Frank Ronan Cosmic Dancer

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Inhaltsangabe zu „Cosmic Dancer“ von Frank Ronan

Nachdem wir den Bus endlich gefunden hatten, brachte er uns fast bis nach Hause, brach dann aber am falschen Ende des Dorfes zusammen. Wir ließen ihn einfach stehen, um uns am nächsten Tag darum zu kümmern, gingen den letzten Kilometer über vertrautes Gelände und folgten in der aufkommenden Dämmerung bekannten Wegen. Mervyn lief voran, und ich ritt auf seiner Schulter. Im Gänsemarsch trotteten wir durch ein ausgedehntes Gehölz, blieben am Rand stehen, atmeten die kalte Luft ein, den Fuchsgeruch, und schauten hügelab-wärts auf ein verwinkeltes, grasbewachsenes Haus in einer ansonsten unbewohnten Senke. In jedem Fenster brannte eine Kerze. Dies war unser Zuhause, unser HOme. "HOmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmme." Spontan und gleichzeitig stieg in uns allen der Gesang auf und verklang Stimme um Stimme, je nachdem, wann wem die Puste ausging, bis zum Schluß nur noch Mervyns tiefer Baß den Hügel hinabrollte. Eine Tür ging auf, und heraus huschte eine Gestalt, schwarz vor gelbem Licht. Fackeln, die den Weg bis zum Ende des Gartens säumten, wurden angezündet, und das Gebell der Hunde aus den Nachbartälern drang zu uns herüber. Eilig hasteten wir den Hügel hinab, und mit jedem Schritt warf mich der Aufprall höher hinauf, bis ich schließlich mehr Zeit in der Luft verbrachte als auf Mervyns Schulter, weshalb ich glaubte, durch die Dunkelheit nach Hause zu fliegen. Ein Grinsen überzog Deboras Gesicht. Sie stand in der runden Tür, eine Kerze in der Hand und das Licht aus dem Haus im Rücken. Über dem Dach wurde es hell; Vogelgezwitscher erfüllte die Luft. Ich konnte nicht länger an mich halten und rief: "Rate mal, wen wir gesehen haben?" "Den Magier?" "Woher weißt du das?" "Hat er gesungen?" "Debora? Warum hat er dich Zebra genannt?" Mittlerweile hatte sie mich längst in die Arme geschlossen; und während ich mich an sie kuschelte, flüsterte sie mir ins Ohr: "Selber Zebra." "Was gibt's zum Abendbrot?" "Hat das Kind noch nichts zu essen gehabt?" Die Frage galt Brenda, die sich trotz ihrer Müdigkeit zu einer Miene beiläufiger Gleichgültigkeit aufraffte. "Ich habe ihm gesagt, daß er was zu essen bekommt, wenn wir zu Hause sind." "Ach, hast du gesagt, ja?" Sie durchbohrten sich mit Blicken, und dann drängte sich Brenda an uns vorbei, den Kopf im Nacken, um ihre Überlegenheit in allen irdischen Belangen zu demonstrieren. "Uns wurde heute eine mystische Erfahrung zuteil. Hättest du dir die Mühe gemacht, mitzukommen, würdest du jetzt auch nicht an deinen Magen denken."

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