Die letzten Nomaden der Mongolei

von Frank Riedinger 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Die letzten Nomaden der Mongolei
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Inhaltsangabe zu "Die letzten Nomaden der Mongolei"

Zwischen Russland und China liegt ein einzigartiges Steppenland. Frank Riedinger, preisgekrönter Autor und Fotograf, bereist die Mongolei seit vielen Jahren. In seinem Bildband taucht er tief ein in die Kultur dieses Landes, erzählt von Begegnungen mit den freundlichen Menschen, von Festen, Traditionen und Ritualen. Er besucht Schamanen und Adlerjäger und zieht mit den Nomaden durch menschenleere Landschaften und sagenhafte Natur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783866906204
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:National Geographic Deutschland
Erscheinungsdatum:21.06.2017

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor einem Jahr
    ‚Willkommen im Land der Extreme‘

    Frank Riedinger steigt in seinem Bildband ‚Die letzten Nomaden der Mongolei‘ mit einer Beschreibung der gegenwärtigen Aufbruchstimmung im Land ein und bietet auf den nachfolgenden Seiten Informationen zur Geografie, Politik, Geschichte und Wirtschaft der Mongolei.

    Der größte Teil des Bildbandes behandelt unterschiedliche Regionen der Mongolei (Norden, Süden, Westen, Osten und Zentralmongolei) und vermittelt dabei viel Wissen über die unterschiedlichen Landschaften, den Alltag, die Kultur, die Religion und Traditionen wie Silberschmiedekunst und Adlerjagd.

    Ich habe schon einige Bücher über die Mongolei gelesen, aber der vorliegende Bildband ist mit Abstand das ausführlichste und gelungenste Buch zum Thema, konnte mir das Land am meisten nahebringen und am meisten mein Fernweh wecken.

    Bereits die ersten Seiten des Bildbandes zeigen, dass die Mongolei kein rückständiges Land, sondern ein Land im Aufbruch ist. Hier wird viel gebaut, die traditionellen Jurten werden mehr und mehr durch Neubauten ersetzt, und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Und doch ist die Mongolei ein Land, das außerhalb der Hauptstadt Ulaanbaatar noch sehr ursprünglich ist und in dem man grandiose Landschaften findet - wovon man sich mittels großformatiger Fotografien und ausführlicher Texte überzeugen kann.

    Die Fotografien im Buch sind ästhetisch und zeigen ein Land der Extreme, ein Land überwältigender Weite und Schönheit, mit spektakulären Landschaften und Bewohnern, die sich perfekt an die widrigen klimatischen Umstände angepasst haben und so tagtäglich ihr Überleben sichern können.

    ‚Die letzten Nomaden der Mongolei‘ bietet mehr Text, als man es von einem Bildband erwarten würde, und ermöglicht dem Leser so umfassende Einblicke und Informationen zum Land, so dass das Buch nicht nur neugierig auf die Mongolei macht, sondern auch der Reisevorbereitung dienen kann.

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