Frank T. Willow

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Autor*in von Law.

Lebenslauf

Aufgabe: Metas Archivar Habitat: Metas Bibliothek In eigener Sache: Bearbeiter und Herausgeber der Ouroboros Records

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Law (ISBN: 9783750469198)

Law

(1)
Erschienen am 03.03.2020

Neue Rezensionen zu Frank T. Willow

Cover des Buches Law (ISBN: 9783750469198)
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Rezension zu "Law" von Frank T. Willow

der_buchschubser
Maze Runner bei Wish bestellt

Habe den Roman von der Autorin geschenkt bekommen, weil man sich kennt. Trotzdem muss ich gestehen, dass er mir überhaupt nicht gefallen hat, da ich weder die Handlungen der Figuren nachvollziehen noch mich in die Geschichte einfinden konnte.

Es geht um eine Stadt, die umgeben ist von einem ätzenden Nebel und der die Bewohner daran hindert, diese Stadt zu verlassen. Inmitten dieser Stadt ist eine Art Gefängnisturm, der umgeben ist von einem Labyrinth, in dem Roboter kursieren, die an mythische Wesen erinnern sollen wie Werwölfe oder Harpien, und die Jagd machen auf alle Bewohner der Stadt, die ihr 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und die um ihre Identität kämpfen, weil sie keine Namen haben. Die Gründe dafür erfährt man im Laufe der Geschichte, die aber irgendwie altbacken wirkte durch andere dystopische/Scifi-Romane wie Maze Runner, die man schon kennt. Nur dass das Konzept hier nicht funktioniert hat, wie ich finde. Irgendwie von allem etwas zusammengewürfelt. Gefangene im Labyrinth ohne Erinnerung an sich selbst und im Kampf gegen Monster und um ihre Freiheit, gehütet und beobachtet von einer übermächtigen Autorität? Kennt man schon irgendwie.

Aber die Figuren insbesondere sind diejenigen gewesen, die den Roman zu lesen für mich beinahe unerträglich gemacht haben. Die Protagonistin, eine Art Bäckerin, die Torten backt zur Feier derer, die die Jagd im Labyrinth überlebt haben, mit dem Hang dazu, in den Wald zu gehen und tote Tiere zu sammeln und dann hobbymäßig zu sezieren (hä?), ist unfassbar hysterisch, zynisch, übelgelaunt, herablassend und arrogant und will jeden gefühlt in die Fresse schlagen oder umbringen, die ihre vermeintliche Idylle stören. Bis sie auf eine Person trifft, die vom Himmel gefallen ist und eigentlich tot sein sollte, dann aber unverhofft lebendig vor ihr steht und nicht weiß, wer sie ist. Die beiden finden dann heraus, wer sie sind, aber die Antworten werden abrupt geliefert von jetzt auf gleich und es findet absolut keine Entwicklung statt. Hier war zwischen den beiden der typische Fall, dass die eine einfach nur ihre Ruhe haben will und die andere eine Rebellion anzetteln. Gegensätze ziehen sich an und andernfalls wäre es langweilig, aber die Dialoge zwischen den beiden waren einfach nur cringe.

Die Kapitel sind immer abwechselnd aus der Sicht der einen und dann wieder aus der von der anderen geschrieben. Was erstmal nicht schlecht klingt, sondern dynamisch und dimensional, allerdings haben sich die Kapitel dadurch aber beinahe 1 zu 1 wiederholt. Ja, die Autorin hat sogar Dialoge 1 zu 1 einfach abgeschrieben und hier und dort nur einen neuen Gedankensatz eingebaut, was den Roman total gestreckt hat. Sehr ernüchternd und ermüdend und ich kam nicht umhin, gegen Ende jedes zweite Kapitel zu überspringen. Bot mir einfach kein Mehrwert. Ich glaube nicht, dass ich irgendwas verpasst haben könnte, was relevant genug gewesen wäre für die weiteren geplanten Bände, die ich nicht lesen werde, so leid es mir tut.

Vielleicht hätte die Autorin ihren Roman einmal mehr lektorieren sollen, vielleicht sogar von einer anderen Person, dann wären Rechtschreib-, Formatierungsfehler und Wortwiederholungen derart womöglich nicht entstanden. Einen Stern von mir immerhin gibt es allein dafür, dass sie das Buch überhaupt geschrieben und veröffentlicht hat als Selfpublisherin, was bekanntlich sehr viel Zeit, Energie und Selbstmanagement erfordert. Trotzdem leider nichts für mich am Ende, schade.

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