Frank Pape

 4.7 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Gott, du kannst ein Arsch sein!, Prinzessin mit Stock und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Frank Pape

Gott, du kannst ein Arsch sein!

Gott, du kannst ein Arsch sein!

 (28)
Erschienen am 14.02.2015
Prinzessin mit Stock

Prinzessin mit Stock

 (3)
Erschienen am 18.09.2017
Ich, mit Risiken und Nebenwirkungen

Ich, mit Risiken und Nebenwirkungen

 (2)
Erschienen am 18.09.2017
Mein Kind wird anders als ich

Mein Kind wird anders als ich

 (0)
Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Frank Pape

Neu

Rezension zu "Gott, du kannst ein Arsch sein!" von Frank Pape

Krasses Schicksal
TanteGhostvor 7 Monaten

So eine Diagnose in dem Alter. Ein krasses Schicksal eindringlich und ehrlich beschrieben.

Inhhalt:
Stefanie glaubt eine Erkältung nicht richitg los zu werden. Deswegen fährt sie zum Arzt, der eine Blutuntersuchung macht. Dabei kommt ein Verdacht auf, der sich im Krankenhaus bestätigt.
Stefanie hat Lungenkrebs, den man zwar verlangsamen, aber nicht aufhalten kann.
Stefanie schreibt ehrlich und unverblümt was mit ihr passiert, was mit ihrer Familie passiert und wie sie die gesundheitlichen Aufs und Ab`s verkraftet.
EinSchicksal, was mir persönlich wohl gleich bei der Diagnose schon das Genick gebrochen hätte.

Der erste Satz:
„Mein Name ist Stefanie.“

Der letzte Satz:
„Ja, ich lerne, und ich bin es ihr schuldig.“


Fazit:
Es ist hart, wenn man mit gerade einmal 15 Jahren gesagt bekommt, dass man sterben wird. Stefanie beschreibt in ihrem Buch ehrlich und komplett alterstypisch was in ihr vorgegangen ist. Von der anfänglichen Ungläubigkeit, über die Suche nach Verschulden und die Sorge um ihre Familie und was mit ihren Eltern und Geschwistern passiert.
Stefanie war eine Seele von Mensch. Selbst mit dieser Diagnose denkt sie erst einmal an andere. Erst dann denkt sie an sich.
Ich habe bei dieser Lektüre, gerade zum Ende hin, geheult, wie ein Schlosshund. Auch ich fan es einfach nur hochgradig ungerecht, dass dieses junge Mädchen gehen muss, bevor es überhaupt eine Chance hatte, richtig zu leben.
Der Text war einfach, jedoch der Stoff nicht. Irgendwie war dieses Buch anders als andere Schicksalsbücher. Eben dieses Schicksal hat mich ganz schön mitgenommen. Ich habe das Mädchen förmlich vor mir gesehen, wie sie ihr Tagebuch schreibt. Wie sie sich ihren Frust von der Seele schreibt. Das war ein Kopfkino, was ergreifender nicht hätte sein können.
Kapitel gab es in diesem Buch nicht wirklich. Den Großteil des Textes hat Stefanie selber geschrieben. Den letzten Teil, quasi der von ihrem Ableben, wurde von „Frank“ geschrieben. Auf ihre Bitte. Und genau dieser Abschnitt ist es, der alles so ehrlich macht. Diese Szene mit dem Pferd war so bildhaft beschrieben, dass ich an dieser Stelle erst einmal eine Pause machen musste, um mich wieder zu fassen. Es hat sich für mich angefühlt, als ob ich eine gute Freundin verliere.
Die Zeilen der anderen Leute sind ein nettes Beiwerk, hätten aber nicht sein brauchen. Der krasse Unterschied fällt sofort auf. Ihr Freund vergeht vor Selbstmitleid, weil er meint, sie im Stich gelassen zu haben. Und der Vater bedankt sich, dass sie seine Tochter war. - Was soll das?
Besonders umfangreich ist das Buch nicht. Gerade mal einen Abend hat es gebraucht, bis ich es durch hatte. Allerdings war das auch gut so. Eine Unterbrechung hätte ich wohl kaum geschafft. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass sie es doch noch schaffen könnte.
Diese Lektüre hat mich berührt. Einmal mehr habe ich tief Luft geholt, dass es bei mir eben kein Krebs war.

Dieses Buch bekommt von mir die absolute Leseempfehlung. Es ist nur ein Buchhäppchen, wenn man erst einmal nur den Umfang betrachtet. Der Inhalt hat es dafür aber in sich. Pure Emotionen, die sogar mir die Augen gewässert haben. Ich habe dieses Mädchen sogar bewundert, wie sie trotz dieser niederschmetternden Diagnose weiter kämpft. Ein Wahnsinn!!!
Ein absolut zu empfehlendes Buchhäppchen. Tut euch das ruhig mal an.

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

Kommentare: 1
142
Teilen

Rezension zu "Gott, du kannst ein Arsch sein!" von Frank Pape

Ein Buch voller Mut und Emotionen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten

Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben.

Die Geschichte von Stefanie hat mich wirklich berührt. Ich will mir nicht vorstellen, wie es sein muss, so eine Diagnose zu erhlaten.

Das Buch ist relativ "kindlich" geschrieben, was aber wirklich gut ist, denn so fühlt man sich Stefanie, die das ganze mit ihren jungen 15 Jahren geschrieben hat, noch näher.

Es ist einfach unglaublich, wie sie ihre letzten Monate schildert und wie sich ihr Leben innerhalb kürzester Zeit verändert hat. Vor allem die Worte von ihrem Freund Justus und ihrem Nachbarn Frank am Ende verdeutlichen, wie sehr sie unter der Situation gelitten haben und was für ein wunderbares Mädchen Stefanie gewesen sein muss. Sie ist so unglaublich stark und will ihrer Umwelt vermitteln, dass es ihr trotz der Krankheit gut geht; sie ist stark für ihre Familie.

Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und ich bin froh, es gelesen zu haben! Stefanie vermittelt einem einen ganz anderen Blick auf die Welt und die Menschen. Sie öffnet einem die Augen und zeigt: Lebe jeden Moment, als wäre es dein letzter!

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Prinzessin mit Stock" von Frank Pape

Es lohnt sich zu lesen Biografie mal anders
Diezwinkerlingevor einem Jahr

Das Buch ist sehr schön geschrieben und liest sich sehr flüssig. Es ist klar definiert und man kommt gut in die Geschichte rein. Die Schrift und der Aufbau der Seiten spricht mich persönlich sehr an. Das Buch zu bepunkten fällt mir unheimlich schwer, weil ich so richtig nicht weiß, wie ich es mit anderen Vergleichen soll. Es ist keine Geschichte, kein Roman wie man sie sonst kennt, es gleicht eher einer Biographie und wenn man das Buch "Ich, mit Risiken und Nebenwirkungen, gelesen hat, so wie ich, erkennt man sogar eine Person aus der Geschichte wieder, meine ich so interpretiert zu haben. Mich hat das Buch an sich jetzt nicht vom Hocker gehauen und ich wurde auch in keine andere Welt versetzt, aber ich fand sie schön. Mich hat das Buch erreicht, ich fand es teilweise amüsant, verrückt und es regte mich zum Nachdenken an. Meine Sicht auf Seniorinnen im Heim hat sich teilweise verändert. Es ist das erste mal das ich eine Geschichte aus der Perspektive gelesen habe. Es gab auch so die ein oder andere Szene, wo ich mich fragte ob das so einfach geht und wie das alles finanziert worden ist, aber das spielt an sich keine große Rolle. Die Charaktere der Geschichte sind gut raus gearbeitet und sympatisch dargestellt. Ich persönlich denke, dass das Buch ruhig mal gelesen werden kann, um einfach ein umdenken und ein weiterdenken zu erreichen. Auch wenn man mal eine amüsante und trotzdem herzerwärmende Geschichte lesen möchte.


Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks