Frank Miller

 4.3 Sterne bei 261 Bewertungen
Autor von Sin City 1: Stadt ohne Gnade, 300 und weiteren Büchern.
Autorenbild von Frank Miller (© Beao/ pinguino k)

Lebenslauf von Frank Miller

Der US-amerikanische Schriftsteller, Comic- und Drehbuchautor und Regisseur Frank Miller wurde 1957 in Olney (Maryland) geboren. Sein Zeichenstil ist bekannt für düstere Schwarz-Weiß-Bilder und starke graphische Kontrast. Meist sind seine Superhelden, wie z.B. Batman zynische oder gar gewalttätige Außenseiter. Auch in Sin City, eine seiner bekanntesten Comicreihen, geht es um Gesetzlose und Prostituierte. Viele seine Werke wie Batman, Daredevil, 300 und Sin City wurden ebenfalls erfolgreich verfilmt.

Alle Bücher von Frank Miller

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Sin City 1: Stadt ohne Gnade (ISBN:9783864255137)

Sin City 1: Stadt ohne Gnade

 (35)
Erschienen am 27.02.2014
Cover des Buches 300 (ISBN:9783864252747)

300

 (25)
Erschienen am 27.02.2014
Cover des Buches Batman: Das erste Jahr (ISBN:9783866071490)

Batman: Das erste Jahr

 (21)
Erschienen am 13.09.2006
Cover des Buches Sin City 2: Eine Braut, für die man mordet (ISBN:9783864252389)

Sin City 2: Eine Braut, für die man mordet

 (14)
Erschienen am 27.02.2014
Cover des Buches Sin City 5: Familienbande (ISBN:9783864255175)

Sin City 5: Familienbande

 (10)
Erschienen am 27.02.2014
Cover des Buches Batman - Der dunkle Ritter kehrt zurück (ISBN:9783899212792)

Batman - Der dunkle Ritter kehrt zurück

 (8)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Frank Miller: Wolverine (ISBN:9783866071704)

Frank Miller: Wolverine

 (5)
Erschienen am 15.11.2006

Neue Rezensionen zu Frank Miller

Neu

Rezension zu "300" von Frank Miller

Comic im Breitwandformat
Christopher_Bvor 3 Monaten

Dreihundert Männer folgen König Leonidas in die Schlacht. Ihr Zuhause werden sie nie wiedersehen. Im dreckigen Staub der Thermopylen werden sie ihr Leben lassen. Frank Millers 300 zeigt die schrecklichen Mechanismen, die hinter Heldentod und Kriegsenthusiasmus stecken. Leider sind viele Leser zu sehr an einfache Unterhaltung à la Superman gewöhnt.

Spartas König Leonidas ist bei seinem Volk schon zu Lebzeiten eine Legende. Besonders bei seinen Soldaten genießt er hohes Ansehen. Immer wieder erzählen sie von früher, als der junge König, bloß mit einem spitzen Stock bewaffnet, einen Wolf zur Strecke brachte. Eines Tages kommt ein persischer Bote nach Sparta. Er wurde von dem Gottkönig Xerxes entsandt, der sich mit seiner gewaltigen Armee Griechenland nähert. Im Namen seines Herrn fordert der Bote Leonidas auf, sich zu unterwerfen. Der König weigert sich, stößt den Boten in ein tiefes Loch und rüstet sich für den Krieg. Da ihm aber die Priester verbieten, in den Krieg zu ziehen, bricht Leonidas nur mit seiner kleinen Truppe von 300 Leibwächtern auf. Sein Ziel sind die Thermopylen, eine Landenge im Norden des Landes. Leonidas hofft, dort den Persern trotz ihrer Übermacht große Verluste beibringen zu können. An einen Sieg glaubt er jedoch nicht. Er plant, mit seinen Männern als Märtyrer in die Geschichte Griechenlands einzugehen, als Verteidiger der richtigen Lebensweise, als Opfer für Vernunft und Freiheit.

