Frank Nowatzki

Alle Bücher von Frank Nowatzki

Cover des Buches Krumme Type, krumme Type (ISBN: 9783927734999)

Krumme Type, krumme Type

 (11)
Erschienen am 27.07.2018
Cover des Buches Dirty Old Town (ISBN: 9783927734463)

Dirty Old Town

 (8)
Erschienen am 10.09.2013
Cover des Buches Kaputt in El Paso (ISBN: 9783927734364)

Kaputt in El Paso

 (7)
Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Paria (ISBN: 9783927734470)

Paria

 (5)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Welt ohne Skrupel (ISBN: 9783927734630)

Welt ohne Skrupel

 (2)
Erschienen am 15.03.2019
Cover des Buches Die Legenden von Ophir (ISBN: 9783927734357)

Die Legenden von Ophir

 (2)
Erschienen am 01.09.2006
Cover des Buches Der Krake auf meinem Kopf (ISBN: 9783927734487)

Der Krake auf meinem Kopf

 (2)
Erschienen am 07.07.2014
Cover des Buches Antihero (ISBN: 9783946582090)

Antihero

 (0)
Erschienen am 14.10.2019

Neue Rezensionen zu Frank Nowatzki

Cover des Buches Dirty Old Town (ISBN: 9783927734463)A

Rezension zu "Dirty Old Town" von Garry Disher

Träume und Realität
aus-erlesenvor 2 Jahren

Der Titel ruft eine leise Melodie hervor, „Dirty old town“. Mitte des 20. Jahrhunderts geschrieben, wurde der Song durch die Pogues in den 80ern noch einmal berühmt und ist seitdem nicht mehr aus dem Programm eines jeden guten Rockradiosenders wegzudenken. Eine alte Stadt, die nach und nach verfällt bis der Erzähler ihr den Garaus macht.

Wyatt Earp geht es nicht viel anders. Zwar kein Kuss am Gaswerk, doch der Musenkuss durch Eddie Oberin. Der hat durch seine Ex-Frau Lydia einen Tipp bekommen. Die Juweliere Furneaux haben an einem bestimmten Tag eine gewaltige Menge Juwelen und Uhren der Luxusklasse bei sich. Sicherheitsvorkehrungen – Fehlanzeige. Ein Job für Eddie, doch der will sich nicht allein die Finger verbrennen. Wyatt mit seiner akribischen Vorbereitungsmanie ist der richtige Mann, um unbeschadet aus der Sache rauszukommen. Insiderjobs sind jedoch nicht Wyatts Ding. Einer spielt immer falsch. Doch Eddie kann Wyatt von Lydias makellos weißer Weste überzeugen. Eddie und Lydia sind schon seit Jahren kein Paar mehr, doch ihre Trennung verlief friedlich. 

Was jedoch keiner weiß, dass die Furneaux-Brüder noch einen dritten Mann in der Hinterhand haben. Ihren Cousin Alain Le Page. Der ist in Europa auf Beutezug. In Ermangelung sicherer (Wieder-)Verkaufswege – die Ware ist registriert, und jeder, der auch nur Anstalten macht sie wieder zu veräußern, hat schneller Polizei und übereifrige Versicherungsschnüffler an den Hacken als er rennen kann – ist Australien ein relativ sicherer Marktplatz. Sicher für die Furneaux-Brüder, sicher für Alain Le Page, doch weiß Gott nicht sicher für Wyatt, Eddie und Lydia. Auch dass Tyler, der leicht begriffsstutzige, handgreifliche Neffe der Waffenschieberin Ma meint unter die Juwelendiebe gehen zu müssen, ist nicht unbedingt von Vorteil für Wyatt Earp. 

Ihm steht das Wasser bis zum Hals. In letzter Zeit nur Fehlschläge. Selbst einfachste Coups, wie dem Hafenmeister die Bestechungsgelder abzuluchsen, gehen schief. Wird er etwa alt? 

