Frank McCourt

 4.2 Sterne bei 1,324 Bewertungen
Autor von Die Asche meiner Mutter, Ein rundherum tolles Land und weiteren Büchern.
Frank McCourt

Lebenslauf von Frank McCourt

Frank McCourt wurde 1930 als ältester Sohn einer irischen Einwandererfamilie in Brooklyn,geboren. Als er 4 Jahre alt war kehrte seine Familie nach Irland zurück, da seine Eltern in New York keine Arbeit fanden. Er verbrachte den rest seiner Kindheit und Jugend in recht ärmlichen verhältnissen in Limerick. Sein Vater war arbeitslos und vertrank häufig das Spempelgeld. Als Frank McCourt zehn Jahre alt war ging der Vater nach England um dort in Fabriken zu arbeiten, Geld schickte er nicht, so musste Frank McCourt zusammen mit seiner Mutter Angela für die jüngeren Geschwister Malachy McCourt, Michael und Alphey sorgen. 1949 hatte er sich seinen Jugendtraum zusammengespart. Eine Fahrkarte nach New York und zurück. Dort arbeitete er znaächst im Biltmore Hotel, und ging dann zur Armee. Als Koperal war der drei Jahre lang in Bayern stationiert. Nach seiner Heimkehr studierte er in New York und arbeitete nebenbei in Lagerhäusern und auf den Docks, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Nach dem Ende seines Studiums unterrichtete er an verschiedenen Schulen als Englischlehrer. Zuletzt war er 15 Jahre an der renommierten Stuyvesant High School in New York. Dort unterrichtete er vor allem kreatives Schreiben. Frank McCourt war zweimal verheiratet, seine Tochter Margaret stammt aus erster Ehe. Im Ruhestand verarbeitete Frank McCourt seine schwierige Kindheit und Jugend in dem autobiografischen Roman Die Asche meiner Mutter (1996). Das Buch wurde mit über 6 Mio. Exemplaren zum internationalen Bestseller und brachte seinem Autor 1996 den National Book Critics Circle Award und 1997 den Pulitzer-Preis. Der Roman wurde 1999 von Alan Parker verfilmt. In Ein rundherum tolles Land erzählt Frank McCourt seine Erlebnisse seit der Rückkehr nach New York. Im dritten Teil seiner Memoiren, Tag und Nacht und auch im Sommer, schildert Frank McCourt sein Berufsleben als Lehrer mit teils sehr problematischen Klassen. Am 19. Juli 2009 verstarb er in einem Hospiz in Manhattan, New York, an einer durch Hautkrebs hervorgerufenen Meningitis.

Alle Bücher von Frank McCourt

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Die Asche meiner Mutter

Die Asche meiner Mutter

 (839)
Erschienen am 19.04.2010
Ein rundherum tolles Land

Ein rundherum tolles Land

 (219)
Erschienen am 01.05.2001
Tag und Nacht und auch im Sommer

Tag und Nacht und auch im Sommer

 (117)
Erschienen am 01.09.2008
Wo ist das Christkind geblieben?

Wo ist das Christkind geblieben?

 (4)
Erschienen am 11.10.2016
Die Asche meiner Mutter

Die Asche meiner Mutter

 (31)
Erschienen am 13.01.2010
Tag und Nacht und auch im Sommer

Tag und Nacht und auch im Sommer

 (2)
Erschienen am 02.08.2006
Wo ist das Christkind geblieben?

Wo ist das Christkind geblieben?

 (0)
Erschienen am 06.10.2008

Neue Rezensionen zu Frank McCourt

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fladdys avatar

Rezension zu "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt

Das Leben ist nicht immer nur spielend leicht
fladdyvor 9 Monaten

Frank McCourt „die Asche meiner Mutter“ Eine irische Familie lebt in Amerika und stets aufs neue gibt es Höhen und Tiefen. Der Vater ist immer auf der Suche nach neuer Arbeit, da er sie meist nach kurzer Zeit wieder verliert. Franks Mutter hofft stets auf das verdiente Geld um die Familie mit dem nötigsten zu versorgen. Doch diese ist meist vergebens, denn der Vater vertrinkt es oft. Sie hoffen auf einen neuen Anfang in Irland und wohnen kurz bei den jeweiligen Schwiegereltern, doch auch hier gibt es Unmut. Sie ziehen weiter nach Limerick, doch auch hier wird es nicht einfacher. Mehrere Kinder haben sie verloren und die Mutter verzweifelt immer mehr. Frank bemüht sich Geld für die Familie zu verdienen, obwohl er nich zur Schule geht. Teilweise gelingt es und doch werden auch ihm Steinein den Weg gelegt. Irgendwann schört er sich wird es besser..... Ich hörte von dem Buch und war sehr interessiert und hatte wahrscheinlich doch andere Vorstellungen. Es erzählt von einer harten Kindheit, doch hätte ich mir dich etwas mehr von dem drumherum gewünscht. Es war teilweise sehr langatmig und zeigte oft Wiederholungen. Schade, aber ich kann leider nur drei vin fünf Sternen geben

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Tag und Nacht und auch im Sommer" von Frank McCourt

So schließt sich nun der Kreis ...
engineerwifevor einem Jahr

Während ich die ersten beiden Teile dieser autobiografischen Trilogie des Autors Frank McCourt vor Jahren verschlungen habe, muss ich sagen, dass dieser letzte Teil für mich der schwächste ist. Es kam mir oft so vor, als würde der Hörbuchsprecher die Ereignisse im Leben Franks in Listenform abspulen. Der talentierte Christian Brückner – unter anderem auch bekannt als deutsche Stimme Robert DeNiros – versucht, dem Buch Leben einzuhauchen, was ihm leider nur teilweise gelingt. Immer wieder gibt es Längen, die Begebenheiten wiederholen sich … meinen Geschmack hat es leider nicht ganz getroffen. Aber es gibt auch interessante Einblicke in das Leben eines Lehrers und eines Mannes, der sein Leben nicht immer auf der Sonnenseite verbrachte und dennoch seinen Humor nie verloren hat. Das Hörbuch ist ein netter Abschluss der Trilogie, nicht mehr und nicht weniger. 

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Lesenodernichts avatar

Rezension zu "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt

Irland 30er Jahre, kein Bohème, kein schillerndes Leben, kein Gatsby...
Lesenodernichtvor einem Jahr

Mittlerweile ein Klassiker der Literatur. Ich hatte tatsächlich zu Beginn der Lektüre nicht gewusst, dass es sich um ein autobiografisch aufgearbeitetes Werk handelt.

Die Stimmung des Buches ist sehr gedrückt, düster und traurig. Es passieren so viele schreckliche Geschehenisse und die wahrgenommene Lieblosigkeit der Eltern und das kühle Umfeld haben mich bedrückt.

Das Buch handelt von der mehr als schwierigen, ergreifenden, dramatischen Kindheit des kleinen Frank im Irland der 1930er Jahre. Die Familie wird von vielen Schicksalsschlägen heimgesucht und Frank muss Verluste verarbeiten. Er steht zwischen seinen Eltern während er mit der Aufgabe des Heranwachsens und des Ausbildens einer Persönlichkeit und Identität beschäftigt ist.

Frank schreibt als Ich-Erzähler, der die Welt und seine Familie aus kindlicher Sicht beschreibt. Im Verlauf des Buches wird Frank immer erwachsener und scheint Zusammenhänge besser zu verstehen. Fank McCourt ist es sehr gut gelungen sich in sein frühkindliches Ich zurückzuversetzen und seine damaligen Erfahrungen entsprechend zu beschreiben.

Die Kapitel haben keine direkten Überschriften oder beschäftigen sich mit besonderen Abschnitten seines Lebens. Der Ich-Erzähler berichtet aber häufig über sein Alter und setzt sich mit den Erwartungen auseinander die er an sich selbst und an einen Jungen in diesem Alter hat.

Fazit: ich fand das Buch recht schwergängig und langatmig. Es bedurfte einer gewissen Anstrengung es zu Ende zu lesen und es fiel mir nicht leicht dran zu bleiben. Ich hatte tatsächlich während des Lesens häufiger den Gedanken „was lese ich als nächstes?“ und „ich muss das schnell fertig lesen damit ich was neues anfangen kann“. Im Nachgang hat mich das Buch und die Geschichte des kleinen Frank sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt.

Das Buch wurde auch verfilmt, auf die Umsetzung bin ich gespannt.

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Zusätzliche Informationen

Frank McCourt wurde am 18. August 1930 in New York City (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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von 29 Lesern aktuell gelesen

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