Die Geschichte von der Schlacht bei den Thermopylen findet sich zum ersten Mal im siebten Buch der Historien von Herodot. Ob sie wahr ist, weiß niemand. Möglich, dass Herodot sie nur erfunden hat. Inzwischen ist die Schlacht bei den Thermopylen eingegangen in den abendländischen Kulturkreis. Ihr Wahrheitsgehalt interessiert höchstens noch Althistoriker, vielen anderen geht es um den Symbolwert der Geschichte. Barbarei und Zivilisation treffen dort hart aufeinander, und - wie könnte es anders sein? - die Zivilisation triumphiert. Denn trotz der Niederlage Spartas siegen letzten Endes Freiheit und Gerechtigkeit. Unter der Knechtschaft Persiens erheben sich die griechischen Völker, eingedenk jener heroischen Schlacht vergangener Zeiten. Der Mut und die Entschlossenheit der toten Spartaner werden beschworen. Ihr Märtyrertod soll nicht umsonst gewesen sein.

Auch die amerikanische Comic-Legende Frank Miller hat sich der Schlacht bei den Thermopylen angenommen. Seine fünfteilige Serie 300 erschien 1998-1999 bei Dark Horse. Auf Deutsch wurde sie erstmals von Schreiber & Leser veröffentlicht. Längst ist der Band vergriffen. Zum Glück erschien bei Cross Cult im Juni 2006 eine Neuauflage. Die Geschichte präsentiert sich in einem großformatigen Hardcover (22,5 × 28,5 cm), wie es für die zahlreichen Splash Pages (Bilddoppelseiten) angemessen ist. So entfaltet 300 eine beeindruckende optische Wirkung und liest sich wie ein Comic im Breitwandformat.

Nicht nur durch die üppige Verwendung von Splash Pages sticht 300 im Gesamtwerk von Frank Miller hervor. Offensichtlich scheint ihn die Schlacht bei den Thermopylen schon länger beschäftigt zu haben. So findet sich in Sin City 3: The Big Fat Kill (1994-1996) bereits ein Verweis auf dieses Motiv (Kapitel 5). Wahrscheinlich ließ Miller die Geschichte von Leonidas und seinen Soldaten einfach nicht mehr los.

Aber wer will so eine Geschichte lesen? Da gibt es keine Superhelden wie Batman, Daredevil oder Wolverine, die ihre treue Fangemeinde im Schlepptau haben. Da sind keine Zaubersprüche, keine Raumschiffe, keine Verfolgungsjagden. Da ist nur die Schlacht zweier antiker Heere. Dass Dark Horse schließlich ein solch ungewöhnliches Thema akzeptierte, hängt wahrscheinlich mit der Reputation von Frank Miller zusammen. Wenn schon nicht das Thema, so sollte doch wenigstens sein Name für eine gewisse Abnahmezahl sorgen. Ein Autorencomic.

Es ist anzunehmen, dass Miller von der Schlacht bei den Thermopylen fasziniert war. Sie ist offensichtlich eine Metapher, die ihn reizt und herausfordert. Dass er bereit war, bei den Verlegern für sein ungewöhnliches Thema Überzeugungsarbeit zu leisten, lässt vermuten, dass er mit 300 etwas Wichtiges mitteilen wollte. Dieses Detail wird leider von vielen Lesern übersehen, die ihre Meinung über 300 im Internet kundtun. Als würde es sich nur um harmlose Unterhaltungsliteratur handeln.

Viele interessante Fragen, die man an 300 richten könnte, bleiben auf der Strecke. Was man da liest, ist oft keine Rezension, sondern kaum mehr als eine Kaufempfehlung. Das klingt dann etwa so: »480 v. Chr. fand die Schlacht bei den Thermopylen statt. König Leonidas verteidigt Griechenland gegen die übermächtigen Perser. Bildgewaltig und ziemlich brutal. Geile Heldenstory. Ist ein teurer Comic, macht sich aber extrem gut im Regal.« Da wird über Historical Correctness geredet, über den Keim zum Sieg des Ganzen, über eine Ode an die Hoffnungslosigkeit, über Kanonenfutter und den Galgenhumor der Spartaner.

