Frank McCourt Angela’s Ashes - Buch mit Audio-CD

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Inhaltsangabe zu „Angela’s Ashes - Buch mit Audio-CD“ von Frank McCourt

Limerick im Jahre 1934. Es ist kalt und nass; Frank, seine Eltern und seine drei Brüder sind gerade aus den USA zurückgekommen, um in Irland ein neues Leben zu beginnen. Aber das Leben in Limerick ist sogar noch schwieriger als in New York.

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  • Rezension zu "Angela's Ashes. A Memoir of a Childhood" von Frank McCourt

    Angela’s Ashes - Buch mit Audio-CD

    rumble-bee

    23. July 2011 um 11:36

    "Och, aye, my arse!" Das ist wohl einer der vielen Aussprüche, die ich aus diesem Buch mitnehmen werde. Dies ist ein Buch, das den einfachen Leuten "direkt aufs Maul" schaut, und das gerade durch seine "mündlichen" Qualitäten lebendig wirkt und fasziniert. Es spielt ungefähr in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts in Irland, und kann ebenso sehr als Biographie wie auch als Milieustudie gelesen werden. Beinahe sogar als Roman! Eine eindeutige Einordnung ist jedenfalls ungeheuer schwierig. Man lebt und lacht mit den Charakteren, man weint auch manchmal. Und man fragt sich mitunter, wie all das mitten im aufgeklärten Westen, direkt nebenan, möglich war. Man merkt diesen Zeilen sicherlich an, wie aufgewühlt ich immer noch bin. Aufgewühlt ist auch fast das falsche Wort. Da mischen sich die verschiedensten Emotionen: ungeheures Mitgefühl anhand dieser elenden, armen, verdreckten, und auch angsterfüllten irischen katholischen Kindheit. Immense Wut auf die Kirche und ihre angeblichen Diener - wie kann man nur ein ganzes Volk so unter der Fuchtel halten, immer wieder Angst schüren, und gleichzeitig den Leuten die Tür vor der Nase zuschlagen, wenn sie wirklich einmal Hilfe brauchen! Nur ein einziger Priester wird in diesem Buch positiv dargestellt, und das ist erschütternd. Dann wieder gab es bei mir Lachtränen und Schenkelklopfer zuhauf, was vor allem daraus entsteht, dass Frankie aus seiner persönlichen und grenzenlos naiven Sicht die Welt der Erwachsenen zu schildern und zu verstehen sucht. Und last, but not least empfand ich eine packende Spannung. Würde es Frankie eines Tages tatsächlich schaffen, sich aus diesem Milieu herauszuarbeiten, und seinen Traum von einem Leben in Amerika zu verwirklichen? Alles in mir sträubt sich dagegen, dieses Buch zu zerreden, und den Inhalt fein säuberlich darzulegen. Die Summe ist hier wieder einmal viel, viel mehr als die bloße Addition der einzelnen Teile. Wird man dem Buch wirklich gerecht, wenn man sagt, dass hier ein irisch-stämmiger Amerikaner seine Kindheit und Jugend schildert? Dass er vor allem seiner Mutter mit diesem Buch ein Denkmal setzt? Dass er zwar grenzenloses Leiden beschreibt, aber niemals seinen Humor und Mutterwitz verliert? Dass er sein Land, Irland, trotz aller Schicksalsschläge und Härten des Lebens dort spürbar immer noch liebt? Und dass er immer wieder mit sich gerungen hat, seinen trunksüchtigen Vater trotz aller seiner Fehler zu respektieren und zu lieben? All das sind einzelne Mosaiksteine - doch ein wirkliches Bild ergibt sich erst, wenn man dieses Buch selber liest. Zuletzt möchte ich noch einmal ausdrücklich Werbung für die Originalfassung machen. Dieses Buch strotzt nur so vor Lokalkolorit und derber Sprache. Ich frage mich, wie es nur möglich sein soll, dieses Buch zu übersetzen! Wer auch immer sich nur halbwegs der englischen Sprache mächtig fühlt, möge bitte zu dieser Fassung greifen. Im Zweifelsfall lese man es sich laut vor, das erleichtert das Verstehen. Man wird belohnt mit einem ganzen Arsenal an Flüchen, Sprichwörtern, Volksliedern (!) und Dialektwörtern. Ein wahres Fest der irischen Volksseele - eindrücklicher und "wahrhaftiger" als jeder Historienband oder Reiseführer.

