Frank Meier Mit Kind und Kegel

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Inhaltsangabe zu „Mit Kind und Kegel“ von Frank Meier

Kindheit und Familie sind Themen, die Menschen seit jeher bewegen. Doch wie genau dachten die Menschen früher darüber? Gab es im Mittelalter überhaupt eine Kindheit, oder waren Kinder eher kleine Erwachsene, die ihren Beitrag für die Familie leisten und oftmals schon früh arbeiten mußten? Hatten uneheliche oder behinderte Kinder eine Chance auf ein Leben in der Gesellschaft, oder mußten sie ihr Leben als Außenseiter fristen? Welche Spiele spielten Kinder früher ? Welche Strafen standen auf Kindsmord, und welche Möglichkeiten der Familienplanung gab es in einer Zeit ohne moderne Maßnahmen zur Empfängnisverhütung? Diese und andere Fragen stellt und beantwortet Frank Meier in seinem Buch und belegt sie anschaulich und unterhaltsam anhand von historischen und literarischen Quellen. ● eine längst fällige, aktuelle Geschichte der Kindheit und Familie ● ein aktuelles Thema ● Geschichte anschaulich erzählt

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  • Rezension zu "Mit Kind und Kegel" von Frank Meier

    Mit Kind und Kegel
    Sokrates

    Sokrates

    01. April 2011 um 14:06

    Das Buch stellt aufgrund seiner großformatigen und farbigen Illustrationen (zeitgenössischen Darstellungen) eine sehr erfrischende Abwechslung zu den vielen, z.T. nur mit s/w-Abbildungen versehenen akademischen Abhandlungen dar, die sich anspruchsvoll mit mittelalterlicher Geschichte und Kulturgeschichte beschäftigen. Nicht verloren geht dabei das Niveau, mit dem sich der Autor diesem (in anderer Literatur) oftmals nur verkitscht umgesetzten Thema nähert; anschaulich wird die Geschichte der Kinder und ihrer Familien im Mittelalter erzählt, Entwicklungen aufgezeigt, einzelne Individuen in einem Meer von Dokumenten wie Geburtsregistern und Urkunden ausfindig gemacht. Daneben arbeitet der Text eng an den historischen Quellen; das Quellenmaterial wird dem Text als Zitat hinzugegeben, in ihn eingebunden. - Das Buch behandelt zunächst die allgemeine Mentalität, das Verständnis von Kindheit und Familie. Es wird auch gezeigt, dass "Kindheit" einen ambivalenten Charakter hatte und nicht diese halb-romantische Aura besaß, die dieser Teil des menschlichen Lebes heute genießt. In einem eigenen Kapitel beschäftigt sich der Autor mit einem strafrechtlich relevanten Aspekt der Familie: dem Kindsmord, der - in Früher Neuzeit noch immer vorhanden - bei Goethes "Faust" bekannte Verwendung fand. In weiteren Kapiteln wird über Schwangerschaft und Geburt, Kinderspielzeug, Erziehungsmethoden, Schule im Mittelalter und der Frühen Neuzeit sowie Kinder- und Jugendarbeit und -kriminalität berichtet. - Eine sehr gelungene, unterhaltsame, aber dabei nicht oberflächlich-einfache Literatur. Hervorzuheben ist dabei die - wie immer bei Thorbecke - gelungene Bebilderung.

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