Frank Stieper Prozessorkind

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Inhaltsangabe zu „Prozessorkind“ von Frank Stieper

Vorhersehbare, schwache Story und sehr einfache Sprache für ein Buch, das sich eigentlich an Jugendliche richten will.

— Sakuko
Sakuko

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    Prozessorkind
    Sakuko

    Sakuko

    12. November 2016 um 21:40

    Fünfundzwanzig ist ein Prozessorkind, ein Mensch ausgestattet mit einem integrierten Computer, der ihm übermenschliche Fähigkeiten verleiht. Als lebende Waffe herangezogen, wächst er in einem Internat auf. Aber er hat einen Jungen in der Außenwelt kennen gelernt, obwohl Kontakte strengstens verboten sind. Als die Internatsleitung davon Wind bekommt, entscheidet Fünfundzwanzig sich zu fliehen und seinen Freund aufzusuchen.Ich fand das Buch nicht besonders überzeugend. Das Buch scheint für Kinder geschrieben zu sein, der Text ist groß, die Sprache simpel. Die Themengebiete scheinen sich aber eher an Jugendliche zu richten (Liebe, Kampf, Computerspiele). Für sehr lese-schwache Teenager mag es vielleicht noch etwas sein, die meisten Teenager die ich kenne, lesen da aber viel anspruchsvollere Werke.Das Buch fängt eigentlich ganz vielversprechend an, Fünfundzwanzigs Welt und Alltag werden erläutert, was er ist und was er kann. Das ist durchaus interessant, wenn auch alles nicht übermässig originell. Leider fand ich das alle Plotelemente sehr schwach, unlogisch und einfach schlecht gemacht waren. So war das Ende z.B. eine 360° Drehung völlig aus dem Blauen heraus. Die Handlung ist manchmal einfach nicht adäquat erklärt, so dass man nicht ganz verstehen kann, was passiert.Das Buch ist halt sehr dünn und die Flucht- und Kampfszenen nehmen recht viel Raum ein, dass alles andere gehetzt wirkt. Die menschlichen Elemente kommen viel zu kurz: Fünfundzwanzigs Freundschaft, sein Verlieben, seine gute Tat werden stereotyp und nebensächlich behandelt, obwohl es eigentlich sehr wichtige Stellen sein sollten. Ich denke die Geschichte an sich hätte Potenzial, leider ist sie viel zu kurz gehalten und der Fokus zu sehr auf die Action verschoben worden, so alle relevanten, interessanten Stellen nur stiefmütterlich notversorgt werden.

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  • Rezension zu "Prozessorkind" von Frank Stieper

    Prozessorkind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2010 um 17:54

    Fünfundzwanzig heißt er und hat einen Prozessor implantiert, der ihm übermenschliche Fähigkeiten verleiht: Wissen kann auf Knopfdruck abgespeichert werden, seine Sinne sind übersensibel, seine Muskelkraft potenziert. Kahlrasiert, ohne Namen, lebt er in einem Internat, in dem es den Prozessorkindern verboten ist, sich untereinandern direkt anzusprechen. Nur wer vollkommen frei ist von Beziehungen jeglicher Art, der ist auch bereit Böses zu tun - und das ist die Mission der Prozessorkinder. Sie werden trainiert für den Einsatz in terroristischen Kampfeinheiten. Doch Fünfunzwanzig hat sich ein Stück Menschlichkeit bewahrt. Er hat einen Freund "da draußen". Und dieses Gefühl der Freundscahft macht ihn für seine Programmierer unberechenbar. FAZIT: Ein kurzer, aber trotzdem guter Hightech-Roman, der im kleinen Format beschreibt, wie eine Welt mit Maschinengesteuerten Menschen aussehen würde. Es ist mein erster Roman in diesem Themengebiet, aber ich muss sagen, Frank Stieper hat mich definitiv überzeugt auch dabei zu bleiben. Beim Lesen des Buchs legt man automatisch sein Augenmerk auf die kleinen Dinge, die die Menschlichkeit in dieser kalten, herzlosen Welt bewahren. Man fokusiert sich mehr auf das, was uns zu Menschen macht und erkennt, dass all diese "Vorteile" von Maschinen, uns mehr kaputt machen, als zu helfen.

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