Frank Swain Wie bastel ich mir einen Zombie

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Inhaltsangabe zu „Wie bastel ich mir einen Zombie“ von Frank Swain

Seit tausenden von Jahren versuchen wir Mittel und Wege zu finden, Körper und Geist unserer Mitmenschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Von giftigem Honig, der ganze Armeen niederstrecken kann bis zu den Voodoo-Zaubern auf Haiti – Frank Swain erzählt ebenso fundiert wie mitreißend wahre Geschichten aus der Wissenschaft. Von Hundeköpfen, die ohne ihre Körper zum Leben erweckt werden, von Geheimgesellschaften, die tief in die Psyche des Menschen vordringen, mit dem Wunsch, den Tod zu überlisten. Und von Parasiten, die ihren Wirt so beeinflussen können, dass er zu Suizid oder zur Geschlechtsumwandlung getrieben werden kann.

Unterhaltsam und informativ zugleich

— fuxli

Einige wissenschaftliche Geschichten waren echt mega spooky und interessant!

— LeseBlick

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    • 855
    • 31. December 2018 um 23:59
  • Unterhaltsam und informativ zugleich

    Wie bastel ich mir einen Zombie

    fuxli

    11. January 2018 um 10:05

    Auf englisch ist das Buch bereits 2013 erschienen. Da ich mit den lateinischen Namen ein paar Probleme hatte, habe ich seitdem sehnsüchtig darauf gewartet, dass es auf deutsch erscheint. Und jetzt ist es endlich soweit! Um es gleich vorweg zu sagen: Es handelt sich hier nicht um einen Zombieroman oder um eine Anleitung, wie man solche Romane schreibt. Dieses Buch hier ist eigentlich ein Sachbuch. Aber der Titel passt trotzdem, denn der lockere und witzige Stil – übrigens wunderbar übersetzt von Astrid Mania – macht auf dem Buch sehr viel mehr als eine wissenschaftliche Abhandlung. Denn eine solche Abhandlung ist es im Grunde genommen schon – der Autor weiß ganz offensichtlich, worüber er da schreibt. Es gibt interessante Einblicke sowohl in medizinischer Sicht wie bei Neuroanatomie, Psychochirurgie und Sozialpsychologie, als auch in Mythologie, Religion und Kulturgeschichte. Kurz, es geht um alles, was das Gehirn und damit die Persönlichkeit oder das Bewusstsein verändern kann. Aber all das eben unterhaltsam. Und dass ist tatsächlich möglich, man glaubt es kaum. Ja, ich möchte sogar sagen, dass einen dieses Buch so sehr fesseln kann, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legt. Wenn einem das vor dem Einschlafen passiert, kann es schon sein, dass man am nächsten Tag selbst ein bisschen wie ein Zombie herumläuft. Aber das passt. Denn wie heißt es so schön im Buch: „Sie sind ein Untoter, ein Zombie, sind es immer schon gewesen.“ Na dann ...

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  • ‚Mit der richtigen Speise kann man eine ganze Stadt in den Wahnsinn treiben [...].'

    Wie bastel ich mir einen Zombie

    sabatayn76

    01. September 2017 um 20:13

    ‚Mit der richtigen Speise kann man eine ganze Stadt in den Wahnsinn treiben, falls Ihnen nach so etwas der Sinn steht.‘Ich hatte lange gezögert, bevor ich ‚Wie bastel ich mir einen Zombie‘ bestellt habe, denn der Titel klingt nach einem Buch, das eher flapsig und albern als lehrreich und fundiert ist. Zum Glück gibt es aber auch den Untertitel ‚Schaurig-schöne Geschichten aus der Wissenschaft‘, und nur wegen dieses Untertitels habe ich mich für das Buch entschieden. Glücklicherweise, denn das Buch ist zwar mit Humor geschrieben und bisweilen erfrischend boshaft, doch es steckt auch voller Informationen zu einer Fülle an Themen. So erzählt der Autor Frank Swain von haitianischem Vodou und Drogen, Hypothermie und Notfallmedizin, Todesstrafe und Reanimation, Galvanismus und japanischer Kampfkunst, den Bienen von Trapezunt und Mutterkorn, Assassinen und dem Milgram-Experiment, Amygdala und Lobotomie, Kusswanzen und Anopheles-Mücken, Tollwut und Toxoplasmose, Bluttrinken und Organtransplantation, Schaf Dolly und menschlichem Gemüse sowie Kannibalismus und Kuru. Statt über Zombies in Film und Literatur zu schreiben, widmet sich Swain somit vor allem wissenschaftlichen Themen und bietet u.a. Einblicke in Neuroanatomie, Medizin, Psychochirurgie und Sozialpsychologie, aber auch in Mythologie, Religion, Kulturgeschichte und Traditionen. Der Dreh- und Angelpunkt in ‚Wie bastel ich mir einen Zombie‘ ist somit alles, was das Gehirn und damit die Persönlichkeit und/oder das Bewusstsein ändert. Dabei ist Swains Buch wissenschaftlich fundiert (Bibliografie im Anhang), aber auch amüsant, unterhaltsam und fesselnd wie ein Krimi.Mir hat die Lektüre sehr großen Spaß gemacht, und ich hätte gerne mehr von den erstaunlichen Geschichten gelesen. Aus diesem Grunde freue ich mich schon auf das nächste Buch des Autors und bin gespannt, mit welchen Themen er dann seine Leser begeistern wird. ‚Wer also darauf gehofft hatte, die Welt mithilfe einer Zombie-Plage zu versklaven, muss sich wohl geschlagen geben - die Natur ist uns längst zuvorgekommen.‘

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  • Wissenschaftlicher gehalten als gedacht, aber sehr informativ!

    Wie bastel ich mir einen Zombie

    MosquitoDiao

    16. August 2017 um 13:51

    Als ich auf dieses Buch gestoßen bin, war sofort mein Interesse geweckt. Nicht nur, dass ich schon ein Fan von rein fiktiven Zombies bin, wie abgefahren ist es dann erst Berichte aus der Wissenschaft zu lesen, die genau jene nicht mehr ganz so fiktiv wirken lassen? Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und der mir dadurch gegeben Möglichkeit dem Mythos Zombie auf den Grund zu gehen. Leider muss ich gleich zu Beginn gestehen, dass mir das Lesen wirklich nicht leicht gefallen ist, das mag aber sicherlich Geschmackssache sein. Der Stil ist fachlicher gehalten, als ich es erwartet hätte und der Aufbau dieser Berichte das genaue Gegenteil von einem Fließtext – zumindest für mich. Ich dachte auch wirklich, dass es sich zwar natürlich um fundierte Berichte handelt, allerdings eher in Form von „Schaurig-schönen Geschichten“, wie angegeben. Somit bin ich leider nicht wirklich in einen guten Lesefluss gekommen und für Zwischendurch war mir der Inhalt zu anspruchsvoll und hat für mich doch ein bisschen mehr Konzentration gefordert – was ja aber nun definitiv nicht negativ ausgelegt werden muss. Inhaltlich wusste ich gar nicht, ob ich die Augen verdrehen, das Buch an die Wand werfen oder mich einfach in einer sterilen Box – weit weg von der Außenwelt – verstecken soll. Die meisten Versuche/Forschungsberichte sind aus dem 18. bis 20. Jahrhundert, und gerade in den Anfängen natürlich auch noch…nunja, sexistisch veranlasst. Frauen haben nicht nur unter Wissenschaftlern keinen Platz gehabt, sondern wurden auch als Versuchsobjekte, sagen wir mal, sehr einfach betrachtet. Was die Entdeckungen selbst angeht, sträuben sich einem einfach nur die Nackenhaare. Wirkliche Beispiele zu bringen, die nicht schon im Klappentext angeschnitten sind, würden einfach zu viel vom Selbstlesen vorwegnehmen, weshalb ich einfach mal an eure Fantasie applaudiere. Ich möchte nur so viel sagen, ich war vorher schon kein Fan der Insektenwelt, jetzt stellt sie für mich nur noch den blanken Horror dar. Ich war durchaus überrascht, dass so viele Fortschritte sich schon vor so einer langen zeit ereignet haben, bzw. die Wissenschaft zu solch großen Entdeckungen gebracht hat. Andererseits hört man seltener von aktuellen Entdeckungen und Forschungen, ob das nun daran liegt, dass vieles moralisch verwerflich erscheint oder auch einfach nichts ist, worüber man nebenbei stolpert. FAZIT Natürlich habe ich Input erwartet, aber vielleicht eher auf einer leicht verständlicheren Schiene, bzw. mehr in Formulierungen, die auch in meinem Kopf geblieben wären. Inhaltlich auf jeden Fall unglaublich interessant, wenn auch sehr erschreckend. Man sollte sich bewusst sein, dass es sich hierbei nicht um nette kleine „Horrorgeschichten“ für zwischendurch handel, sondern um fundierte, wissenschaftliche Erzählungen. Dadurch denke ich, dass dieses Buch auf jeden Fall seinen Anklang finden kann, so lange es in den „richtigen“ Händen landet. Aber Achtung – danach sieht man seine Umwelt vielleicht mit anderen Augen…

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  • Anders als erwartet

    Wie bastel ich mir einen Zombie

    LeseBlick

    02. July 2017 um 08:07

    InhaltsangabeSeit tausenden von Jahren versuchen wir Mittel und Wege zu finden, Körper und Geist unserer Mitmenschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Von giftigem Honig, der ganzen Armeen niederstrecken kann bis zu den Voodoo-Zaubern auf Haiti – Frank Swain erzählt ebenso fundiert wie mitreißend wahre Geschichten aus der Wissenschaft. Von Hundeköpfen, die ohne ihre Körper zum Leben erweckt werden, von Geheimgesellschaften, die tief in die Psyche des Menschen vordringen, mit dem Wunsch, den Tod zu überlisten. Und von Parasiten, die ihren Wirt so beeinflussen können, dass er zu Suizid oder zur Geschlechtsumwandlung getrieben werden kann.Meine MeinungUnd das heißt nicht schlecht!Aber hier habe ich beim ersten Blick sofort Jeffrey Dahmer und sein Vorhaben einen Zombie zu erschaffen gedacht. Falsch gelegen.Das Buch teilt sich in 7 verschiedene wissenschaftliche Geschichten auf, welche jeweils nochmal eigene Kapitel aufweisen, so dass jede Story 30 – 40 Seiten hat.Für mich war es ein super Buch, um jeden Abend eine weitere Geschichte zu lesen. Dies geling mir glaub ich bis zur 3. Story, danach konnte ich fast gar nicht aufhören. Ab dem vierten Fall kamen meine Themen ins Spiel, die ich wirklich unheimlich interessant finde. Zeitlich gesehen startet man in der ersten Geschichte im Jahre 1887 und liest sich dann nach und nach der Gegenwart entgegen.Wer Angst vor wissenschaftlichen Arbeiten hat, sollte diese hier Ablegen. Denn sobald Interesse an der Thematik besteht, stellt man sehr schnell fest, dass dieses Buch sehr gut ausgearbeitet ist und uns Menschen verschiedene Szenarien näherbringt unter dem Motto: „Sie sind ein Untoter, ein Zombie, sind es immer schon gewesen.“ (S. 277)Was ich nie gedacht hätte, dass man aus diesem Buch so viel mitnimmt. Ich dachte, jeden Abend eine Geschichte, ganz nett und dann steht das Buch im Regal. Aber nein, so viele Markierungen und Klebchen habe ich lange nicht mehr benutzt.Eigennamen, Tiernamen, Filmtitel, Buchtitel und und und. Das Buch hat mich wirklich angeregt, weiter zu forschen und ich habe meine Liste noch nicht abgearbeitet. Sobald Zeit ist, lese ich mich in markierte Thematiken nochmal rein.Und wenn ein Buch sowas mit sich bringt, hat es schon was!Der Schreibstil war nicht immer ganz flüssig, aber wissenschaftliche Ausarbeitungen lesen sich meiner Meinung einfach anders als ein gefühlsbetonter Roman.Zu den einzelnen Fällen möchte ich gar nicht so viel verraten. Der Autor zeigt in siebenfacher Hinsicht auf, wie Zombies erschaffen werden und das ein oder andere Mal hat es mich wirklich geschaudert. Meine Highlights, wenn man das überhaupt so nennen darf, waren die Themen:LobotomieParasitenKloneEinen Fakt, den ich nicht allzu oft betone ich meinen Rezension, dieses aber hier nur zu gern mache, ist, dass der Autor im Buch eine wahnsinnig lange Bibliographie angehängt hat. Unglaublich, was bei diesem Buch für Recherchetätigkeit dahintersteckt. Danke für diesen zusätzlichen Einblick.____________________________________________________________Ich weiß nicht, ob ich einen Anlauf brauchte, um in dem Buch anzukommen, oder ob mich die ersten Storys nicht so packen konnten wie die folgenden. Geschmackssache und sehr interessenabhängig meiner Meinung nach.Mein FazitDieses Buch kann ich nicht nur allen Zombie-Fans unter euch empfehlen.Dieses Buch ist Wissen, dass man einfach haben sollte und sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Frank Swain zeigt auf, wie oft vom Menschen und manchmal auf von der Natur versucht wird, einen Zombie zu basteln.Für mich eine Wissenserweiterung auf die ich sehr stolz bin!

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  • DIY Zombie

    Wie bastel ich mir einen Zombie

    StMoonlight

    13. June 2017 um 17:49

    Hier handelt es sich nicht wirklich um eine Anleitung, mit der sich der Leser einen Frankenstein de Luxe basteln kann, sondern vielmehr um ein Sachbuch. Enthalten sind 36 wahre Geschichte, bei denen schon die Überschriften das Gruseln lehren – wenn man bedenkt, dass sie wahr sind. Viele, fast zu viele, Fußnoten verweisen auf Quellenangaben und weitere Informationen. (Ein wenig skeptisch blieb ich aber dennoch.) Die Mischung ist Bund, reicht von Zombies über Kannibalen bis hin zu Aberglaube. Frank Swain hat einen interessanten Humor, der teils etwas sarkastisch wirkt, so dass ich oft nicht so recht wusste, was denn nun ernst gemeint ist. Trotz dieses Humors musste ich mich durch das Buch kämpfen, denn zu dem trockenen Schreibstil kommt eine sehr kleine Schriftgröße, die das Lesen einfach nur anstrengend werden lässt. Eine nette Idee und sicher ein spannendes Thema, die Umsetzung ist jedoch leider nicht geglückt.

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  • Rezension zu "Wie bastel ich mir einen Zombie"

    Wie bastel ich mir einen Zombie

    Zsadista

    10. June 2017 um 19:16

    „Wie bastel ich mir einen Zombie“ ist ein Sachbuch über schaurige Geschichten aus der Wissenschaft aus der Feder des Autors Frank Swain. Das Buch ist nicht zu verwechseln mit einem Zombie Roman der üblichen Sorte. Hier wird mehr auf das wissenschaftlich richtige Zombifizieren hingewiesen. Der Autor Swain greift wahrlich interessante und skurrile Themen rund um das Thema Zombie, Kannibalen und Co auf. Mit meinem schrägen Humor habe ich das Buch fast gefressen. Die Geschichten haben alle das gewisse etwas. Selbst über manche Fußnote musste ich noch schmunzeln. Da alle Geschichten wohl der Wahrheit entsprechen, gibt so manches dann aber auch wirklich zu bedenken und manch harmlose Sache gibt einem zu bedenken. Denke man nur an diesen giftigen Honig …Optisch ist das Buch eher unauffällig. Wobei mir gerade das dunkelrote mit der weißen Schrift ins Auge gefallen ist. Könnte aber in einer Buchhandlung etwas unter gehen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Flott, kurze Kapitel, ein kleines Suchtbuch. So waren die rund 280 Seiten auch schnell gelesen. „Wie bastel ich mir einen Zombie“ ist aber definitiv ein Buch, das ich ein zweites Mal lesen werde. Für Interessierte, was es für skurrile und interessante Geschichten aus der Welt und der Wissenschaft gibt, kann ich es nur empfehlen. 

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