Zunächst einmal mag folgende Erkenntnis manchen überraschen: Frank Miller ist kein Historiker, sondern Comic-Zeichner. Unwahrscheinlich also, dass er mit 300 eine Lehrstunde in Geschichte erteilen wollte. Warum auch? Was interessieren ihn ein paar antike Gestalten, die sich vor über zweitausend Jahren in einer griechischen Landenge geprügelt haben? Höchstens interessiert ihn das Symbol. Miller ist schließlich ein Künstler und kein Wissenschaftler. Sicherlich kennt er einige Fakten der Schlacht bei den Thermopylen. Er wird Herodot gelesen und die Hintergründe recherchiert haben. Was aber letztendlich seiner Arbeit entspringt, ist eine kreative Darstellung der Ereignisse. Sein Werk ist ein Kunstwerk - und kein Sachtext. Was für eine Kurzsichtigkeit offenbart sich, wenn einer nach der Lektüre immer wieder mit der historischen Überlieferung wedelt. Man fühlt sich, als würden da Birnen mit Äpfeln verglichen.

Hinzukommt, dass es kaum einem Rezensenten gelingt, König Leonidas kritisch zu reflektieren. Es erfordert nicht viel Gehirnschmalz, um auf seiner Schulter Platz zu nehmen und es sich bequem zu machen. Kurzerhand erklärt man ihn zum charismatischen Helden, der bloß das Gute im Sinn hat. Dabei schlüpfen einem wichtige Nuancen durch die Finger, die Millers 300 in ein ganz anderes Licht rücken, fort von den Superhelden. Leonidas ist nicht Superman. Trotz des Unterhaltungswerts von 300 handelt es sich um einen hochgradig politischen Comic. Miller erzählt keine Geschichte über Helden, sondern eine über Krieg.

Leonidas und Xerxes führen Krieg und dienen als Symbole für zwei unterschiedliche Ideen, die miteinander konkurrieren. Das erkennt man am besten daran, dass die beiden Anführer dem Leser nie als lebendige, vertraute, persönliche Charaktere entgegentreten. Es sind Kopfgeburten, Figuren, die auf das Wesentliche reduziert sind. Beide sind Kriegstreiber und stehen für unterschiedliche totalitäre Systeme. Das Ziel ist die Unterwerfung bzw. die Vernichtung des anderen.

Trotz der Ähnlichkeit der Kontrahenten ist es wichtig, dass Leonidas auf eine gewisse Art und Weise moderner ist als Xerxes. Nicht ohne Grund ist er der Erfolgreichere. Hier schlummert der Kern der Geschichte: Er verwendet statt einer Peitsche eine Ideologie. Leonidas braucht keine Gewalt, um seine Soldaten in die Schlacht zu treiben. Stattdessen verführt er seine Männern mit der Vorstellung, sie seien frei und aufgrund ihrer Wertevorstellungen überlegen. So schöpft er ihre maximale Kampfkraft aus. Gewissermaßen wirtschaftet Leonidas effektiver mit seinen Soldaten als Xerxes. Sie sind entschlossener, todesmutiger. Dabei bleibt zu beachten, dass er sie, ohne mit der Wimper zu zucken, in den Tod führt. Millers Leonidas ist kein charismatischer Held, sondern ein gnadenloser, zu allem entschlossener Feldherr. Folgendes Gespräch zwischen dem jungen Soldaten Stelios und dem König macht seinen Standpunkt deutlich: »Wir begleiten euch, Herr, bis in den Tod.« - »Das war keine Bitte. Die Demokratie überlassen wir den Athenern.« Eine dritte Partei, die den Krieg ablehnt, taucht nicht auf. Die Option, sich den Persern zu ergeben (was ja auch möglich wäre), wird an keiner Stelle diskutiert.

Die hier beschriebenen Techniken der Reduktion und der Gegenüberstellung von Figuren sind bei Frank Miller nicht selten. Er verwendet sie gerne. Schon in The Dark Knight Returns treten Batman und Superman als die Streiter zweier unterschiedlicher Systeme auf. Ebenso wären Hartigan und der junge Roark (Sin City 4: That Yellow Bastard) oder Miho und Vito (Sin City 5: Family Values) zu nennen, obwohl es dort nicht um Politisches geht.

300 ist ein gutes Beispiel für einen Comic, der intelligenter ist als viele seiner Leser. Das Thema Krieg ist hier zentral. Insbesondere beschäftigt Frank Miller die Frage, mit welchen Mechanismen man freie Männer dazu bewegt, ihr Leben auf dem Schlachtfeld zu lassen. In seiner Aktualität ist 300 beinahe unheimlich. Denn ob Krieg nun mit Speeren oder mit Panzern ausgetragen wird - es bleibt Krieg.

