Frank Page Melissa

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(1)
(1)
(2)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Melissa“ von Frank Page

"Das ist die größte Angst von Eltern." Es klingt schon fast klischeehaft, aber diese Angst, sie ist real und quälend für viele Eltern. Frank und Dayle Page hatten die "perfekte" Familie. Für Außenstehende schien es so zu sein. Frank Page war Pastor einer großen Gemeinde und später Leiter der Südlichen Baptisten, einer der größten evangelikalen Gemeindebünde in den USA. Er hatte drei liebevolle Töchter. Eine davon, Melissa, litt die meiste Zeit ihres Lebens unter Problemen und Depressionen, obwohl sie beizeiten beherzt und mitfühlend war. Melissa nahm sich ihr Leben, sie beging Selbstmord. Frank Page hat seine Erfahrungen damit in diesem Buch niedergeschrieben. Er schildert harte Lektionen, die er als Vater lernen musste, und wie echte Hoffnung sein Leben und seinen Dienst für Gott geprägt haben.

Mich sprach das Buch leider nicht an. Es war mir zu wenig über Melissa und die christlichen Passagen waren zu ausführlich.

— Taluzi
Taluzi

Beim lesen fühle ich mich hin und hergerissen ob ich nun ein bis gar keinen Stern oder volle Punktzahl geben soll.

— Stephanie82
Stephanie82
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • DU BIST NICHT ALLEIN

    Melissa
    LEXI

    LEXI

    06. February 2017 um 11:18

    „Papa, ich hab dich lieb. Papa, du bist mein Fels.“ Diese letzten Worte von Melissa Page an ihren Vater im Zuge eines kurzen Telefongespräches wird Pastor Frank Page aus den USA sein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen. Melissa, sein eigenwilliges Kind, der rebellische, aber auch zutiefst mitfühlende Teenager, der eine Schwäche für Außenseiter zeigte, die lustige, lebendige und strahlende Persönlichkeit, hatte ihrem Leben ein Ende gesetzt. Im vorliegenden Buch schreibt der Autor über das Thema Selbstmord, und tut dies sowohl in seiner Funktion als Pastor, als auch als betroffener Vater. Aufgrund seiner theologischen und psychologischen Ausbildung beleuchtet er diese sensible Thematik aus professioneller Sicht und erteilt tröstende, ermutigende und hilfreiche seelsorgerliche Ratschläge. Heinrich Derksen, Schulleiter am Bibelseminar Bonn, bezeichnet dieses Buch als „Herausforderung für jeden Leser und Ratgeber für Menschen in Not.“ Frank Page nimmt seine Leser bei der Hand und verbindet seine eigenen Erkenntnisse mit besonders unvergesslichen Szenen aus dem Leben seiner Tochter. Nach jedem einzelnen Kapitel spricht er in einem direkten Brief all jene Menschen an, die Selbstmordgedanken hegen und fordert sie eindringlich auf, sich den Menschen im eigenen Umfeld zu öffnen, ihr persönliches Leid anderen mitzuteilen. Er beschreibt den ersten Schock nach dem Selbstmord eines geliebten Menschen, die unsagbare Tiefe des Schmerzes, aber auch die Zuversicht, die sein tiefer Glaube an Gott ihm zu geben vermochte. Im Buch werden viele Bibelzitate in kursiver Schrift angeführt, die deutlich hervorheben, dass Gottes Wort ein hilfreicher Wegweiser in jeder Lebenslage ist. Viele biblische Begebenheiten werden anschaulich dargestellt und analysiert, Bezüge zu unserem Leben hergestellt. „Du bist nicht allein“ – diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Inhalt. Frank Page möchte damit einerseits auf jene Menschen hinweisen, die mit dem Thema Selbstmord konfrontiert sind. Andererseits ist es für ihn von großer Wichtigkeit, auf Gottes Gegenwart, seine Güte und Liebe aufmerksam zu machen und sich trotz der Tatsache, dass Gott bestimmte Dinge in unserem Leben nicht verhindert hat, seiner Gegenwart und seines Trostes sicher sein zu können. „Du hast sie in deiner Hand, Herr, stimmt’s?“ Ein Kapitel dieses Buches beschäftigt sich mit dem geistlichen Kampf gegen die Finsternis, mit geistlicher Kriegsführung auf biblischer Grundlage. Der Autor bezieht sich unter anderem auch auf den Kampf um das Herz, die Seele, die Liebe und das Leben seiner Tochter Melissa. In sieben Schritten zum geistlichen Sieg gibt er seinen Lesern wertvolle Anregungen - geistliche Strategien - mit auf den Weg. Nicht zuletzt beschreibt er den Umgang mit der Trauer und den Verlust eines geliebten Menschen durch Selbstmord – eine Situation, die auch stabile Fundamente einer Ehe ins Wanken bringen kann. Immer wieder jedoch bezieht er sich auf die Kraft, die ihm sein Glaube gab und betont, dass er Melissas Geschichte als Instrument Gottes betrachtet, um anderen Betroffenen zu helfen. Bei „Melissa“ handelt es sich um eine Lektüre, die den Leser unmöglich unberührt lassen kann. Es ist aber auch ein wertvoller Ratgeber für Betroffene – für Suizidgefährdete, Hinterbliebene und Angehörige und für Pastoren, die gefordert sind, geistlichen Beistand zu leisten. Ein tragischer, herzerweichender, schmerzhafter Bericht, der von tiefem Glauben und Hoffnung zeugt.

    Mehr
  • niciht mein Buch

    Melissa
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    07. June 2016 um 18:00

    Zuerst einmal finde ich es mutig, so ein Buch zu veröffentlichen. Gerade die Idee mit den Briefen am Ende von jedem Kapitel fand ich richtig super.Ich bin gut in das Buch reingekommen, und zuerst hatte ich einen ganz guten Eindruck. Der hat sich dann leider im weiteren Lesefluss immer mehr ins negative verändert.Obwohl ich gerne christliche Romane lese, ist hier lange Zeit Melissa deutlich in den Hintergrund geraten. Sehr schade fand ich, dass manchmal das Gefühl hatte, dass alle anderen Schuld hatten, nur die Eltern nicht. Bei selbst harmlosen Streichen wurde sie vor der ganzen Schule blosgestellt. Verlief etwas nicht nach den Wünschen der Eltern, hat der Teufel von ihr besitz ergriffen. Ich kann mir vorstellen, dass dies auch einen gewissen Druck für Melissa bedeutet hat.Bei einem normalen Buch hätte ich dies nun für beendet erklärt. Im letzen Teil erfährt man dann doch die Liebe eines Vaters zu der verlorenen Tochter.Fazit: Mein Buch ist es leider nicht gewesen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Betroffene hier Aufmerksamkeit erfahren. Aber für mich zu viel Finger zeigen auf Andere.

    Mehr
  • Leserunde zu "Melissa: Harte Lektionen über den Selbstmord meiner Tochter" von Frank Page

    Melissa
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Lichtzeichen-Verlag stellt fünf Exemplare des Buches "Melissa-Harte Lektionen über den Selbstmord meiner Tochter" von Frank Page zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "„Das ist die größte Angst von Eltern.“ Es klingt schon fast klischeehaft, aber diese Angst, sie ist real und quälend für viele Eltern. Frank und Dayle Page hatten die „perfekte“ Familie. Für Außenstehende schien es so zu sein. Frank Page war Pastor einer großen Gemeinde und später Leiter der Südlichen Baptisten, einer der größten evangelikalen Gemeindebünde in den USA. Er hatte drei liebevolle Töchter. Eine davon, Melissa, litt die meiste Zeit ihres Lebens unter Problemen und Depressionen, obwohl sie beizeiten beherzt und mitfühlend war. Melissa nahm sich ihr Leben, sie beging Selbstmord. Frank Page hat seine Erfahrungen damit in diesem Buch niedergeschrieben. Er schildert harte Lektionen, die er als Vater lernen musste, und wie echte Hoffnung sein Leben und seinen Dienst für Gott geprägt haben. " Bitte bewerbt euch bis zum 3. Mai hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch das ernste Thema interessiert. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. - Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Das Buch könnt ihr unterwww.lichtzeichen-shop.de für 12,95 € (Buchpreis)  bestellen. Dort könnt ihr auch sehr gerne eure Rezension hinterlassen.

    Mehr
    • 66
  • Es richtet einen auf, schenkt Trost und Hoffnung

    Melissa
    Dominika

    Dominika

    04. June 2016 um 16:07

    Meine Meinung Dieses Buch habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen. Das Vorwort und den 1. Kapitel überkam mich eine tiefe Trauer. Ich war sehr erstaunt, als ich las, dass es viele Menschen in den Gemeinden gibt, die trotz ihres Glaubens an Gott durch Selbstmord umgekommen sind und es werden immer mehr. Jeder hat so seine Gründe, weshalb er den Weg eingeschlagen hat. Der Autor Frank Page ist Pastor, Seelsorger und Bibellehrer. Er selbst hat vor einigen Jahren seine Tochter durch Selbstmord verloren. In diesem Buch beschreibt er seinen Schmerz, den großen Verlust und Schuldgefühle, die ihn immer wieder eingeholt haben. Er schreibt über seine älteste Tochter Melissa. Erzählt von ihrem Charakter, aus ihrem Leben und den Problemen, gegen die sie Tag für Tag gekämpft hatte. Sie war eine schwierige Person. Sehnte sich nach großer Aufmerksamkeit und fand sie durch falsche Wege. Trotzdem war sie ein Kind Gottes. Liebte Gott von ganzem Herzen und sehnte sich nach seiner Nähe. Aber irgendwann wollte sie nicht mehr kämpfen und zog einen Schlussstrich durch ihr Leben. An diesem Punkt habe ich mich gefragt: Wo verbringt sie jetzt die Ewigkeit? In der Hölle oder im Himmel? Diese Frage beschäftigt alle, die einen geliebten Menschen durch Selbstmord verloren haben. Und in Bezug auf Melissa fand der Autor eine Antwort, die ihn und seine Familie tröstet. Frank Page versucht mit diesem Buch Menschen zu trösten, die einen geliebten Menschen auf die gleiche Weise verloren haben wie er. Am Ende jedes einzelnen Kapitels verfasst er Briefe an Suizidgefährdete, um ihnen Mut und Hoffnung zu geben, weiter zu leben und den Blick auf Jesus zu richten. Er ermutigt sie in der Gemeinde oder bei Freunden Hilfe zu suchen. Ich habe mit großer Neugier dieses Buch gelesen. Und ich finde es wirklich sehr gut! Dieses Buch kann den Pastoren und Seelsorgern sehr gut helfen, Menschen zu verstehen, die suizidgefährdet sind oder einen geliebten Menschen verloren haben, und bei ihnen Hilfe suchen. Der Schreibstil des Autors ist einfach. Oft ähneln die Kapitel einer Predigt und trotzdem fand ich keines davon langweilig. Eher informativ und interessant. FAZIT: Das Buch kann Suizidgefährdete aufrichten, den Angehörigen trösten und Hoffnung schenken und geistlichen Mitarbeitern zeigen, wie sie Betroffenen helfen können.

    Mehr
  • erst bin ich wütend auf den Vater erst in der zweiten Hälfte spüre ich die Vaterliebe

    Melissa
    Stephanie82

    Stephanie82

    Ich fühle mich schon ein bisschen geehrt das ich dieses Buch lesen und rezensieren darf. Beim lesen fühle ich mich hin und hergerissen ob ich nun ein bis gar keinen Stern oder volle Punktzahl geben soll. Ich war in meinem Leben selbst dreimal an dem Punkt wo ich nicht mehr wollte, ich habe versucht alle Tabletten die ich finden konnte zu schlucken. Aber so schnell stirbt man nicht, außer das ich hinterher würgen und kotzen musste ist nichts passiert. Um so mehr bin ich erstaunt das es wirklich Menschen gibt denen es gelingt. Das Vorwort in dem erwähnt wird was man den Hinterbliebenen damit antut, finde ich unpassend und sehr anklagend ausgedrückt, weil wie schlimm muss es einem Menschen gehen der für sich diesen einzigen Ausweg wählt. Melissa ist in einer Pastoren Familie groß geworden, ihr Vater Pastor, Bibellehrer, einer der höchsten Männer der Südlichen Baptisten, ihre Mutter sehr aktiv gibt unter anderem Klavierunterricht. Zwei Schwestern, ein Haus mit Garten und dann ist Melissa beim heranwachsen mit „Normalen“ Pubertäts- Rebellionen auch noch den Augen und dem Gerede der Gemeindemitglieder ausgesetzt. Sie verlässt unerlaubt das Schulgelände, zieht sich für die Schule nicht standesgemäß an... ich finde das ist ganz normal im Teenager Alter, aber ihr Vater meint Satan versucht Macht über sie zu gewinnen. Das finde ich echt heftig, sie geht zu Anti Alkoholiker-treffen obwohl sie kein Alkoholproblem hat. Sie lernt die Gebärdensprache um Freunde zu finden, die nicht so perfekt erscheinen wie ihre Bilderbuch Familie. Dann wird Melissa unehelich schwanger der Vater beschreibt es als wäre das die Todsünde schlecht hin, bis kurz vorm Ende des Buches erfährt man weiter nichts von dem Kind. Und dann bekommt Melissa Krebs, ab da ändert sich meine Einstellung zu dem Buch. Ich lese wie sehr ihre Familie in dieser Zeit zu ihr steht, sie übersteht die Krankheit, die Chemotherapie. Doch sie war davor schon sehr labil und jetzt ist die Depression noch schlimmer geworden. In der ersten Hälfte erfährt man nur sehr wenig über Melissa als Mensch und ihrer Familie. Ich mag christliche Bücher aber mir sind die Ausschweifungen zur Bibel zu lang und zu Dröge. In dem letzten drittel des Buches werde ich aber beim lesen weich man erkennt die Liebe des Vaters, die Innige Papa/Tochter Beziehung, was für ein wundervoller Mensch Melissa war, die Liebe der Schwestern und der Mutter mit vielen kleinen Gesten. Und Momente wo Gott da ist und seine Arme wie ein Vater tröstend um die Hinterbliebene Familie legt. In einem Abschnitt des Buches geht es um: „Sieben Schritte zum geistlichen Sieg“ kennt ihr das Gedankenkarussell aus schlimmen Erinnerungen das nie still steht? Allein für diese sieben Übungen lohnt es sich das Buch zu lesen. Für Menschen wie mich mit chronischer Depression, für Menschen die schon mal über Suizid nachgedacht haben, und für Angehörige die einen lieben Menschen verloren haben (nicht nur) durch Selbstmord.

    Mehr
    • 2
  • Melissa

    Melissa
    Taluzi

    Taluzi

    26. May 2016 um 19:40

    „Melissa-harte Lektionen über den Selbstmord meiner Tochter“ von Frank Page beschreibt die größte Angst von Eltern. Frank und Dayle Page hatten mit ihren drei Töchtern die „perfekte“ Familie. Dann brachte sich eine der Töchter um. Der langjährige Pastor, Seelsorger und Bibellehrer der Baptisten in den USA Frank Page hat seine Erfahrungen mit dem Selbstmord seiner Tochter Melissa in diesem Buch niedergeschrieben. Melissa wuchs mit ihren Schwestern in einem schönen Haus mit Garten auf. Die Mutter gab Klavierunterricht und arbeitete in der Gemeinde. Alles könnte so schön sein. Aber Melissa rebelliert gegen alles und jeden. Sie kleidet sich nicht sittsam, sie verlässt die Schule ohne Erlaubnis, sie streitet mit den Eltern und wird später sogar ungewollt schwanger. Für mich schien es wie ein Ausbruchversuch aus einer Bilderbuchfamilie, der Schrei nach echter Aufmerksamkeit und dem Drang seinen eigenen Weg zu finden. Die Eltern reagierten mit Strafen und Hausarrest darauf und der Vater machte den Teufel für Melissas Verhalten verantwortlich. Leider erfährt der Leser nur die Sicht des Vaters. Interessant wäre noch gewesen, wie haben die Mutter, die Schwestern und der Ehemann Melissa erlebt. Zu Beginn des Buches tat ich mich mit dem Lesen schwer. Ich als Leser wurde direkt mit „du“ angesprochen und fühlte mich aber nicht angesprochen. Auch die vielen christlichen Erklärungen waren mit zu lang und ich hatte das Gefühl es schweift vom Thema ab. Gut gefällt mir, dass Frank Page sich dafür einsetzt, dass Selbstmord kein Tabuthema sein darf. Sein Ziel ist es mit diesem Buch anderen Menschen vom Selbstmordgedanken abzubringen und Menschen, die jemanden durch Selbstmord verloren haben aufzubauen und ihnen Halt zu geben.

    Mehr
  • Selbstmord und der christliche Glaube

    Melissa
    kruemelhino

    kruemelhino

    26. May 2016 um 02:17

    Frank Page - Pastor, Seelsorger, Bibellehrer und derzeit Leiter des größten evangelikalen Gemeindebunds in den USA, beschreibt in ‚Melissa‘ seinen Umgang mit dem Selbstmord einer seiner Töchter. Page gewährt mit diesem Buch Einblicke in das einst schwierige Verhältnis zu Melissa und erzählt von den Folgen des Verlusts eines geliebten Menschen.Als Elternteil mag man sich den Verlust des eigenen Kindes kaum vorstellen, schon gar nicht durch dessen eigene Hand. Page musste diese Erfahrung machen. Schon früh gestaltete sich das Zusammenleben mit Melissa, laut Page, als schwierig. Sie rebellierte in ihrer Jugend, entschied sich oft für den falschen Weg, wurde früh schwanger und musste sich schließlich mit einer Krebserkrankung auseinandersetzen. Am Ende blieb eine Medikamentenabhängigkeit, kombiniert aus Schmerzmitteln und Antidepressiva, übrig.Page richtet sich mit diesem Buch direkt an den Leser. Betroffene psychischer Erkrankungen könnten hier einen Trostspender für sich finden. Noch mehr aber setzt sich Page dafür ein, dass das Thema Selbstmord in christlichen Gemeinden offen angesprochen und nicht einfach ausgestanden wird. Der Selbstmord sollte auch bei Christen kein Tabuthema sein.Von Melissa erfährt man hier allerdings zu wenig. Von einzelnen, wenigen Begebenheiten wird berichtet. Ihre rebellische Art in ihrer Jugend scheint auf den ersten Blick gewöhnlich. Der permanente Hausarrest und das Argumentieren mit Bibelversen demgegenüber wirkt sehr hilflos.Was hat sich Melissa eigentlich von ihren Eltern erhofft? Diese Frage habe ich mir während des Lesens häufig gestellt. Zumal ich das Gefühl habe, dass ihr diese Frage zu Lebzeiten nie gestellt wurde…3,5/5 Punkte

    Mehr