Frank Nordhausen Scientology

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Inhaltsangabe zu „Scientology“ von Frank Nordhausen

Scientology hat alle Zurückhaltung aufgegeben. Nach Jahren scheinbarer Ruhe agiert die totalitäre Psychosekte wieder offen und aggressiv. Mit raffinierten Tricks werben ihre »Körperfänger« um Mitglieder, in Berlin operiert eine neue Deutschlandzentrale. Die Journalisten Frank Nordhausen und Liane v. Billerbeck recherchieren seit fast 20 Jahren über die geheimnisvolle Organisation - ein Milliarden-Dollar-Konzern mit eigenem Geheimdienst, Umerziehungslagern und mafiaartigen Methoden. Frank Nordhausen erhielt für seine jahrelange Berichterstattung über Scientology 2007 den Medienpreis »Der lange Atem«. Die definitive Gesamtdarstellung zum Machtsystem Scientology

Auf dem Cover sieht man die Scientologyzentrale in Berlin.

— Dubhe
Dubhe

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  • Wie gefährlich ist Scientology?

    Scientology
    olli2308

    olli2308

    12. February 2014 um 13:10

    Seit Ende der 90er Jahre sinken die Mitgliedszahlen von Scientology, und die Zahl der Kritiker steigt. 10 Millionen Mitglieder weltweit sollen es laut Scientology sein, in Deutschland spricht Scientology von 12.000 Mitgliedern. Auch wenn die Zahlen übertrieben sein dürften (Kenner sprechen von 5.000 - 6.000) – verharmlosen darf man die Sekte nicht, die seit 1997 in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Wie gefährlich ist Scientology? Haben die Anhänger der Lehren von L. Ron Hubbard die Absicht, die Weltherrschaft zu übernehmen? Glaubt man den Erzählungen Zahlreicher Aussteiger, die in dem Buch zu Wort kommen, ist dem als Religion getarnten Wirtschaftsunternehmen jedes Mittel recht, um Macht und Einfluss zu gewinnen. Das Oberverwaltungsgericht Münster entschied dann auch, dass es rechtens ist, die Sekte vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. In dem Urteil heißt es: »Scientology strebt eine Gesellschaftsordnung an, in der zentrale Verfassungswerte wie die Menschenwürde und das Recht auf Gleichbehandlung außer Kraft gesetzt oder eingeschränkt werden sollen. Insbesondere besteht der Verdacht, dass in einer scientologischen Gesellschaft nur Scientologen die staatsbürgerlichen Rechte zustehen sollen.« Die beiden Journalisten Frank Nordhausen und Liane von Billerbeck recherchieren seit 20 Jahren zu dem Thema. In ihrem Buch von 2008 beschreiben sie sachlich, fundiert und spannend die Werbung durch Hollywood-Stars wie Tom Cruise und John Travolta, die Geschichte von ihrem Gründer L. Ron Hubbard, die skrupellose Machtübernahme durch seinen Nachfolger David Miscavige, die Erfolge in den USA und den Gegenwind, der der Sekte durch zahlreiche Kritiker und das Internet entgegenbläst. Sehr anschaulich wird dargelegt, wie mit Zwickau eine ganze Stadt von den Investitionen des scientologischen Immobilienkaufmanns Kurt Fliegenbauer abhängig wurde. Bis zu seiner Verurteilung wegen Insolvenzverschleppung im Jahr 2002 hatte Fliegenbauer 290 überwiegend Denkmalgeschützte Objekte erworben, saniert und teuer verkauft und auf diese Weise viel Geld in die Kassen von Scientology gespült. Was für die Anhänger die Faszination der Lehre ausmacht, kann man nur erahnen, denn der Mythos von dem außerirdischen Herrscher Xenu, der vor 75 Millionen Jahren die Erde mit Thetanen verseuchte, die als Engramme in den menschlichen Körpern weiterleben und nur mit dem Auditing-Verfahren wegzubekommen sind, erinnert eher an Science-Fiction als an eine ernstzunehmende Religion. Die Autoren Jedenfalls mahnen an, im Kampf gegen die totalitäre Psychosekte nicht nachzulassen, und hoffen auf eine globale Lösung. Frankreich ist im Kampf gegen Scientology in Europa Vorreiter: Die Franzosen verabschiedeten ein Sekten-Gesetz, das Haftstrafen bis zu drei Jahren und hohe Geldstrafen vorsieht, wenn ein »Missbrauch Abhängiger infolge einer psychischen oder physischen Beeinflussung « vorliegt oder ein »Einschluss von Kindern in entsozialisierende erzieherische Prinzipien« erfolgt.

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  • Rezension zu "Scientology" von Frank Nordhausen

    Scientology
    Dubhe

    Dubhe

    31. January 2012 um 11:47

    Viele von euch mögen sagen, dieses Buch sei ein fetter Schmöker, wenn sie es in der Buchhandlung sehen, doch dem ist nicht so. In diesem Buch sind allerhand Fakten über Scientology und Scientology-Gegner versammelt, allem voran dem "Maskottchen" der Sekte, Tom Criuse. Die Autoren dieses Buches haben dem Superstar ein ganzes Kapitel gewidmet, in dem sie allerhand aufdecken, egal ob kürzlich geschehene Dinge, oder gar seine Anfänge, wie er zu Scientology gekommen ist. Es ist kaum zu glauben, was Tom Criuse alles im Namen seines Glaubens macht. Traurig aber wahr. Oder habt ihr schon einmal von Ursula Caberta gehört? Vielleicht sagt euch der Name als Autorin etwas, dabei ist sie ganz und gar keine richtige Autorin. Klar, sie hat zwei Bücher über Scientology und eines über Esoterik veröffentlicht, aber eigentlich ist sie eine Sektenbeauftragte des Landes Hamburg. Sie ist einer der größten Feinde Scientologys und dementsprechend auf einer schwarzen Liste der Sekte. Ihre Aufgabe ist es zum Beispiel Abgänger von Scientology wieder in das richtige Leben zu intregrieren. Oder wie kommen all die Menschen zu der Sekte? Jeder berhauptet, er sei gegen deren Reiz immun, aber dem ist nicht so. Wer bräuchte nicht hin und wieder eine kleine Aufmunterung? Und wenn man zuf falschen Zeit am falschen Ort ist, kann man in die Fänge von Scientology gelangen... . Um den Inhalt dieses Buches zu verstehen, sollte man ein Basiswissen über Scientology haben, sprich, man sollte wissen, welche Institutioenen die Sekte hat, an was sie glauben und was sie wirklich machen. Das Buch ist wirklich dick, aber wen dieses Thema wirklich interessiert, der wird sich schon durchbeißen, doch wenn dem nicht so ist, sollte man die Finger davon lassen.

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