Frank McCourt Die Asche meiner Mutter

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Inhaltsangabe zu „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Frank McCourts Erinnerungen an seine Jugend in den dreißiger Jahren gehören zum Schrecklichsten und zugleich Schönsten, was je über Irland und die irische Seele geschrieben wurde.

Ein großartiges Buch, grausam und berührend zugleich. Das Fehlen von Anführungszeichen bei direkter Rede sind das einzige Manko, m.E.!

— Marjuvin

Eine schöne traurige - lesenswerte Geschichte.

— Bambee

Nachdem man sich in den Schreibstil eingelesen hat eine spannende und berührende Geschichte, die zum Nachdenken anregt

— tlow

Die eigene Kindheit in Irland... sehr ironisch dabei Humorvoll - hat mich sehr gefesselt dieses Buch

— chaos-deluxe

Selbstironische aufarbeitung der eigenen kindheit in den 30er/40er jahren in irland. Liest sich sehr gut!

— Gwenliest

Eine Geschichte, die traurig, spannend, tragisch und gleichzeitig ungeheuer lustig ist. Und außerdem sehr gut geschrieben.

— cfreyer

Konnte mich leider nicht durchgehend fesseln. Insgesamt solide aber eben nicht besonders.

— chuma

Berührend und echt - hätte gerne noch ewig weitergehen dürfen.

— Kleines91

Eine wirklich tragische Biografie - doch durch den humorvollen, ganz besonderen Schreibstil ein Genuss.

— Enni

Ein tief berührendes, wunderbares Buch. Keine Lesesekunde ist vergeudet!

— Izabelle_Jardin

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  • Die Asche meiner Mutter

    Die Asche meiner Mutter

    Lese-katze92

    02. September 2017 um 19:56

    Frank McCourt beschert uns mit seinem biografischen Werk "Die Asche meiner Mutter" einen unheimlich authentischen, zweitweise humoristisch angehauchten, aber mitunter auch bedrückenden Einblick in sein Leben im Irland der 1930er Jahre. Sein Vater, ein hoffnungsloser Trinker, welcher lieber das wenige Einkommen in die Familie Guinness investiert und seine Mutter, vom Schicksal gebeutelt, so wuchs Frank McCourt, zusammen mit seinen jüngeren Geschwistern, im ständig feuchten Limerick auf. Man kann sich aufgrund des flüssigen Schreibstils sehr gut und schnell in die Geschichte einlesen und man bekommt einen sehr guten Eindruck davon, wie hart und entbehrungsreich das Leben zur damaligen Zeit gewesen sein muss. Ich selbst habe dieses Buch als Geschenk zum Geburtstag erhalten und kann es nur jedem nahelegen, denn es zeigt nicht nur das Leben zur damaligen Zeit, sondern auch, wie gut es uns Menschen zur heutigen Zeit geht. Frank McCourt ist einer meiner Lieblingsautoren und für mich persönlich einer der großartigsten Autoren, die es je gegeben hat und geben wird, alleine schon deshalb, weil er trotz aller Widrigkeiten sein Leben in die Hand genommen hat und das Beste draus gemacht hat.  

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  • "Die Asche meiner Mutter" - Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

    Marjuvin

    31. May 2017 um 09:12

    Klappentext:Frank McCourt erzählt die Geschichte seiner Kindheit in Irland. Eine Kindheitin bitterer Armut, geprägt durch den arbeitslosen und alkoholabhängigenVater, die bettelnde Mutter und immer wieder Kindstode und Krankheiten.Frank schafft es trotz all dieser Widrigkeiten, seinem Traum vom gelobtenLand Amerika immer näher zu kommen, ohne dabei seinen Humor zu verlierenRezension: Was hab ich gelitten mit Frank... Dieses Buch stand schon sehr lange in meinem Regal, aus dem Gefühl, dass es ein lesenswerter Klassiker ist, den ich mal zur Hand nehme, wenns grad passt. Nun hab ich es gelesen und bereue, es nicht viel früher getan zu haben. Ich habe mit dem Protagonisten gelitten und es ist ganz typisch ein Buch, nach dessen lektüre man sich undankbar für den eigenen Wohlstand fühlt. Stilistisch empfand ich das Fehlen der Anführungszeichen bei der direkten Rede als störend, aber man gewöhnt sich mit der Zeit sogar daran. Die Kinder- und Säuglichssterblichkeit der Zeit, vor allem in Familien aus armen Verhältnissen ist für mich immer noch ganz beklemmend - um so mehr war ich praktisch ununterbrochen wütend auf Franks Vater, der das wenige Geld versäuft und dann zwar nach England geht, um endlich Arbeit zu finden und dann erst keine Unterstützung bietet. Gleichzeitig klingt immer durch, wie sehr die Kinder den Vater trotzdem lieben - ich fand das total berührend. Fazit - unbedingt lesen! es ist ein Gewinn auf der ganzen Linie!

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  • Die Asche meiner Mutter

    Die Asche meiner Mutter

    Hoffin

    27. July 2016 um 07:43

    Frank McCourts Erinnerungen an seine Jugend in den dreißiger und vierziger Jahren gehören zum Schrecklichsten und zugleich Schönsten, was je über Irland und die Besonderheiten der irischen Seele geschrieben worden ist: eine Geschichte zwischen tiefstem Elend und höchster Lebenslust, so komisch wie tragisch, erzählt mit unglaublichem Humor und Sprachwitz - und jedes Wort davon ist wahr. Ein durchweg sehr kurzweiliges Buch in einem wunderschönen Erzählstil. Man schlüpft direkt in die Rolle des kleinen Frank, der als ältester Sohn einer armen irischen Familie um das eigene und um das Überleben seiner Geschwister kämpft. Krankheiten, Alkoholexzesse des Vaters, Hunger, Tod, Dreck, Armut, Gewalt... man fragt sich immer wieder, wie viel so ein kleines menschliches Wesen ertragen kann. Und im gleichen Atemzug wird einem dann bewusst, wie gut es einem selber geht. Man leidet mit der Hauptperson und freut sich - so wie er selber - über jeden kleinen Lichtblick. Ein Buch das sehr nachdenklich macht und das man nur schwer aus der Hand legen kann. Ein Buch das zu Herzen geht.

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  • Ein empfehlenswertes Leseerlebnis

    Die Asche meiner Mutter

    Bruno_Vasconcelos

    04. February 2016 um 16:10

    Frank McCourt war ein überragender Schriftsteller.

    Trotz den schrecklichen Geschehnissen ist die Geschichte so humorvoll und ironisch erzählt, dass ich das Buch gar nicht weglegen konnte.

    Es war ein sehr schönes und interessantes Leseerlebnis

    Grüßle,
    Bruno

  • Absolut empfehlenswert!

    Die Asche meiner Mutter

    Birgit1985

    Irland um die Zeit 1930-1950. Frank McCourt erzählt in seinem autobiographischen Roman „Die Asche meiner Mutter“ sehr ernüchternd, wie die Zustände damals waren. Und die waren alles andere als gut. Frankies Leben ist geprägt von Krankheiten und Tod. Außerdem herrscht in seiner Familie Armut und ständiges Hungerleiden. Frank und seine Geschwister haben kein vernünftiges Gewand, nicht einmal Bettdecken und selten genug zu essen. Sie „borgen“ somit immer wieder etwas von anderen Leute aus um zu Überleben. Der Vater, ein Trinker, hilft nicht mit, dieser Armut zu entfliehen. Natürlich gibt es auch keine ausreichende medizinische Versorgung, wodurch Frank immer wieder mit dem Tod in Berührung kommt. Das wird, furchtbarer Weise, meist recht nüchtern abgehandelt, was den Leser dann meist entsetzt zurück lässt. Ich liebe den Erzählstil! Es gibt in dem Buch einfach keine Anführungszeichen. Man muss dadurch immer ein wenig mitdenken, aber man kann sich dadurch noch besser in die Geschichte hineinversetzen und wird immer daran erinnert, dass es hier um ein Kind geht, das seine Geschichte erzählt. Das Ende kam dann etwas zu abrupt, aber damit war ich sofort wieder versöhnt, als ich gelesen habe, dass es eine Fortsetzung gibt.  

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    • 3
  • Unverblümte Erinnerungen einer Kindheit in purer Armut

    Die Asche meiner Mutter

    The iron butterfly

    Francis McCourt wird 1930 in Brooklyn als ältester Sohn der irischen Auswanderer Angela Sheehan und Malachy McCourt geboren. Das Paar wird durch Verwandte von Angela zur Heirat gezwungen, um die Schande der Schwangerschaft in Grenzen zu halten. Bereits damals lebte das junge Paar in ärmlichen Verhältnissen, da Malachy nicht viel davon hielt das wenige Geld, welches er durch Gelegenheitsarbeiten bekam nach Hause zu bringen. Sein Heimweg führte ihn generell durch Kneipen und dort blieben alle guten Vorsätze auf der Strecke. Bald folgt die nächste Schwangerschaft, Malachy junior wird geboren, danach Margaret, die bald darauf jedoch am plötzlichen Kindstod verstirbt. Als Angela die Zwillinge Oliver und Eugene zur Welt bringt, ist die kleine Familie bereits mehr als verwahrlost. Die Rückkehr nach Irland soll die Situation bessern, aber Angelas Familie akzeptiert die Beziehung zum Nordiren Malachy nicht, lebt selbst in ärmlichen Verhältnissen. Weitere Kinder sterben, weitere Kinder werden geboren... Frank McCourt erzählt die traurige Geschichte seiner Kindheit aus Sicht des Kindes Francis. Dabei gelingt es ihm mit einem ungewöhnlichen Erzählstil, bei dem er weder auf Perspektiven noch wörtliche Rede achtet, eine fürsorgliche Verbundenheit des Lesers aufzubauen. Ständig fieberte ich mit dem Kind Francis, ob der Vater seine Versprechungen umsetzen wird und endlich einmal mit Lohn oder gar Lebensmitteln, Kleidung oder anderen kleinen Annehmlichkeiten für seine Familie nach Hause kommen wird. Immer und immer wieder werden diese winzigen Hoffnungsschimmer zunichte gemacht und irgendwann ist die Beschreibung des Elends kaum noch auszuhalten. Diese unvorstellbare Armut, der Hunger, die mangelnde Kleidung, der endlose Schmutz und die Hilflosigkeit, in der Angela, aber auch der kleine Francis als "großer Bruder" gefangen sind. Sehr plakativ und nachhaltig stellt McCourt die Zustände im irischen Limerick dieser kargen, durch Entbehrungen geprägten Zeit dar. Bewundernswert, wie er sich immer wieder gegen Vorurteile stemmt, sich gegen Kirche, Familie und Schicksal aufbäumt.

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    • 2
  • Eine Kindheit voller Pech

    Die Asche meiner Mutter

    dominona

    16. October 2014 um 16:58

    Dieses autobiographische Manifest ging mir unter die Haut. Mit welcher Selbstverständlichkeit der Autor seine verarmten Verhältnisse schildert und wichtige Personen wie seine Eltern nich unreflektiert aber auf absurde Weise liebevoll darstellt, genauso wie auch schwere Schicksalsschläge, ist einfach ergreifend. Noch dazu ist die Schreibe federleicht und dennoch tiefgründig, wer zwischen den Zeilen liest wird schwanken zwischen weinen und lachen über dieses erwachsen-kindliche Gemüt.

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  • Limerick mon amour

    Die Asche meiner Mutter

    MarkusDittrich

    13. April 2014 um 21:03

    Ein Mann aus Frankfurt am Main in Hessen Der liebte die Frauen und das gute Essen Erst lud er sie ein Dann schnitt er sie klein Dann kochte er Frauen-Ragout in Hessen. Dies ist mein Versuch eines kleinen Limericks – einer Form, die sowohl in ihrer absurden Komik als auch in ihrem asymmetrischen Versmaß so einzigartig ist, dass sie sogar in anderen Sprachen ihre Eigenart behält. Ich wollte mich mit den Zeilen dreist und ein bisschen vermessen vor dem großen Frank McCourt verbeugen, der seine bitterarme Kindheit nicht nur in Irland, sondern buchstäblich in dem Ort Limerick verbracht und darüber eines der bewegensten Bücher über Kindheit geschrieben hat. Die Asche meiner Mutter – im Original Angelas Ashes– ist ein Buch, das Schreckliches schön macht, allein durch die Grandiosität der Beschreibung. Der Stil ist so poetisch, dass man bald vergisst, „nur“ eine Biografie zu lesen. Tatsächlich nimmt sich McCourt dichterische Freiheiten heraus, in dem er die Erzählperspektive des eigenen kindlichen Ichs annimmt, was eben auch heißt, ihren Glauben, ihre Naivität, ihre Mystik. Etwa wenn der kleine Frank auf den Stufen der McCourt-Bruchbude mit einem Engel über den Mythos von Cuchulain redet. Spätestens hier wird klar, dass wir es nicht mit dem typisch deutschen Krümelkacker-Verständnis journalistischer oder historischer Wahrheit zu tun haben. Nein; die Wahrheit ist viel größer. McCourt beschreibt seine irische Kindheit als einen Ort ständiger Bedrohung durch Hunger und Tod, beschreibt in einem meisterhaften Wechsel zwischen Nüchternheit und metaphorischer Bildsprache, wie ein Kind extreme Armut, Tode von Geschwistern, schwere Krankheiten, den saufenden Vater, Dreck, Ungeziefer, die Arroganz der katholischen Kirche, Kälte... kurz, wie ein Kind all diese Dinge erleben, überleben und mit trotzigem Humor verarbeiten kann. An der Verarbeitung trifft sich das Kind Frank mit dem – nun längst in Amerika lebenden, wohlhabenden, älteren McCourt. Denn Frank McCourt schrieb diese Erinnerungen nach seiner Pensionierung als Lehrer in der Bronx über vierzig Jahre nachdem sie in Irland passiert waren, und in dem sprachlichen Clash zwischen damals und heute entsteht die geniale Sprache des Buches. Eine Sprache die so echt ist, dass sie keinerlei semantischen Signale für Perspektivwechsel braucht – weder zwischen dem alten und dem kindlichen McCourt noch zwischen Erzähltext und Dialog. Die Dialoge sind ohne Anführungsstriche in den Text eingewoben, oft innerhalb eines einzigen Satzes. Zum Beispiel so: Er klettert ins Grab. Her damit, sagt er, und Dad gibt ihm den Sarg. In dieser Szene, in der die Familie einen von Franks kleinen Brüdern beerdigt, der an Schwindsucht gestorben ist, hören wir den besoffenen Totengräber, hören aber gleichzeitig die innere Stimme des kleinen Frank und sehen mit seinen Augen. McCourt selbst sagte in einem Interview, dass er beim Schreiben des Buches an einem bestimmten Punkt von der normalen Erzählsprache der Vergangenheitsform in die des historischen Präsenz verfallen sei, zuerst ganz unbewusst. Es war genau der Moment, in dem der kleine Junge anfing zu sprechen. Und hier liegt vielleicht auch der Schlüssel dazu, dass dieses Buch nicht deprimierend ist. Die Perspektive des Kindes zeigt uns zwar die Armut und das Elend, aber sie ist vital, bissig, anarchistisch-komisch, verspielt und – siehe oben – mit einem mystischen Urvertrauen ausgerüstet, das sich bewahrheitet hat (denn er hat überlebt). Der Vater, nach bürgerlichen Maßstäben eine Null und Alkoholiker, ist tatsächlich ein liebevoller in seinem hilflosen Kampf gegen die Briten erstaunlicher Mann, ein gebrochener IRA-Held, der nie einen Penny auf der Naht hat, aber auch ein Geschichtenerzähler, der seine Kinder statt mit Brot mit Märchen von Hexen und Zauberern füttert, Märchen, die er mit großer Leichtigkeit erfindet. Es ist einer der bewegensten Stellen in diesem Buch (das viele bewegenden Stellen hat) wie Frank die frühen Morgenstunden schildert, in denen er den Vater und dessen Geschichten ganz allein für sich hat. Es ist letztlich vor allem dieses Erbe, das Frank McCourt mit Angelas Ashes antritt.

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  • Eine bewegende Geschichte

    Die Asche meiner Mutter

    PTFerbeth

    01. April 2014 um 10:15

    Es handelt sich bei diesem Buch um einen ... nennen wir es Schicksalsbericht. Ich bekam dieses Werk durch Zufall in die Hände und war zunächst irritiert, weil die Dialoge ohne Satzzeichen dargestellt wurden. Auch an die Mundart musste ich mich erst gewöhnen, war aber dann sehr davon angetan. Nachdem ich mich mit der Erzählweise vertraut gemacht hatte, war ich von der Geschichte gefesselt. Ich habe geweint und gelacht, war schockiert und berührt. Mit Humor und Ironie packte mich der Autor, sodass ich das Buch geradezu verschlang. Einen Punkt Abzug gebe ich für ein paar Stolpersteine im Zeitgeschehen, die hier und da meinen Lesefluss unterbrachen.

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  • Traurig und witzig

    Die Asche meiner Mutter

    weinlachgummi

    30. March 2014 um 11:13

    Ich kannten den Film schon deswegen war die Handlung nicht´s neues für mich. Fand es aber trotzdem interessant zu lesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen.  Gerade am Anfang ist die Geschichte sehr traurig und im späteren verlauf sehr erdrückend. Die Armut, Krankheiten und Suff. Habe mich teilweise schlecht gefühlt beim lesen. Lese wie die Familie am hungern ist, mit Mänteln bedeckt auf dem Boden liegt und ich liege in meinem Bett mit vollem Magen.  Aber es war auch witzig, gerade der Teil wo Franki mit dem Kleid seiner Oma entdeckt wird.  Ich fand es sehr Unterhaltsam die Gedanken gegen eines kleinen Jungen zu lesen und wie er die Welt sieht. Das Buch bringt einen dazu über sein Leben nachzudenken und das was man hat mehr Wert zu schätzen. Von mir eine klare Leseempfehlung

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  • Rezension zu "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

    nw0783

    Ein sehr sehr schlimmes Schicksal und man möchte beim Lesen ständig eingreifen ... Schlimm das in dieser Zeit noch Armut, Hunger, Suff und die Kirche regierte !

    • 2

    BrittaRoeder

    27. March 2014 um 19:37
  • Unter die Haut gehend

    Die Asche meiner Mutter

    Marion_Neuhauss

    28. February 2014 um 17:13

    Dieses Buch hat mich sehr berührt und ist mir echt unter die Haut gegangen! Die Schilderung dieser tragischen wie auch komischen Kindheitserinnerungen nimmt einen gefangen und ist von der sehr intensiven Sorte. Manchmal kann man herzhaft lachen, dann wieder können einem die Tränen kommen - und die eigene Kindheit wird umso schöner... Insgesamt ein sehr emotionales und uneingeschränkt empfehlenswertes Buch!!!

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  • Rezension zu "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. December 2012 um 11:14

    Es fällt mir sehr, sehr schwer, dieses Buch zu rezensieren, denn der irische Alltag des jungen Frank McCourt ist geprägt von Armut, Feuchtigkeit und dem Verlust von Geschwistern und Freunden. Es ist der Kampf einer Frau, Frankies Mutter, um Nahrungsmittel, Kleidung und eine trockene Unterkunft. Es ist ein Kampf gegen Krankheiten, Flöhe und Läuse, Trunkenheit und gegen die Vorurteile bezüglich der Nordiren. Es ist ein Kampf um familiäre und kirchliche bzw. staatliche Unterstützung, damit die Kinder sowohl Kleidung als auch etwas zu essen haben. Es ist ein Bericht vom Aufstehen, wenn der Mann endlich eine regelmäßige Arbeit gefunden hat, und vom Hinfallen, wenn er das Geld wieder einmal in einer der nahegelegenen Kneipen versoffen und schließlich sogar den Job verloren hat. Es ist ein Gemälde des Lebens unter einfachsten Bedingungen, wie man sie heute nur aus den TV-Berichten über ferne, arme Länder kennt. Es ist beklemmend, zu lesen, wie der junge Frank seine Kinderjahre erlebt und nur davon träumt, endlich richtig arbeiten zu können, um Geld für seine Heimkehr nach Amerika zu verdienen. Alles ist trist, grau, feucht und verdreckt, nur selten durchbrochen von hellen, warmen und erfreulichen Momenten- z.B. dann, wenn die Familie in den ersten Stock ihres gemieteten Hauses ziehen, den sie Italien nennen. Richtig erschreckend war für mich der Moment, in dem mir klar wurde, dass Frank seinen Verdienst nur für sich behält, um sich irgendwann die Überfahrt in sein Geburtsland Amerika zu leisten, aber kaum einen Gedanken an seine Mutter und seine verbliebenen Geschwister „verschwendet“, die seine Unterstützung bitter nötig haben. Einen Familiensinn, wie wir es heute kennen, gab es damals scheinbar nur selten. Der Stil des Buchs ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr kindlich und ohne erkennbare Satzzeichen für die Reden der einzelnen Personen. Somit war der Einstieg in das Buch für mich sehr schwer, da ich mich mit dieser Schreibweise gar nicht anfreunden konnte. Doch irgendwann hatte ich den Bogen heraus und wusste, wie es zu lesen war, wann die Situationen beschrieben wurden oder welche Person gerade sprach. Ab da wollte ich nur noch wissen, wie es mit der Familie – insbesondere mit dem heranwachsenden Autoren – weiterging, ob und wie sie es schafften, zu überleben und vielleicht sogar aus der armseligen Lebenssituation herauszukommen oder ob sie zum Scheitern verurteilt waren. Im Nachhinein sage ich, dass der Stil perfekt zu diesem Buch passt. Er verdeutlicht die Natur des heranwachsenden Jungen und seine Sichtweise auf die Dinge der Welt. Die Schreibweise verdeutlicht m.E. aber auch den gravierenden Unterschied zwischen der realen Lebenssituation und der kindlichen Wahrnehmung des Autors, was das Buch noch umso beklemmender werden lässt. Es gibt nur wenige Bücher, die mich so beeindruckt haben, wie dieses!

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  • Rezension zu "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

    Arizona

    05. November 2012 um 11:22

    Frank McCourt berichtet hier über seine Kindheit und Jugend in Irland in den 30er und 40er Jahren. Geboren ist er als Kind irischer Einwanderer in New York, aber im Alter von 4 Jahren ist die Familie aufgrund der Wirtschaftskrise zurück nach Irland gezogen. Hier beginnt der Roman, und hier erlebt die Familie auch eine sehr schlimme Zeit, geprägt von Armut und Hunger. Er schildert hier wirklich sehr beeindruckend die schlimmen Verhältnisse des Lebens und die Probleme der einfachen Leute, Alkoholprobleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit. Aber trotz dieser schlimmen Zustände schafft es McCourt, nie die Hoffnung aufzugeben und auch nie den Humor zu verlieren. Der Roman endet mit dem Alter von 19 Jahren, wo Frank nach Amerika auswandert. Dort spielt dann der zweite Band des Romans, den ich auch bald noch lesen will. Auch kann ich den Film zum Roman sehr empfehlen. Ich bin wirklich schwer beeindruckt von den Kindheitserinnerungen McCourts, das Buch hat mich sehr berührt. Was für eine harte Zeit, und ich finde die Schreibweise beeindruckend, wie gut McCourt es schafft diese kindliche Sichtweise rüberzubringen, und auch wie er die Traurigkeit und den Humor vereint.

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  • Rezension zu "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

    Trinexx

    16. August 2012 um 23:31

    Eines meiner Lieblingsbücher. (Schade, dass Frank McCourt erst so spät zu Schreiben begonnen hatte, von ihm hätte ich gerne noch viel mehr gelesen). Trotz der fürchterlichen Lebensumstände in der damaligen Zeit schreibt Frank McCourt seine Autobiografie mit einem Augenzwinkern, schelmisch. Leid und Lachen liegen nahe beieinander. Als Leser ist man ganz dicht dabei, nichts wird beschönigt, nichts weggelassen. Der Schreibstil empfand ich anfangs gewöhnungsbedürftig, aber wohltuend anders. Hinterher kamen mir "normal geschriebene" Bücher fast langweilig vor.

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