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  • Rezension zu "Angela's Ashes" von Frank McCourt

    Angela’s Ashes - Buch mit Audio-CD

    Cara_Elea

    25. June 2011 um 20:38

    INHALT In diesem Buch erzählt der irische Schriftsteller Frank McCourt von seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen. Aus Sicht des kleinen Frankie (4 Jahre alt), erfährt der Leser, wie die Familie am amerikanischen Traum gescheitert ist und nun zurück nach Limerick, Irland, zieht. Und so berichtet Frank aus seiner Sicht aus seinem neuen Leben und Alltag in Irland. Von Schulproblemem, vom Leben in Armut, von Glaubenskonflikten, vom Zusammenhalt der Familie und vom kleinen Glück. REZENSION Obwohl der Leser eigentlich von Anfang an weiß, dass es sich bei den erzählten Begebenheiten um Fakten handelt, so vergisst man das ganz schnell beim Lesen und findet sich plötzlich in einem Roman wieder. Denn Frank McCourts Kindheit war so außergewöhnlich, so voll von urigen Personen, so voll von traurigen und lustigen Zufällen, dass man als Leser kaum glauben kann, dass alles was hier erzählt wird wirklich wahr ist. Zusätzlich ist der Schreibstil einfach nur toll. Einfühlsam, amüsant und sehr real. An den teilweise dialektalen Sprachgebrauch in der englischen Originalausgabe (tay anstatt tea, eejit statt idiot) gewöhnt man sich schnell. Frank McCourt lässt sehr viele Details in seine Erzählungen einfließen, ohne dabei langweilig zu werden. So lernt man nicht nur sehr viel über Franks Kindheit, sondern auch viel über Irland, den Glauben, die irische Kultur. Weltpolitik (2. Weltkrieg) kommt hierbei nur sehr am Rande vor. Was mich zunächst verwirrt hat, war, dass keine Jahreszahlen vorkommen. Dafür aber unheimlich viele Altersangaben von Frank und seinen Geschwistern. Wenn man also weiß, dass McCourt 1930 geboren ist, kann man sich das natürlich selbst ausrechnen. Ich habe mich gefragt, warum dem so ist. Vielleicht, um dem Ganzen eine größere Allgemeingültigkeit zu verleihen? Um zu verdeutlichen, dass es vielen irischen Kindern ähnlich ging? Möglich, denn oft wird einem als Leser bewusst, wie sehr McCourts Erinnerungen auch eine Milieustudie sind. Das größte Ärgernis an diesem Buch war für mich Franks Vater - das Verhalten dieses Charakters hat mich teilweise so wütend gemacht, dass ich das Buch beinahe abgebrochen hätte! Sehr bewundernswert fand ich, dass McCourt es trotz all der Schwierigkeiten in seiner Kindheit schafft, einen positiven Ton in seinen Erzählungen beizubehalten. FAZIT Wahre Geschichten, die sich wie ein Roman lesen. Geschichten voller Lebensweisheit und Humor, die aber trotzdem zum Nachregen anregen. Ein ganz tolles Buch über Irland, seine Menschen und das Leben in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Definitiv auch für Leute zu empfehlen, die mit Biographien sonst weniger anfangen können!

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  • Rezension zu "Angela's Ashes" von Frank McCourt

    Angela’s Ashes - Buch mit Audio-CD

    Inishmore

    03. January 2009 um 23:52

    Es gibt Bücher, die möchte ich mir einrahmen und an die Wand hängen. "Angela's Ashes" ist eines dieser Bücher. Mir ist noch nie ein Buch untergekommen, das auf so hintergründige Weise Trauriges mit so viel Witz und Charme erzählt, und bei dessen Lektüre mir so oft das Lachen im Halse stecken blieb. Frank McCourt erzählt die Geschichte seiner Familie und das mit viel Liebe, Humor und Verstand. Irland ist das Land der Barden und Geschichtenerzähler, und Frank McCourt ein würdiger Erbe dieser Tradition.

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  • Rezension zu "Angela's Ashes. A Memoir of a Childhood" von Frank McCourt

    Angela’s Ashes - Buch mit Audio-CD

    sonjastevens

    01. April 2008 um 17:18

    Der Film ist nachdem Buch sehr gelungen. Oft ist es schwierig einen Film gut zu finden, wenn man das Buch vorher gelesen hat. Jedoch in diesem Fall ist es echt gelungen und alle wichtigen Details sind vorhanden.

  • Rezension zu "Angela's Ashes" von Frank McCourt

    Angela’s Ashes - Buch mit Audio-CD

    Nine

    27. August 2007 um 21:03

    "Angela's Ashes" hat mir an sich gut gefallen. Das Buch ist eine mitreißende Biografie, das einem sehr zu Denken gibt. Frank McCourt beschreibt seine Kindeheit und Jugend sehr ausführlich. Hin und wieder war mir dies jedoch zu lang gezogen. Das Buch ist sehr lebendig geschrieben. Während des Lesens kann man sich anhand der Beschreibungen die Örtlichkeiten und die Personen sehr gut vorstellen.

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