Frank Ochmann Die gefühlte Moral

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Inhaltsangabe zu „Die gefühlte Moral“ von Frank Ochmann

Spätestens seit Freud wissen wir, dass das Unbewusste ein gewichtiges Wort mitredet. Die moderne Hirnforschung hat nun eine neue kopernikanische Wende eingeleitet: Alles, was wir tun und lassen, wird durch komplexe Prozesse im Gehirn entschieden, bevor es uns bewusst wird. Wir urteilen und handeln gefühlsmäßig. Der Verstand erläutert und rechtfertigt allenfalls nachträglich. In ständiger Wechselwirkung mit unserer biologischen Natur leitet uns die Kultur, in der wir leben – zum Guten oder Bösen. Was bedeutet das für unser Werte- und Rechtssystem? Anhand aktueller Studien beschreibt Frank Ochmann die neurobiologische Krise der Moral und ihre Bedeutung für Philosophie und Religion. Er zeigt, wie riskant es für eine Gesellschaft ist, wenn die moralisch bindenden Kräfte schwinden, und sagt, auf welche Grundlage wir unsere Werte stellen müssen, um dieser Gefahr zu entkommen.

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    Die gefühlte Moral
    WildRose

    WildRose

    28. March 2014 um 15:20

    "Die gefühlte Moral" ist ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich schon einmal die Frage gestellt haben, warum Menschen sich "moralisch" verhalten, woher die menschliche Moral eigentlich kommt. Diesen Fragen und etlichen anderen geht Autor Ochmann in seinem Werk auf die Spur. Er schreibt auch für Laien verständlich, das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen. Man erfährt auch so einiges über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns und die Rolle, die unsere Gene spielen, wenn es ums Moralempfinden geht. Es werden auch etliche psychologische Experimente beschrieben, die die wahrscheinlich noch nicht jeder Laie zuvor gekannt hat. Das Buch ist recht lehrreich und auch sher interessant, wenn man sich auf das Thema einlassen möchte. Persönlich hätte ich mir noch etwas mehr Tiefgang, etwas mehr Genauigkeit erwartet. Zwar erfährt man durch das Buch einiges, aber etliche Fragen bleiben auch offen. Ich finde daher, das Buch hätte ruhig umfangreicher sein können.

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