Frank Schumann , Heinz Wuschech Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte

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Inhaltsangabe zu „Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte“ von Frank Schumann

Alexander Schalck-Golodkowski war formal Staatssekretär und Chef des Bereichs Kommerzielle Koordinierung im Ministerium für Außenhandel, tatsächlich war er einer der wichtigsten Unterhändler in den deutsch-deutschen Beziehungen. 1983 besorgte er mit der Hilfe von Franz Josef Strauß Milliardenkredite für die DDR. Viel ist über ihn und seine Rolle geschrieben und gemutmaßt worden, und auch seine eigenen Auskünfte ließen brisante Fragen offen. Die Geschichten von und über Schalck in diesem neuen Buch geben exklusiv Antwort.

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  • Rezension zu "Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte" von Frank Schumann

    Schalck-Golodkowski: Der Mann, der die DDR retten wollte

    Heike110566

    23. September 2012 um 15:30

    Alexander Schalck-Golodkowski gehört wohl zu den schillernsten und sagenumwobensten Persönlichkeiten der DDR-Politik, der, so bedeutend er für die DDR-Beziehungen zur BRD war und auch viel für die DDR erreichte, wohl kaum einen DDR-Bürger, geschweige denn einen BRD-Bürger, bekannt war. - Bis zur Konterrevolution im Herbst 1989, als sich dies schlagartig änderte: Schalck-Golodkowski, Chef von KoKo (Kommerzielle Koordinierung), OibE (Offizier im besonderen Einsatz des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR) u. a. m. war zuständiger Unterhändlicher der DDR-Führung für Angelegenheiten zwischen den beiden deutschen Staaten, "Devisenbeschaffer" für die DDR, Wirtschaftsvertrauensmann (zur Beschaffung von Technologien und Gütern unter Umgehung der CoCom-Embargo-LIste) u. v. a., geriet in den Fokus von Medien, Politik und Bevölkerung als die Arbeitsweise von ihm und KoKo der Öffentlichkeit bekannt wurde. --- Ein Buch über diesen Mann und sein Leben sowie seine Rolle für die DDR stellte ich mir hochinteressant vor, vor allem auch, weil Schalck-Golodkowskis Einsatzort hinter den Kulissen vorangig war. Um es klar zu sagen: Dieses Buch war enttäuschend! >>> Die Autoren kratzen zwar hin und wieder an der Oberfläche, brechen aber dann zumeist plötzlich ab und springen zu einer nächsten Episode. Weder zu Schalck-Golodkowskis Entwicklung noch seinen Denkansätzen und seinen Tätigkeiten gibt es in diesem Buch tiefergehende Betrachtungen. Erzählt wird episodenartig, anekdotenhaft - unterhaltsam, teilweise sogar komisch angehaucht. Das Buch liest sich dadurch sehr flüssig. Aber es bleibt sehr oberflächlich. Themen, wo man immer wieder denkt: "Ah, jetzt könnte es interessant werden.", werden angerissen und dann aber schnell wieder fallengelassen. Am Ende hat man zwar eine Zusammenstellung der Ereignisfolge um Schalck-Golodkowski und seine Tätigkeit, weiß aber noch immer nichts um die Hintergründe oder Details des Geschehens. Ein weiterer großer Makel des Buches: An vielen Stellen fehlen nachvollziehbare Quellenangaben. Es existiert weder ein Anmerkungs- noch ein Quellen-Apparat. Auch ein Literaturverzeichnis sucht man vergebens. Nein, dieses Buch, 2012 bei edition ost erschienen, kann ich wirklich nicht weiterempfehlen.

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