Schreibstil ist einfach nur fesselnd und sehr! spannend. Die Ereignisse überschlagen sich und man hat keine Gelegenheit zu verschnaufen, weil man natürlich weiter lesen MUSS. Wir befinden uns im Berlin der 20er Jahre und dies wird sehr gut und lebendig erzählt. Die vier Bandenmitglieder wachsen einem sehr ans Herz, besonders Paule mit seiner Berliner Schnauze und flotten Sprüche konnte mich begeistern. Die zahlreichen Zeichnungen fügen sich perfekt in die Geschichte und unterstützen diese wunderbar. Zu Beginn finden wir eine s/w Zeichnung der Bandenmitglieder und eine kurze Vorstellung von Ihnen was ich sehr gelungen finde, gerade für die Neulinge - ist der vorliegende Fall bereits der vierte der pfiffigen Schattenbande. Das Cover in schönen Farben,  zeigt Otto am Geländer vor einem Löwengehege und betrachtet diesen (auch der Löwe spielt natürlich im vorliegenden Fall eine Rolle ;-) Der Rest der Bande erblicken wir etwas weiter unterhalb - die beiden (Otto und Löwe) entsetzt beobachtend, hervorgehoben im Glandruck - wirklich ein optisches Highlight. Im Innenband (vorne und hinten) finden wir einen Stadtplan vom Berlin der 20er Jahre. Optisch und inhaltlich kann ich dem Buch nur die volle Punktzahl geben, mehr geht nicht - die Geschichte ist super vier sympathische Spürnasen   - spannender Fall mit vielen Überraschungen/Wendungen und die Zeichnungen sind mehr als passend!

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  • Ein Buchschatz, der äußerst spannend und humorvoll in einen Krimi verpackt wurde

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    silvandy

    29. April 2015 um 18:03

    Inhalt: Die Schatten sind schwer beschäftigt. Klara kellnert in der Schwarzen Katze und führt ihre Taschendieb-Tricks vor, Otto muss für Billy Barrakuda einspringen und ein wichtiges Interview führen. Die Interviewpartner sind keine Geringeren als der deutsche Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann und der kalimbesische König Buhert der Achtzehnte. Doch anstatt die luxuriöse Atmosphäre im piekfeinen Hotel Adlon genießen zu können, gestaltet sich das Treffen für Otto ziemlich knifflig. Plötzlich fallen Schüsse und er rettet mit seiner Geistesgegenwart den König vor einem fiesen Anschlag. Klara hingegen kann sich es einfach nicht verkneifen und stibitzt im Varieté eine dick gefüllte Brieftasche. Obwohl Geldbörsen eigentlich tabu sind. Doch als sie das Portmonee reumütig zurückgeben will, ist der Gast plötzlich verschwunden. Während Otto zum speziellen Stadtführer des kalimbesischen Königs aufsteigt, ist Klara schon wieder in der Bredouille: Die Frau, die sie zufällig vor dem Verfolger gerettet hat, wurde tot aufgefunden. Und es sieht so aus, als wäre ihr Mörder auf der Suche nach Klara und der gestohlenen Brieftasche gewesen … Unserer Meinung: Dieses Buch ist bereits der vierte Band der Schattenbande. Die Geschichte habe ich zusammen mit meinen beiden Kindern gelesen. Wir kannten die Schattenbande bisher noch nicht, was dem Lesevergnügen aber nicht im Geringsten geschadet hat. Der Schreibstil der beiden Autoren Frank M. Reifenberg und Gina Mayer ist leicht und die Geschichte liest sich flüssig. Ideal für das empfohlene Alter von 10 bis 12. Aufgrund des Dialekts bzw. der Sprache einiger Charaktere werden sich jüngere Leser vermutlich an einigen Stellen noch ein bisschen schwer tun. Die Schrift ist groß genug, dass die kleinen Leseratten das Buch auch in die Hand nehmen und zu lesen beginnen. Meine Tochter schaut sich immer erst die Schriftgröße an. Ist ihr die Schrift zu klein, wird das Buch in die Ecke gelegt – egal wie interessant der Inhalt ist. Das war hier nicht der Fall. Die Schattenband ist bei meinen Kindern gut angekommen. Gleich am Anfang findet man einen Zeitungsartikel, der in altdeutscher Schrift verfasst wurde. Das enträtseln derselbigen fanden die Kinder schon recht amüsant. Und mit den Mitgliedern der Schattenbande haben sich meine Kinder sofort angefreundet. Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Mein Sohn hat sofort Paule ins Herz geschlossen und amüsierte sich über sein Berlinerisch köstlich. Der Lieblingscharakter meiner Tochter war eindeutig die mutige Klara. Der Fall an sich ist spannend und die Autoren haben eine gehörige Portion Humor eingebaut. Nicht nur einer Stelle mussten die Kinder herzlich lachen. Teils über die skurrilen Situationen, teils aber auch einfach nur wegen der Sprache. Und hier sind wir schon beim heimlichen Highlight dieses Buchs. Die kalimbesische Sprache. Eine uns bis dahin unbekannte Sprache. Anfangs sah ich in den Augen der Kinder nur Fragezeichen, aber sobald sie es raus hatten, versuchten sie auch nur den kleinsten kalimbesischen Satz mit Feuereifer zu entschlüsseln. Manchmal litt der Lesefluss darunter, weil wir erst weiterlesen konnten, wenn die Kinder die Bedeutung der Sätze herausgefunden hatten. Der Kriminalfall an sich ist super spannend und an einigen Stellen gruselig, aber immer kindgerecht. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, enden aber ab der Mitte des Buchs meist so spannend, dass dies oft zu zähen Verhandlungen im Kinderzimmer führte, dass man doch unbedingt noch das nächste Kapitel lesen müsse. Ich gebe es offen zu, die Kinder haben meist gewonnen. Die im Buch vorhandenen Illustrationen passen sehr gut zur Geschichte. Die beiden Autoren haben es gut verstanden, geschickt verschiedene Spuren zu legen, so dass man fast bis zum Ende rätselt, wer denn als Täter in Frage kommt und welches Motiv der Täter hat. Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten und die Kinder fieberten eifrig mit. Meine Kinder verfolgten auf dem Plan der Innenstadt genaustens die Wege der Schattenbande. Schade, dass es nur 5 Sterne gibt - denn meine Kinder hätten eindeutig mehr Sterne vergeben. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung von uns. Diesen spannenden, humorvollen Kinderkrimi, der uns ins frühere Berlin entführt, sollte man sich nicht entgehen lassen!

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  • Unbedingt lesen...

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    GuteMiene

    27. April 2015 um 09:59

    Inhalt: Die Schattenbande, bestehend aus Klara, Otto, Paule und Lina erlebt ihr nunmehr viertes Abenteuer im Berlin der 20er-Jahre. In Berlin wird ein hoher Staatsbesuch erwartet: Der König von Kalimbesien. Otto springt für den Reporter Billy Barrakuda ein um ein Interview mit dem König im Hotel Adlon zu führen. Dort trifft er auch auf den Außenminister Stresemann. Dass Interview verläuft aber völlig anders als erwartet, denn der Dolmetscher ist nicht aufgetaucht und kalimbesisch ist nicht so einfach zu verstehen. Dann wird auch noch ein Attentat auf den König verübt und es fallen Schüsse…. Mehr verrate ich nicht außer…es bleibt natürlich spannend bis zum (nicht vorhersehbaren) Ende! Meine Meinung: Ein hervorragender Kinderkrimi, der –so ganz nebenbei- auch noch einige zeitgenössische Aspekte aus der damaligen Zeit vermittelt. Auch ohne die vorherigen Bände zu kennen kommt man sofort in die Geschichte hinein. Das Buch ist in 19 Kapitel aufgeteilt die wunderbar aufgelockert werden durch „Zeitungs¬berichte“ und locker-freche Zeichnungen von Gerda Raidt. Das Cover ist farblich ansprechend gestaltet und durch den Einsatz von Glanzlack entsteht ein sehr plastisches Bild. Auf dem Innenstadtplan -auf den Innenseiten der Buchdeckel- kann man die Wege der Bande nachverfolgen. Die Idee einen fiktiven König mit fiktiver –allerdings leicht erlernbarer- Sprache zu erfinden und das mit Anspielungen auf „echte“ Personen und Geschehen zu verbinden finde ich genial; und es macht auch älteren Lesern Spaß darüber zu „stolpern“. Fazit: Bingundet Neles!  Ähemm ich meine: Unbedingt lesen! 5 von 5 Sternen

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  • Die Schattenbander ermittelt

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    bine_2707

    Die Schattenbande ist in ihrer 4. Mission unterwegs. Die Schattenbande besteht aus den vier Waisenkindern Klara, Paule, Lina und Otto. Alle vier sind aus dem Waisenhaus geflohen und versuchen sich nun in den 20 er Jahren in Berlin durchzuschlagen. Ihr Überleben sichern sie durch Diebstählte, Detektivarbeit und kleinere Botengänge. In dem aktuellen Fall geht es darum, dass jemand auf König Buhnert geschossen hat, der sich gerade in Berlin aufhält. Aber wer hat etwas gegen den König? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?   Nun durften wir die Schattenbande auch mal kennen lernen. Leider haben wir die ersten drei Teile verpasst, aber wie heißt es so schön: aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben... Diese Geschichte hat uns richtig in ihren Bann gezogen. Wir konnten das Buch nur schwer aus der Hand legen, weil wir immer mehr über die Ungereimtheiten erfahren wollten. Es war richtig spannend und das Ende sehr überraschend. Aber wir wollen mal nicht zuviel verraten. Lest einfach selbst!

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    • 2
  • Die Schatten ermitteln

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    connychaos

    22. April 2015 um 16:25

    Klara, Otto, Paule und die kleine Lina sind die Schattenbande. Sie sind Waisenkinder und leben in einer verlassenen Schreinerei. Über die Runden kommen sie mit Taschendiebstählen, Botengängen und Detektivarbeit. Die vier Kinder ermitteln, wer auf den kalimbesischen König Buhert geschossen hat, der als Staatsbesuch in Berlin ist. Auch das vierte Abenteuer der Schattenbande ist sehr spannend, ab und zu sogar sehr unheimlich. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die vier Mitglieder der Schattenbande werden sehr liebenswert beschrieben, sie sind mutig und ihre Fähigkeiten ergänzen sich. Die jungen Leser werden sich mit einem von ihnen bestimmt identifizieren können ( bei meiner Tochter waren es die mutige Klara, die sie bewundert hat und die kleine, clevere Lina, die meiner Tochter sehr ähnlich ist) man fiebert förmlich mit ihnen und bangt, dass alles ein gutes Ende nimmt. Auch die Randfiguren werden facettenreich dargestellt, sie runden das Bild perfekt ab. Eine unserer Lieblingsfiguren ist Madame Fatal und ihr Varieté Schwarze Katze, sie ist so herrlich mysteriös. Ein witziger Aspekt war auch, dass manche Figuren kalimbesisch sprechen, eine Sprache, bei der die Buchstaben im Wort vertauscht werden. Es hat viel Spaß gemacht, diese Sprache zu entschlüsseln. Meiner Tochter (10) und mir hat das Buch sehr gut gefallen, wir können es Jungen und Mädchen ab ca 8Jahren empfehlen.

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  • Kalimbesisch für Anfänger und eine ganz große Verschwörung!

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    elmidi

    21. April 2015 um 19:11

    Mein Sohn (9) hat schon alle drei Vorgängerbände der Schattenbande mit Begeisterung verschlungen und auch Band 4 hatte er in einem Tag durch. Diesmal habe ich dann endlich auch mitgelesen – und jetzt verstehe ich seine Begeisterung. Die Schattenbande, das sind Klara Schlapp und Otto Klarwuttke, die beide gerne die Anführer der Bande sein wollen, aber eigentlich zusammen ein gutes Team darstellen. Und dann sind da noch die Geschwister Paule und Lina Kowalski. Soweit, so normal – Kinderbanden sind uns auch aus anderen Kinderbüchern bekannt. Ab jetzt aber – so finde ich – wimmelt es im Buch nur so von Besonderheiten, so dass ich es eigentlich als Schatzkiste bezeichnen möchte. Da ist schon mal der Anfang – in jedem Band gleich – ein Zeitungsartikel, diesmal aus dem August 1927 aus dem „Berliner Lokal-Anzeiger“. Denn in dieser Stadt und in dieser hochspannenden Zeit spielt die Handlung. Die vier Kinder sind Waisen, Straßenkinder. Sie leben in ihrem Versteck, schlafen auf Matratzen und müssen sich um ihr tägliches Essen selber kümmern. Klara ist eine begnadete Taschendiebin und dies hat sie zu ihrem Beruf gemacht. Sie arbeitet in der „Schwarzen Katze“, einem Varieté, in dem sie den Gästen Gegenstände stiehlt, die dann später in einer Showeinlage wieder an die erstaunten Opfer zurückgegeben werden. Entgegen der Anweisung ihrer Chefin Madame Fatale stiehlt sie einem bleichen Mann sein Portemonnaie – und ab da wird sie verfolgt. Da hilft uns der Zeitungsartikel am Anfang wenig, der über den Besuch des kalimbesischen Königs in Berlin berichtet und darüber, dass der einzige Dolmetscher für Kalimbesisch verschwunden ist. Kalimbesisch ist eine verzwickte Sprache, die man im Laufe des Buches aber fast zwangsläufig lernt! Und man kommt auch den Geheimnissen rund um den königlichen Besuch auf die Spur, eine richtige Verschwörung ist da im Gange und die Schattenbande gerät mitten hinein! Die Spannung muss man allerdings bis zum Ende aushalten. Und auch ich verrate hier nichts! Frank Reifenberg und Gina Mayer präsentieren mit den 4 Schatten eine ungewöhnliche Kinderbande, die im Berlin der Weimarer Republik ihre Abenteuer bestehen muss. Um Kindern und uns den Zugang zu dieser Zeit zu erleichtern, hat Gerda Raidt eine Menge herausragend guter (Bleistift-)Zeichnungen beigesteuert, die neben viel Witz auch die Kleidung und die Umgebung der damaligen Zeit darstellen. Skurrile Fantasieeinlagen gibt es auch, denn die „Schwarze Katze“ ist mehr, als man denkt und der Weg zu Madame Fatale ist magisch und nie gleich. Mein Sohn und ich konnten uns nicht ganz einigen, wen wir von der Schattenbande am liebsten mögen – den ständige „berlinernden“ Paule („wie sieht denn unsere fizanziöse Situierung aus“) mit dem Einbruchbesteck, oder die hellsichtige Lina, seine Schwester – oder doch Klara, die sich ständig als Junge ausgibt? Ganz klar konnten wir uns aber auf die 10 von 5 Sternen einigen! Fazit: Ein richtig guter Kinderbuchschatz mit allem was man braucht –Spaß, Spannung, Abenteuer und einen Einblick in längst vergangene Zeiten. Noch einen letzten, fünften Band wird es geben – und bei dem sind wir ganz sicher mit dabei!    

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  • Kinder-Detektiv-Krimi voller Spannung!

    Die Schattenbande und die große Verschwörung

    esposa1969

    20. April 2015 um 15:09

    == Buchbeschreibung: == Wir sind die Schatten, schnell und schlau, keiner sieht sie je genau. Klara, Otto, Paule und Lina sind: Die Schattenbande! Neugierig, flink und furchtlos sind sie immer da, wo ein Verbrechen Aufklärung fordert. Die Schatten sind schwer beschäftigt. Klara kellnert in der Schwarzen Katze und führt ihre Taschendieb-Tricks vor, Otto muss für Billy Barrakuda einspringen und ein wichtiges Interview führen. Die Interviewpartner sind keine Geringeren als der deutsche Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann und der kalimbesische König Buhert der Achtzehnte. Doch anstatt die luxuriöse Atmosphäre im piekfeinen Hotel Adlon genießen zu können, gestaltet sich das Treffen für Otto ziemlich knifflig. Plötzlich fallen Schüsse und er rettet mit seiner Geistesgegenwart den König vor einem fiesen Anschlag. Klara hingegen kann sich es einfach nicht verkneifen und stibitzt im Varieté eine dick gefüllte Brieftasche. Obwohl Geldbörsen eigentlich tabu sind. Doch als sie das Portmonee reumütig zurückgeben will, ist der Gast plötzlich verschwunden. Während Otto zum speziellen Stadtführer des kalimbesischen Königs aufsteigt, ist Klara schon wieder in der Bredouille: Die Frau, die sie zufällig vor dem Verfolger gerettet hat, wurde tot aufgefunden. Und es sieht so aus, als wäre ihr Mörder auf der Suche nach Klara und der gestohlenen Brieftasche gewesen … == Leseeindrücke: == Mit  „Die Schattenbande und die große Verschwörung“ von Frank M. Reifenberg und Gina Mayer liegt nun Band 4 der Schattenbande-Reihe vor. Band 1 "Die Schattenbande legt los!" hatten mein 11-jähriger Sohn und ich schon vor einigen Monaten lesen dürfen. Band 2 "Die Schattenbande jagt den Entführer", sowie Band 3 "Die Schattenbande in Gefahr" werden wir uns definitiv noch zulegen. Dieses Kinder-Detektivbuch spielt in Berlin der Zwanzigerjahre. Zu Beginn der Handlung lernen wir alle vier Schattenbandenkinder namentlich und charakterlich, sowie auch bildlich kennen und im Laufe des Buches erfahren wir auch einen kurzen Rückblick, dass sie aus Tante Elftes Waisenhaus geflohen sind und da nie wieder hin zurückwollen. Klara, die sich gerne als Junge ausgibt, um ernster genommen zu werden, Otto der hier den Kopf der Band spielt, Lina, die schlaue, die in diesem Band etwas kränkelt, er Bruder Paule mit Berliner Dialekt.  Die Schattenbande nennt sich so, weil sie schnell sind wie ein Schatten. Schnell und schlau und keiner sieht sie genau... In diesem Band geht es um einen - oder besser gesagt um mehrere - Mordanschläge auf den blauhäutigen kalimbesischen König Buhert der Achtzehnte. Dabei rettet ihm Otto mehrfach das Leben. Da Otto, der zuvor für den Reporter Billy Barrakuda eingesprungen ist, erfahren hat, dass es hier um ein Pfefferminzabkommen geht, ist er so tief in den Fall involviert, dass er nun herausfinden möchte, wer es auf den König abgesehen hat. Parallel dazu hat Klara in der "Schwarzen Katze" einem Herren das Portemonnaie abgenommen, in dem sich ein mysteriöser Zettel befand. Nun wird sie von diesem verfolgt. Hängen diese beiden Begebenheiten etwa zusammen? Wer hat es auf den König und auf Klara abgesehen? Die vier Kinder - obwohl Lina zu Beginn der Handlung einer Lungenentzündung wegen außer Gefecht gesetzt ist - machen sich an ihren vierten Fall… Auch dieser Band hat uns wieder mehr als mitgerissen! Besonders lustig und spannend war die kalimbesischen Dialoge zu übersetzen. Kalimbesien ist ein fiktives Land mit einem ebenso fiktiven König und kalimbesisch ist eine Art Geheimsprache, die, wenn man sie erst einmal entschlüsselt hat, ganz einfach zu übersetzen ist … auch für uns Leser.  Die gesamte Handlung war wieder sehr perfekt eingefädelt und undurchsichtig, so dass auch mein Sohn und ich während des Lesens detektivischen Spürsinn entwickelten. Auch in diesem Band finden wir vorne im Buch wieder ein historische Stadtkarte von Berlin, die Portraits der Kinder vor Beginn der Handlung und viele weitere schwarz-weiß Illustrationen, die das Gelesene auflockern und uns die Geschehnisse bildhaft werden lassen. Alle 19 Kapitel, verteilt auf 231 Seiten sind angenehm kurz und kurzweilig. Die Seiten flogen bei Lesen nur so dahin und wir haben mitgeraten, mitrecherchiert und mitgefiebert! Dieses Kinderbuch ist sehr verständlich geschrieben, zeugt von Zusammenhalt, Freundschaft und lehrt uns, dass auch kleine Menschen ganz groß (und mutig!) sein können. Das Cover ist liebevoll und kinderfreundlich gezeichnet und erweckt Neugier. Es zeigt die Schattenbande in vollem Einsatz und hat uns sofort angesprochen. Selbstverständlich vergeben wir volle Sternenzahl für dieses packende Kinderbuch. © esposa1969

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