Frank Schätzing Limit

(531)

Lovelybooks Bewertung

  • 605 Bibliotheken
  • 12 Follower
  • 56 Leser
  • 77 Rezensionen
(132)
(181)
(139)
(41)
(38)

Inhaltsangabe zu „Limit“ von Frank Schätzing

2025: Bahnbrechende Technologien haben die Raumfahrt revolutioniert. In einem atemlosen Wettlauf fördern Amerikaner und Chinesen auf dem Mond Helium-3, ein Element, das sämtliche Energieprobleme der Welt zu lösen verspricht. Zur selben Zeit soll Detektiv Owen Jericho in Shanghai die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, entwickelt sich zu einer albtraumhaften Jagd, denn die ebenso schöne wie anstrengende Chinesin ist im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Spur führt rund um den Erdball - und zum Mond, wo eine Gruppe Weltraumtouristen eine bedrohliche Entdeckung macht.

Ein wunderbares Buch!

— Bellaliest

Durchweg unterhaltsam, abwechslungsreich und spannend.

— Niggls_

Buch ist wirklich super interessant und auch spannend dennoch kann man auf ein paar Infos verzichten.

— Schwabenmaedchen

Spannendes Rennen um die Zukunft außerhalb der Erde

— Anja_Pilz

Spannend bis zum Schluß, interessantes Thema, Fiktion, die jedoch hart an der Realität kratzt ...

— knacks1965

Gute Story, interessante Charaktere, aber insgesamt viel zu lang.

— Rapunzel85

Etwas weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.Wird wohl mein einziges Buch dieses (meiner Meinung nach überschätzten) Autors sein.

— SaintGermain

Das Buch ist lang ... laaaaaangweilig!

— SchreibZen

Spannendes Thema aber mit großen Längen.

— buchhase

Genial, aber teilweise sehr langatmig.

— MalinaAnningan

Stöbern in Romane

Die Insel der Freundschaft

Ein Roman der ruhigen japanischen Art mit viel Liebe zu Ziegen und dass man seinen Weg verfolgen soll auch mit Hindernissen.

simone_richter

Die Schlange von Essex

Unbedingte Leseempfehlung für alle Menschen, die auch mal ein paar hundert Seiten ohne Action überleben!

Toirse

Wo drei Flüsse sich kreuzen

ein spannendes und eindrückliches Buch, die historischen Hintergründe sind gut recherchiert!

Mira20

Die Lichter von Paris

Hat mich leider nicht überzeugt! Ich konnte mit Madeleine überhaupt nichts anfangen. Und die erste hälfte des Buches hat sich sehr gezogen.

Naden

Das Haus ohne Männer

Die Spannung hat gefehlt

MelissaMalfoy

Und jetzt auch noch Liebe

Wenn auch chaotisch - witzige Szenen und Happy End :-)

I-heart-books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Durchweg unterhaltsam, abwechslungsreich und spannend.

    Limit

    Niggls_

    18. May 2017 um 19:09

    Obwohl Schätzings Schwarm natürlich unschlagbar seine Nr.1 ist, kann Limit gut mithalten, ist vielleicht minimal überladen aber trotzdem ein sehr unterhaltsames Buch.

  • Völlig überladen mit Längen

    Limit

    SaintGermain

    12. September 2016 um 16:40

    2025: Bahnbrechende Technologien haben die Raumfahrt revolutioniert. In einem atemlosen Wettlauf fördern Amerikaner und Chinesen auf dem Mond Helium-3, ein Element, das sämtliche Energieprobleme der Welt zu lösen verspricht. Zur selben Zeit soll Detektiv Owen Jericho in Shanghai die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, entwickelt sich zu einer albtraumhaften Jagd, denn die ebenso schöne wie anstrengende Chinesin ist im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Spur führt rund um den Erdball - und zum Mond, wo eine Gruppe Weltraumtouristen eine bedrohliche Entdeckung macht. Das Cover ist gut gemacht und passend zum Buch, wenn auch etwas unauffällig. Mit über 1300 Seiten ist "Limit" in jederlei Hinsicht ein dicker Schinken. Letztendlich scheitert das Buch an seiner Quantität und auchTrivialität, obwohl es durchaus ein leidlich spannender Lesegenuß war. Schätzing läßt sich Zeit und baut die Story sehr langsam auf, zwei Haupthandlungsstränge ein Nebenstrang, dazu eine Vielzahl an Charakteren, die nicht unbedingt für den Plot notwendig gewesen wären. Das Buch hätte sich als Action Sc-Fi Thriller sicherlich flüssiger gelesen, wenn auf eine gewisse Opulenz verzichtet worden wäre und die Story sich auf 600-700 Seiten beschränkt hätte.  Die eigentliche, vor allem ab der zweiten Hälfte ordentlich an Fahrt aufnehmende Story, erweist sich zum Schluß doch als Durchschnittsware. Schuld daran ist auch die Tatsache, das nach dem eigentlichen Klimax noch die wenig spannende formale Auflösung nachgereicht wird. Fazit : Etwas weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.Wird wohl mein einziges Buch dieses (meiner Meinung nach überschätzten) Autors sein.

