Frank O. Rudkoffsky Dezemberfieber

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Inhaltsangabe zu „Dezemberfieber“ von Frank O. Rudkoffsky

Weihnachten in den Tropen – eigentlich ein Traum! Doch statt eines entspannten Urlaubs mit Freundin Nina erlebt Bastian in Thailand sein ganz persönliches Fegefeuer: Rastlos sitzt er auf glühenden Kohlen im Paradies, geplagt von Erinnerungen an seine Kindheit in einer zerbrechenden Familie. Als er auf eine rätselhafte Botschaft in einem Bücherregal stößt, nimmt die Reise eine unerwartete Wendung: Was als Geocaching-Abenteuer durch Thailands Nationalparks beginnt, endet für Bastian in einer selbstzerstörerischen Konfrontation mit seiner eigenen Schuld …

Ein Buch, das unter die Haut geht

— Rolandpauler
Rolandpauler

sehr anspruchsvolles Buch, das sich zu lesen lohnt.

— Archimedes
Archimedes

Schwere Kost mitreißend geschrieben

— fredhel
fredhel

Ein sehr erwachsener Roman über die Verarbeitung der Vergangenheit

— tination
tination

Düstere Vergangenheitsbewältigung im fernen Thailand. Sehr gelungene Umsetzung des schwierigen Themas Depression.

— black_horse
black_horse

Gelungener Debütroman eines vielversprechenden Autors

— Gruenente
Gruenente

Ein lesenswerter Debütroman, der mich an den Roman "tschick" erinnert

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

lesen! Depression ist KEINE Wohlstandskrankheit & hat starke Auswirkungen nicht nur auf die betroffene Person.

— Gwendolina
Gwendolina

in Wahnsinnsbuch, das unter die Haut geht und das Herz berührt.

— 19angelika63
19angelika63

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    Dezemberfieber
    19angelika63

    19angelika63

    Rückentext Weihnachten in den Tropen – eigentlich ein Traum! Doch statt eines entspannten Urlaubs mit Freundin Nina erlebt Bastian in Thailand sein ganz persönliches Fegefeuer: Rastlos sitz er auf glühenden Kohlen im Paradies, geplagt von Erinnerungen an seine Kindheit in einer zerbrechenden Familie. Als er auf eine rätselhafte Botschaft in einem Bücherregal stößt, nimmt die Reise eine unerwartete Wendung: Was als Geocaching-Abenteuer durch Thailand beginnt, endet für Bastian in einer selbstzerstörerischen Konfrontation mit seiner eigenen Schuld … „Es ist so typisch: Nina tritt immer dann auf die Bremse, wenn er Gas geben will, zieht immer dann die Reißleine, wenn er lieber fallen will.“ (Seite 13) „Weißt du, Nina und ich, wir sind wie … keine Ahnung, sagen wir: Kontinent und Ozean. Sie ist stur wie ein Fels, wirklich. Um sie zu erschüttern, brauchst du schon ein Erdbeben. Tja, und mich bringt bereits ein leichter Sturm aus der Fassung.“ (Seite 27) Bastian reist mit seiner Freundin Nina nach Thailand. Eigentlich sollte es ein entspannter Urlaub zu zweit werden. Doch die Reise ist in Wahrheit eine Flucht, denn Tage zuvor hat Bastian seinen Vater beerdigt und den Haushalt aufgelöst. Dabei findet er ein Brieftagebuch seiner Eltern und das erste Mal in seinem Leben muss er sich den Dingen stellen, vor denen er sich sein Leben lang verschlossen hat. Der Trip nach Thailand wird zum Desaster … „Ich möchte mich nicht länger hinter einer Mauer verschanzen. Darum schreibe ich Dir diese Nachricht; um Dir Einblick zu gewähren, was in mir vorgeht. Dabei weiß ich eigentlich selbst nicht, was in den letzten Monaten mit mir los ist. Manchmal gibt es einfach Tage, an denen ich mich fühle wie im freien Fall. Dann sind alle meine Gedanken plötzlich so tonnenschwer, da? Sie mich in die Tiefe reißen. An diesen Tagen ist es, als hätte sich die Gravitation verdoppelt – als presste sie mich zu Boden und wollte mich unbedingt unten halten. Ich würde dann am liebsten liegenbleiben und mich einfach der Schwerkraft ergeben. Alles ist anstrengend, selbst die leichtesten Dinge wirken unerträglich schwer: Aufstehen, Sprechen, Lachen.“ (Seite 50) Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Dieser Roman ist der Wahnsinn!!! Er geht mir unter die Haut, berührt mein Herz und meine Seele. Vor allem die Briefe zwischen Bastians Eltern lassen keinen Leser kalt. Was ich hier lese, treibt mir die Tränen in die Augen. Sie sind voller Liebe und Zärtlichkeit, aber auch voller Abgründe, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Ich habe noch nie etwas Derartiges gelesen. Frank O. Rudkoffsky schafft es in diesen Briefen, eine Krankheit und deren Ausmaß darzustellen, das man förmlich spüren kann, was Depressionen mit einem Menschen machen können. Wie sehr man leidet … auch das Umfeld bleibt davon nicht verschont. Eine Krankheit deren Ausmaß man sich nicht vorstellen kann. „Du schreibst vom Abgrund, den Du manchmal hinter den kleinen Rissen vermutest. Ich verspreche Dir: Wir rücken so eng zusammen, daß sich die Risse wieder schießen.“ (Seite 52) Aber nicht nur das hat mich bewegt. Sondern auch die in meinen Augen schon fast philosophischen Ansätze darüber, was von uns bleibt. Darüber welche Spuren wir hinterlassen … wie können sie aussehen … was bewirken sie … Was bleibt von uns, wenn wir diese Welt verlassen? „Dein Idealismus in allen Ehren, sagt Bastian, aber so einfach ist es im richtigen Leben nicht. Du sagst, was zählt, sind die Erinnerungen, die man an einen Menschen hat, nicht das was er zurücklässt. Was aber, wenn die Erinnerungen verblassen? Meine Mutter ist zum Beispiel schon vor vielen Jahren gestorben. Ohne Foto wüsste ich kaum noch wie sie aussah. Aber ihr Geruch, der Klang ihrer Stimme – das ist alles wie ausgelöscht. Spätestens wenn ich selber tot bin, erinnert sich niemand mehr an sie. Dann ist es, als hätte es sie nie gegeben. (…) Ob du’s glaubst oder nicht, erwidert Jenny leise, genau darüber habe ich in letzter Zeit auch sehr viel nachgedacht. Letzten Endes bleiben uns doch nur die Tage in Erinnerung, die etwas Besonders waren. Die wenigen Augenblicke, in denen wir ganz bewusst leben, die sind es, die bleiben.“ (Seite 83/84) Lieber Frank, ich danke Dir für dieses Wahnsinnsbuch. Für die Einblicke in die Briefe von Anke und Gert, die Reise mit Bastian und Nina durch Thailand. Sie bleiben … bei mir … in meinem Herzen … auf ewig … Danke ♥♥♥ Und an all die anderen da draußen …. Dieses Buch muss man lesen … unbedingt!!!!

