Angela’s Ashes

von Frank McCourt 
4,4 Sterne bei56 Bewertungen
Angela’s Ashes
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rumble-bees avatar

Ganz, ganz toll!! Und meistens weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll!

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Inhaltsangabe zu "Angela’s Ashes"

Limerick im Jahre 1934. Es ist kalt und nass; Frank, seine Eltern und seine drei Brüder sind gerade aus den USA zurückgekommen, um in Irland ein neues Leben zu beginnen. Aber das Leben in Limerick ist sogar noch schwieriger als in New York.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783526528449
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:88 Seiten
Verlag:Langenscheidt ELT
Erscheinungsdatum:07.04.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor einem Jahr
    A memoir I won't forget

    „When I look back on my childhood I wonder how I survived at all. It was, of course, a miserable childhood: the happy childhood is hardly worth your while. Worse than the ordinary miserable childhood is the miserable Irish childhood, and worse yet is the miserable Irish Catholic childhood.“

    Reading this quote you would think that you're about to read a depressing and boring memoir of a boy growing up in Limerick in the 1930's and 40's.
    But Angela's Ashes by Frank McCourt is much more, it's funny, thought-provoking, ironic and yes, depressing and heart-breaking as well, when three of his siblings die in infancy for instance.

    Born in America to a Northern Irish father, who loves drinking more than his family, and an Irish mother, his parents went back to Ireland when he was five. Frank's whole childhood is dominated by poverty, hunger, broken shoes and his father who spends his wages or the dole money in pubs and comes home singing Irish rebel songs.

    „Angela's Ashes“ is told in a succession of little anecdotes about McCourts life, told like a stream of conciousness in the voice of the age of the narrator. This style is unique in my opinion, McCourt describes his experiences at the age of five like a five-year-old would. The reader essentially grows up with him.

    Through Frank's eyes, we witness how life was among the poorest, the way the Catholic church and her teachings permeate every aspect of life, until thoughts of sin and doom are ingrained in everyone and thus the bad conscience he had as a teenage boy for „dirty thoughts“. The priests feign mercy towards the poor but despise them at the same time. Frank is denied entrance at secondary schools, which are run by the Catholic church, because he is poor and even though his headmaster puts in a good word for him. Still, Frank is optimistic and dreams of emigrating to America. In spite of the despair eminent in the book, our narrator is full of optimism and that makes „Angela's Ashes“ so memorable.
    I really liked Frank McCourt's memoir, which also won the Pulitzer Prize in the 90's and recommend it to anyone interested in Ireland in the 30's and 40's.

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Ganz, ganz toll!! Und meistens weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll!
    Rezension zu "Angela's Ashes. A Memoir of a Childhood" von Frank McCourt

    "Och, aye, my arse!" Das ist wohl einer der vielen Aussprüche, die ich aus diesem Buch mitnehmen werde. Dies ist ein Buch, das den einfachen Leuten "direkt aufs Maul" schaut, und das gerade durch seine "mündlichen" Qualitäten lebendig wirkt und fasziniert. Es spielt ungefähr in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts in Irland, und kann ebenso sehr als Biographie wie auch als Milieustudie gelesen werden. Beinahe sogar als Roman! Eine eindeutige Einordnung ist jedenfalls ungeheuer schwierig. Man lebt und lacht mit den Charakteren, man weint auch manchmal. Und man fragt sich mitunter, wie all das mitten im aufgeklärten Westen, direkt nebenan, möglich war.

    Man merkt diesen Zeilen sicherlich an, wie aufgewühlt ich immer noch bin. Aufgewühlt ist auch fast das falsche Wort. Da mischen sich die verschiedensten Emotionen: ungeheures Mitgefühl anhand dieser elenden, armen, verdreckten, und auch angsterfüllten irischen katholischen Kindheit. Immense Wut auf die Kirche und ihre angeblichen Diener - wie kann man nur ein ganzes Volk so unter der Fuchtel halten, immer wieder Angst schüren, und gleichzeitig den Leuten die Tür vor der Nase zuschlagen, wenn sie wirklich einmal Hilfe brauchen! Nur ein einziger Priester wird in diesem Buch positiv dargestellt, und das ist erschütternd. Dann wieder gab es bei mir Lachtränen und Schenkelklopfer zuhauf, was vor allem daraus entsteht, dass Frankie aus seiner persönlichen und grenzenlos naiven Sicht die Welt der Erwachsenen zu schildern und zu verstehen sucht. Und last, but not least empfand ich eine packende Spannung. Würde es Frankie eines Tages tatsächlich schaffen, sich aus diesem Milieu herauszuarbeiten, und seinen Traum von einem Leben in Amerika zu verwirklichen?

    Alles in mir sträubt sich dagegen, dieses Buch zu zerreden, und den Inhalt fein säuberlich darzulegen. Die Summe ist hier wieder einmal viel, viel mehr als die bloße Addition der einzelnen Teile. Wird man dem Buch wirklich gerecht, wenn man sagt, dass hier ein irisch-stämmiger Amerikaner seine Kindheit und Jugend schildert? Dass er vor allem seiner Mutter mit diesem Buch ein Denkmal setzt? Dass er zwar grenzenloses Leiden beschreibt, aber niemals seinen Humor und Mutterwitz verliert? Dass er sein Land, Irland, trotz aller Schicksalsschläge und Härten des Lebens dort spürbar immer noch liebt? Und dass er immer wieder mit sich gerungen hat, seinen trunksüchtigen Vater trotz aller seiner Fehler zu respektieren und zu lieben? All das sind einzelne Mosaiksteine - doch ein wirkliches Bild ergibt sich erst, wenn man dieses Buch selber liest.

    Zuletzt möchte ich noch einmal ausdrücklich Werbung für die Originalfassung machen. Dieses Buch strotzt nur so vor Lokalkolorit und derber Sprache. Ich frage mich, wie es nur möglich sein soll, dieses Buch zu übersetzen! Wer auch immer sich nur halbwegs der englischen Sprache mächtig fühlt, möge bitte zu dieser Fassung greifen. Im Zweifelsfall lese man es sich laut vor, das erleichtert das Verstehen. Man wird belohnt mit einem ganzen Arsenal an Flüchen, Sprichwörtern, Volksliedern (!) und Dialektwörtern. Ein wahres Fest der irischen Volksseele - eindrücklicher und "wahrhaftiger" als jeder Historienband oder Reiseführer.

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    Cara_Eleas avatar
    Cara_Eleavor 7 Jahren
    Rezension zu "Angela's Ashes" von Frank McCourt

    INHALT
    In diesem Buch erzählt der irische Schriftsteller Frank McCourt von seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen. Aus Sicht des kleinen Frankie (4 Jahre alt), erfährt der Leser, wie die Familie am amerikanischen Traum gescheitert ist und nun zurück nach Limerick, Irland, zieht.
    Und so berichtet Frank aus seiner Sicht aus seinem neuen Leben und Alltag in Irland. Von Schulproblemem, vom Leben in Armut, von Glaubenskonflikten, vom Zusammenhalt der Familie und vom kleinen Glück.

    REZENSION
    Obwohl der Leser eigentlich von Anfang an weiß, dass es sich bei den erzählten Begebenheiten um Fakten handelt, so vergisst man das ganz schnell beim Lesen und findet sich plötzlich in einem Roman wieder. Denn Frank McCourts Kindheit war so außergewöhnlich, so voll von urigen Personen, so voll von traurigen und lustigen Zufällen, dass man als Leser kaum glauben kann, dass alles was hier erzählt wird wirklich wahr ist.
    Zusätzlich ist der Schreibstil einfach nur toll. Einfühlsam, amüsant und sehr real. An den teilweise dialektalen Sprachgebrauch in der englischen Originalausgabe (tay anstatt tea, eejit statt idiot) gewöhnt man sich schnell. Frank McCourt lässt sehr viele Details in seine Erzählungen einfließen, ohne dabei langweilig zu werden. So lernt man nicht nur sehr viel über Franks Kindheit, sondern auch viel über Irland, den Glauben, die irische Kultur. Weltpolitik (2. Weltkrieg) kommt hierbei nur sehr am Rande vor. Was mich zunächst verwirrt hat, war, dass keine Jahreszahlen vorkommen. Dafür aber unheimlich viele Altersangaben von Frank und seinen Geschwistern. Wenn man also weiß, dass McCourt 1930 geboren ist, kann man sich das natürlich selbst ausrechnen. Ich habe mich gefragt, warum dem so ist. Vielleicht, um dem Ganzen eine größere Allgemeingültigkeit zu verleihen? Um zu verdeutlichen, dass es vielen irischen Kindern ähnlich ging? Möglich, denn oft wird einem als Leser bewusst, wie sehr McCourts Erinnerungen auch eine Milieustudie sind.
    Das größte Ärgernis an diesem Buch war für mich Franks Vater - das Verhalten dieses Charakters hat mich teilweise so wütend gemacht, dass ich das Buch beinahe abgebrochen hätte!
    Sehr bewundernswert fand ich, dass McCourt es trotz all der Schwierigkeiten in seiner Kindheit schafft, einen positiven Ton in seinen Erzählungen beizubehalten.

    FAZIT
    Wahre Geschichten, die sich wie ein Roman lesen. Geschichten voller Lebensweisheit und Humor, die aber trotzdem zum Nachregen anregen. Ein ganz tolles Buch über Irland, seine Menschen und das Leben in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Definitiv auch für Leute zu empfehlen, die mit Biographien sonst weniger anfangen können!

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    Inishmores avatar
    Inishmorevor 10 Jahren
    Rezension zu "Angela's Ashes" von Frank McCourt

    Es gibt Bücher, die möchte ich mir einrahmen und an die Wand hängen. "Angela's Ashes" ist eines dieser Bücher. Mir ist noch nie ein Buch untergekommen, das auf so hintergründige Weise Trauriges mit so viel Witz und Charme erzählt, und bei dessen Lektüre mir so oft das Lachen im Halse stecken blieb. Frank McCourt erzählt die Geschichte seiner Familie und das mit viel Liebe, Humor und Verstand. Irland ist das Land der Barden und Geschichtenerzähler, und Frank McCourt ein würdiger Erbe dieser Tradition.

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    sonjastevenss avatar
    sonjastevensvor 11 Jahren
    Rezension zu "Angela's Ashes. A Memoir of a Childhood" von Frank McCourt

    Der Film ist nachdem Buch sehr gelungen. Oft ist es schwierig einen Film gut zu finden, wenn man das Buch vorher gelesen hat. Jedoch in diesem Fall ist es echt gelungen und alle wichtigen Details sind vorhanden.

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    Nines avatar
    Ninevor 11 Jahren
    Rezension zu "Angela's Ashes" von Frank McCourt

    "Angela's Ashes" hat mir an sich gut gefallen. Das Buch ist eine mitreißende Biografie, das einem sehr zu Denken gibt. Frank McCourt beschreibt seine Kindeheit und Jugend sehr ausführlich. Hin und wieder war mir dies jedoch zu lang gezogen. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben. Während des Lesens kann man sich anhand der Beschreibungen die Örtlichkeiten und die Personen sehr gut vorstellen.

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