    Mehr
  • Was für eine Qual!

    Limit

    SchreibZen

    09. September 2016 um 15:37

    Das Buch habe ich völlig unvoreingenommen angefangen zu lesen. Die vielen negativen Rezensionen kannte ich nicht. Das nur am Rande ...Der Klappentext klang sehr interessant, und da mich das Thema ohnehin interessierte, habe ich das Buch von meinem SuB genommen und angefangen. Dicke Schmöker jenseits der 1.000 Seiten schrecken mich auch nicht ab, aber was mich dann erwartete:Nicht enden wollende Kapitel, gefüllt mit Satzkonstruktionen biblischen Ausmaßes, eine Vielzahl an Protagonisten und von der Handlung keine Spur. Ich habe mich viele, viele Tage durch das Buch gekämpft, bis ich es schließlich aufgegeben habe, und das Buch in die Ecke gefeuert habe. Was für eine Qual!Dann habe ich Rezensionen zu diesem Buch gelesen und vieles deckt sich meinen gemachten Erfahrungen. Ich stehe also nicht alleine mit meiner Meinung da. Beruhigend. Somit muss ich nicht an meinem Verstand zweifeln.Für mich eines, wenn nicht sogar das schlechteste Buch, der letzten Jahre!

    Mehr
  • Limit

    Limit

    werderaner

    07. May 2016 um 12:04

    Der Name scheint Programm zu sein auch beim lesen bin ich öfter an mein Limit gekommen.Die Grundidee hat mir schon gefallen ,nur fand ich es stellenweise sehr ausschweifend und langatmig schade.Da hätten sicher einige Detailkürzungen und Abschweifungen von der eigentlichen Geschichte den ganzen gut getan!Die Idee mit dem Mondtourismus hat mir gut gefallen auch fand ich diese gut geschrieben, man hatte stellenweise das Gefühl selbst auf den Mond zu schein.Habe schon einiges von Autor gelesen,für mich bisher leider das schwächste.

    Mehr
  • Eure Lieblingsbücher der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Beglückt uns mit euren Lieblingsbüchern der S. FISCHER Verlage Buchliebhaber, Leseratten, Schmökerkönige - Wir lieben Bücher und das kann man auch sehen - volle Bücherregale wohin man sieht.  Das weckt natürlich unsere Neugierde! Macht ein Foto von euren Lieblingsbüchern aus den S. FISCHER Verlagen und postet es hier in diesem Thema. Dafür erhaltet ihr das "Lieblingsbuch"-Abzeichen im FISCHER Leseclub.  Es ist egal, ob es sich bei den Büchern um alte oder neue Titel handelt, ob ihr nur einen Lieblingstitel aus den S. FISCHER Verlagen habt oder ob ihr gleich ein ganzes Regalbrett dafür reserviert habt. Hauptsache ihr macht ein tolles Foto und lasst uns an euren Lieblingsbüchern teilhaben!  Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier.  Bitte beachtet, dass das Foto maximal 1 MB groß sein darf, damit der Upload klappt und wir einen Teil der Bilder in einem Facebook-Album vorstellen werden. Euer Abzeichen wird nach dem Hochladen nicht automatisch vergeben, sondern wir werden dies regelmäßig händisch tun.

    Mehr
    • 458
  • Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Limit

    Flickercat

    06. November 2015 um 19:32

    Nachdem "Der Schwarm" mir so gut gefallen hat, kam bei mir letzten Sommer die Neugier auf dieses Buch auf. Das Thema klang spannend, so weit so gut - leider hat sich das Lesen des Romans für mich dann schnell als recht zähe Angelegenheit herausgestellt. Generell mag ich Schätzings detailverliebte Art zu schreiben. Aber wenn sich über weite Teile des Buches Actionszenen (wenn auch meist recht spannende :D) mit ewig langen Ausführungen über wirtschaftliche und politische Hintergründe abwechseln, ohne dass man in der eigentlichen Handlung irgendwie voranzukommen scheint, dann funktioniert das für mich persönlich einfach nicht. Das 200-Seiten-Finale war dann wieder recht packend zu lesen, aber insgesamt ist mir "Limit" leider als ziemlich langweilig und zu ausschweifend in Erinnerung geblieben. Schade. :-(

    Mehr
  • Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Limit

    Rheinzwitter

    Yeah! Ach, nee... ... mit solcherart Interjektionen verspielt man hier ja sofort jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit. Also von vorn. Vorherige Kritiken gelesen? Grundtenor vieler Rezensionen lautet: zu viele Seiten, zu komplex, zu überladen, zu viel Science-Fiction, zu viel Personal, zu viel Action, zu viel, zu viel... Wäre ich den dadurch geschürten Bedenken auf den Leim gegangen, hätte ich den Wälzer nie zur Hand genommen. Hab ich dennoch, Weihnachtsschmus und Langeweile sei Dank, um dann festzustellen, dass meine Sorgen keinen Deut berechtigt waren. Was haben wir da: 1320 Seiten _______ Ja, schön. Und? Beim fast ebenso umfangreichen Herr der Ringe beschwert sich niemand über die Seitenzahl, der Klassiker Ulysses gehört zur Weltliteratur. Muss man als Autor erst kurzbeinige Zwerge durch die Pampa jagen oder in vergeistigten Sphären schweben, um eine hohe Seitenzahl zu rechtfertigen? Und wer tatsächlich Probleme mit dem reinen Gewicht hat – kein Witz, wurde tatsächlich geäußert –, sollte sich ernsthaft Sorgen um seine Konstitution machen oder die Geriatrie aufsuchen, aber kein Fass aufmachen von wegen unhandlich. Ja, es ist ein trotz der 1320 Seiten maßvoll dicker Wälzer, maßvoll, weil auf hochwertigem Dünndruckpapier gedruckt, in Verbindung mit kleinerem Schriftgrad in Größe und Gewicht ähnlich einer illustrierten Bibelausgabe. Darf dagegen ein Thriller nicht gewichtig sein? Nein, Moment, stimmt, das Buch wird ja oft genug als Science-Fiction-Thriller beworben. Nächster Knackpunkt, denn DAS IST KEINE SCIENCE-FICTION ______________ Das sag ich potenziellen weiblichen Lesern. Frauen mögen keine Science-Fiction. Verlage können ein Klagelied davon singen. Wenn Frauen Science-Fiction hören, ziehen sie eine Grimasse, als hätte man in ihrer Gegenwart einen fahren lassen. Oder schauen so gelangweilt, als dächten sie beim Sex an den nächsten Einkaufszettel. Kennt man ja. Also ich jetzt nicht, aber man hört ja so einiges. Science-Fiction ist – igitt. Science-Fiction ist – gähn. Nur weil die Geschichte ein paar Jährchen in der Zukunft spielt, bedient sie nicht die Klischees, die man beim Begriff Science-Fiction vor Augen hat. Hier gibt es keine Laserwaffen, keine Weltraumschlachten, es wird nicht gebeamt, Außerirdische gibt's auch nicht und Technikjargon hält sich in Grenzen. Stattdessen menschelt es an allen Fronten, Böse intrigieren und infiltrieren, Gute kombinieren und karambolieren, und das mit Karacho, nur kapitulieren, das tun sie nicht, wär ja noch schöner, Konflikt, Konflikt, heißt es ja, der muss da sein, es wird geliebt, gehasst, gemeuchelt und gevögelt, all das unter einer bunten Schar von Leuten, die im Anhang profan benannt werden als Personal ____ Und keine Frage, da tummeln sich eine Menge Leute, ich hab's gezählt, es sind 96. Aber erstens beschränkt sich die Zahl der Hauptpersonen auf 15–20, je nachdem, wen man als solchen bezeichnet, und zweitens bedient sich Schätzing eines einfachen literarischen Kniffs, indem er jeden Protagonisten mit mindestens einem plakativen körperlichen oder charakterlichen Merkmal ausstattet: dünn, dick, klug, dumm, schön, hässlich, wortgewandt, einsilbig – kaum ein Attribut, das nicht herangezogen wird. Das mutet auf den ersten Blick stilistisch grobschlächtig an, tut der Figurenzeichnung aber keinen Abbruch, weil es Schätzing versteht, tief genug zu gründeln, um den Menschen Profil zu verleihen. Die Figuren nahmen plastisch Gestalt an vor meinen Augen, und ich kam kein einziges Mal in Verlegenheit, das Personalregister zu durchsuchen. Vielleicht als Beruhigung kann verraten werden, dass die Reihen stetig ausgedünnt werden, besonders im Verlauf der Action _____ Einige Leser beschweren sich doch tatsächlich darüber. Über Action. In einem Thriller. Da darf ich mal ganz bescheiden eine Frage stellen: Wieso wirft man Schätzing die Verwendung der Stilmittel vor, durch die sich ein Thriller von anderen Romanen unterscheidet? Wohlgemerkt Thriller, ohne Psycho davor? Vielleicht bin ich ja eine simple Natur, vielleicht nur einfältig vor dem Herrn, ich kann damit leben, aber in einem Thriller erwarte ich Action, und die bitte rasant. Ich will den Helden in Bedrängnis sehen, einen richtig fiesen Antagonisten, und ja, ich bin schlecht, auch körperliche und seelische Gewalt, und wenn es dann hin und wieder heftig knallt, kein Problem, her damit, der kleine Junge in mir will auch unterhalten werden. Und mal ehrlich: Am Ende eines 1320-Seiten-Thrillers erwarte ich erst recht einen Showdown, der sich gewaschen hat. Schätzing lässt sich nicht lumpen, er kleckert nicht, er klotzt, die Action ist wortwörtlich bombastisch, gerät aber nie zum Selbstzweck. Sie ist sorgsam verteilt, sparsam dosiert. Keine Spur von einem Action-Overkill, und sie ergibt sich schlüssig aus der Handlung _____ Und die ist für alle interessant, deren Fantasie über den eigenen Horizont hinausreicht, deren Vorstellungskraft zukunftsgerichtet ist, nicht in tiefschürfender bis schwülstiger Sinnfrage verweilend, sondern mit Blick auf Ökonomie und Ökologie, etwa wenn es zu beantworten gilt, was uns erwartet, wenn Bevölkerung und Bedarf unaufhörlich wachsen, obwohl es nichts mehr zu bevölkern gibt und Rohstoffe den Bedarf nicht decken. Was wäre dann ein logischer erster Schritt ist die Frage. Geburtenkontrolle? Altenrecycling? Das ein und erst recht das andere wird schon aus ethischen Gesichtspunkten schwierig umzusetzen sein. Obwohl... Lassen wir das. Schätzing bietet hier ein faszinierendes Szenario, denn worum geht’s in LIMIT? Um den Mond geht’s, sicher. Das wird der letzte Eremit schon mitbekommen haben, wenn nicht, wird er vom ansprechenden Umschlagbild dezent mit dem Zaunpfahl aufs Cover genagelt. Aber was wollen wir auf dem Mond? Schätzing modelliert die Konstrukte weiter, die von Ingenieuren, Wissenschaftlern und Visionären schon längst angedacht wurden, aber noch in den Schubladen verschiedener Raumfahrtbehörden auf Verwirklichung warten oder in den Kinderschuhen stecken: die Erschließung des Mondes als Rohstofflieferant und Touristenattraktion. Darum geht’s. Und um diverse Kräfte, die etwas dagegen haben. In der Kommerzialisierung sieht auch Schätzing die vielleicht einzige Möglichkeit, die bemannte Raumfahrt auf eine Stufe zu befördern, die es uns ermöglicht, den Sprung hinaus zu wagen, weiter als bisher, dort draußen Fuss zu fassen, was der unvermeidliche erste Schritt sein wird, um irgendwann einmal andere Planeten zu besiedeln. In der Gestalt des Milliardärs Julian Orley lässt Schätzing einen Kraftmenschen wüten und walten, der dies quasi im Alleingang auf den Weg bringt, einen charismatischen Visionär, der nicht ohne Hintergedanken eine Gruppe illustrer Gäste aus Prominenz und Geld-Adel auf eine Vergnügungstour ins All und mondwärts einlädt. Auf Erden währenddessen müht sich ein Detektiv ab auf der Suche nach einer untergetauchten chinesischen Dissidentin, eine Jagd, die den zurückhaltenden Klotz und die flirrend lebendige Hackerin zu Verbündete macht als letztlich selbst Gejagte eines von Zwängen beherrschten Killers, eines Soziopathen der markanten Sorte. Wie nun die beiden Handlungsstränge zusammenfinden, ist herauszufinden Sache des Lesers. Kann man damit einen über tausendseitigen Thriller füllen? Vermutlich nicht, und Schätzing wäre auch nicht er selbst, wenn er sich nicht über andere Themen ausließe, über alternative Energien, versiegene Erdölvorräte, Söldnertruppen, Globalisierung und geopolitische Verstrickungen und Verschwörungen. Interessiert mich das? Ein klares Jein. Alternative Energien interessieren mich sicher, Globalisierung am Rande, aber geopolitische Machenschaften weniger, und ob sich irgendwelche Hinterwäldler in Militär-Juntas über den Haufen schießen, interessiert mich eigentlich gar nicht. Eigentlich. Aber wenn ein Thema wortgewandt und verständlich vermittelt wird, bin ich bereit, fast jedem zuzuhören, wird das Ganze dann noch unterhaltsam erzählt, bin ich dabei. Unterhaltsam ist aber das Stichwort, denn damit sind wir beim Anspruch _____ Es handelt sich ja um Trivialliteratur, dem höchstgesuchten Vorwurf. Also Unterhaltungsliteratur. Hat Schätzing je was anderes gemacht? Ist das was Schlimmes? Schau ich mal bei Wikipedia... trivial... Trivialliteratur: „Unter Trivialliteratur versteht man jene Literatur, die als einfach, für jedermann verständlich und leicht zu erfassen angesehen wird.“ O Gott! Erschießt Schätzing! Der Loser schreibt verständlich und auch noch unterhaltsam, das geht ja so nicht! Hängt ihn auf! Wir haben doch genug lebende deutsche Unterhaltungsliteraten internationalen Formats wie ihn! Obwohl mir jetzt partout nur eine Handvoll einfallen wollen. Mist auch. Schaut man sich dann die weitere Definition an, trifft diese wiederum nur bedingt zu, denn Schätzings Inhalte sind kritisch, wortwendig und trotzdem süffig erzählt. Wenn es ein Autor also schafft, technische Erläuterungen leicht erfassbar zu vermitteln und sie in eine ebenso leicht zu erfassende und trotzdem intelligent konzipierte, klug konstruierte und auch noch unterhaltsame Handlung einzubinden, dann spricht das für die Eloquenz und Intelligenz des Autors und nicht für deren Abwesenheit. Und ich wage mich gern weit vor, wenn ich behaupte, dass man in den kommenden Jahren diese Zukunftsvision immer mal wieder in die Hand nehmen und überrascht und staunend feststellen wird, mit welcher Weitsicht Schätzing LIMIT geschrieben hat. Ich bin in diesem Buch versunken und zwei Wochen später aufgetaucht – zufrieden, bereichert, erhellt –, und ich werde es mit Vergnügen wiederholt lesen. Ein größeres Kompliment kann ich einem Autor kaum machen.

    Mehr
    • 5
  • Limit

    Limit

    Hallorin

    24. March 2015 um 22:40

    Ein echter Schätzing - extrem detailreich und so wissenschaftlich fundiert, dass es einem gar nicht wie Fiktion vorkommt, sondern im Gegenteil äußerst realistisch. Wer wissenschaftlich interessiert ist, wird das alles mit Begeisterung lesen, was andere "langatmig" finden. Ich persönlich habe kein Problem damit, dass Schätzings Romane immer länger werden, ich habe auch die Nachrichten aus einem unbekannten Universum gelesen und war fasziniert von der Systematik, mit der Schätzing ein Thema aufrollt. Wenn er etwas anfängt, dann macht er es richtig, keine halben Sachen. Zum Inhalt will ich gar nichts weiter sagen, haben ja andere schon ausführlich getan. Eins nur: neben der ganzen Wissenschaft und Technik ist es vor allem unglaublich spannend!

    Mehr
  • Mit Startschwierigkeiten wieder ein gutes Buch von Frank Schätzing

    Limit

    AnnMan

    Ich habe mich am Anfang durchkämpfen müssen, weil die Thematik des Romans nun nicht ganz mein persönlicher Favorit ist, doch die kontroversen Diskussionen um das Buch machten mich neugierig. Zudem erhoffte ich mir wieder einen spannenden Roman, bin ich doch ein Fan von Frank Schätzing. So brauchte ich auch geschlagene 200 Seiten, bis es bei mir Klick machte, ich wirklich in der Geschichte war und mich auch nicht von den ganzen Informationen überfordert fühlte. Ich kenne ja den Stil des Autors und mag es auch, dass viele Details und Informationen drin stecken, doch bei diesem Buch war es mir manchmal etwas zu viel. Die, wie üblich bei Schätzing, mehreren Erzählstränge wollten am Anfang für mich nicht ins Bild passen, doch sobald er diese zusammenführte, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und war dann atemlos am Ende. Alles in allem also ein empfehlenswertes Buch für Fans, deren Durchhaltevermögen belohnt wird. 

    Mehr
    • 2

    Arun

    09. October 2014 um 21:22
  • Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Limit

    LiesaB

    Frank Schätzinga Schreibstil ist in diesem Buch unglaublich langweilig. Er will beweisen, dass er tausende Fremdwörter beherrscht. Es gibt zu viele Protagonisten in diesem Buch. Man quält sich regelrecht bis zur Seite 200, dann liest man weiter und bemerkt, dass es gar keine Handlung gibt..............

    Nach Seite 500 habe ich aufgegeben.

    Das Buch hat 1320 Seiten und die Welt braucht es nicht.

    • 5

    Zuellig

    21. September 2014 um 12:50
  • Science-Fiction mit ein bisschen zu viel Science

    Limit

    untillnow

    29. August 2014 um 16:52

    Es gibt von meiner Seite aus viel zu dem Buch zu sagen, leider hauptsächlich Negatives. Im Buch erscheinen seitenweise Berichte über Dinge, bei denen man sich fragt, inwiefern sie jetzt unmittelbar mit der Handlung zu tun haben. Da wäre zum Beispiel die gesamte nachkoloniale Geschichte Äquatorialguineas, die erst interessant wird, nach der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde. Oder die genaue Funktionsweise des Weltraumliftes. Es ist zwar sicherlich interessant, dennoch hätte es der Erzählweise gut getan, sowas erstmal außen vor zu lassen oder in einem Lexikon/Glossar für Interessierte hinten dran zu hängen. So kommen auch die 1300 Seiten zu Stande, für die man sehr viel Ausdauer braucht. Dann hat mich immer wieder überrascht, wie die Helden scheinbar zufällig auf die richtige Spur kommen. Das beginnt schon sehr früh im Buch, doch möchte ich hier nicht zu viel spoilern. Die Rolle des Zufalls ist schon sehr groß und ich hab häufig gedacht: "Mann, haben die gerade Schwein gehabt.". Man hätte die Helden vielleicht auch etwas unauffälliger zu den Bösen führen können (wie gesagt, aus Angst vor Spoilern kann ich hier nicht konkreter werden). Dann hat mich sehr überrascht, wie lapidar mit dem Tod umgegangen wird. In den Szenen, in denen es wirklich zur Sache geht, sterben einige, und nur selten wird danach um sie getrauert. Ich möchte nicht in einer Zukunft leben, in der der Tod selbstverständlich ist... Kommen wir nun zu den positiven Anmerkungen. Schätzing hat ganze Arbeit geleistet und viel recherchiert und in der Tat mutet die Zukunft sehr realistisch an, auch wenn aus dem Zerfall Nordkoreas nach dem Tod Kim Jong-Ils nichts geworden ist. Somit ist die ganze Geschichte faktisch eigentlich unmöglich geworden, aber ich hatte ja versprochen: Keine Spoiler.... Dass es irgendwann eine einfachere Möglichkeit gibt, auf den Mond zu fliegen, denke ich, liegt auf der Hand. Ob da das Interesse mitschwingt, Helium-3 abzubauen, das es übrigens wirklich gibt, kann ich nicht sagen. Vom Stil her und der Art, wie er die Zukunft zeichnet, gebührt Schätzing Respekt. Es soll ja auch irgendwann ein Film rauskommen. Ich denke, da dürften die ellenlangen Beschreibungen fehlen, was ein Grund wäre, sich ihn anzusehen.

    Mehr
  • Zu viele unnötige Informationen / Erzählungen

    Limit

    Wildcat

    Inhaltsangabe in eigenen Worten: Eine Hoteleröffnung mit einer handvoll exklusiver Gäste - auf dem Mond. Eine junge Studentin die eine folgenschwere Entdeckung macht. Ein Detektiv der einen Auftrag mit schwerwiegenden Folgen annimmt. Ein Ereignis das die Menschheit verändern wird steht bevor und jede der genannten Personen ist darin verwickelt und keiner wird hinterher noch das gleiche Leben führen wie bisher. Meine Meinung zum Cover: Das Cover ist recht gut gemacht. Es zeigt einen schwarzen Himmel (oder vielmehr den Weltraum), einen Teil der Erde und den Mond. Das ganze umweht etwas düsteres, geheimnisvolles, eine dunkle Vorahnung oder Vorwarnung. Auf jeden Fall eine gute Einstimmung zum Buch. Meine Meinung zum Inhalt: Mit dem ersten Kapitel startet das Buch gut und spannen, danach wird es leider sehr, sehr flach und wartet mit vielen (wissenschaftlichen & geschichtlichen bzw. politischen) Informationen, Erzählungen und sehr vielen Personen auf was es sehr anstrengend macht der Geschichte zu folgen und sich auf das Buch einzulassen. Glücklicherweise findet man am Ende des Buches ein Personenverzeichnis und so kann man immer wieder nachschlagen um sich ins Gedächtnis zu rufen wer die Person von der man gerade liest eigentlich nochmal ist (keine Angst, das Verzeichnis verrät nichts, was Schlüsse aufs Ende oder den Fortgang der Geschichte ziehen lässt). Die Story selbst ist aus Erzählersicht geschrieben und die einzelnen Abschnitte sind meist durch Ortsangaben oder Personennamen als Überschriften getrennt, so dass man genau weiß, bei wem oder wo man sich gerade befindet, dies ist recht gut gemacht. An sich ist die Geschichte auch sehr gut und vor allem gut durchdacht. Hält man am Anfang noch die losen Fäden in der Hand, so überschneiden sich diese dann doch irgendwann um dann mit vielen kleinen und einem großen Knall zum Ende zu kommen. Die Auflösung ist mir nach der ganzen Geschichte allerdings zu leicht und zu banal. Um zu dem "großen Knall" zu kommen, benötigt es zudem einen eisernen Willen. Man muss sich durch politische Verwicklungen, lange zurückliegende Straftaten, wissenschaftliche Erklärungen und verzwickte Personenhintergründe beissen die oftmals nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben oder schlicht und ergreifend unnütz sind und somit oftmals einfach nur langwierig und langweilig sind.  Von den stolzen über 1300 Seiten hätte man somit locker 500 Seiten weglassen können und hätte selbst dann noch viel zu verdauen gehabt. Wäre ich nicht so neugierig gewesen ob der Ereignisse im ersten Kapitel und hätte das Buch zudem immer mal wieder im Alltag gelesen statt im Urlaub, ich glaube ich hätte es nicht bis zum Ende durchgehalten. Fazit: Gute Geschichte, allerdings völlig überladen mit unnützen Informationen. In diesem Umfang daher nicht weiterzuempfehlen.

    Mehr
    • 3

    Arun

    13. August 2014 um 12:14
  • Schätzing am Limit

    Limit

    gorgophol

    10. May 2014 um 11:53

    Frank Schätzing spielt in diesem Wälzer einmal mehr mit dem (bald?) möglichen. Er katapultiert den Leser in die nicht allzu ferne Zukunft und nimmt ihn mit auf eine faszinierende Reise auf den Mond.  Die Geschichte macht Spaß, lässt sich sehr gut lesen und hat den gewissen "Schätzingschen Charme", der seine Bücher (zumindest nach "Der Schwarm") auszeichnet. Natürlich ergeben sich auf über 1000 Seiten einge Längen, doch die verzeihe ich Frank Schätzing immer gern, weil es trotzdem ein Genuss ist, seine Sätze zu lesen.  Natürlich baut sich auch die Spannung unweigerlich bis zum Ende auf. Ich konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Leider hält das Ende nicht ganz, was das Buch verspricht. Zumindest mir war es etwas zu simpel konstruiert, aber ich bin mit Schlüssen auch sehr anspruchsvoll. Dafür einen Stern Abzug, aber ansonsten immernoch mit das Beste, was der deutsche Buchmarkt hergibt. 

    Mehr
  • Durchaus spannend, aber durch seinen Umfang mit zu vielen langweiligen Passagen

    Limit

    Eglfinger

    Inhalt: "Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken. Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist. Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht." (Quelle: KiWi-Verlag - Limit) Meine Meinung: Frank Schätzing erobert nach der Tiefsee nun den Weltraum in einer absehbaren Zukunft. Und das ist schon sein erster Fehler. Die Techniken, wie Weltraumfahrstuhl und vollautomatische Förderstationen auf dem Mond sowie ein Tourismushotel auf dem Mond, sind sicherlich realistisch, aber bestimmt nicht schon im Jahre 2025. Man muss sich nur anschauen, wie lange es bis zur Fertigstellung der ISS gedauert hat. Auch die Begrenztheit von Öl und Gas auf der Erde, werden nicht dazu führen, dass der Mensch den Mond so schnell erobern wird. Sein zweiter Fehler war die Opulenz dieses Romans. Auf sage und schreibe 1300 Seiten bringt es Schätzings Sci-Fi-Thriller, der auf den ersten 500 Seiten nicht wirklich in Schwung kommt. Zu detailverliebt beschreibt er die Reisegruppe auf ihrem Weg zum Mondhotel sowie die Techniken, die den Trip und die Förderstationen ermöglichen. Auch die Anzahl der Charaktere und deren Handlungen sind meines Erachtens zu viel. Jeder wird rundherum beschrieben und in die Handlungen eingebaut, obwohl sie mehr oder weniger nur Nebenrollen der eigentlichen Handlung sind. Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Doch auf einmal geht es richtig rund und es beginnt auf dem Mond sowie auf der Erde ein actionreicher Plot und das Buch beginnt richtig Fahrt aufzunehmen. Die Handlungsstränge werden geschickt ineinander verwebt, wobei ich mir gewünscht hätte, dass die einzelnen Kapitel kürzer gewesen wären und es mehr Wechsel zwischen den Handlungsorten gegeben hätte. So hat sich mir leider immer wieder der Eindruck erweckt, es wäre viele Zeit vergangen zwischen den Wechseln. Mein Fazit: Ein durchaus spannendes Thema, das zum Teil gut umgesetzt und actionreich ist, aber durch seinen Umfang und seinem langen zähen Beginn auch sehr viele langweilige Passagen enthält. Obwohl ich es nach circa 300 Seiten schon beenden wollte, konnte es mich dann aber doch teilweise überzeugen. Ich vergebe dafür ♥♥♥♡♡. Zum Beitrag in meinem Blog

    Mehr
    • 2

    Arun

    29. April 2014 um 16:46
  • Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Limit

    JessyYy

    Irgendwie dachte ich jeden Tag, dass ich in dem Buch kein Stückchen weitergekommen bin..die Geschichte liest sich in meinem Sinne sehr schwer, es gibt zu viele Fremdwörter, von denen ich die Hälfte noch nicht einmal gehört habe. Bin jetzt gerade mal auf Seite 260 und ich lese Limit jetzt schon seit ungefähr 2 Wochen. Zieht sich also ziemlich hin, was ich nicht so gut finde, da ich gerne noch meine anderen Bücher lesen würde, aber Limit nicht mitten im Buch aufgeben möchte...naja, mal sehen, wie weit ich das noch aushalte :D

    Mehr
    • 2

    Arun

    04. April 2014 um 23:54
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks