Gott, du kannst ein Arsch sein!

von Frank Pape 
4,8 Sterne bei28 Bewertungen
Gott, du kannst ein Arsch sein!
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Geht unter die Haut

S

Schön, berührend und traurig zugleich.

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Inhaltsangabe zu "Gott, du kannst ein Arsch sein!"

Provokant, natürlich und unzensiert. Ehrliche Worte einer jungen Rebellin wurden zum Titel ihres Buches.

Stefanie erfährt wenige Wochen nach ihrem 16. Geburtstag, dass sie in 6-12 Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen und merkt, wie bedeutend die Selbstverständlichkeit des Lebens ist.
Das Buch ist eine hoch emotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschungen, Hass, Wut und Rebellion.
Es weckt neuen Lebensgeist und gibt einen tiefen und realen Einblick in das Sterben.

Es ist keine Lesereise in die romantische und tragische Zeit einer jungen Liebe, es ist vielmehr ein mutiger Einblick in das wahre Leben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gott-du-kannst-ein-arsch-sein.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783981699807
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:136 Seiten
Verlag:Tour des Lebens
Erscheinungsdatum:14.02.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    TanteGhosts avatar
    TanteGhostvor 4 Monaten
    Krasses Schicksal

    So eine Diagnose in dem Alter. Ein krasses Schicksal eindringlich und ehrlich beschrieben.

    Inhhalt:
    Stefanie glaubt eine Erkältung nicht richitg los zu werden. Deswegen fährt sie zum Arzt, der eine Blutuntersuchung macht. Dabei kommt ein Verdacht auf, der sich im Krankenhaus bestätigt.
    Stefanie hat Lungenkrebs, den man zwar verlangsamen, aber nicht aufhalten kann.
    Stefanie schreibt ehrlich und unverblümt was mit ihr passiert, was mit ihrer Familie passiert und wie sie die gesundheitlichen Aufs und Ab`s verkraftet.
    EinSchicksal, was mir persönlich wohl gleich bei der Diagnose schon das Genick gebrochen hätte.

    Der erste Satz:
    „Mein Name ist Stefanie.“

    Der letzte Satz:
    „Ja, ich lerne, und ich bin es ihr schuldig.“


    Fazit:
    Es ist hart, wenn man mit gerade einmal 15 Jahren gesagt bekommt, dass man sterben wird. Stefanie beschreibt in ihrem Buch ehrlich und komplett alterstypisch was in ihr vorgegangen ist. Von der anfänglichen Ungläubigkeit, über die Suche nach Verschulden und die Sorge um ihre Familie und was mit ihren Eltern und Geschwistern passiert.
    Stefanie war eine Seele von Mensch. Selbst mit dieser Diagnose denkt sie erst einmal an andere. Erst dann denkt sie an sich.
    Ich habe bei dieser Lektüre, gerade zum Ende hin, geheult, wie ein Schlosshund. Auch ich fan es einfach nur hochgradig ungerecht, dass dieses junge Mädchen gehen muss, bevor es überhaupt eine Chance hatte, richtig zu leben.
    Der Text war einfach, jedoch der Stoff nicht. Irgendwie war dieses Buch anders als andere Schicksalsbücher. Eben dieses Schicksal hat mich ganz schön mitgenommen. Ich habe das Mädchen förmlich vor mir gesehen, wie sie ihr Tagebuch schreibt. Wie sie sich ihren Frust von der Seele schreibt. Das war ein Kopfkino, was ergreifender nicht hätte sein können.
    Kapitel gab es in diesem Buch nicht wirklich. Den Großteil des Textes hat Stefanie selber geschrieben. Den letzten Teil, quasi der von ihrem Ableben, wurde von „Frank“ geschrieben. Auf ihre Bitte. Und genau dieser Abschnitt ist es, der alles so ehrlich macht. Diese Szene mit dem Pferd war so bildhaft beschrieben, dass ich an dieser Stelle erst einmal eine Pause machen musste, um mich wieder zu fassen. Es hat sich für mich angefühlt, als ob ich eine gute Freundin verliere.
    Die Zeilen der anderen Leute sind ein nettes Beiwerk, hätten aber nicht sein brauchen. Der krasse Unterschied fällt sofort auf. Ihr Freund vergeht vor Selbstmitleid, weil er meint, sie im Stich gelassen zu haben. Und der Vater bedankt sich, dass sie seine Tochter war. - Was soll das?
    Besonders umfangreich ist das Buch nicht. Gerade mal einen Abend hat es gebraucht, bis ich es durch hatte. Allerdings war das auch gut so. Eine Unterbrechung hätte ich wohl kaum geschafft. Bis zum Schluss habe ich gehofft, dass sie es doch noch schaffen könnte.
    Diese Lektüre hat mich berührt. Einmal mehr habe ich tief Luft geholt, dass es bei mir eben kein Krebs war.

    Dieses Buch bekommt von mir die absolute Leseempfehlung. Es ist nur ein Buchhäppchen, wenn man erst einmal nur den Umfang betrachtet. Der Inhalt hat es dafür aber in sich. Pure Emotionen, die sogar mir die Augen gewässert haben. Ich habe dieses Mädchen sogar bewundert, wie sie trotz dieser niederschmetternden Diagnose weiter kämpft. Ein Wahnsinn!!!
    Ein absolut zu empfehlendes Buchhäppchen. Tut euch das ruhig mal an.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten
    Ein Buch voller Mut und Emotionen

    Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben.

    Die Geschichte von Stefanie hat mich wirklich berührt. Ich will mir nicht vorstellen, wie es sein muss, so eine Diagnose zu erhlaten.

    Das Buch ist relativ "kindlich" geschrieben, was aber wirklich gut ist, denn so fühlt man sich Stefanie, die das ganze mit ihren jungen 15 Jahren geschrieben hat, noch näher.

    Es ist einfach unglaublich, wie sie ihre letzten Monate schildert und wie sich ihr Leben innerhalb kürzester Zeit verändert hat. Vor allem die Worte von ihrem Freund Justus und ihrem Nachbarn Frank am Ende verdeutlichen, wie sehr sie unter der Situation gelitten haben und was für ein wunderbares Mädchen Stefanie gewesen sein muss. Sie ist so unglaublich stark und will ihrer Umwelt vermitteln, dass es ihr trotz der Krankheit gut geht; sie ist stark für ihre Familie.

    Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt und ich bin froh, es gelesen zu haben! Stefanie vermittelt einem einen ganz anderen Blick auf die Welt und die Menschen. Sie öffnet einem die Augen und zeigt: Lebe jeden Moment, als wäre es dein letzter!

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Geht unter die Haut
    Gott Du kannst ein Arsch sein

    Zum Inhalt: Stefanie ist 15, als sie erfährt, dass sie nur noch maximal ein Jahr zu leben hat. Das junge Mädchen ist unheilbar an Lungenkrebs erkrankt. Ihr bleiben 12 Monate, um von all ihren Liebsten und ihrem Leben Abschied zu nehmen. 12 Monate, in denen sie erfährt, von wie vielen Menschen sie geliebt wird, in denen sie der Welt zeigt, was für ein wunderbarer und mutiger Mensch sie ist.

    Meine Meinung: Stefanies Geschichte hat mein Herz berührt. So ein mutiges, junges und gleichzeitig erwachsenes Mädchen.

    Sie schreibt während ihrer Krankheit Briefe und Tagebuch und lässt uns so an ihren letzten Wochen und Monaten teilhaben. Und hinterlässt der Welt ein berührendes Buch über das Leben, Lieben, Kämpfen, Abschiednehmen & Loslassen.

    Ein Buch, das einem klar vor Augen führt, dass das Leben zu kurz ist, um den Menschen, die wir lieben, nicht zu sagen, wieviel sie uns bedeuten. Das uns vor Augen führt, dass wir das tun sollten, was uns glücklich macht.

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

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    Sandra_Lessigvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schön, berührend und traurig zugleich.
    Rezension - "Gott, du kannst ein Arsch sein" von Frank Pape

    Informationen zum Buch:


    - Titel: "Gott, du kannst ein Arsch sein - Stefanies letzte 296 Tage"
    - Autor: Frank Pape 
    - Seiten: 135
    - Verlag: Tour des Lebens GmbH
    - Reihe: /   
    - Ersterscheinung: 2014 (in Deutschland)   
    - ISBN: 9783981699807
    - Format: Hardcover
    - Preis: 16,90 €
    - Originaltitel: /
    - Sprache: auf Deutsch gelesen   
    - Genre: Biografie
    - Altersfreigabe: /

    Der Autor:


    Frank Pape hat vier Kinder und arbeitet seit vielen Jahren in der Präventions- und Jugendarbeit sowie als Feuerwehr- und Notfallseelsorger in der Akutbetreuung. Ehrenamtlich engagiert er sich aktiv in der Hospizarbeit und der Begleitung sterbender Patienten.

    Die ersten Sätze:


    Mein Name ist Stefanie. Ich bin 16 Jahre alt und lebe mit meinen Eltern, meiner kleinen Schwester Lola, zwei Hunden, vier Hühnern, zwei Katzen und drei Pferden, in einer westfälischen Kleinstadt.
    Vor meinem Fenster höre ich die ersten Kinder lachend und erzählend von der Schule zurück kommen. Freitag! Es ist Freitag. Wieder eine Woche! Freitag sind sie immer besonders gut drauf. Klar, das Wochenende wartet. Sie werden gleich zu Hause ihre Schultaschen in die Zimmerecke werfen und denken: "Das war's". Irgendwie beneide ich sie um dieses schöne Gefühl, endlich Wochenende haben zu können. Jetzt finde ich die Schule gar nicht mehr so blöd. Es war schon eine schöne Zeit. Jeden Tag Freunde treffen und noch lange nicht jede Unterrichtsstunde war langweilig. 

    Die Buchrückseite:



    Stefanie erfährt wenige Wochen nach ihrem sechzehnten Geburtstag, dass sie in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit herunter, ohne das genaue Enddatum zu kennen und merkt, wie bedeutend die Selbstverständlichkeit des Lebens ist. 



    Inhalt:


    Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben.





    Meine Meinung:


    Das Buch hat mich sehr mitfühlen lassen. Es war sehr berührend.



    Fazit:



    Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne, obwohl es meiner Meinung nach eigentlich gar keine Bewertung bräuchte, da es wirklich sehr berührt.

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    aileenpls avatar
    aileenplvor einem Jahr
    Ein zu tiefst berphrendes Buch

    Über das Buch allgemein

    Titel Gott, du kannst ein Arsch sein Autor Frank Pape Verlag Heyne< Reihe Einzelband Preis 8,99 € [D], 9,30 € [A] Inhalt "Verzeiht mir den Titel und vergesst mich nicht!" Stefanie Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben. 

    Meine Meinung

    Das Cover hat mich direkt angesprochen. Ich selber bin ja auch Pferde Fan und nachdem ich den Buchrücken gelesen habe war klar, dass ich das Buch lesen wollte. Die Innengestaltung ist schlicht, bis auf die Bilder von Stefanie, Luna und den Briefen an ihre Freunde und Familie in der Mitte, die mich sehr berührt haben.
    Das Buch ließ sich schnell lesen und ging tief unter die Haut. Stefanie schreibt berührend, wie sie die Diagnose Krebs erhalten hat und dann ihren restlichen Lebensweg mit dem Krebs.
    Allgemein war Stefanie ein sehr starker Mensch, was ich sehr bewundert habe.
    Schön fand ich, dass sie ihre Familie, Freunde und auch die Pferde hatte, die ihr Halt und Kraft gegeben haben.
    Viel mehr kann ich zu diesem kurzen Buch nicht sagen.
    Es hat mir sehr gut gefallen, es hat mich berührt und ich kann es jedem nur empfehlen. Eine Geschichte, die herzzerreißend erzählt, dass man das Leben und die eigene Gesundheit genießen und schätzen sollte und es nicht als zu selbstverständlich ansehen sollte.
    (ein Bild folgt)
    Danke nochmal an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar und ich gebe diesem zu tiefst berührenden Buch 5/5 Einhörnern.

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    OtakuPandicorns avatar
    OtakuPandicornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr bewegendes Buch eines Mädchens, das an den Folgen einer Krebserkrankung starb.
    Ein sehr berührendes Buch

    In dem Buch „Gott, du kannst ein Arsch sein – Stefanies letzten 296 Tage“ erzählt die 15-jährige Stefanie wie der Krebs ihr das Leben nimmt.

    Authentisch, ehrlich und offen schildert Stefanie ihre Sicht über die Diagnose Krebs, die Therapie und den Abschied von Familie und Freunden.
    Eindrucksvoll und berührend wird einem gezeigt, wie schnell eine (leider meist) tödliche Krankheit das Leben ändern und auch nehmen kann.

    Die letzten Augenblicke in Stefanies Leben werden von Frank Pape, einem Nachbarn und guten Freund der Familie, geschildert. Er hat Stefanie in ihrer schweren Zeit begleitet und ermutigt Tagebuch zu führen und so dieses Buch als Vermächtnis zu hinterlassen.
    Eine wichtige Rolle in dem Buch spielen neben Freunden und Familie auch ihre Pferde. Besonders Luna liegt ihr sehr am Herzen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Stefanies letzter Wunsch herzzerreißend schön und zutiefst traurig zur gleichen Zeit ist.

     

    Mir hat das Buch sowohl vom Cover (Taschenbuch-Ausgabe), als auch vom Inhalt sofort angesprochen. Durch eingefügte Bilder von Stefanies Tagebucheinträgen und Briefen, wird man noch mehr in die Gedanken und Gefühle des Mädchens hineingezogen.
    Mir kamen am Ende des Buches die Tränen, sodass die letzten Seiten und Einträge ihres Vaters und des Freundes für mich vorerst nicht lesbar waren.
    Dieses Buch kann ich Jedem nur wärmstens empfehlen, da es einem Mut macht, das Leben trotz aller Schwierigkeiten, die es gibt, zu genießen und wertzuschätzen. Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass Stefanie nicht mehr lebt und nichts verherrlicht hat.
    Ein sehr bewegendes Buch, welches mich zutiefst berührt hat.

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    minimiis avatar
    minimiivor 2 Jahren
    Gott, du kannst ein Arsch sein

    Ich bin zufällig durch meine Cousine auf das Buch gestoßen. Sie war begeistert und hat es mir gleich in die Hand gedrückt.
    Mit dem Buch durchläuft man einfach alle Emotionen die man hat. Man hat schöne/lustige Momente aber dann auch wieder Momente, wo man einfach einen Kloß im Hals hat. Durch familiäre Geschichten bin ich bei dem Thema eh total sensibel. Ich hab dieses Buch innerhalb paar Stunden verschlungen und war den Nachmittag einfach weg bei Stefanie. Am Ende dieses Buches hab ich nur noch Rotz und Wasser geheult (bin sehr nah am Wasser gebaut), wie bei keinem Buch zuvor. Einfach toll traurig.

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    Diezwinkerlinges avatar
    Diezwinkerlingevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Wahnsinn. Rezension folgt
    Gott, du kannst ein Arsch sein

    Meine Erwartungen:


    Als ich das Buch auf Ebay entdeckte, hatte ich so richtig keine Vorstellung. Ich dachte nur es klingt ganz lustig. Da wir im Unterricht gerade Neurologie hatten, passte es ganz gut. Vielleicht erfährt man ja etwas Passendes, so mein Gedanke dazu. Also kaufte ich es. Ein wenig Humor erwartete ich schon.


    Meine Meinung:

    Aufgrund der schulischen Situation und der Prüfung, zog sich das Lesen des Buches über acht Monate hin. Am Anfang fand ich es auch echt noch ganz gut und interessant. Jedoch stellte ich immer wieder während des Lesens fest, dass es sich unendlich zieht. Der Autor, so empfand ich es zumindest, versucht in dem Buch, das Ganze ironisch aufzubauen. Aber nur so ein wenig und nicht so richtig. Ich habe das Gefühl, dass ihm der Spagat zwischen der Wissenschaft und der Ironie nicht gelang. Es wäre für mich besser zu lesen gewesen, wenn er es hätte auf der wissenschaftlichen Ebene gelassen. Die Beispiele sollen es zwar verständlicher erklären, was sie hin und wieder auch taten, dadurch verliert das Buch aber an Seriosität. Was echt schade ist. Ich musste mich am Ende echt dazu aufraffen weiter zu lesen. Es sollte ja angeblich leicht zu verstehen sein. Ich sage mal ja, aber das alles mir zu merken und hinter her noch Aussagen über die Korrektheit zu treffen, wie das nun mit den Mythen ist, und wie sie korrekt wären, gelingt mir nicht mehr. Dazu müsste es noch einmal lesen, aber dafür ist der Reiz zu gering. Da fehlt dem Buch etwas. Es ist nicht so bombastisch geschrieben wie manch anderes. Es verliert auch an Leichtigkeit beim Lesen, damit meine ich nicht den Inhalt sondern die Art, wie es geschrieben ist. Ich weiß auch nicht, ob Leser ohne medizinische Kenntnisse den Inhalt und die Zusammenhänge so verstehen, dass es noch Sinn macht. Ein wenig Vorwissen zum Thema Aufbau und Funktion des Gehirns ist sicher sinnvoll.

    Die komplette Rezension findest du auf unserem Blog:
    http://www.zwinkerlingsbibliothek.de/2016/08/gastrezension-jule-hirn-rissig-von.html

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    Lilli33vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbar ehrlich. Ich habe mich Stefanie beim Lesen ganz nahe gefühlt.
    Wunderbar ehrlich

    Taschenbuch: 144 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3453603981
    Preis: 8,99€
    auch als E-Book erhältlich

    Wunderbar ehrlich

    Frank Pape arbeitet als Notfallseelsorger und engagiert sich in der Hospizhhilfe. Er war Stefanie ein guter Freund und hat ihr Tagebuch aufbereitet.

    „Gott, du kannst ein Arsch sein“ ist der Bericht der 15-jährigen Stefanie, die etwas für ihre lieben Menschen hinterlassen will. Kurz nach ihrem 15. Geburtstag bekommt sie die Diagnose Krebs, unheilbar, Lebenserwartung sechs bis zwölf Monate. Das kann einen schon umhauen.

    In diesem Büchlein schreibt die Jugendliche, wie es ihr damit geht, berichtet von ihrem Alltag im Krankenhaus, in der Familie, dem Umgang mit anderen Menschen, dem Fortschreiten der Krankheit, von ihren Hoffnungen und Ängsten. Dabei erweist sie sich als unglaublich stark. Doch geht es in diesem Buch nicht darum, ihre Stärke und ihren Kampf gegen die Krankheit herauszustellen, sondern es wird einfach ganz ehrlich beschrieben, was Stefanie erlebt, was sie durchmacht, was sie sich wünscht. Einen raffinierten Schreibstil darf man dabei nicht erwarten. Es sind einfache Worte, die umso authentischer wirken, eben so, wie eine 15-Jährige sich ausdrückt und wie sie denkt.

    Beim Lesen fühlte ich mich Stefanie ganz nahe. Ich hätte dieses tapfere Mädchen gerne kennengelernt. Der Text ist schon sehr persönlich, aber durch ergänzende Fotos wird es sogar noch persönlicher und emotionaler.

    Stefanies Erfahrungen haben mich sehr berührt und an vielen Stellen konnte ich die Tränen nicht zurückhalten. Ich muss ihr einfach Recht geben:

    Gott, du kannst ein Arsch sein!

    ★★★★★

    Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlagfür das Rezensionsexemplar.

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    Lilli33vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderbar ehrlich. Ich habe mich Stefanie beim Lesen ganz nahe gefühlt.
    Wunderbar ehrlich

    Taschenbuch: 144 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3453603981
    Preis: 8,99€
    auch als E-Book und gebunden erhältlich 

    Wunderbar ehrlich

    Frank Pape arbeitet als Notfallseelsorger und engagiert sich in der Hospizhhilfe. Er war Stefanie ein guter Freund und hat ihr Tagebuch aufbereitet.

    „Gott, du kannst ein Arsch sein“
    ist der Bericht der 15-jährigen Stefanie, die etwas für ihre lieben Menschen hinterlassen will. Kurz nach ihrem 15. Geburtstag bekommt sie die Diagnose Krebs, unheilbar, Lebenserwartung sechs bis zwölf Monate. Das kann einen schon umhauen.

    In diesem Büchlein schreibt die Jugendliche, wie es ihr damit geht, berichtet von ihrem Alltag im Krankenhaus, in der Familie, dem Umgang mit anderen Menschen, dem Fortschreiten der Krankheit, von ihren Hoffnungen und Ängsten. Dabei erweist sie sich als unglaublich stark. Doch geht es in diesem Buch nicht darum, ihre Stärke und ihren Kampf gegen die Krankheit herauszustellen, sondern es wird einfach ganz ehrlich beschrieben, was Stefanie erlebt, was sie durchmacht, was sie sich wünscht. Einen raffinierten Schreibstil darf man dabei nicht erwarten. Es sind einfache Worte, die umso authentischer wirken, eben so, wie eine 15-Jährige sich ausdrückt und wie sie denkt.

    Beim Lesen fühlte ich mich Stefanie ganz nahe. Ich hätte dieses tapfere Mädchen gerne kennengelernt. Der Text ist schon sehr persönlich, aber durch ergänzende Fotos wird es sogar noch persönlicher und emotionaler.

    Stefanies Erfahrungen haben mich sehr berührt und an vielen Stellen konnte ich die Tränen nicht zurückhalten. Ich muss ihr einfach Recht geben:

    Gott, du kannst ein Arsch sein!


    ★★★★★

    Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

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