Frank Tallis Die Schwelle

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Inhaltsangabe zu „Die Schwelle“ von Frank Tallis

Dunkle Experimente im Paris der Jahrhundertwende Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: Der junge Arzt Paul Clément tritt eine Stelle im berühmten Krankenhaus La Salpêtrière an. Sein Interesse gilt vor allem den Patienten, die nach einem Herzstillstand wiederbelebt wurden. Sie berichten, auf der Schwelle zwischen Leben und Tod für einen kurzen Moment den Himmel erlebt zu haben. Neugierig lässt Clément sich auf ein riskantes Experiment ein: Er will am eigenen Leib erfahren, was es heißt, zwischen Leben und Tod zu schweben. In letzter Sekunde wird er wiederbelebt, doch nach dieser Erfahrung ist er nicht mehr derselbe. Verfällt der Arzt langsam dem Wahnsinn – oder ist es möglich, dass er nicht allein wieder ins Leben zurückgekehrt ist? Hat ein Dämon, so alt wie die Menschheit selbst, von ihm Besitz ergriffen?

Ein Klassiker der Gruselliteratur. Tolle Atmosphäre, interessante Protagonisten und ein Paris/ Frankreich des 19. Jahrhunderts. Stark!

— BerniGunther
BerniGunther

Die Neugierde eines jungen Arztes erzwingt so manche Katastrophe. Eine spannende Geschichte aus der Medizin.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Spannender historischer Thriller.. was wenn das Leben mit dem Tod nicht endet? Fesselnd und wirklich spannend

— Buchraettin
Buchraettin

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  • Teuflisches Paris

    Die Schwelle
    NiWa

    NiWa

    Ende des 19. Jahrhunderts in Paris. Der Arzt Paul Clément nimmt eine Stelle im berühmten Krankenhaus La Salpêtrière an, wo er sich vor allem auf Experimente mit Elektrizität spezialisiert und versucht, Patienten nach einem Herzstillstand zurück ins Leben zu holen. Sein Hauptinteresse gilt aber gar nicht so, dem medizinischen Nutzen, sondern er möchte wissen, wohin die Menschen gehen, nach dem das Herz den letzten Schlag getan hat. Seine Neugier treibt ihn so weit, dass er diese Reise selbst antreten will und er lässt sich gemeinsam mit einen Freund auf ein waghalsiges Experiment ein, das mit seinem kurzfristigem Tod beginnt … Paul Clément hat es also getan. Seine wissenschaftliche Neugier hat ihn dazu getrieben, selbst einen Blick hinter die Kulissen des Todes zu werfen, jedoch hatte er mit diesem Anblick nicht gerechnet und schon gar nicht geahnt, worauf er sich wirklich eingelassen hat. Denn danach verfällt er in einen Wahn, der vielleicht auch an dem Dämon liegt, den er von seinem Abenteuer mitgebracht hat. Die Handlung selbst erstreckt sich über mehrere Jahre und wird in Teilabschnitte unterteilt, über die ständig eine gruselige Atmosphäre hängt. Besonders gut hat mir genau dieser mysteriöse Flair der Geschichte gefallen. Die historischen Hintergründe sind vom Autor gut recherchiert und damals wurden tatsächlich erste Experimente mit Strom am menschlichen Körper gemacht. Hier ist nur nachvollziehbar, dass sich viele Menschen gefragt haben, ob hier nicht eine Grenze überschritten wird, die dem Menschen vielleicht gar nicht zu überschreiten zusteht und was wohl die Konsequenzen daraus sind. Noch dazu war es in jener Zeit schon fast normal, dass sich viele Bürger in okkulten Kreisen bewegten, Geister anriefen und sich mit Hilfe von Morphium dem Jenseits zu öffnen glaubten. Und in diesem Zwiespalt, zwischen nach allem strebender wissenschaftlicher Neugier und den abergläubischen Ängsten einer ganzen Gesellschaft, kann Paul Clément dem Drang nach Ruhm nicht widerstehen und lässt sich auf ominöse Experimente ein. Das teuflische Spiel zwischen vorgeschützter Normalität und satanischem Wahnsinn wird spannend aufbereitet und ist immer wieder von historischen Details geprägt, die mich richtig an das Buch gefesselt haben. Der Autor geht hier auch auf die Geschichte von Notre Dame und anderen altehrwürdigen Kirchen ein, auf die furchterregenden Fratzen, die von den hohen Türmen auf die Menschen blicken und auf die Teufel, die seit Menschengedenken gegen den Himmel um Seelen ringen. All diese historischen Details hat der Autor in ein schauriges Ambiente versetzt, sodass ich in alten Gemäuern vom Entsetzen ergriffen war und ich direkt Angst hatte, dass mich der Teufel gleich am Kragen packt. Meiner Ansicht nach ist „Die Schwelle“ ein fundierter Schauerroman mit historischem Hintergrund, der von Dämonen, Teufeln und Paris erzählt, und den Leser mit seiner teuflischen Atmosphäre bannt.

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    • 9
    clary999

    clary999

    25. September 2015 um 21:59
  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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    • 113
  • Von Dämonen im Glas und anderen Begebenheiten

    Die Schwelle
    Bri

    Bri

    06. April 2014 um 11:06

    Paul Clément ist Arzt und etwas gelangweilt, als er im Jahr 1872 eine Assistenzstelle auf den französischen Antillen angeboten bekommt. Der Reiz der exotischen Landschaften und die Vorstellung, seltene Krankheiten kennen und heilen zu lernen, lassen ihn das Angebot zügig ergreifen. Auf der Insel Saint-Sébastien kommt er mit merkwürdigen Vorgängen in Kontakt. Geheimnisvolle Zeichen vom einheimischen Priester, dem Bokor, beschworen, um bestimmte Geister herbeizurufen. Lebende Tote, Auferstandene, die wie Zombies durch den Urwald irren. Der Bokor und seine Meute, die ihnen Einhalt gebieten. Gruselmomente im Paradies, die der junge Arzt hautnah miterlebt. Ein Schweigegelübde wird ihm unter Androhung des Todes bei Schwurbruch auferlegt. Er ist sich sicher, dass er bis in sein Grab über die verstörenden Erlebnisse schweigen wird. Zurück in Paris versucht er, das Erlebte zu vergessen und wirft sich komplett in seine Arbeit als Mediziner. Vor allem die neuesten Erkenntnisse über Nahtod-Erfahrungen, die man durch die größtenteils noch in den Kinderschuhen steckenden neuen Reanimationsmethoden berichtet bekommt, faszinieren ihn. Die Kenntnisse, die er im Urwald über gewisse Substanzen erworben hat, nutzt er nun, um die Schwelle selbst zu überschreiten. Doch vorher tut er genau das, was er auf alle Fälle hätte vermeiden sollen: Er bricht sein Schweigegelübde … Damit ist der Grundstein gelegt für eine Geschichte, die sich zwischen allen Stühlen bewegt: Mal absolut fundiert historisch, dann wieder schwarz magisch, Opium geschwängert dämonisch oder christlich-heilsbringend. Sehr gut recherchierte Fakten in den Bereichen der Kunst, der Architektur, der Medizin und Psychologie bilden eine solide Basis für einen Roman zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit. Das allerdings schafft keine wahren Spannungsbögen. Stilistisch und handwerklich auf hohem Niveau, schafft F. R. Tallis es leider nicht, sein großes Wissen in Spannung zu transformieren. Einige teilweise etwas reißerische Höhepunkte der besonderen Art bilden lediglich kurze Spitzen zwischen der ansonsten gemächlich dahinfließenden Handlung. Unterhaltung wird geboten, doch „Grusel und Hochspannung im Überfluß“ wie der Klappentext es verspricht, ist nicht zu finden. Die Schwelle ist auch dank seiner plastisch beschriebenen Handlungsorte ein sehr gut recherchierter, fundiert aufgebauter historische Roman mit kurzen Ausflügen ins Übersinnlich – Dämonische, der eines nicht schafft: Die Grenze zur Spannungsliteratur tatsächlich zu überschreiten. Deshalb auf der Punkteskala ganz knappe drei Sterne, mit Tendenz nach unten.

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  • spannender Historienthriller

    Die Schwelle
    Buchraettin

    Buchraettin

      1872. Der junge Arzt Paul Clèmont hat aus eine Laune heraus und um unbekannte Krankheiten heilen zu lernen eine Stelle in einem Hospital auf einer französischen Antillen-Insel angenommen. Eigentlich unfreiwillig wird er Zeuge eines Voodoo-Rituals und ist danach von der Idee der Wiederbelebung fasziniert. Zurück in Paris stellt er Studien an Versuchstieren und auch an Unfallopfern an. Einige der wiederbelebten Unfallopfer erzählen danach von Erlebnissen während Ihres Sterbens, wie sich selber sahen und von Glück durchströmt zu einem Licht strebten. Skeptisch darüber plant Paul einen Selbstversuch. Doch der Versuch verläuft nicht wie geplant und danach ist er nicht mehr er selbst. Ist etwas aus dem Jenseits mit zurückgekommen?   Der Roman, dessen Handlung sich über mehrere Jahre erstreckt, besticht durch seine präzise Darstellung der französischen Welt zum Ende des 19. Jahrhunderts. Die Kleidung, die Gesellschaft und auch die Sprache sind authentisch in die Handlung eingebettet. Die Personen entfalten eine eigene Persönlichkeit mit passender Tiefe und der Spannungsbogen wird hoch gehalten und der Leser dadurch an das Buch gefesselt. Es gibt zwar auch einige grausige Schilderungen, doch diese sind nicht abstoßend detailliert, sondern wirken eher wie Gemälde von mittelalterlichen Künstlern und fügen sich in die Handlung ein. Interessant waren die zusätzlichen Angaben zu den Quellen aus denen der Autor seine Inspiration gezogen hat sowie ein kurzes Verzeichnis zu realen historischen Personen, die im Roman erwähnt werden. Die Schilderungen des Paris von 1875 sind sehr anschaulich, so dass eine Karte nicht nötig ist.  Ein Thema, das Leser fesselt und fasziniert. Was kommt nach dem Tod? Ist das Leben dann vielleicht doch nicht einfach zu Ende? Ein faszinierender Roman, der das Paris und das Leben um 1875 lebendig werden lässt und mit seiner Spannung den Leser mitnimmt. 4 von 5

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    • 3
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    10. March 2014 um 20:20
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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