Frank Schmitter Der Tote von der Isar

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Inhaltsangabe zu „Der Tote von der Isar“ von Frank Schmitter

Er gab sich für jemanden aus, der er nicht war. Bis seine Leiche an der Isar gefunden wurde …

Der Fund einer Leiche am Isarufer gibt dem Münchner Ermittler Gerald van Loren Rätsel auf. Der Tote trägt die Kleidung eines Obdachlosen, doch der Obduktionsbericht und seine körperliche Verfassung sagen etwas anderes. Auf eine Vermisstenanzeige meldet sich schließlich die Witwe des Unbekannten, und es stellt sich heraus, dass dieser ein einflussreicher Münchner Anwalt war …

Eine misslungene Selbstflucht mit tödlichem Ende.

— twentytwo

Spannende Geschchte mit tollem München-Flair

— gaby2707

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  • Tod an der Isar

    Der Tote von der Isar

    twentytwo

    06. March 2016 um 20:25

    Als Gerald van Loren und Batzko zu dem Fall eines toten Obdachlosen gerufen werden, erfahren sie schon am Tatort, dass es sich bei dem Toten keinesfalls um einen Penner handeln kann. Aber nachdem sich die Ehefrau des Unbekannten gemeldet hat, ergeben sich erste brauchbare Ermittlungsansätze. Aufgrund depressiver Anwandlungen, war sein Leben schon länger aus den Fugen geraten und so wundert es nicht, dass er gemeinsam mit anderen versucht hat dieser Leere zu entkommen. Alle sind im Grunde genommen erfolgreich und finanziell gut gestellt – und doch sind sie nicht glücklich. Deshalb schaffen sich ihren persönlichen Freiraum, mit eigenen Spielregeln um jederzeit ihrem Lebenskummer entfliehen zu können. Bei den Ermittlungen geht es daher auch nicht nur darum, wer den Anwalt auf dem Gewissen hat, sondern vor allem um die Gründe, die sie zu ihrem eigenwilligen Ausstieg getrieben haben. Fazit Mit viel Münchner Lokalkolorit, handelt es sich bei „Der Tote von der Isar“ um einen eher ruhigen, vor allem unblutigen Krimi. Im Vordergrund stehen die unterschiedlichen Charaktere und ihre Eigenarten. Klar definiert wirken sie sehr lebendig und menschlich, so dass der Krimi kurzweilig und interessant zu lesen ist.

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  • Spannende Ermittlungen in München

    Der Tote von der Isar

    gaby2707

    Im nördlichen Teil des Flaucher, einem Teilstück der Isar in München wird auf einem Grünstreifen die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden - ohne Papiere und augenscheinlich, nach den Klamotten zu urteilen, ein Obdachloser. Nach einem Fahndungsaufruf in der Zeitung meldet sich die Frau eines renommierten Insolvenzverwalters und behauptet, der Unbekannte sei ihr Mann. Die Kriminalhauptkommissare Batzko und Gerald van Loren beginnen mit ihren Ermittlungen. Verdächtige mit einem Motiv gibt es mehrere. Aber wie passen da die heruntergekommenen Klamotten eines Obdachlosen dazu? Batzko und van Loren sind zwei sehr unterschiedliche Kommissare, die sich aber hervorragend ergänzen. Ich kann den Ermittlungen der Beiden gut folgen und bekomme auch das ein oder andere Detail aus ihrem Privatleben mit, das gerade bei van Loren im Moment nicht ganz einfach ist. Auch die anderen Protagonisten sind von sehr unterschiedlicher Couleur, was mein Kopfkino zu Höchstleistungen heraus gefordert hat. Da ich in München lebe, macht es mir ganz besonderen Spaß, den Kommissaren oder den anderen Handelnden auf ihren Wegen in der Stadt zu folgen. Sogar eine meiner drei Lieblingsbuchhandlungen wird an einer Stelle genannt - super. Ich habe mich mit diesem Buch sehr wohl gefühlt und wurde gut unterhalten, wenn mir auch, und das ist ein kleiner Minuspunkt, an manchen Stellen die Spannung etwas gefehlt hat. Trotzdem bekommt dieser München-Krimi 4,5 von 5 Punkten.

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    • 2
  • Spannender Krimi mit einem rätselhaften Mord

    Der Tote von der Isar

    ForeverAngel

    14. October 2013 um 14:43

    In Der Tote von der Isar beschäftigt sich Gerald van Loren mit seinem zweiten Fall.  Als eine Wasserleiche gefunden wird, geht man zunächst von einem toten Obdachlosen aus. Doch bald wird klar, dass das nur Täuschung war und der Tote keineswegs auf der Straße gelebt haben kann. Eine Zeitungsanzeige schafft Klarheit, um wen es sich dabei handelt. Es war ein bekannter Anwalt. Doch warum wurde er in den Lumpen eines Obdachlosen gefunden? Wer hat ihn umgebracht und wieso?  Wie auch Gerald van Loren weiß der Leser nichts über den Täter und dessen Motivation und ist ebenso auf Fährtensuche wie der Kommissar van Loren und sein Kollege Batzko. Es gibt viele Anhaltspunkte, viele Sackgassen, viele falsche Vermutungen. Kurz gesagt: dieser Krimi bietet Rätselspaß.  Das Ermittlerduo ist gut gelungen. Man erhält immer wieder Einblicke in das Privatleben von Geral van Loren und erfährt einiges über seine komplizierte Ehe, die Beziehung zu seiner Frau und seinem Sohn und die Rolle, die Kollege Batzko in seinem Leben spielt. Obwohl Batzko sich immer wieder in van Lorens Privatleben einmischt, funktionieren die beiden gut zusammen und bilden ein Ermittlerteam, das man gerne bei der Arbeit beobachtet.  Der Schreibstil ist schlicht und passt sehr gut zu der Atmosphäre und den Figuren. Bei Der Tote von der Isar handelt es sich zwar bereits um den zweiten Fall des Duos, die Geschichte ist aber auch ohne größere Probleme eigenständig zu verstehen.  Ein spannender Kriminalroman mit interessanten Figuren und einem rätselhaften Mord. 3,5 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Plot 1 Punkt, Idee 1/2 Punkt, Sprache 1/2 Punkt, Figuren 1 Punkt ~*~ btb ~*~ 320 Seiten ~*~ ISBN: 978-3442745449 ~*~ Taschenbuch ~*~ 9,99€ ~*~ Juni 2013 ~*~ 

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  • Warum gibt sich ein Anwalt als Obdachloser aus?

    Der Tote von der Isar

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. August 2013 um 09:08

    Ein scheinbar Obdachloser wird an der Isar gefunden. Erst bei der Obduktion stellt man fest, dass der Tote vom Zustand her alles andere als obdachlos ist. Niemand vermisst ihn, so dass erst durch ein Bild vom Toten in der Zeitung dessen Identität geklärt werden kann. Es ist der Rechtsanwalt Arndt Baumann.  Die Frage, wieso Arndt Baumann als Obdachloser gekleidet war und wer ihn umgebracht hat, beschäftigt die Kommissare Gerald van Loren und sein Kollege Batzko. Alles führt zu einer geheimnisvollen Wohnung. Obwohl es bereits der 2. Teil mit Kommissar Gerald von Loren ist, ist dieser Krimi für mich das erste gelesene Werk des Autors. Durchgehend kann der Autor die Spannung halten, die er gleich zu Beginn erzeugt hat. Lange tappt man bei den Ermittlungen im Dunkeln, vermutet mal den einen, mal den anderen Verdächtigten. Immer neue Aspekte kommen ins Spiel und erst mit Ende des Buches erscheint der Krimi als „rund“, als stimmig. Solange bleibt der Leser im Ungewissen mit seinen Vermutungen. Die beiden Ermittler sind ein ermittlungstechnisch starkes Team, das sich ergänzt.  Während Gerald von Loren Beziehungsprobleme mit seiner Frau hat, die sich gerade auf einem Selbstfindungstrip befindet und mit dem Sohn zu ihrer Mutter geflüchtet ist, bekommt er unaufgefordert Ratschläge von Batzko. Sie ermitteln in alle Richtungen und sind auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Dabei treffen sie auf die unterschiedlichsten Charaktere und auf einen Hinweis, der sie vor neue Rätsel stellt. Die beiden Protagonisten sind sympathisch, die Polizeiarbeit und –recherche sind glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt. Trotz immer neu aufkommender Aspekte und Verwicklungen verlieren sie nie ihr Ziel aus den Augen.  Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, um in die Geschichte hineinzukommen, sie steht für sich allein. Ein empfehlenswerter Roman, bei dem die Spannung konstant bleibt.

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  • Geschichten unter der glatten Oberfläche

    Der Tote von der Isar

    cosima73

    Die Leiche eines offensichtlich obdachlosen Mannes wird am Isarufer gefunden. Steckt die selbsternannte Quartierpolizei dahinter, die sich von der Polizei im Kampf gegen die überhand nehmenden Obdachlosen im Stich gelassen fühlt? Als herauskommt, dass die Leiche nur in zerrissenen Kleidern dalag, es sich beim Toten aber um einen Münchner Anwalt handelt, treten neue Verdächtige auf den Platz. Die beiden Ermittler Gerald van Loren und Batzko stehen vor immer neuen Erkenntnissen, die immer noch mehr Fragen aufwerfen statt sie zu beantworten. Dass Gerald neben seiner Arbeit noch mit Beziehungsproblemen belastet ist, bei denen sein Kollege Batzko eher unerwünschte Ratschläge platzieren will, runden die Geschichte ab. Frank Schmitter ist ein solider Krimi gelungen, der von seinen menschlichen Figuren, dem Lokalkolorit Münchens und einer nicht gleich durchschaubaren Haupthandlung lebt. Es werden am Rande Gesellschaftsprobleme angesprochen, gewisse Psychologisierungen wirken ein wenig gesucht, sind dadurch aber nicht störend oder wirklich fehl am Platz. Alles in allem genau das Richtige für einen leichten und unterhaltenden Lesegenuss. Fazit: Ein kurzweiliger Krimi mit menschlichen Figuren, einem interessanten Plot und einigen unerwarteten Wendungen. Sehr empfehlenswert.

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    • 2

    siebenundsiebzig

    22. July 2013 um 14:23
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