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    • 7
    Sabine17

    Sabine17

    12. March 2016 um 18:16
  • Hölle der Psyche

    Dezemberfieber
    Rolandpauler

    Rolandpauler

    16. November 2015 um 11:39

    Der äußerst bewegende Roman spielt sich auf drei Ebenen ab: Bastian, Student und Schriftsteller, reist mit seiner Freundin Nina durch Thailand – zumindest ist es so geplant. Wenige Tage vor dem Abflug ist sein Vater gestorben, zu dem er seit seinem Studienbeginn vor neun Jahren den Kontakt weitgehend abgebrochen hatte. Bei der Haushaltsauflösung fällt ihm ein Buch in die Hände mit Briefen, die sich seine Eltern geschrieben hatten, als sie nicht mehr miteinander sprechen konnten, obwohl sie in einem Haus mit ihrem Sohn zusammenwohnten. Die Mutter war psychisch krank, depressiv. Ihre Krankheit zerstörte die Familie. Die Darstellung des Familienlebens ist die zweite Ebene, beginnend in einer Zeit, in der die Mutter noch Mittelpunkt der Familie, der schriftstellerisch begabte und ambitionierte Sohn noch glücklich ist, Depressionen trüben bereits ihr Verhältnis zu ihrem allzu besorgten Ehemann. Sie endet mit Bastians Auszug und vergeblichen Versuchen des Vaters, engeren Kontakt zum Sohn herzustellen. Die dritte Ebene sind die Briefe der Eltern, die sie in der Phase der Sprachlosigkeit in ein Buch schreiben, um die Kommunikation irgendwie aufrechtzuerhalten. Diese Dokumente sind Zeugnisse der zunehmenden Zerrüttung und Hilflosigkeit des Vaters, der mit Vernunft gegen eine Krankheit ankämpfen will, die sich jeglicher Vernunft verschließt. Der Vater flüchtet sich in seine Arbeit, die ihn regelmäßig nach Thailand führt, und in eine kurze Liaison mit einer Arbeitskollegin. Der Sohn erfährt von ihr und interpretiert sie als Verrat an der Mutter, die Selbstmord begeht. Diese beiden Ebenen begleiten den Erzählstrang: Reise in Thailand. Diese nimmt eine unerwartete Wendung, als Bastian auf eine rätselhafte Botschaft in einem Bücherregal stößt, die drei junge Rucksackreisende hinterlassen haben. Es ist eine Art Schatzkarte, die ihn und Nina zu einem Ort in unwegsamem Gelände des Nationalparks führt, an dem ein Buch versteckt ist mit dem Eintrag: „The ghost of Felix Hoffmann“. Bastian schließt sich den drei Jugendlichen an und verlässt die allzu fürsorgliche Nina, von der er sich nicht verstanden fühlt. Für Bastian beginnt eine selbstzerstörerische Reise in die Vergangenheit: Leitfaden sind die Briefe seiner Eltern. Er verfällt Alkohol, Zigaretten und Drogen: Seine Depressionen steigern sich zu Wahnvorstellungen rund um sein Schuldbewusstsein gegenüber der Mutter. Sein Hass gegen den Vater wächst, dem er größte Schuld an dem tragischen Leben und Ende seiner Mutter gibt. In seiner Fantasie wird sein Vater, der beruflich viel in Thailand zu tun hatte, zum Sextouristen. Als er einen Mann mit einer jungen Thailänderin entdeckt, der seinem Vater ähnelt, greift er diesen volltrunken tätlich an und beschimpft ihn in übelster Weise. Dieser Mann rettet ihm im nächsten Augenblick das Leben, als Bastian von Jugendlichen überfallen wird, und leitet damit eine Wende ein. Bastian kehrt zu Nina zurück, dem Sinnbild eines von Vernunft bestimmten Lebens. Mit unglaublichem Einfühlungsvermögen zeichnet Rudkoffsky nicht nur die Personen, ihr Fühlen und Handeln, sondern ebenso die jeweilige Umgebung, in der sie sich gerade bewegen. Die Briefe erlangen Unmittelbarkeit nicht nur aus ihrem Inhalt, sondern auch aus den kleinen Streichungen und Korrekturen, die zeigen, wie deren Schreiber um die richtigen Worte für ihre Gefühle ringen. Den Leser belastet die Ahnung: Bastian wandelt auf den Spuren seiner Mutter auf einen Abgrund zu. Vor diesem rettet ihn die Person, die er mit dem verhassten Vater identifiziert, der stets das Beste für seinen Sohn gewollt und ihn auf seine Weise geliebt hatte. 

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  • Leserunde zu "Dezemberfieber" von Frank O. Rudkoffsky

    Dezemberfieber
    FrankRudkoffsky

    FrankRudkoffsky

    Weihnachten in den Tropen – eigentlich ein Traum! Doch statt eines entspannten Urlaubs mit Freundin Nina erlebt Bastian in Thailand sein ganz persönliches Fegefeuer: Rastlos sitzt er auf glühenden Kohlen im Paradies, geplagt von Erinnerungen an seine Kindheit in einer zerbrechenden Familie. Im Gepäck hat Bastian ein Brieftagebuch, das er bei der Haushaltsauflösung seines verstorbenen Vaters fand. Von den Nachrichten, die sich seine Eltern darin geschrieben haben, will er aber zunächst nichts wissen - seine Angst, alte Wunden aufzureißen, ist einfach zu groß. Als er auf eine rätselhafte Botschaft in einem Bücherregal stößt, nimmt die Reise eine unerwartete Wendung: Was als Geocaching-Abenteuer durch Thailands Nationalparks beginnt, endet für Bastian in einer selbstzerstörerischen Konfrontation mit seiner eigenen Schuld… Voller Melancholie und trotzigem Humor erzählt Dezemberfieber von seelischen Abgründen und Menschen, die an ihrer eigenen Sprachlosigkeit zu scheitern drohen. Falls ihr Lust auf die anspruchsvolle und düstere, aber trotzdem unterhaltsame Geschichte von Bastians rastloser Rucksackreise durch Thailand bekommen habt, würde ich mich sehr freuen, mich mit euch gemeinsam in der Leserunde zu meinem Debütroman auszutauschen!  Eine kurze Leseprobe aus dem ersten Kapitel könnt ihr euch hier herunterladen; mehr zu mir und meinem Roman findet ihr auf meinem Blog! Und als erster Vorgeschmack macht ja vielleicht auch der Trailer schon ein wenig Lust auf Dezemberfieber:   Wenn alle ihre Bücher bekommen haben, können wir uns hier etwa ab Mitte Oktober - am besten nach der Buchmesse - über Dezemberfieber austauschen. Ich bin gespannt auf eure Eindrücke und freue mich sehr auf meine erste Leserunde! Viel Glück!

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    • 213
    FrankRudkoffsky

    FrankRudkoffsky

    15. November 2015 um 21:48
    Queenelyza schreibt So, meine Rezension ist nun auch fertig, danke, dass ich dabei sein durfte, und ich würde mich wirklich freuen, wenn es bald neuen Lesestoff von Dir gibt, lieber Frank. Dieses Buch war ein ...

    Ich finde, das ist dir gelungen - was für eine tolle Rezension, danke! Sie freut mich ganz besonders, weil dir der Einstieg in den Roman ja nicht sehr leicht gefallen ist. Umso schöner, dass dich ...

  • Ein Roman wie ein Fiebertraum

    Dezemberfieber
    Queenelyza

    Queenelyza

    15. November 2015 um 21:01

    Bastian und Nina wollen in Thailand eigentlich nur Urlaub machen und eine gute Zeit verbringen. Doch Bastian hat jede Menge Altlasten mit im Gepäck. Erst vor kurzer Zeit musste er das Elternhaus nach dem Tod seines Vaters leerräumen und fand dabei ein Brieftagebuch, ein berührendes und erschreckendes Zeugnis der schweren Krankheit seiner Mutter. Von schweren Depressionen geplagt, war der Familienalltag alles andere als normal, die Krankheit bestimmte alles. Und Bastian wird mit diesem Buch in seine ganz persönliche Hölle gestürzt. Wird er es schaffen, sich der Vergangenheit zu stellen? Zunächst scheint es nicht so, jagt er in Thailand doch jeder Gelegenheit hinterher, nicht nachdenken zu müssen und einfach nur abzustürzen. Der Leser erlebt das so hautnah mit, dass er fast gar nicht anders kann wie an Bastian zu zweifeln, sich zu fragen, was der Kerl denn bitte für ein Problem hat. Nina, die Vernünftige, stößt er weg, um sich nur noch ungehemmter seinem Drang, sich selbst zu zerstören, hinzugeben. Was hätte ich darum gegeben, in den Roman schlüpfen und dem Guten einen Tritt in den Hintern geben zu können! Immer wieder werden zwischen den Kapiteln Auszüge aus dem Brieftagebuch eingewoben. Bastians Vater wollte sich trotz der Krankheit seiner Frau nicht damit abfinden, dass oft keine Kommunikation mehr stattfindet und schrieb ihr stattdessen, was er denkt, fühlt und empfindet. Diese Briefe decken eine ganze Palette an Emotionen auf und wechseln von zärtlich heiter zu tief verzweifelt, wütend, resigniert,,.sie sind unglaublich berührend und ich musste manchmal echt innehalten, weil mich diese Liebe und die Ohnmacht dieses Mannes so tief berührt hat. Der ganze Roman hat eine Tiefe und Glaubwürdigkeit, wie man sie nur selten findet. Und er zieht den Leser in einen Sog, man liest das Buch nicht einfach nur, nein, man ist mittendrin. Es lässt einen absolut nicht kalt, und ich habe während des Lesens ganz oft darüber nachgedacht, wie die Kindheit und die Erlebnisse einen Menschen prägen, und dass es nichts bringt, wenn man es verdrängt oder wie Bastian "wegfeiern" will. Irgendwann holt es einen ein, vor allem, wenn es schlimme Dinge waren. Und je eher man sich diesen stellt, desto besser. Daneben wird das Buch trotz der Schwere des Themas an einigen Stellen federleicht, denn es gibt auch gut dosierte humorvolle Szenen, und ebenso ist die Atmosphäre in Thailand sehr stimmig wiedergegeben. Das lockert das heftige Thema zwischendurch wirklich gut auf und zeigt, dass der Autor ein Händchen für die richtige Stimmung im richtigen Moment hat. Ich war unglaublich beeindruckt von diesem Buch und hoffe, bald noch mehr von diesem Autor lesen zu dürfen.

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  • Sehr lesenswertes Buch mit tiefgründiger Thematik

    Dezemberfieber
    Archimedes

    Archimedes

    11. November 2015 um 14:51

    „ Dezemberfieber“ von Frank 0.Rudkoffsky, erschienen im Verlag duotincta. Bastian wächst mit einer depressiven Mutter auf. Sein Vater tut in seinen Augen nichts, um ihr zu helfen. Als seine Mutter durch einen Sturz zu tote kommt, will er nur weg. Er lässt seinen Vater nicht mehr an sich ran. Jeden Versuch seines Vaters, mit ihm in Kontakt zu treten, blockiert er eisern ab. Sein Vater stirbt plötzlich an einem Herzinfarkt und auch seinen Hund muss er einschläfern lassen. Er bricht innerlich zusammen. Mit seiner Freundin Nina flüchtet er nach Thailand. Dort macht er mit ihr zusammen eine Rundreise, um Abstand von zu Hause zu bekommen, denn auch im Studium läuft es gerade nicht gut. Er kommt nicht zur Ruhe, Zigaretten, Alkohol und Tabletten werden sein ständiger Begleiter. Seine Eltern haben sich, als sie nicht mehr miteinander reden konnten, so eine Art „Tagebuch“ geschrieben. Bastian hatte noch nicht die Kraft es aufzuschlagen und zu lesen. Auf einer Insel lernt er Jenny, Sven und Dirk kennen, die ihre Trauer um ihren gemeinsamen Freund Felix durch eine Art Spiel verarbeiten wollen. Bastian fühlt sich irgendwie zur abgemagerten und ausgemergelten Jenny hingezogen, obwohl sie so gar nicht sein Typ ist. Er geht mit den Dreien, ohne Nina, auf einen Tagestrip. Ohne zu Nina zurückzukehren nimmt er die nächstbeste Fähre nach Koh Tao, wo er gleich in einer Bar landet und sich betrinkt. Nach ein paar turbulenten Tagen, mit einigen Schrammen und einem kurzen Krankenhausaufenthalt, wird ihm einiges klar. Er schreibt Nina eine Mail, will sich mit ihr in Bangkok treffen, weil- er sie liebt-. Fazit: Schwere Kost, nicht leicht zu lesen und genauso wenig gleich zu versehen. Man muss sich erst in Bastian hineindenken bzw. hineinfühlen. Sehr tiefgründige und melancholische Geschichte. In der Story wird einem bewusst, vor allem als Elternteil, dass man Kindern sehr großen Schaden zufügen kann, wenn man nicht mit ihnen genug redet, auch über Probleme und Ängste. Verdrängen und totschweigen sind da keine Lösung. Vielen Dank, dass ich bei dieser Leserunde dabei sein durfte. Dieser Roman war so ganz anders, als das, was ich bisher gelesen habe. Eine Bereicherung für mich und mein Bücherregal. Werde dieses Buch gerne weiterempfehlen, denn es lohnt sich wirklich es zu lesen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
    Gwendolina

    Gwendolina

    05. November 2015 um 10:50
  • Das Leben meistern

    Dezemberfieber
    fredhel

    fredhel

    03. November 2015 um 18:26

    Welche Verantwortung ist größer: die zum Partner oder die zum Kind? Wieviel Verantwortung kann man auf eine verkorkste Kindheit schieben? Dies sind die beiden Grundfragen, die sich mir immer wieder auftun beim Lesen von "Dezemberfieber". Bastian ist das einzige Kind von Anke und Gert. Anke erkrankt an Depression und widersetzt sich allen Hilfsangeboten. Gert verkriecht sich in seiner Hilflosigkeit hinter seiner Arbeit. Bastian steht allein da mit seinen Fragen und Ängsten. Die Studienzeit bedeutet für ihn eine Befreiung von der häuslichen Hölle, aber allein kommt er auch nicht mit dem Leben zurecht. Als sein Vater stirbt, begibt er sich mit seiner Freundin Nina auf eine Thailandreise, die den Wendepunkt in seinem Leben markiert. Dezemberfieber ist ein Buch, das einen nicht loslässt. Die Beziehung zwischen den Eltern wird immer in Form eines Brieftagebuchs erhellt, das jeweils am Ende eines Kapitels steht. Nachdem eine vernünftige Kommunikation mit Anke nicht mehr möglich ist, versucht Gert wenigstens auf schriftlichem Wege das Band zwischen ihnen aufrecht zu erhalten. Bastian findet das Heft bei der Haushaltsauflösung nach dem Tod seiner Eltern. Er nimmt es mit auf seine Reise. Es findet sich immer fast mahnend in seinem Gepäck wieder, aber er kann sich nicht überwinden die Zeilen zu lesen und sich seiner Vergangenheit zu stellen. Statt dessen gerät er immer tiefer in den Strudel des Nachtlebens, des Feierns und des Alkohols. Seine Beziehung zu Nina steht auf der Kippe. Dem Autor gelingt es, die Zerrissenheit der Familie eindringlich zu schildern, ebenso wie Bastians Welt immer schneller in tausend Scherben zerbricht. Der Leser nimmt tiefen Anteil am Seelenleben von Anke und Gert, aber hauptsächlich natürlich von Bastian. Das Buch ist trotz der schweren Materie sehr gut lesbar und sogar spannend. Ich kann es nur jedem empfehlen.

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  • Ein sehr erwachsener Roman über die Verarbeitung der Vergangenheit

    Dezemberfieber
    tination

    tination

    02. November 2015 um 16:31

    Das Buch: Basti reist einen Tag nach der Beerdigung seines Vaters mit seiner Freundin nach Thailand. Einfach alles vergessen ist sein Motto. Doch in Thailand findet er keine Ruhe, kann nicht schlafen. Rastlos zieht er umher, begibt sich auf Geocaching und verdrängt seine Erinnerungen an seine Kindheit. Denn diese wurde von der Krankheit seiner Mutter überschattet. Doch seine Rastlosigkeit zwingt sich zu einer Auseinandersetzung mit seinen Dämonen der Vergangenheit – und das quer durch Thailand hindurch. Fazit: Vorneweg sollte man erwähnen, dass dieses Buch sehr erwachsen erscheint und nix für Liebhaber guter Jugend/Young Adult Romanen ist. Dieses Buch ist ein selbstzerstörender Trip durch eine fremde Gegend. Und Bastis Probleme mit der eigenen Vergangenheit bildet der Autor sehr glaubwürdig und bestens ab. Rudkoffsky spielt mit der deutschen Sprache, wechselt zwischen Präsens und Präterium hin und her, lässt Dschungel in Wohnzimmern entstehen und setzt sogar noch einen QR-Code ein. Der Einsatz von den vielen Briefen zwischen dem Vater und der Mutter zwischen den Kapiteln ummantelt die Story und macht sie so noch ein Stück tiefgründiger. Dabei vergisst er aber keinesfalls einen Schuss Humor. Und schon deshalb eines Lesens wert. Das Buch ließ sich sehr gut und flüssig lesen und das Ende lässt den Leser schockiert zurück. Obwohl die Story eine sehr depressive Stimmung vermittelt, verfällt der Leser trotzdem nicht in die gleiche Stimmung zu dem Buch. Eher zu einem bewussteren Leben und zu der Hinterfragung der eigenen Kindheit. Das Buch ist also für Leser geeignet, die ein etwas anspruchsvolleres Buch lesen möchten und sich einfach in den Sog der Rastlosigkeit hineintauchen wollen. Es ist ein sehr spezielles Buch, das zu überraschen weiß.

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  • Verloren?

    Dezemberfieber
    black_horse

    black_horse

    01. November 2015 um 21:44

    Bastian und Nina machen ihren lang ersehnten Weihnachtsurlaub 2008 in Thailand. Doch schon auf den ersten Seiten wird klar: das wird keine Traumreise. Bastian ist völlig verstört. Ruhelos, rastlos, schlaflos macht er die Nacht zum Tage und betrinkt sich hemmungslos. Nina kommt nicht an ihn heran. Im Folgenden wechseln sich Rückblenden in Sebastians Kindheit und Szenen aus dem Urlaub ab. Außerdem sind Einträge aus einem Briefkontaktbuch, über das Bastians Eltern kommunziert haben, eingebaut. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in die schwierige Zeit, die Bastian durchgemacht hat, nachdem seine Mutter an einer Depression erkrankte und immer mehr darin gefangen wurde. Ein hilfloser Vater, ein haltloses Kind, das flieht, sobald es alt genug ist. Auch im Thailandurlaub flieht Bastian vor Nina mit ihrer Vernunft und gerät immer mehr in einen Sumpf aus Suff und Selbstmitleid über seine Vergangenheit, die mit dem Räumen des Hauses nach dem Tod des Vaters einen Abschluss mit dem Familienthema gefunden hat. Entwurzelt! Kann es dafür ein gutes Ende geben? Dem Autor gelingt es mit der Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit, Erzählung, Briefen und Tagebucheinträgen sehr abwechslungsreiche Einblicke in Bastians Gedanken- und Gefühlswelt zu öffnen. Dabei gibt es kaum positive Aspekte und es ist schon sehr verstörend, Bastians Abrutschen zu verfolgen. Der Leser braucht starke Nerven, um sich Bastians Geschichte zu stellen. Ist Bastian verloren oder wird er sich herauskämpfen und der Zukunft stellen? Auf den letzten Seiten bekommen wir einen Hinweis, in welche Richtung es gehen könnte. Es gibt immer einen neuen Tag, egal, wie dunkel die Nacht ist.

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  • Kann man Fehler wieder gut machen?

    Dezemberfieber
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Es ist das Jahr 2008, in dem Jahr als Nina und Bastian nach Thailand reisen. Einen Tag zuvor trug Bastian seinen Vater Gert zu Grabe, und musst das elterliche Haus leerräumen. Vierzehn Tage Thailand, darauf haben sich Nina und Bastian gefreut, vor allem Nina da sie gerade ihren Studienabschluss hinter sich hat. Bastian hadert noch mit seinem Studium, weil er seine Prüfungen vor sich hinschiebt. Bastian kommt einfach nicht zur Ruhe bei der Reise. Schlaflosigkeit und Rastlosigkeit plagen ihn Tag für Tag. Bastian betäubt sich mit Alkohol auf dieser Reise. Als er dann sich einer anderen Reisegruppe aus Deutschland anschließt, die er zufällig kennengelernt hat, gerät seine Reise ein Desaster zu werden. Nina und sich selbst vernachlässigt er dermaßen, dass seine Vergangenheit ihn einholt. Ein gemeinsames Tagebuch seiner Eltern begleitet ihn seine ganze Reise, die mehr als eine einfache Ehe in der Zeit während Bastians Kindheit und Jugendzeit führten. Bastian sah seine Vater vor seinem Tod neun Jahre nicht lang. Jetzt ist die Zeit der Aufarbeitung gekommen. Der Debüt-Autor Frank O. Rudkoffsky ging beim Schreiben einen seltenen Weg ein, indem er einerseits im Präsens schrieb, und andererseits zwei Zeitperspektiven – Gegenwart und Vergangenheit – mit Tagebuchauszügen beziehungsweise Tagebuchbriefe seiner Eltern verknüpfte, die eine lesenswerte Geschichte abrunden. Bastian lebt als Einzelkind bei den Eltern Anke und Gert. Anke arbeitet als Lehrerin und Gert ist beruflich viel unterwegs. Bastian bekommt mit zunehmendem Alter mit, dass seine Eltern – besonders seine Mutter hat psychische Probleme – eine Ehe führen, die an ihre Grenzen stößt. Bastian verbringt immer weniger Zeit zu Hause. Mutter Anke wird labil, Vater Gert versucht seine Frau zu helfen und Bastian fühlt sich machtlos, steht aber dennoch auf der Seite seiner Mutter. Die Reise nach Thailand schildert auf der einen Seite einen schönen bildhaften Abenteuerurlaub, aber auf der anderen Seite ein Psychogramm eines jungen Mannes, dem seine Vergangenheit überrollt sozusagen. Die Geschichte an sich erinnert an den Roman „tschick“ von Wolfgang Herrendorf, in dessen Roman die Hauptprotagonisten Jungen im Jugendalter darstellen. Beide Romane schildern die schönen und weniger schönen Seiten von Heranwachsenden. Bei dem Roman „Dezemberfieber“ spielt die psychologische Tiefe der Figuren eine Rolle. Hier sind sogar die Handlungsorte eher eine Nebensache, denn der Mensch mit seinen Problemen steht im Mittelpunkt. Bei diesem Roman erlebt man Höhen und Tiefen, die einen exzessiv, nüchtern und brutal aus psychologischer Sicht erscheinen, aber die mentalen Beschreibungen der thailändischen Landschaft gleichen diese psychologischen Tiefs wieder aus. Dieser Roman lässt einen nachdenken, und wer den Roman „tschick“ kennt, und gerne Geschichten mit tiefenpsychologischen Figuren liest, kann ich diesen Roman empfehlen. Vor allem zeigt dieser Roman tolle Gegensätze der normalen und abnormalen Familien- und Freundesbeziehungen.

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    • 5
    clary999

    clary999

    31. October 2015 um 19:18
  • Der schwarze Hund

    Dezemberfieber
    Gruenente

    Gruenente

    31. October 2015 um 18:42

     Im Dezember 2008 fliegt Bastian mit seiner Freundin Nina nach Thailand. Ein Traumurlaub zum Ausspannen! Aber Bastian steht unter Strom. Abschalten ist für ihn nicht möglich. Zuviel ist in letzter Zeit passiert. Er hat gerade seinen Vater beerdigt und das Familienhaus leer geräumt. Der Tod seines Vaters, den er neun Jahre nicht mehr besucht hat, löst zu viele Erinnerungen an das frühere Familienleben aus. Denn Bastis Mutter litt unter Depressionen. Sehr schweren Depressionen. Und darunter litt die ganze Familie. Der Vater hilflos, der Sohn natürlich überfordert. Durch ein Notizbuch, in dem Bastian Briefe seiner Eltern findet, blickt Basti besser hinter die Kulissen dieser Krankheit. Und das alles lässt ihn auch am Strand nicht los. Er will sich von Nina nicht helfen lassen. Da trifft er auf Judith, die auch vor ihren heimischen Dämonen davon läuft. Sie bringt ihn zum Geocaching, eine willkommene Abwechslung für Basti. Das Thema Depression ist durch die Briefe sehr eindringlich dargestellt. Mit viel Symbolkraft wird „der schwarze Hund“ (siehe Biographie Chuchill) hier thematisiert.   Trotzdem ist es kein deprimierendes Buch, da es auch durchaus erheiternde Episoden und einen Schluss aufweist, der … (will ich nicht verraten). Bastian ist eine sehr vielschichtige Persönlichkeit, dessen Handlungen und hypochondrische Gefühlswelt sehr nachvollziehbar dargestellt werden. Ein gelungenes Debüt eines vielversprechenden Autors.

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  • ein wirklich gutes Debut, das man lesen sollte.

    Dezemberfieber
    Gwendolina

    Gwendolina

    27. October 2015 um 11:52

    Die Geschichte in dem Roman Dezemberfieber wird aus drei Blickwinkeln erzählt, die der Autor abwechselnd miteinander verwebt. Bastian (Ende 20, Dauerstudent/Autor) fährt mit seiner Freundin Nina in den Weihnachtsurlaub, kurz nachdem er den Hausstand seines verstorbenen Vaters, den er Jahre nicht gesehen hat, aufgelöst hat. Auf dieser Reise durch Thailand erlebt das Paar und vor allem Bastian selbst einige Ups and Downs… Alkoholexzesse, Geocaching, Streit & Versöhnung, Sex, Trauer, Reflexion... schnell wird klar wie viel Bastian aufarbeiten muss. Eine Art "Briefwechsel" über mehrere Jahre zwischen Anke und Gert (Bastians Eltern) der mit den Anfängen von Ankes Depression beginnt, als Bastian noch ein Kind ist. Die Einträge zeichnen nicht nur das Bild der Beziehung, die die beiden haben, sondern man hat das Gefühl beide mit ihren Ängsten und Gefühlen sehr gut kennenzulernen. Rückblenden in Bastians Vergangenheit, kurze Episoden, teils real teils Phantasie. Hierbei erfährt der Leser sehr viel über ihn und wie er zu dem Mann geworden ist, der dann letztlich vor uns „steht“ und auch über die Beziehung die er zu seinen Eltern hat und er die Krankheit seiner Mutter wahrnimmt. Ein wirklich gutes Debut von Frank Rudkoffsky. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Der Autor wechselt insbesondere bei den Notizen der Eltern den Sprachstil, das macht er so emphatisch, dass ich mich in jede der Figuren rein fühlen kann. Was mir auch gut gefällt, alle Charaktere sind für mich sehr authentisch, mit Ecken und Kanten skizziert. Der Aufbau des Romans hat mir auch sehr gut gefallen, der Wechsel hat die Geschichte lebendig und spannend gemacht. Nicht nur die Blickwinkel verändert Rudkoffsky sondern er wechselt mit System auch zwischen den Zeitformen (Präsens und Vergangenheit) hin und her. Ich muss gestehen, mir ist es nicht aufgefallen, weder positiv noch negativ, aber nachdem ich darauf aufmerksam gemacht wurde, habe ich mich sehr stark darauf konzentriert, das hat mich etwas abgelenkt. Ein kleiner Kritikpunkt an der Handlung zum Ende hin auf der Thailandreise wurde es mir ein wenig zu viel, zu extrem. Das hätte es für mich nicht gebraucht, aber das ist Geschmackssache und ich kann verstehen wieso der Autor den Weg gegangen ist. Was mich nachhaltig beeindruckt hat, wie gut sich Frank Rudkoffsky mit dem Thema Depression, deren Auswirkungen auf die einzelnen Familienmitglieder und Trauerbewältigung auseinandergesetzt und recherchiert hat. Das klang für mich so real, psychologisch tief und durchdacht, dass ich sehr gut mitfühlen konnte. Sich für sein Debut solch gehaltvolle Themen auszusuchen zeugt von viel Mut, der belohnt werden muss. Ich wünsche dem Autor für dieses Buch und für alle weiteren Projekte viel Erfolg und viele Leser.

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  • Leicht in der Sprache, tiefgründig im Inhalt

    Dezemberfieber
    annasbuecherecke

    annasbuecherecke

    25. October 2015 um 13:06

    Bastian macht Urlaub in Thailand mit seiner Freundin. Statt Erholung zu finden, verfolgt ihn der Tod seiner Eltern. Bastian kann nicht schlafen, gibt sich der Zerstreuung und dem Alkohol hin. Er muss mit seiner Vergangenheit abschließen, bevor er sich selbst zerstört. Die drei Blickwinkel der Geschichte (Bastians Urlaub, seine Kindheit aus seiner Sicht und das Brieftagebuch seiner Eltern) harmonieren mit einem sehr guten Timing miteinander. Die Ebenen gehen in einander über, erklären einander. Es wird aber nie so viel verraten, dass die Spannung aus dem Buch verschwindet. Rudkoffsky hat eine sehr lockere, bildliche Sprache, die schon an eine Komödie erinnern. Diese Sprache lockerte die schwere Stimmung des Dramas ungemein auf und hält einen im Buch und ermöglicht einen zügigen angenehmen Lesefluss. Der Anfang war etwas holprig. Das Buch beginnt mit Sex, was unüblich ist und bei mir angeeckt ist. Auch  wird die Urlaubsebene in Präsens geschrieben. Das stört den Lesefluss etwas. Am Ende bricht das Buch im Stil. Das habe ich nicht verstanden. Diese kleinen Kritikpunkte können aber keinen Schatten auf dieses hervorragende Buch werfen.

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  • Debütautoren 2015 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    elane_eodain

    elane_eodain

    Auf in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken! ________________________________________________________________  Da Dani vom lovelybooks-Team zeitlich die Betreuung dieser Aktion nicht mehr schafft, übernehme ich das in diesem Jahr und hoffe, dass ich dem gerecht werden kann. Denn diese schöne Aktion soll fortgeführt werden, damit wir wieder gemeinsam Debüts entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen können. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen. Wir möchten das gemeinsam ändern. Bestimmt werden wir wieder besondere Buchperlen entdecken können! ________________________________________________________________  Ablauf der Debütautorenaktion: Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2015 bis Ende 2015 ein Buch/einen Roman in einem Verlag veröffentlichen und gerne selbst aktiv bei der Aktion mitmachen möchten. Von Seiten des lovelybooks-Teams selbst werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien für die Debütautorenaktion erfüllen, und auch passende Aktionen, die von Verlagen & Autoren gestartet werden, zählen mit. Außerdem dürft Ihr auch selbst gerne Autoren vorschlagen - am besten schickt Ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen der Autorin/des Autors und einem direkten Kontakt, dann werde ich sehen, was sich da machen lässt. Wenn Ihr diesem Thema folgt, könnt ihr eigentlich nichts verpassen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 29. Januar 2016 zu lesen und zu rezensieren. 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch in einem Verlag veröffentlicht hat und im Jahr 2015 nun das erste Buch bzw. die ersten Bücher in einem Verlag erscheint/erscheinen. Eine Ausnahme bilden Romandebüts sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym. Diese zählen ebenfalls. Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen und zu denen es Aktionen mit Autorenbeteiligung gibt, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur der Debütroman. Wichtig: Es werden keine Ausnahmen gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2015 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint. Außerdem muss die Autorin/der Autor in irgendeiner Form selbst an der Aktion teilnehmen, wie beispielsweise die Leserunde begleiten, an einem Tag Fragen beantworten o. ä. Wie kann man mitmachen? Schreibt hier im Thread einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich in einem neuen Beitrag darauf hin. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen man Bücher gewinnen kann, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls. Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts (aus den angehängten Büchern) im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks. Und wie bei Überraschungen üblich, bleibt der Inhalt bis zum Auspacken geheim. ;-) Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es zählen müsste, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das (wenn nötig in Rücksprache mit dem lovelybooks-Team). Diese Bücher dann bitte auch erst in Euren Rezensionslinks auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. das Buch im Startbeitrag angehängt ist. Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen! Und sollte ich Leserunden/Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte auch da Nachsicht und schreibt mir eine PN. Wenn der Titel tatsächlich passt, werde ich diesen dann an den Starbeitrag anhängen. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen! Ich wünsche uns allen viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim Plaudern! :-) ________________________________________________________________  Für Autoren: Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr Dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest Dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Marina.Mueller@aboutbooks.de für weitere Informationen! ________________________________________________________________  PS: Natürlich darf hier im Thread auch munter geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt-)AutorInnen herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde und Autorenkollegen zu dieser Aktion einladen.  ________________________________________________________________  Aktuelle Leserunden und Buchverlosungen: (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.) Teilnehmer: (insgesamt 156 Teilnehmer und bisher 893 gelesene Debüts) Auswertung: 01.02.2016, aktualisiert am 02.02.2016 - 73california 0 von 15 Debüts - Alchemilla 0 von 15 Debüts - Allegra2014 0 von 15 Debüts - Anja_Seb 22 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - annabchzk 0 von 15 Debüts - Annabel 0 von 15 Debüts - annlu 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Areti 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Arizona 3 von 15 Debüts - Bambi-Nini 4 von 15 Debüts - BeaSurbeck 9 von 15 Debüts - Bellis-Perennis 20 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Biest 10 von 15 Debüts - birdsong 0 von 15 Debüts - BookfantasyXY 7 von 15 Debüts - Bookflower 1 von 15 Debüts - Brilli 11 von 15 Debüts - Buchblume 3 von 15 Debüts - Bücherwurm 0 von 15 Debüts - Buchraettin 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - BUECHERLESERjw 0 von 15 Debüts - CaptainSwan 0 von 15 Debüts - Caroas 3 von 15 Debüts - Cellissima 2 von 15 Debüts - ChAoT89 0 von 15 Debüts - chatty68 7 von 15 Debüts - Chiara-Suki 0 von 15 Debüts - Chirise 1 von 15 Debüts - ChrischiD 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Condessadelanit 0 von 15 Debüts - Corpus 3 von 15 Debüts - Corsicana 8 von 15 Debüts - Curin 0 von 15 Debüts - DaniB83 0 von 15 Debüts - darkshadowroses 3 von 15 Debüts - DieBerta 2 von 15 Debüts - dieFlo 13 von 15 Debüts - dirk67 1 von 15 Debüts - Donauland 5 von 15 Debüts - dorli 12 von 15 Debüts - dorothea84 0 von 15 Debüts - Drei-Lockenkoepfe 9 von 15 Debüts - elane_eodain 12 von 15 Debüts - elmidi 21 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Engel1974 2 von 15 Debüts - Eva-Maria_Obermann 0 von 15 Debüts - fabulanta 0 von 15 Debüts - Fluse 0 von 15 Debüts - fredhel 79 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - SIEGER! - Gela_HK 4 von 15 Debüts - Gelinde 28 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Gelsche 0 von 15 Debüts - Gloeckchen_15 0 von 15 Debüts - Gruenente 4 von 15 Debüts - gsimak 1 von 15 Debüts - hannelore259 10 von 15 Debüts - hansemann 0 von 15 Debüts - heidi_59 9 von 15 Debüts - herminefan 6 von 15 Debüts - hexe2408 16 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - INA80 0 von 15 Debüts - Insider2199 4 von 15 Debüts - Iphigenie34 11 von 15 Debüts - JamiesBookSpot 1 von 15 Debüts - janaka 18 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! 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Aktiv: Wander- und Tauschthread zur Debütautorenaktion 2015  Aktiv: Votingliste "Beste/r deutschsprachige/r Debütautor/in 2015" 

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