Frank Schlender

 4 Sterne bei 6 Bewertungen

Alle Bücher von Frank Schlender

Mitsukoshi

Mitsukoshi

 (3)
Erschienen am 01.01.2016

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Rezension zu "Max und die Sache mit der Raumzeit-Faltungsinversion" von Frank Schlender

An sich ist Science Fiction
GabiRvor 2 Jahren

so absolut nicht mein Ding, aber dieses Jugendbuch wollte ich dann doch mal gelesen haben.

Max und seine beiden Freunde Willi und Ben bilden eine Clique in der Klasse. Allerdings werden die drei Jungs als Nerds bezeichnet, weil sie absolute Sci-Fi-Freaks sind, was die Klassenkameraden nicht nachvollziehen können. Als sich dann auch noch in der Nähe von Maxens Wohnhaus in einer alten Villa von jetzt auf gleich eine seltsame ältere Frau mit ihrer Tochter einnisten und um die verfallene Villa rum seltsame Dinge passieren, sind sich die Teenager sicher, dass da irgendetwas gar nicht mit rechten Dingen zugeht. Der Verdacht kommt auf, dass die zwei neuen Bewohner des alten Hauses von einem anderen Stern kommen und mit allen möglichen und unmöglichen Hilfsmitteln versuchen die Jungs das Geheimnis um Frau Noell und Penelope zu lüften.

Ganz wichtig war mir, dass schon auf der ersten Seite klargestellt wurde, dass es am Ende ein Glossar gibt mit den wichtigsten Begriffen aus dem Science Fiction Bereich, wobei ich dann tatsächlich feststellen musste, dass mir der ein oder andere Begriff doch geläufig war und auch ein oder zwei der Zitate hatte ich schon mal gehört. Manchen Ausführungen konnte ich zwar dennoch nicht folgen, aber das tat dem Lesespaß keinen Abbruch. Denn Spaß hatte ich mit dem Buch von Frank Schlender, der die angesprochene Altersgruppe ganz sicher erreichen wird mit seinem *Wissen* und seiner fesselnden Schreibweise. Dass diese dann auch noch was lernen können über Freundschaft, erste Liebe, alleinerziehende Mütter ist ein wunderbarer Nebeneffekt, der dem jugendlichen Leser eventuell so gar nicht bewusst wird. Ich hab da schon zwei, drei Teenies im Auge, denen ich dieses Buch in die Hand drücken werde.

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mondys avatar

Rezension zu "Mitsukoshi" von Frank Schlender

Rebell im feudalen Japan
mondyvor 3 Jahren

Ich stehe dem Buch zwiegespalten gegenüber. Es liest sich durchaus angenehm und spannend, einige Kritikpunkte habe ich aber dennoch.

Doch von Anfang an: Man wird sofort mitten in die Geschichte hineingeworfen. Erst nach und nach erfährt man etwas über Mitsukoshis Vergangenheit, seinen ungewöhnlichen Lehrmeister Vanderveer und seine Beweggründe. Mir persönlich gefällt der Aufbau gut, da sich so einige "Geheimnisse" erst im Laufe der Geschichte lösen lassen.
Die Handlung ist zudem episodenhaft aufgebaut. Mitsukoshi erlebt zunächst ein Abenteuer nach dem anderen, er trifft Menschen, verlässt diese wieder und trifft neue Menschen. Ab und zu begegnet er bereits bekannten Leuten wieder, aber meist handelt es sich doch um klar getrennte Abenteuer. Für einen Jugendroman finde ich das in Ordnung, auch wenn man so zu den meisten Personen keine Beziehung herstellen kann, weil sie einfach so schnell wieder weg sind. 

Das ist auch einer meiner Hauptkritikpunkte. Bis auf Mitsukoshi lernt man eigentlich niemanden besser kennen. Und auch Mitsukoshi selbst bleibt mir teilweise ein Rätsel. Seine Gefühle bezüglich einer gewissen Dame kann ich mir nur bedingt erklären und auch ansonsten kann ich manche seiner Aktionen nicht ganz nachvollziehen. Hier wären tiefer gehende Beschreibungen schön gewesen. 
Auch etwas seltsam fand ich Mitsukoshis Verhalten. Er ist aufmüpfig, frech, rebellisch und zeigt immerzu seine Überlegenheit. Eigentlich passt das zu einem Jugendroman sehr gut (Identifikation der Zielgruppe), aber für einen Samurai im japanischen Mittelalter ist das doch eher ungewöhnlich. Teilweise kann ich mir sein Verhalten noch durch seinen holländischen Lehrmeister erklären. Insgesamt aber halte ich Mitsukoshis Benehmen in einer Gesellschaft, geprägt von Selbstkontrolle, Strenge und einem extremen Ehrbegriff, für sehr unwahrscheinlich. Für noch unwahrscheinlicher halte ich es, dass er damit so oft durchkommt.          

Positiv überrascht wurde ich vom Sprachstil. Das Buch liest sich angenehm flüssig ohne größere Stolperstellen oder ungewohnte Formulierungen. Der Autor benutzt oft japanische Begriffe, diese werden jedoch im Anhang erklärt. Ich fand diese Besonderheit eigentlich ganz schön, zumal sie zur allgemeinen Stimmung beiträgt. An einigen Stellen wäre weniger jedoch mehr gewesen ... wenn ich bei einer Beschreibung, wie ein Schwert geschmiedet wird, zweimal pro Satz in den Anhang blättern muss, macht das keinen Spaß.  

Allgemein hat mich das Buch gut unterhalten, es ist aber noch Luft nach oben. Dennoch bin ich mit der Geschichte zufrieden und vergebe 3 Sterne.

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Rezension zu "Mitsukoshi" von Frank Schlender

Japanische Kampfkunst gegen Feuerwaffen
baronessavor 3 Jahren

Die Vormachtstellung in Japan kann nur durch Kämpfe ausgefochten werden. So wird auch der junge Samurai Shinji mitten in die Kämpfe der Fürstenhäuser hineingezogen.  Die Überlegenheit wird erstmals durch Feuerwaffen demonstriert. Aber Shinji ist im Besitz eines Dokumentes, dass alles verändern könnte. Deswegen sind bewaffnete Reiter ihm auf die Fersen. Allerdings hatte der junge Samurai einen guten Lehrmeister, der ihm nicht nur die Kampfkunst beibrachte.

 

Ein guter historischer Jugendroman, der seinen Spannungsbogen bis zum Schluss hält. Kampfszenen gibt es genügend, aber auch historische Fakten. Im Glossar werden die japanischen Ausdrücke erläutert, sodass man einen Überblick erhält. Die japanischen Wörter behindern aber nicht den Lesefluss.

Aber nicht nur die japanische Kampfkunst hat der Autor nähergebracht, sondern auch das Leid der Bevölkerung durch immer wieder kehrende Kriege.

 

Der Jugendroman ist speziell für Jungen geeignet, die gern Lektüre über Samurais und Ninjas lesen.

 

Die Gedanken Shinjis an seinen Lehrmeister sind in Kursivschrift niedergeschrieben. Der Autor hat dies gut in der Geschichte verarbeitet, sodass man einen guten Rückblick hat.

 

Das Cover passt hervorragend zur Geschichte.

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