Nach dem sechsten Buch sollte Wyatt in die ewigen Jagdgründe eingehen. Doch Garry Disher lässt mit „Dirty Old Town“ seinen Antihelden wieder auferstehen. Gute Idee, denn mit dem siebten Buch hebt er Wyatt Earp auf eine neue Ebene. Schnellere Action, noch verzwicktere Verquickungen und – wie im gleichnamigen Song – zum Schluss eine Axt, wenn auch symbolisch…


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Cover des Buches Krumme Type, krumme Type (ISBN: 9783927734999)K

Rezension zu "Krumme Type, krumme Type" von Tom Franklin

Unterhaltsamer und vielschichtiger Südstaaten-Roman
Kaffeesatz19vor 3 Jahren

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es definitiv weiterempfehlen. Letztendlich ist es ein flüssig zu lesender, spannender Krimi (?) mit hohem Unterhaltungsfaktor. Neben der eigentlichen Handlung (Aufklärung eines Mordfalls) werden diverse Themen eingeflochten: Freundschaft, Außenseitertum und Rassismus. Erfreulicherweise ohne die Moralkeule zu schwingen. Man muss also kein Krimi-Fan sein, um das Buch genießen zu können Das Ende fand ich leider etwas zu vorhersehbar.

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Cover des Buches Welt ohne Skrupel (ISBN: 9783927734630)A

Rezension zu "Welt ohne Skrupel" von Jim Nisbet

Welt, ich kann Deinen Skrupel nicht sehen!
aus-erlesenvor 3 Jahren

Bei dem Namen Klinger muss jeder Fenrsehserienfan erst einmal schmunzeln. Das ist doch der auch „MASH“, der sich mit allerlei Dummheiten um den Militärdienst drücken wollte. So einer ist dieser Klinger hier nicht. Ein Schlitzohr. Ein ausgemergelter Kleinganove, dessen „Einkünfte“ immer nur bis zur nächsten miete reichen … sollen. Eine Lebensplanung für ihn zu erstellen, scheitert an nicht vorhandener Bereitschaft. 
Gerade eben hat er mit seinem Kumpel Chainbang wieder ein Ding gedreht, da schleudert es seine Karre, einen Miata, in Europa als Mazda MX-5 bekannt, gegen einen Laternenmast. Zu blöd nur, dass ein paar Block weiter die Feuerwehr von San Francisco stationiert ist. Sobald erklingt auch schon das Tatütata der Sirenen. Das können Klinger und Chainbang momentan überhaupt nicht vertragen. Zum Einen brummt ihnen der Schädel, auch wenn Chanbang den geöffneten Airbag mit einem Messer durchstochen hat (der Vergleich mit dem Pitbull, der durch einen Kindergarten rennt, fesselt den Leser ratzfatz an den Krimi und lässt ihn bis zum Schluss nicht mehr los). Zum Anderen liegt im Wagen auch noch die Beute. Und das Tatwerkzeug.  Klinger macht sich aus dem Staub. Chainbang hat weniger flinke Füße und demzufolge Glück. Und schon bald hat Klinger auch ein Smartphone. So was braucht er sonst nicht. Einen (und noch einen und noch einen und …) Whiskey hat er schon eher nötig. 
Ach ja, im Kopfrechnen ist Klinger ein Ass. Besonders, wenn an die Ziffernfolgen ein Dollarzeichen angehängt ist. Im Handumdrehen kann er Gewinnmarchen und Beteiligungen ausrechnen. Gehört wohl zum Handwerk eines Kleinkriminellen. Das erwähnte Smartphone soll Klingers kleine Welt jedoch gehörig durcheinanderwirbeln. Denn jetzt winkt die große Kohle. Ein App-Entwickler verdient sich mit seinen Fähigkeiten schnell mal eine goldene Nase – so viel kann Klinger schon mal ausrechnen. Und Marci – nicht minder durchtrieben wie Klinger, im Zweifelsfall um Längen gerissener und skrupelloser, weiß wie man auch ohne großen Aufwand sich ein Stück vom appetitlichen Geldkuchen etwas abschneiden kann. Klinger ist für sie ein williges und naives Werkzeug. Doch mit seiner Chuzpe hat sie nicht gerechnet.
Jim Nisbet knallt dem Leser eine Geschichte vor die Augen, die vor augenscheinlicher Brisanz nur so funkelt. Hier gibt es kein Versteckspiel, kein Sich-Hinter-Regeln-Verstecken, hier wird Klartext gesprochen und nicht minder offen gehandelt. Klinger ist kein Dummer. Auch ist es nicht die schiere Gier nach Geld, die ihn antreibt. Er hasst das System, und findet Gefallen daran es nach Schlupflöchern zu durchsuchen. Mal stolpert er, mal knallt er der Länge nach hin. Doch Liegenbleiben kommt für ihn nicht in Frage.

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