Frank Schmitter Die Narbe

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Inhaltsangabe zu „Die Narbe“ von Frank Schmitter

Bis an die Schmerzgrenze – und einen Schnitt weiter München: Bei einem abendlichen Spaziergang gerät Kommissar Gerald van Loren zufällig in einen Polizeieinsatz. Ein Student ist aus dem vierten Stock eines Mietshauses gestürzt. Alle Indizien deuten auf Selbstmord, doch Gerald van Loren glaubt nicht daran. Hinter dem Rücken seines Kollegen Batzko, einem Macho sondergleichen, beginnt er mit seinen Ermittlungen. Diese führen ihn zu einem charismatischen Psychologen, in dessen Therapiegruppe sich der Tote befunden hatte, da er an BIID litt. Menschen mit diesem Krankheitsbild fühlen sich paradoxerweise erst dann »komplett«, wenn ihnen ein Körperteil fehlt. Kurz darauf wird ein weiterer BIID-Patient ermordet, und Gerald van Loren gerät immer mehr in Bedrängnis …

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  • Rezension zu "Die Narbe" von Frank Schmitter

    Die Narbe

    Kaisu

    19. January 2012 um 15:57

    Mit Frank Schmitter hat sich der btb-Verlag einen guten deutschen Autor an Land gezogen. Zwar hat dieser schon einige Erzählungen, Gedichte und zwei Romane veröffentlicht, dennoch könnte er mit „Die Narbe“ endlich ein breiteres Publikum erreichen und namhafter werden, denn an einem schlechten Schreibstil kann seine mangelnde Bekanntheit nicht liegen. * Mitten in Deutschland, genauer gesagt, in München, lebt Gerald van Loren. Ein frischgebackener Vater, der eine scheinbar glückliche Beziehung führt, doch da seine inneren männlichen Bedürfnisse auch diese Nacht nicht von seiner Frau gestillt werden können und zudem auch noch das kranke Baby ihn seit Tagen nachts wach hält, macht er frustriert einen Abendspaziergang. Dabei gerät er unbeabsichtigt an einen frischen Ermittlungsort. Ein junger Mann hat sich, aus dem vierten Stock seiner Wohnung, in die Tiefe gestürzt und war sofort tot. Was zunächst als typischer Selbstmord erscheint, entpuppt sich rasch als Mord. Ein Mann der mitten im Leben steht und von seinem Umfeld die letzten Tage als sehr glücklich und zufrieden beschrieben wird, wieso sollte er sich einfach so aus dem Fenster stürzen? Aber auch eine Narbe an der Leiche des Mannes macht Gerald stutzig. Warum sollte man sich ein amputiertes Körperteil so künstlerisch wieder vernähen lassen? Wollte man nicht möglichst solche Narben „unsichtbar“ erscheinen lassen? Trotz dem Unmut seines Kollegen Batzko, gräbt er sich tiefer in den Fall hinein und findet heraus, dass das Opfer an BIID litt. Als plötzlich ein weiterer Mord nach fast demselben Schema geschieht, ist sich der Kommissar zu 100% sicher: Hier räumt jemand Menschen aus dem Weg und das auf so gerissene Art und Weise, dass es eine Weile dauert bis er endlich auf die richtige Spur des Mörders kommt. * „Die Narbe“ ist in dreizehn Kapitel unterteilt, die sich flüssig lesen lassen, sodass man das gut dreihundert seitige Buch zügig durchgelesen hat. Als Leser ist man stets an Gerald van Lorens Seite und erlebt quasi direkt mit, was er durchmacht. Sei es die große Krise, die sich langsam aber stetig in seiner Beziehung andeutet; der nervige und aufdringliche Kollege Batzko, den man fix unsympathisch findet und am liebsten verbannen würde oder die Gewissensbisse, die er durchmacht, als er eine hübsche, junge, unabhängige Frau kennenlernt. Trotz dieser Nähe kommt man ihm nicht sehr nahe, man hat das Gefühl in nur oberflächlich zu kennen – da hätte man sich etwas mehr Hintergrund gewünscht, damit sich das Lesen emotionaler gestaltet. Generell ist der Krimi recht kurz, was schade ist, da hätte man noch mehr reinpacken können, denn das Ende kommt zügig daher, ebenso die Aufklärung über den eigentlichen Täter, welcher bis zum Ende (zum Glück) im Verborgenen bleibt und für einen kleinen Überraschungsmoment sorgt. * Das dritte Buch von Frank Schmitter ist ein solider Krimi geworden, der sich keineswegs hinter aktuellen Werken bekannterer Autoren verstecken muss. Da kann man nur hoffen, dass die Leserschaft nun zunimmt und man weitere Krimis in dieser Form von ihm in den Bücherregalen finden wird und der Autor nur noch ein bisschen mehr Tiefe in seine Werke steckt. * 8 von 10

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