Wer von diesem Comic als Millers Heldenepos schwärmt, hat den Autor und Zeichner nur äußerlich begriffen. Die recht einfache Auflösung in Gut und Böse funktioniert hier nicht. Man muss vorsichtig sein und aufpassen, um die brilliante Nüchternheit und Kritik wahrzunehmen, die unter der Oberfläche von 300 schlummert. Dann erst entfaltet sich die ganze Kraft dieses beeindruckenden Bildwerkes.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Sin City 1 - Stadt ohne Gnade" von Frank Miller

Düster, hoffnungslos, grandios - Story und Zeichnungen in perfekter "Harmonie"
Eltragalibrosvor 6 Jahren

Inhalt:

Ein Mord in der dunkelsten Nacht. Ein Mann, der Nichts mehr zu verlieren hat, und eine Stadt, in der Hoffnung nur ein Traum ist. Marv wacht neben der toten Goldie auf und schwört Rache. Auf der Suche nach dem noch unbekannten Mörder gerät er ins Visier einer Verbrecherbande, dessen Anführer ganz oben auf der Liste der Mächtigsten in Basin City steht und Marv weiß, egal ob er verliert oder gewinnt, er wird dabei sterben …

Meinung:

Er gehört zu den amerikanischen Ikonen der Comicindustrie unserer Zeit. Frank Miller hat nicht nur für die großen Verlage Marvel und Dark Horse Comics gezeichnet, sondern ist seinen eigenen Vorstellungen treu geblieben und hat damit die Comicszene der klassischen „Superhelden“-Comics revolutioniert und hard-boild Krimis in das zeichnerische Genre des Graphic Novel gebracht. Aber nicht nur für seine Sin City Reihe ist er bekannt, von der es bereits einen Kinofilm gibt und ein weiterer für nächstes Jahr geplant ist, sondern auch für seine Arbeiten zu Daredevil und seiner Erfindung, der Figur Elektra, die ebenfalls beide verfilmt wurden.

Stadt ohne Gnade beschreibt sehr treffend den Schauplatz von Millers hard-boild Noir Reihe, Basin City. Ein Ort, an dem schon lange nicht mehr die Gerechtigkeit des Gesetzes herrscht. Polizisten lassen sich kaufen, Senatoren sind korrupt und die Herrschaft in der Stadt haben die dunkelsten Typen übernommen, die vor Mord und Folter nicht zurückschrecken.

Mitten unter ihnen lebt Marv. Ein ehemaliger Sträfling, der sich von einer Kneipe zur anderen schleppt und sein Leben in Alkohol ertränkt. In einer Nacht scheint sein ganzes Glück zu stecken, als er Goldie kennenlernt. Eine Frau, wie ein Engel, und obwohl Marv nicht verstehen kann, wie sich dieses wunderschöne Wesen auf ihn einlassen kann, lässt er es geschehen. Am nächsten Tag ist Goldie tot und Marv wird als ihr Mörder gesucht.

Obwohl er sie nur eine Nacht kannte, hat ihm Goldie so viel gegeben, dass er ihren Tod nicht einfach hinnehmen kann. Er weiß nun, weshalb er lebt und will ihren Mörder finden. Dabei gerät er in die tiefsten Machenschaften von Basin Citys grausamsten Verbrechern. Eine Spur aus brutalen Morden hinterlässt Marv auf seiner Suche, denn er ist kein Held, sondern ein Antiheld. Er hat Ängste und er zittert am ganzen Körper, wenn er daran denkt, gegen wen er sich stellen muss, um Goldies Tod zu rächen. Und doch ist er gnadenlos in dem, was er tut, auch wenn er dabei nicht jeden retten kann und sogar einen Freund ins Verderben stürzt.

Anfangs hat mir Millers Zeichenstil überhaupt nicht zugesagt, da er viel verschleiert und wenig ausschmückt. Doch die Stories, die er entwirft (ich habe auch schon Band 2 der Reihe gelesen), sind starke Stories mit starken Figuren, die durch ihre Schwächen (und Stärken) zu Spielbällen einer Welt werden, in der die Gerechtigkeit aufgehört hat, zu existieren und das Recht des Stärkeren zählt. Keiner von ihnen ist ein glänzender Held oder einfach nur „gut“. Miller zeigt wie Gut und Böse sich miteinander vereinigen. Er schafft mitleiderregende Figuren, die aber ebenso willensstark, krankhaft und verrückt sein können.

Diese und die besondere Erzählerstimme – eine bedrückende und düster-nostalgische Stimme – werden durch Millers Zeichnungen verstärkt. Sie zeigen nicht jedes grausame Detail, nicht jeden Blutspritzer und spiegeln gerade deshalb die Welt von Basin City grandios wider.

Fazit:

Sin City ist mit seinem Schwarz-Weiß-Stil nicht nur visuell eine Besonderheit, sondern auch Millers düstere Storyline berührt. Mit seinem teilweise nüchternen und endgültig anmutenden Erzählstil macht er aus Basin City, einem Ort an dem Gewalt, Verbrechen und Skrupellosigkeit herrschen, einen Handlungsort, der einen völlig gefangen nimmt in seiner Hoffnungslosigkeit und der Gefangenheit der Figuren, die in ihren Entscheidungen und Handlungen eingeschränkt sind.

Kommentieren0
13
Teilen

Rezension zu "300" von Frank Miller

Rezension zu "300" von Frank Miller
Draco_Tenebrisvor 8 Jahren

Es ist schwer, für diesen Graphic Novel die geeigneten Worte zu finden. Die Geschichte der 300 Spartaner, die tapfer gegen den erbarmungslosen König Xerxes antreten, um ihr Heimatland Sparta zu verteidigen, wurde hier zeichnerisch umgesetzt, welche höchste Qualität vorweist. Das Cover ist ziemlich beeindruckend, auch wenn es "nur" einen spartanischen Helm zeigt - so ahnt man dennoch, wer darunter steckt: möglicherweise der heldenhafte König Leonidas selbst! Mir gefällt die Aufmachung des Comics im Allgemeinen sehr gut, zumal ich düstere Darstellungen ohnehin schon sehr mag. Der Comic fühlt sich wunderbar an und die Seiten sollte man lieber langsam und mit Vorsicht behandeln, denn das Material ist wirklich hochwertig gut. Ich weiß eigentlich gar nicht so wirklich, was ich über diesen genialen Comic sagen soll, denn er hat mich von Anfang bis Ende fasziniert! Der Film alleine ist schon eine Wucht, wenn auch etwas krasser und noch blutrünstiger umgesetzt als die gezeichnete Vorlage. Wer Marvel- & Frank Miller-Comics kennt, weiß das die Herrschaften nur ungern auf Blutspritzer und schön choreographierte Kämpfe verzichten. Das wurde bei 300 wieder dezent einsetzt, aber ohne das es übertrieben wird. Frank Miller hat in seinem Comic deutlich gezeigt, was die tapferen Spartaner bei jedem Schritt und bei jeder Bewegung fühlen und denken. Je weiter man in die Geschichte der 300 vor stößt, desto klarer wird einem, das die Spartaner vor allem eines nicht kennen: Furcht. Während andere Helden in Selbstmitleid versinken, haben die Spartaner nur eines im Sinn: Kämpfen, selbst wenn sie am Ende verlieren. Kämpfen, selbst wenn sie am Ende durch Xerxes' Waffen den tödlichen Wunden erliegen. Kämpfen, um unsterblich zu werden. Und genau das haben die 300 mit dieser Aktion geschafft. Auch, wenn man das heute vielleicht als irreal oder dumm bezeichnen mag, zur damaligen Zeit kam das wohl oder übel öfter vor. Ich bin wahrhaft begeistert von Frank Millers "300" - es macht Lust und Laune, noch mehr über dieses Thema und allgemein die Antike zu erfahren, und mehr Geschichten dieser Art zu lesen. "300" ist für Comicfans der härteren Schiene zu empfehlen - man sollte allerdings einen ziemlich guten Magen besitzen und sich auf blutige Kämpfe einstellen.

Kommentieren0
17
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches LovelyBooks Spezial (ISBN:undefined)
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
__________________________________________________________________  

Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

- Buchverlosung zu "Und wo ist dein Herz zuhause?" von Anne Kröber (Bewerbung bis 21. Dezember)
- Leserunde zu "Miep & Moppe" von Stine Oliver (Bewerbung bis 26. Dezember)

( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
__________________________________________________________________

Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
.
 
__________________________________________________________________   

Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
__________________________________________________________________ 

PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.    
867 Beiträge
Cover des Buches Sin City 2 (ISBN:undefined)

Hard-boiled Krimi: von den Comicseiten auf die Kinoleinwand – am 18. September geht es weiter!

Basin City ist Schauplatz von Mord und Folter. Gerechtigkeit hat hier seine Bedeutung verloren und die dunkelsten Typen haben die Macht an sich gerissen. An diesem Ort inszeniert Frank Miller seine Geschichten rund um Sin City und lässt seine Figuren ihr düsteres Schicksal durchleben.

Bald startet die zweite Verfilmung seiner Reihe, die – wie schon Teil 1 – ein außergewöhnliches Kinoerlebnis bieten wird. Grundlage für den Film ist Millers zweiter Band „Eine Braut, für die man mordet“, der beim CROSS CULT Verlag nun in einer Filmedition erschienen ist.

Band 2: Eine Braut, für die man mordet

"Es dauert nicht lange und mein Hass hat sich verbraucht. Doch sie lässt nicht locker. Sie küsst mich und schmeichelt mir, und das Feuer entzündet sich erneut. Eine Raubkatze zerrt mich zu Boden. Sie verschlingt mich, und ich danke ihr dafür."

Das Unheil kommt auf schönen Füßen. Für Dwight McCarthy hat es die Gestalt seiner bezaubernden Ex-Freundin Ava. Die ist auf der Flucht vor ihrem schwerreichen Mann, der sie ausnutzt und misshandelt. Sagt sie. Und obwohl Dwight der Sache nicht ganz traut, stürzt er sich in einen finsteren Abgrund, in dessen Tiefe ein menschliches Raubtier lauert.

Über Frank Miller:

Er gehört zu den amerikanischen Ikonen der Comicindustrie unserer Zeit. Frank Miller begann mit 17 Jahren als Zeichner zu arbeiten und später auch als Autor. Er hat für die großen Verlage Marvel und Dark Horse Comics gezeichnet und ist gleichzeitig seinen eigenen Vorstellungen treu geblieben und hat damit die Comicszene der klassischen „Superhelden“-Comics revolutioniert und hard-boild Krimis in das zeichnerische Genre des Graphic Novel gebracht. Aber nicht nur für seine Sin City Reihe ist er bekannt, sondern auch andere seiner Arbeiten haben es bereits auf die Kinoleinwand geschafft. Zu nennen sind nur ELEKTRA und DAREDEVIL, ebenso 300. Er zeichnete die Miniserie WOLVERINE und revitalisierte mit seinem revolutionären Meisterstück BATMAN: DIE RÜCKKEHR DES DUNKLEN RITTERS das Superheldengenre.

Gewinnt die komplette Sin City Reihe oder 2 Kinokarten oder Band 2
Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1x alle sieben Sin-City-Bände sowie 1x 2 Kinokarten zum Kinostart von „A Dame to Kill for“ und außerdem 2x je Band 2!


Kommentiert unseren Beitrag bis einschließlich 15. September 2014 und beantwortet uns folgenden Frage:

Frank Millers Figuren sind vielschichtig und oft nicht einem bloßen Schwarz/Weiß-Muster aus Gut und Böse zuzuordnen. Welche Figur aus Millers Sin-City-Universum fasziniert euch besonders? Warum gerade diese?

Wenn ihr zusätzlich noch ein weiteres Mal in unserem Lostopf landen wollt, dann solltet ihr jetzt kreativ werden:

Zeichnet eure liebste Sin-City-Figur im Millerschen Stil (schwarz/weiß) oder erstellt eine Collage zur Figur und ladet das Bild hier hoch. Wir sind gespannt auf eure Interpretation der so vielseitigen Miller-Figuren!

Wir freuen uns auf eure Antworten
Euer Cross-Cult-Team
68 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Frank Miller wurde am 27. Januar 1957 in Olney (Maryland) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Community-Statistik

in 216 Bibliotheken

auf 27 Wunschlisten

von 5 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks