Jenseits von Bochum

von Frank Röhr 
4,4 Sterne bei8 Bewertungen
Jenseits von Bochum
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Naylas avatar

Bochum mal anders....

Jen_loves_reading_bookss avatar

Sehr abgefahrene Story.

Alle 8 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Jenseits von Bochum"

Im Roman konfrontiert der Autor einen arbeitslosen Historiker und seine Sachbearbeiterin im Jobcenter mit der Existenz einer fremden Welt "Jenseits von Bochum". Bald schon müssen beide Probleme lösen, von deren Existenz sie vorher nicht einmal etwas geahnt haben. Zum Glück steht ihnen ein Wesen aus dieser fremden Welt zur Seite.
"Jenseits von Bochum" ist ein augenzwinkernder Urban-Fantasy mit Bochumer Ruhrgebiets-Flair.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947158034
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Böser Drache Verlag
Erscheinungsdatum:25.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne4
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Naylas avatar
    Naylavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Bochum mal anders....
    Bochum mal anders....

    "Jernseits von Bochum" von Frank Röhr, erschienen im Januar 2018 ist ein Urban-Fantasy Roman aus dem Ruhrpott, aus Bochum. 

    Da ich selbst in Bochum lebe und Fantasy mag, kam ich um das Buch nicht drum rum.
    Die Geschichte geht gleich richtig flott los. 

    Es geht um Paddy, einen arbeitslosen Historiker und Linda, seine Sachbearbeiterin aus dem Job-Center, sowie Rodiar, ein Wesen aus der Anderswelt. Diese drei Figuren stehen im Mittelpunkt. Paddy und Linda bedienen erstmal das typische Klischee: fauler Arbeitsloser und strenge, unfreundliche Sachbearbeiterin. Im Laufe der Geschichte wandelt sich das Bild aber.    

    Paddy lernt eines Tages eine flotte Blondine kennen, die mit Geld nur so um sich wirft und mit der er eine heisse Nacht verbringt. Beschrieben werden dabei Lokalitäten, die ich als Bochumerin gleich wiedererkannte und meine Freude daran hatte :-)
    Die Blondine verschwindet spurlos und mit ihr etwas Wichtiges, was Paddy gehörte.
    Er und Linda begegnen sich kurz darauf in einem Aufzug des Rathauses wieder und plötzlich sind sie in einer anderen Welt. Und Rodiar, der Rashan erscheint nun auch auf der Bildfläche.

    Jetzt beginnt eine abenteuerliche Geschichte in der Anderswelt, in der viele merkwürdige Völker und Wesen leben. Wieselartige Rashan, wolfsähnliche Wrughoor, nixenartige Rokki, schattenhafte Tschundar, ein Wasserdrachen, ein Flussfischer und viele andere Wesen. Diese Welt und auch Bochum werden durch eine grosse Gefahr bedroht. 

    Linda und Paddy, die eigentlich nichts anderes wollen, als nach Bochum und in ihr gewohntes Leben zurück, fallen nun von einem Abenteuer ins nächste. Sie müssen jetzt zusammen halten und kommen sich dadurch langsam immer näher, die gegenseitigen Vorurteile werden nach und nach abgebaut und auch Rodiar entwickelt sich schnell zu einem sympathischen Kerl. 

    Erzählt wird in der Ich-Perspektive von Linda, Paddy und Rodiar. Ihre Gedankengänge und ihre Ansichten werden gut verständlich dargestellt, die Kapitel sind kurz, die Dialoge witzig (ich musste des öfteren schmunzeln) und "frei Schnauze", wie das hier eben so üblich ist. Man kann sich gut in die Personen einfühlen und auch deren Wandlung nachvollziehen. Die Story ist abwechslungsreich, die verschiedenen Wesen mal was ganz anderes als sonst (da hat sich Frank Röhr echt was einfallen lassen) und der Humor kommt  auch nicht zu kurz.

    Manches hätte mehr ausgeführt werden können, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    Daher gerne vier Sterne von mir.

    Kommentieren0
    105
    Teilen
    Jen_loves_reading_bookss avatar
    Jen_loves_reading_booksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr abgefahrene Story.
    Mal etwas ganz anderes

    Jenseits von Bochum

    von

    Frank Röhr



    Cover:

    Joah...ich würd sagen: Alles Wesentliche ist darauf zu sehen, oder???



    Inhalt:

    Jenseits von Bochum liegt eine eigene Welt, in der die wieselartigen Rashan und die wolfsähnlichen Wrughoor leben, aber auch andere mächtige mythische Wesen, wie Wasserdrachen oder die körperlosen Shaziim. Paddy, ein arbeitsloser Historiker, und Linda, seine Sachbearbeiterin im Jobcenter, geraten in diese Anderswelt und haben Mühe, sich zurechtzufinden.
    Der Rashan Rodiar, in unserer Welt auf der Suche nach seiner Ex-Freundin, scheint dabei zunächst auch keine große Hilfe zu sein.
    Auf der Suche nach einem Ausweg gelangen die drei auf die Spur einer existenzbedrohenden Gefahr für beide Welten …



    Meinung:

    Auf dieses Werk war ich sehr gespannt.
    Da ich selbst auch im Ruhrgebiet lebe, fand ich die Idee...naja...sagen wie mal mehr als skurril.
    Ruhrgebiet und Fantasy... das passt in etwa so zusammen wie Bratwurst mit Nutella.


    Dachte ich jedenfalls zuerst und wurde eines Besseren belehrt.

    Der Einstieg in das Buch gelang mir ohne Probleme.
    Man lernt in kurzen Kapiteln die drei wichtigsten Charaktere und ihr tägliches Leben kennen, bevor für Paddy und seine Sachbearbeiterin Linda das Leben mehr als merkwürdig wird.
    Die Darstellung der Anderswelt und der Übergang in solche fand ich wirklich eine recht witzige Idee. Ich werde wohl bei meinem nächsten Besuch im Duisburger Rathaus auf jeden Fall mit dem Paternoster-Aufzug fahren. Wollen wir doch mal sehen, ob ich da nicht auch einen Brunnen finde.... ( nicht im Aufzug, sondern...ach egal!)

    Der Erzählstil ist locker-flockig und sehr humorvoll gehalten, die Kapitel sind wie gesagt kurz und aus der jeweiligen Perspektive von Paddy, Linda und Rodiar erzählt, was mir wirklich richtig gut gefallen hat, weil man alle drei auf diese Weise doch sehr viel besser kennenlernt.

    Die Bewohner der Anderswelt und ihre Art zu leben sind fantasievoll und sehr bildhaft dargestellt. Ich hatte keine Probleme in diese Welt abzutauchen.
    Auch die Idee das die Nebenwelten durch Brunnen miteinander verbunden sind, gefiel mir hier sehr gut.

    Die Dialoge kamen sie flapsig-frech daher, eben so wie man hier im Pott spricht.
    Laut und frech und nicht sonderlich nett




    Dann hätte ich mir doch mehr Infos über Paddys Familie und ihre Verbindung zur Nebenwelt gewünscht. Wenn der Autor da noch ein wenig mehr drauf eingegangen wäre, hätte es mir noch besser gefallen.



    Fazit:


    Die Story ist sehr skurril, in der man das Gefühl bekommt, dass sich Frank Röhr richtig ausgetobt hat, aber sie ist in sich stimmig, immer mit einem kleinen Augenzwinkern und fernab von jeglichem Mainstream.
    Das bringt mal ein wenig frischen Wind in die urbane deutsche Fantasie, die ja meist nur ein Deckmantel für die eklig-klebrige Romantasy ist.





    Empfehlung:

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Urban-Fantasy mag und mal etwas anderes lesen möchte.



    Von mir gibt's:

    4 von 5 Sternen

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Traubenbaers avatar
    Traubenbaervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvoll & abwechslungsreich
    Rezension für "Jenseits von Bochum"

    "Jenseits von Bochum" von Frank Röhr (erschienen beim Böser Drache Verlag) ist ein Fantasyroman.
    Nach der überraschenden Begegnung mit einer überaus hübschen und wohlhabenden Frau macht Paddy die Bekanntschaft mit deren Ex. Dieser entpuppt sich als wieselartiges Wesen und entführt Paddy in eine andere Welt. Durch einen unglücklichen Zufall gerät dabei auch Linda mit in diese Welt, obwohl sie mit dem Wiesel nichts zu tun hatte. Dafür kennt sie Paddy ganz genau: Er ist Langzeitarbeitsloser und somit ihr "Fall" bei der Agentur für Arbeit. Durch diese Begegnungen ist sie nicht gerade gut auf ihn zu sprechen und die Entführung in die Parallelwelt macht es nicht besser. Ob sie trotzdem zusammenarbeiten können, um zurück nach Bochum zu kommen?
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Man kann der Handlung problemlos folgen. Abwechselnd werden die Kapitel aus der Sicht der drei Protagonisten (Linda, Paddy und Rodiar, das Wieselwesen) erzählt. Dadurch bleibt der Roman zum einen spannend, zum anderen kann man sich so sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und ihre Beweggründe und Handlungen nachvollziehen.
    Durch unvorhergesehene Wendungen und lustige Dialoge ist der Roman vom Anfang bis Ende unterhaltsam.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    Miokamis avatar
    Miokamivor 7 Monaten
    Urban Fantasy mit einer Reise in andere Welten ~

    „Jenseits von Bochum“, geschrieben von Frank Röhr ist im Böser Drache Verlag erschienen und umfasst 247 Seiten.

    Die Geschichte handelt von drei Hauptcharakteren mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sich in meist kurz gehaltenen Kapiteln abwechseln. 
    Wie der Titel schon sagt spielt die Geschichte in Bochum, aber auch jenseits von Bochum. Deswegen werden sich Bewohner aus Bochum und auch Menschen, die die Stadt kennen, freuen bekannte Orte in dem Buch wiederzufinden.

    Paddy, zurzeit arbeitslos, und seine Sachbearbeiterin Linda, gelangen durch abrupte und mysteriöse Umstände durch einen Rashan, eine wieselähnliche Kreatur, namens Rodiar in eine Nebenwelt und sind unerwarteterweise plötzlich damit konfrontiert die ganze Welt retten zu müssen.
    Die Charaktere, die sich am Anfang gegenseitig nicht ausstehen können, kommen sich im Laufe der Geschichte näher und werden Freunde.

    Besonders interessant an dem Buch ist die Idee von mehreren Nebenwelten, die getrennt von unserer eigenen Welt existieren und fantasievolle Charaktere beherbergen. Der Einfall, dass sie durch Tore miteinander verbunden sind und dabei auch voneinander abhängig sind, ist sehr fesselnd.

    Das Buch ist eine in sich geschlossene und sinnvolle Geschichte mit einem guten Maß an Magie und Komik. Schön ausformulierte Charaktere mit einer stimmigen Hintergrundgeschichte und einem ausgeprägten Charakter bilden ein großes Ganzes.

    Der Erzählstil ist schnell und flüssig mit einer guten Menge an Humor.
    Zwischendurch hat mich nur die gesprochene Sprache etwas gestört, die manchmal zu umgangssprachlich formuliert war. Außerdem hätte ich mir in einigen Situationen noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht.

    Die Geschichte hat definitiv noch sehr viel Potential zu einem zweiten Teil!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: witziger und unterhaltsamer Fantasyroman
    witziger und unterhaltsamer Fantasyroman

    klapptext:
    Im Roman konfrontiert der Autor einen arbeitslosen Historiker und seine Sachbearbeiterin im Jobcenter mit der Existenz einer fremden Welt "Jenseits von Bochum". Bald schon müssen beide Probleme lösen, von deren Existenz sie vorher nicht einmal etwas geahnt haben. Zum Glück steht ihnen ein Wesen aus dieser fremden Welt zur Seite.
    "Jenseits von Bochum" ist ein augenzwinkernder Urban-Fantasy mit Bochumer Ruhrgebiets-Flair.

    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.Ich wurde vom Autor in eine fantasievolle Nebenwelt jenseits von Bochum entführt.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders Linda und Paddy fand ich sympatisch.Ich habe die beiden bei Ihrer Reise in der Nebenwelt begleitet und viele spannende und außergewöhnliche Abenteuer erlebt.auch habe ich viele fantastische und skuriele Geschöpfe kennen gelernt.Diese hatten wundersame eigenartige Namen.Da gab es den Otterfresser,Andersraucher,Wrughoors und andere Gestalten.Dem Autor ist es gelungen mir diese wunderbare und faszinierende Welt nahezubringen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt,so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch sehr beeindruckende und ansprechende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Die sehr bildhaften Beschreibungen der Nebenwelt hat mich sehr beeindruckt .Ich hatte das Gefühl selbst dort zu sein und alles mit zuerleben.Interessant fand ich auch das die kurzen Kapitel abwechselnd aus Sicht eines Hauptprotaginsten erzählt wird.Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz.Bei einigen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und viele Überraschungen.Dadurch wurde es nie langweilig.Auch blieb die Handlung von Beginn bis zum Ende sehr interessant.Die Mischung aus Fantasy,Spannung,Humor und Realität hat für mich diese Lektüre so lesenswert gemacht.Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Ich habe mich sehr unterhalten mit diesem Buch und vergebe glatte 5 Sterne.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    echs avatar
    echvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene Mischung aus Urban-Fantasy und trockenem Ruhrgebietshumor
    Gelungene Mischung aus Urban-Fantasy und trockenem Ruhrgebietshumor

    Fantasy aus dem Ruhrgebiet. Das klingt im ersten Moment komisch, funktioniert hier aber ausgesprochen gut. 

    Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der arbeitslose Historiker Patrick "Paddy" Seidel und Linda Glasmacher, seine Sachbearbeiterin im Bochumer Jobcenter. Als es die beiden dank des wieselartigen Rashan Rodiar in eine Nebenwelt jenseits von Bochum verschlägt, müssen die beiden ganz und gar gegensätzlichen Charaktere urplötzlich zusammenhalten, um in der fremden Welt bestehen zu können. Denn hier droht eine Gefahr, die nicht nur die Nebenwelt, sondern auch das reale Bochum bedroht ... 

    Mit viel Einfallsreichtum und einem guten Blick fürs Detail entwirft der Autor Frank Röhr seine phantastische Welt jenseits von Bochum und bestückt sie mit einigen seltsamen und teilweise sogar ziemlich skurrilen Völkern. Obwohl die Geschichte durchgehend mit einem Augenzwinkern versehen ist und dabei auch einiges an gelungener Situationskomik aufweist, handelt es sich hier keineswegs um eine reine Parodie. In der spannenden Geschichte wird auch das Fantasy-Genre absolut ernstgenommen und überzeugend bedient.
    Allerdings wird das Potential der Geschichte meiner Meinung nach nicht voll ausgeschöpft, einiges in der Nebenwelt wird nur kurz angerissen und auch der Strang um Paddys Familie und deren Verbindung zur Nebenwelt hätte durchaus einen breiteren Raum verdient. Hier steckt noch einiges an Potential, das auch durchaus das Zeug zu einer weiteren Geschichte aus der Welt jenseits von Bochum hat.

    Unter dem Strich ergibt sich aber eine gelungene Mischung aus Urban-Fantasy und trockenem Ruhrgebietshumor, die mich bestens unterhalten konnte.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    _Arya_s avatar
    _Arya_vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Fantastisch, witzig und skurril - es hat mir viel Spaß gemacht, Linda und Paddy auf ihrem Weg durch die Nebenwelt zu begleiten
    Gestrandet in der Nebenwelt

    Inhalt
    Paddy ist ein arbeitloser Historiker in Bochum. Er hat irgendwann den roten Faden in seinem Leben verloren und kann nun das Jobcenter fast sein zweites Zuhause nennen - sehr zum Ärger von Linda, seiner Sachbearbeiterin, die diesen "Fall" einfach nicht loswird. Denn Paddy schafft es ja nichtmal, genügend Bewerbungen zu schreiben.
    Doch dann geschieht eine Reihe von Ereignissen, die die beiden in einem völlig anderen Umfeld zusammenwirft - erst taucht eine geheimnisvolle Frau auf und lädt Paddy zum Essen ein, am nächsten Morgen verschwindet sie einfach und als er und Linda sich das nächste Mal begegnen, kippt ihre Welt förmlich aus den Fugen. Denn plötzlich befinden sie sich in einer Zwischenwelt wieder und Paddy wird von einem wieselartigen Wesen namens Rodiar angegriffen, der ein gebrochenes Herz und den Wunsch nach Antworten in sich trägt. Kurz zuvor wurde er nämlich von seiner Freundin verlassen.
    Eigentlich wollen Linda und Paddy einfach nur noch ins richtige Bochum zurück, doch plötzlich sind sie mittendrin in einem Geschehen, das rätselhafter und gefährlicher nicht sein könnte. In der Nebenwelt treffen sie auf allerlei skurrile, gefährliche, witzige, ehrfürchtige und bedeutende Gestalten und sind plötzlich selber für das Schicksal der Zukunft verantwortlich. Gemeinsam versuchen sie, die Bedrohung aufzudecken und merken dabei, dass man manchmal ein zu schnelles Urteil über andere Personen fällt.

    Meinung
    Mir hat die Geschichte rund um Paddy, Linda und Rodiar sehr gut gefallen. Es ist abwechselnd aus den Perspektiven der drei geschrieben, sodass man von Anfang an einen Einblick in die Nebenwelt bekommt. Außerdem steckt man förmlich in den Köpfen und Gedankengängen der Protagonisten drinnen und findet die Personen dadurch wirklich authentisch. Und man kann im Laufe der Geschichte beobachten, wie Paddy und Linda sich ihren eigenen Unsicherheiten, Vorurteilen und Empfindungen stellen und diese überdenken.
    Die Nebenwelt hat mir wahnsinnig gut gefallen. Der Autor hat hier eine Menge an fantastischen, skurrilen und besonderen Figuren entstehen lassen - seien es die Andersrauchel (meine Lieblingswesen!), Otterfresser, Wrughoors oder Rashan. Dadurch kam mir diese Welt sehr fantastisch und farbenfroh vor - obwohl sie auch ihre dunklen Seiten hat. Wie Linda und Paddy von einem Abenteuer ins nächste stolpern, war sehr spannend und auch die Auflösung, was oder wer hinter allem steckt - und wie unsere Hauptfiguren da mit drinnen hängen.
    Besonders hervorheben möchte ich nochmal die Interaktion zwischen den Figuren. Sie wirkte absolut echt und die Gespräche hätten reale Menschen ebenfalls so führen können. Meiner Meinung nach ist das etwas, das nicht in jedem Buch gegeben ist. In diesem hat mir das sehr gut gefallen

    Fazit
    Für mich war in diesem Buch alles enthalten, was ein gutes Fantasybuch ausmacht. Kreative Wesen, die der Fantasie des Autors entsprungen sind und über die man nur staunen kann. Charaktere, die einem im Gedächtnis bleiben und für spannende Interaktionen sorgen. Eine Welt, die man gerne einmal mit eigenen Augen sehen würde. Und eine Geschichte, bei der man mit drinnen hängt und selber seinen Kopf einschaltet, um herauszufinden, was eigentlich los ist. Deshalb vergebe ich volle 5 von 5 Sterne!

    Kommentieren0
    107
    Teilen
    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr skurrile Geschichte, die beim genaueren Hinschauen doch auch einen tieferen Sinn hat.
    Der Kampf gegen die Bösen bringt das Gute hervor

    INHALT

    Leress machte Schluss mit Rodiar und er konnte es nicht verstehen. Er hatte ihr acht Blumenkränze geflochten und einfache Illusionsmagie mit hinein gewoben damit sie leuchten.

    Sie sah so hinreißend aus mit ihrem hellblonden Fell, den kurzen Armen, die sogar noch ein wenig kürzer waren als seine. Sie betitelte ihn als Weichling und als den dümmsten Rashan im Wald.


    Paddy war gerade im Jobcenter bei Frau Glasmacher, die war für ihn zuständig und sie nervte ihn. In einem Monat vier Bewerbungen und sie hatte ihm 18 Vorschläge geschickte.

    Als er endlich fertig war und ging, sprach ihn eine Frau an. Sie wollte etwas essen, Döner, und sie nahm ihn gleich mit und lud ihn ein. Paddy war total verwirrt. Was wollte diese Frau, die Roxette hieß von ihm?


    Linda Glasmacher war abends noch mit ihrer Freundin Steffi unterwegs. Steffi war seit 5 Monaten, seit der Geburt ihres Babys nicht mehr unterwegs und deswegen wollte die einfach nur Spaß haben.


    Rodiar fand ein Blatt vom Pladosbaum. Es lag vor Leress Hütte und Rodiar wunderte sich. Was wollte sie mit dem Blatt? Diese Blätter erlaubten Sprünge durch den Raum, zu teleportieren.

    Rodiar trat durch das Portal und landete im Bochumer Rathaus. Dort traf er dann auf Paddy, der nach ihr roch, nach seiner Leress.


    MEINE MEINUNG

    Diese Geschichte geht schon mit hohem Tempo und sehr viel Humor los. Wir lesen von Bochum und von der Nebenwelt in der die Rashans und andere Wesen leben.


    Linda Glasmacher ist hier die Sachbearbeiterin von Paddy, der Hartz IV bezieht. Dort gibt sie sich als taffe und strenge Beamtin, aber in Wirklichkeit wirkt sie sehr unsicher und ängstlich ja manchmal geradezu altmodisch und verklemmt.

    Paddy, der ist so als Hartz IV Empfänger dargestellt, der die Stellen ignoriert, die er vom Amt bekommt. Für mich wirkt es so, als würden die ihn unterfordern und er hat höhere Ziele.


    Der Autor hat die Charaktere hier so authentisch dargestellt, das man sofort mittendrin ist. Die Schreibweise, die der Autor hier verwendet, macht das ganze so locker und leicht zu lesen,

    Auch der Humor dem wir hier begegnen lockert das alles noch einmal auf. Der Autor hat hier eine Geschichte kreiert, die einen sofort in den Bann zieht und die sehr außergewöhnlich ist.


    Linda und Paddy leben in Bochum un ahnen bis dato nichts von der Welt „Jenseits von Bochum“. Dem Autor ist es hier gelungen, diese beiden Welten zu verbinden.

    Alles hier hat einen Sinn und so hat es auch einen Sinn, das die beiden in der Nebenwelt gelandet sind. Paddy soll nach einer Lösung schauen. Und genau das haben die beiden nun vor und sie nehmen uns mit auf ihre Abenteuer.


    Wir lesen hier sehr kurze Kapitel, die mit den Namen Paddy, Linda oder Rodiar beginnen. Um die jeweilige Person geh es dann vorrangig. So tauchen wir tief in das jeweilige Leben ein und lernen die Person näher kennen.


    Was und der Autor hier näher bringt, ist die Realität und der freie Wille jedes einzelnen. Manch einer hat ein ruhigeres Leben als der andere. Da hat der Autor viele Dinge vereint, das Abenteuer aber auch Gefühle.

    Sehr deutlich wird hier, das man die Vorurteile manchmal auch ablegen muss und einen Menschen erst kennen lernen muss um über ihn zu urteilen. Man muss auch mal über seinen eigenen Schatten springen und offen sein für Veränderungen.


    Ein wirklich sehr gelungenes Werk und eine tolle Geschichte. Von mir bekommt der Autor dafür die vollen 5 Sterne. Es war eine abgedrehte und völlig skurrile Geschichte, die am Ende aber auch einen tieferen Sinn hat. Man muss nur genau hinschauen beim lesen, dann erkennt man es auch.


    Bluesky_13

    Rosi 

    Kommentieren0
    25
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    humnis avatar
    Ich lade zu einer Leserunde meines neuen Romans "Jenseits von Bochum ein" und vergebe dafür 10 Freiexemplare. Der Roman erscheint am 25.1. Wenn alles klappt, wie ich mir das derzeit vorstelle, habt ihr das Buch aber dann schon ein wenig früher (dafür kann ich mich aber nicht verbürgen).

    Es handelt sich um einen Urban Fantasy-Roman mit Elementen der klassischen Fantasy. Im Zentrum des Romans stehen Paddy, ein arbeitsloser Historiker, Linda, seine Sachbearbeiterin im Jobcenter, und Rodiar, ein Rashan - ein wieselartiges Wesen aus der Welt "Jenseits von Bochum". In dieser Welt leben aber nicht nur die weitgehend freundlichen Rashan - sondern auch die werwolfartigen Wrughoor, Drachen und auch andere Figuren. Und schon bald merken die Protagonisten, dass hinter den Kulissen noch mehr vorgeht, als das, was offensichtlich ist ...

    Wer sollte hier mitmachen?
    * Leser von Fantasy, auch Urban Fantasy, oder Offenheit hierfür
    * Leute mit einem Bezug zum Ruhrgebiet (kein Muss, aber sicher kein Nachteil)

    Wer sollte nicht mitmachen?
    * Leser, die mit Phantastik nichts anfangen können
    humnis avatar
    Letzter Beitrag von  humnivor 5 Monaten
    Auch dir vielen Dank! Freut mich sehr!
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks