Alle Bücher von Frank Schäffler

Frank SchäfflerNicht mit unserem Geld!
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Nicht mit unserem Geld!
Nicht mit unserem Geld!
 (1)
Erschienen am 12.09.2014
Frank SchäfflerFreihandel für eine gerechtere Welt
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Freihandel für eine gerechtere Welt
Freihandel für eine gerechtere Welt
 (0)
Erschienen am 13.11.2017
Frank SchäfflerZulässigkeit und Zweckmäßigkeit der Anwendung angloamerikanischer Beweismethoden in deutschen und internationalen Schiedsverfahren
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Zulässigkeit und Zweckmäßigkeit der Anwendung angloamerikanischer Beweismethoden in deutschen und internationalen Schiedsverfahren

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Rezension zu "Nicht mit unserem Geld!" von Frank Schäffler

Kenntnisreich und ohne Populismus
WinfriedStanzickvor 4 Jahren

 

Die FDP  ist nicht mehr im Bundestag und auch über die Krise unseres Finanzsystems wird kaum mehr gesprochen. Selbst die eurokritische AFD hat in den beiden letzten  Landtagswahlkämpfen dieses Thema gemieden und auf andere populistische Themen gesetzt.

 

Auch von Frank Schäffler, der innerhalb der letzten schwarz-gelben Koalition in Berlin zu den schärfsten Kritikern des finanzpolitischen Kurses der Bundesregierung und auch seiner eigenen Partei zählte, hat man lange nichts gehört.

 

Nun weiß man auch, warum. Er hat ein Buch geschrieben, das diese Tage im Finanzbuchverlag in München erschienen ist. „Nicht mit unserem Geld!“  heißt es, und bringt ein ungelöstes Problem neu auf die Tagesordnung. Auf die es, wenn man Schäffler (und auch vielen anderen übrigens) glauben will, sowieso über kurz oder lang kommen wird, den die nächste Krise steht bevor. Ihre Einschläge so Schäffler im siebten Kapitel seines lesenswerten und verständlichen Buches werden kommen aus der Peripherie, von den Anleihemärkten und, wieder einmal von den Immobilienmärkten.

 

Als engagierter Vertreter einer marktwirtschaftlichen Geldreform spart er auch nicht mit konkreten Vorschlägen „was jetzt zu tun ist“ und setzt dabei vor allem auf das Engagement der Zivilbürger.

 

Besonders lesens- und empfehlenswert ist das Buch allerdings hauptsächlich wegen seiner ausführlichen Beschreibung der Entwicklung und der Ursachen der Finanzkrise. Hier legt er auch für den Laien wichtige Grundlagen, die ihn die heutigen Nachrichten und Debatten besser verstehen lassen.

 

Schäffler geißelt die „Politik des billigen Geldes“, wie sie im Augenblick in den USA und von der EZB gehandhabt wird, als eine falsche Politik, die zu all dem führt, was er als Liberaler bekämpft:

·        Interventionismus

·        Schuldenwirtschaft

·        Zentralismus

·        Kungelwirtschaft

·        Ständige Steuererhöhungen

·        Überwachungsstaat

·        Enteignung der Sparer

·        Gefährdung der Demokratie und der Freiheit

 

Kenntnisreich und ohne Populismus bringt Schäffler seine auch von anderen Ökonomen wie Max Otte oder Marc Friedrich geteilte Kritik vor.

 

Wenn sich die CDU und die SPD damit mehr auseinandersetzen würden, hätten sie vielleicht auch einen Ansatzpunkt, dem Wachsen der AFD Einhalt zu gebieten.

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