Frank Uhlmann Brennen sollst du

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Inhaltsangabe zu „Brennen sollst du“ von Frank Uhlmann

Ein Feld im Umland von Frankfurt. An einen Pfahl gekettet, eine verkohlte Frauenleiche. Kurz darauf das gleiche grauenvolle Szenario: eine Frau, verbrannt wie eine Hexe im Mittelalter. An beiden Tatorten entdeckt Polizeireporter Norman Jacobi religiöse Symbole. Eine Spur? Jacobi wittert eine große Story. Die Historikerin Katharina Beck hofft hingegen, durch die Recherche endlich die Dämonen ihrer Vergangenheit zu besiegen. Bei ihrer gemeinsamen Suche entdecken sie weitere, bewusst gelegte Spuren und erkennen, dass sie Figuren sind in einem Spiel, das sie nicht durchschauen. Und doch müssen sie weitermachen, denn plötzlich ist auch Jacobis Freundin Rebecca verschwunden

Journalist nimmt Polizei die Ermittlungsarbeit ab. Gut zu lesen, aber mit Steigerungspotential.

— zusteffi
zusteffi

Ein Thriller Auftakt der besonderen Mischung: religiöse Rituale und grausamme Morde. Fall eins für Norman Jacobi! Super Ermittlungsarbeit!

— Floh
Floh

Das Buch legte ich so schnell nicht mehr aus der Hand. Die Geschichte war sowohl spannend als auch informativ.

— Taluzi
Taluzi

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  • "Brennen sollst du" von Frank Uhlmann

    Brennen sollst du
    SanniR

    SanniR

    29. July 2015 um 13:50

    Nach schier endloser Lesezeit gibt es heute die Rezension zu "Brennen sollst du" von Frank Uhlmann.  Ich habe mir dieses Buch auf der Leipziger Buchmesse gekauft, weil ich den Klappentext super spannend fand: alles, was mit Hexenverbrennungen und Sekten zu tun hat, habe ich bisher immer in kürzester Zeit verschlungen. Außerdem wollte ich mir nicht nur einen Roman sondern auch einen Thriller kaufen. Der Roman war mit "Morgen kommt ein neuer Himmel" schnell gefunden und so wanderte der Thriller von Frank Uhlmann in meine Tasche.  Leider wurden meine Erwartungen in keinster Weise erfüllt.  Mitten in Frankfurt werden Frauen entführt und einige Tage später brennen sie auf Scheiterhaufen. An den Tatorten entdeckt der Journalist Norman Jacobi seltsame Symbole die auf eine religiöse Sekte hinweisen. Findet er die entscheidende Spur? Und bringt es ihm eine große Story? Gemeinsam mit der Historikerin Katharina Beck recherchiert er in alle Richtungen. Doch dann verschwindet Jacobis Freundin Rebecca und die Zeit drängt... Den Schreibstil des Autors fand ich während der gesamten Lektüre gewöhnungsbedürftig. Oftmals habe ich nicht so richtig gewusst, ob der Autor nun von der Gegenwart der Haupt-Protagonisten erzählt, oder von deren Vergangenheit oder ob sich die Geschichte gerade nur in deren Gedanken abspielt.  Dazu kommt noch, dass mir der Journalist Norman Jacobi nicht gerade sympathisch war - könnte daran liegen, dass er während der gesamten Story immer nur mit dem Nachnamen benannt wurde. Dadurch wirkte die Erzählung für mich sehr unpersönlich.  Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass in "Brennen sollst du" von polizeilicher Ermittlungsarbeit keine Spur ist. Norman Jacobi und Katharina Beck ermitteln in Eigenregie, wobei dabei viele Zeilen für das Privatleben der beiden "verschwendet" werden.  Als Thriller würde ich "Brennen sollst du" nicht bezeichnen, eher als seichten Krimi.  Im Großen und Ganzen fand ich zwar die Grundidee des Buches sehr gut und interessant, aber die Umsetzung war überhaupt nicht nach meinem Geschmack.  Wenn ihr ein Buch lesen möchtet, in dem es um geheime Machenschaften von Sekten und um Hexenverbrennungen geht, dann solltet ihr "Brennen sollst du" lieber nicht lesen.  Wenn ihr aber gerne Bücher lest, in denen Privatpersonen auf eigene Faust ermitteln und die Polizeiarbeit eher in den Hintergrund gestellt wir, dann lest es!  Für mich aber war Frank Uhlmanns Thriller leider ein totaler Fehlkauf.

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  • Solider Krimi

    Brennen sollst du
    bieberbruda

    bieberbruda

    22. December 2014 um 08:51

    Das Buch "Brennen sollst du" ist mir in der Buchhandlung wegen seinem Cover und dem Aufkleber "Unser Tipp!" aufgefallen. Als ich im Klappentext gelesen habe, dass der Krimi/Thriller in Frankfurt spielt, wollte ich das Buch gleich haben. Die Story: In Frankfurt werden Frauen entführt und mitten am Tag wie Hexen auf einem Scheiterhaufen verbrannt. Der Journalist Norman Jacobi wittert eine große Story und vermutet, dass die Hinrichtung das Werk religiöser Fanatiker ist (der Katharer). Um mehr über diese Glaubensgemeinschaft zu erfahren, bittet er die Historikerin Katharina Beck um Hilfe. Als eine weitere Frau brennen muss, läuft allerdings alles aus dem Ruder, denn nicht nur Katharina begibt sich in Gefahr - auch Normans Freundin Rebecca wird entführt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...kann er Rebecca retten? Oder wird er sie auch brennen sehen? Meine Meinung: Die Bezeichnung als Thriller ist hier nicht so ganz zutreffend. Vielmehr erwartet einen ein solider Krimi mit den typischen Elementen: Eine außergewöhnliche Mordreihe, die Polizei tappt im Dunkeln und der Hauptprotagonist verbeißt sich derart in den Fall, dass er sich und seine Familie in Gefahr bringt. Das Buch lohnt sich aber trotzdem, denn Jacobi und Beck sind ein sehr sympatisches Ermittlerduo, mit denen man gerne auf Verbrecherjagd geht. Teilweise wird das Buch wahnsinnig spannend - beispielsweise wenn Katharina in eine alte Kapelle einbricht und nicht entdeckt werden darf. Sehr interessant fand ich auch die Informationen zum Thema Hexenverfolgung/-brennung. Fazit: Der erste Fall für Jacobi und Beck ist ein spannender Krimi mit interessanten Hintergrundinformationen und einem überraschenden Ende. Ich freue mich bereits jetzt auf den zweiten Teil und vergebe 4 Sterne.

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  • Liest sich eher wie ein Krimi, als wie ein Thriller. Aber ein erstklassiger Krimi! Top!

    Brennen sollst du
    Floh

    Floh

    Autor Frank Uhlmann schafft mit seinem Thriller "Brennen sollst Du" den Auftakt einer Reihe um den sympathischen Journalisten und Reporter Norman Jacobi. Mit diesem Werk begibt sich der Autor gekonnt in die Welt des religiösen Fanatismus, alten Riten und einer Schuld, die es zu vergelten gilt. Mit Akribie und in Zusammenarbeit mit der eigenwilligen Historikerin Katharina Beck, hofft Jacobi auf eine einzigartige Story und gerät unwillig persönlich inmitten der Ermittlungen und wird Fokus des Falls und der Morde.   Den Thriller suche ich hier vergebens, was aber nicht an dem Können oder dem Schreibstil des Autors, oder an der Umsetzung liegt, nein, das liegt eher daran, dass "Brennen sollst Du" eher in dem Genre Krimi gehört, da es weniger Nervenkitzel sondern grandiose und äußerst verworrene Ermittlungsarbeit gibt, die hier im Fokus steht. Hier gibt zwar die Thrillertypischen perfiden und bestialischen Handlungen, aber hier steht nicht vordergündig die Psyche und die Motivation der oder die Täter im Vordergund, sondern hier gibt es herausragende und komplexe Ermittlung für alle Krimi Fans und Hobbyermittler. Auch das gefällt! Dieses Buch habe ich als Empfehlung im Hause dtv entdeckt. (http://www.dtv.de/) Zum Inhalt: "Ein Feld im Umland von Frankfurt. An einen Pfahl gekettet, eine verkohlte Frauenleiche. Kurz darauf das gleiche grauenvolle Szenario: eine Frau, verbrannt wie eine Hexe im Mittelalter. An beiden Tatorten entdeckt Polizeireporter Norman Jacobi religiöse Symbole. Eine Spur? Jacobi wittert eine große Story. Die Historikerin Katharina Beck hofft hingegen, durch die Recherche endlich die Dämonen ihrer Vergangenheit zu besiegen. Bei ihrer gemeinsamen Suche entdecken sie weitere, bewusst gelegte Spuren - und erkennen, dass sie Figuren sind in einem Spiel, das sie nicht durchschauen. Und doch müssen sie weitermachen, denn plötzlich ist auch Jacobis Freundin Rebecca verschwunden …" Handlung: Reporter Norm,an Jacobi ist schon länger auf der Suche nach DER Story, die seiner Karriere einen Aufschwung bringen soll. Dann hört er von einer verbrannten Frauenleiche an einem Pfahl gebunden. Das riecht nach einem Report und einer regelrechten Hinrichtung. Jacobi hat Blut geleckt und begibt sich zum Tatort. Schnell wird ihm klar, dass hier religiöse Fanatiker am Werk waren und er bittet die Historikerin Katharina Beck um Zusammenarbeit, um seine Story rund und perfekt zu machen. Doch wenig später taucht eine weitere hingerichtete Frau auf. Jacobi wird wild und wittert seine Erfolgsgeschichte, doch die Euphorie hält nicht lange an, als plötzlich seine Freundin spurlos verschwunden ist. Neben der Polizei beginnt nun auch für Norman ein Wettlauf gegen die Zeit und seine Story rückt in den Hintergrund und er tut alles, um seine Freundin vor den Machenschaften dieser Art Ritus zu schützen und zu retten. Schnell kristallisiert sich für die Norman Jacobi und Kollegin Beck heraus, dass hier mehr zusammenzuhängen scheint, als zunächst angenommen. Hier verbirgt definitiv jeder etwas, keiner spricht die ganze Wahrheit und jeder hätte scheinbar ein Motiv. Mehrmals wendet sich das Blatt, neue Fakten kommen auf den Tisch, der Verdächtigenkreis wächst, es gibt mehr und mehr Motive und scheinbar hat das Dorf sehr viel Dreck am stecken und hütet stillschweigen ein Geheimnis. Man wird überrascht sein! Schreibstil: Frank Uhlmann betritt seinen Thriller eher zaghaft. Zwar wirft das erste Kapitel erste Mutmaßungen, Fragen und Sonderheiten auf, aber der richtige Thrill will nicht aus den Seiten springen. Hier hält sich der Autor eher an dem Genre Krimi und glänzt hier mit einzigartigen Können, komplexester und intelligentester Ermittlung und legt faslche Spuren und streut Handlungsstränge, welche dem Leser ein Krimigenuß erster Klasse bescheren. Ich kenne die meisten Thriller eher sehr krass und extrem. In Hier in "Brennen sollst Du" halte ich zwar den Atem an, aber der Nervenkitzel und die Spannung ist sehr flach und erträglich. Hier sind es die Ermittlungen, die im Fokus stehen. Hier ist es nicht das eklige, verstörrte und maßlos perfide. Hier glänzt Komplexität, Vielseitigkeit, Recherche und ungeahnte Wendung. Ein Krimi wie er sein muss und wie er Spaß macht. Kurzweilig, rasant und mehr als komplex und verworren. Zum Verzweifeln, nicht nur für die eifrigen Ermittler und Journalisten und für Jacobi selbst. Wer zu diesen schreiberischen Werkzeugen greift, wie es unser Autor Frank Uhlmann in seinem Auftakt um Norman Jacobi tut, der beweisst eindeutig, dass er das Genre Krimi beherrscht. Denn diesem Genre möchte ich das Buch zuordnen. Wer einen Thriller erwartet, der wird sicherlich enttäuscht. Ich nehme es dem Buch nicht übel, da ich Krimi genauso liebe. Das was Autor Uhlmann hier auftischt, sind keine flauen Ermittlungen, hier geht es sehr komplex und facettenreich zu. Immer neue Türen öffnen sich, wo andere sich scheinbar schließen. Der Verdächtigenkreis wächst und man hat bis zum Schluß das Gefühl, es könnte fast jeder gewesen sein, der diese Gräueltaten an den Frauen begangen hat. Frank Uhlmann weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln, denn er schreibt sehr bildhaft, nimmt den Leser mit an Ort und Stelle und schafft Nähe und Vertrauen zu den Charakteren. Er weckt Neugier und spornt den Ermittlergeist an. Unfreiwillig gerät man hier durch Uhlmanns Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Autor Frank Uhlmann hat eine rituelle-historisch-verworrene und unvorhersehbare Story erschaffen, die sie mit gekonnten und höchst intelligentem Wortschatz, Mutmaßungen, Indizien, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, rasanten Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den Leser wiedergibt. Charaktere: Dieses Buch besteht aus einer Vielzahl von Hauptprotagonisten. Hier ist jeder genauso wichtig wie der andere. Im Fokus steht natürlich der eifrige und erfolghaschende Reporter Norman Jacobi, der mit seiner Suche nach DER Story, selbst in einen Strudel der Ermittlungen gerät und um das Leben seiner Freundin bangen muss. Dann erleben wir die eigenwillige und höchst akribische Historikerin Katherina Beck, die Tür für Tür neue Schatten und Offenbarungen bereit hält und die Sorge von Jacobi schürt. Ich finde Jacobis und Becks Charakter sehr gelungen herausgearbeitet. Ich mag diese Frau mit ihrem Tatendrang und ihrer Ehrlichkeit. Aber ich mag auch Norman, wie er sich in die Ermittlungen und in die Polizeiarbeit stürzt und ganz und gar seinen eigenen Job vergisst.  Zudem erhalten wir kurze Einblicke in die Opfer, arme unschuldige Frauen. Oder gab es doch eine alte Schuld zu büßen? Der Täter ist leider etwas schwach und mau gehalten. Hier hätte ich mit mehr Intensität und Psychogramm gewünscht, dann wären sicherlich auch Thrilleransätze da gewesen. Aber auch viele Nebenrollen, wie Verwandte und Nachbarn, Freunde und Zeugen und Bettgefährten, sowie der ganze Polizeiapperat möbeln den Charakterenpool stark auf und sorgen für viel Kurzweil. Der Autor Uhlmann verblüfft in seinem Thriller/Krimi wirklich mit einer großen Anzahl an Charakteren, die nach und nach dem Leser nahe gebracht werden. Aber auch Rückblicke und Perspektiven der einzelnen Opfer. Auch das Team um die Ermittlungen ist sympathisch und stimmig gewählt. Es entsteht ein komplettes Bild aus Gut und Böse. Meinung: Das ganz besondere an diesem Thriller ist, dass er gar kein Thriller ist. Für mich ein rundum gelungener Krimi, wie er sein soll. Sehr komplex und undurchschaubar. Ein professionelles Team aus Polizei und Kommission und das Team von Jacobi, die eigene Recherchen betreiben und viele Spuren und Wendungen. Wenig Blut und wilde Metzelei. Mir gefällt, dass der Polizeialltag so detailliert und getreu wiedergegeben wird. Die Teamsitzungen, die Analysen, die Zentrale, die Aussentermine und Verhöre. Sehr gut gemacht. Aber auch die historischen Ermittlungen von Beck und Jacobi konnten mich sehr faszinieren. Wieviel weiß man von seinen Nachbarn oder Mitmenschen? Hegt wirklich jeder sein Geheimnis und hat seine Leichen im Keller? Mir gefällt zudem der sachliche und sprachlich geschickte Wortlaut des Autors, mit der er die Ermittlungen in verschiedene Richtungen lenkt und der Leser immer neue eigene Mutmaßungen und Ermittlungsansätze anstellt. Schauplätze: Eine Kleinstadt nahe Frankfurt, ein offenes Feld, das weite Umland. Die Morde in der Metropole. Die wahre Story jedoch findet in den geheimen Machenschaften, welche nach und nach aufgedeckt werden und in den Archiven statt, aber auch in der Polizeiarbeit und Privatleben der Opfer, Ermittler und von Norman Jacobi. Hier wird recherchiert, geforscht, enthüllt und gepuzzlet. Frank Uhlmann gibt Einblicke in die Polizeiarbeit und in den Journalismus und in große Archive der Historiker, in die gestörte Gedankenwelt der Verdächtigen, in die Leidenschaft der schwachen Seelen und Anhänger eines wahnsinnigen "Engels". Grandiose Umsetzung, bildhafte Darstellung, großes Kopfkino! Cover: Dieses Cover wirkt kühl, sachlich und eher schlicht. Aber es passt zur Handlung und wurde gut gewählt. Ein Blickfang, grandios, weckt Neugierde und läd zu Interpätationen ein. Der Klapptext verspricht eigendlich einen Thriller. Für mich ist die Handlung ein Krimi, daher ziehe ich einen Stern ab, da es falsche Erwartungen weckt. Der Autor: "Frank Uhlmann 1971 in Niedersachsen geboren, studierte Soziologie und Politikwissenschaft. Nach Tätigkeiten an verschiedenen Universitäten arbeitet er jetzt als Studienberater an der Universität in Gießen, wo er mit seiner Frau lebt." Fazit: Der Wolf im Schafspelz....Hier ist es der Krimi im Thriller. Wer gerne in Ermittlungen mitwirkt und in religiöse Gefilde und dunklen historischen Abgründen taucht und sich unter die Beamten mischen will, der erlebt hier in diesem Auftakt genau das Richtige und wird erfahren, was es mit dem Titel auf sich hat! Viel Spaß dabei!

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    • 15
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    05. December 2014 um 11:23
  • Solider Auftakt einer Reihe

    Brennen sollst du
    Kristine_liest

    Kristine_liest

    04. November 2014 um 13:43

    Wieder einmal bin ich mir nicht sicher, ob das Genre "Thriller" hier wirklich passt. Zu wenig erfährt man aus der Sicht des Täters, zu viel erlebt man die Ermittlungsarbeit des Polizeireporters und der Historikerin mit. Das bedeutet nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil! Aber unter einem Thriller stelle ich mir einfach etwas anderes vor. Trotzdem kann ich "Brennen sollst du" ohne schlechtes Gewissen als Lektüre weiter empfehlen, da mich die Geschichte wirklich gefesselt hat. Die beiden Protagonisten Norman Jacobi und Katharina Beck lernt man gut kennen, sie agieren realistisch und nachvollziehbar. Der Autor Frank Uhlmann erzählt den Handlungsverlauf flüssig, logisch und leicht zu lesen. Als Auftakt zu einer Thriller(?)-Reihe ein rundum gelungener Einstieg; ich bin sehr auf die Entwicklung der beiden Protagonisten gespannt. Daher kann ich mit gutem Gewissen 4 Sterne vergeben.

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  • informativ und spannend

    Brennen sollst du
    Taluzi

    Taluzi

    01. November 2014 um 10:22

    Eine Frau fest gekettet an einem Pfahl wird mitten auf einem Feld verbrannt. Am helllichten Tage. Aber die Polizei kann keine Spuren finden. Der Reporter Jacobi erinnert das Szenario stark an frühere Hexenverbrennungen. Er findet am Tatort ein merkwürdiges Symbol. Jacobi sucht die Historikerin Katharina Beck auf. Von ihr erfährt er viel über das Thema Hexenverbrennungen und einer geheimen Sekte mit uralten Wurzeln. Jacobi findet bei der erneuten Erkundung des Tatortes geheimnisvolle Zeichen im Boden. Da passiert der nächste Mord, wieder brennt eine Frau auf einem Scheiterhaufen. Auch dort findet Jacobi die Zeichen im Boden. Nun nimmt die Polizei endlich Jacobis Aussagen ernst. Während Beck in der Bibliothek eine Spur zu den wahren Christen - den Katharern - findet, verschwindet Jacobis Freundin. Ist sie von den religiösen Fanatikern entführt worden? Auch sie war jung, selbstbewusst und führte ein unabhängiges Leben so wie die beiden anderen toten Frauen. Für Beck und Jacobi beginnt eine Spurensuche gegen die Zeit. Das Buch legte ich so schnell nicht mehr aus der Hand. Die Geschichte war sowohl spannend als auch informativ. Schon am Anfang des Buches erhielt der Leser Einblicke in die verschiedenen Arten der Hexenverfolgung. Gerade die Lehre der Katharer war sehr gut recherchiert und verständlich vermittelt. Ich hatte das Gefühl, ich musste hellwach sein beim Lesen, damit ich alles verstand und alle Spuren richtig deutete. Die Spannung hielt sich während der gesamten Zeit und steigerte sich am Ende noch mal deutlich. Das Ende hatte für mich als Leser noch ein paar Überraschungen, so dass ich nie wusste ob ich gerade der richtigen Spur folgte. Der Reporter Jacobi gefiel mir gut, er war authentisch beschrieben und ich konnte ihn mir gut vorstellen. Er verbiss sich in den Fall nachdem Rebecca verschwunden war und setzte alles dran eine Spur zu den Tätern zu finden. Historikerin Katharina Beck war bereit Jacobi bei der Recherche zu helfen, wenn sie im Hintergrund bleibt. Sie zog sich immer wieder in sich zurück und nur durch Andeutungen nach und nach erfuhr der Leser was ihr in der Vergangenheit passiert war. Eine Vergangenheit, die sie innerlich lähmte. Die Geschichte hatte mehrere Erzählstränge in der auktorialen Perspektive. Die Haupterzählstränge erzählten aus der Sicht von Jacobi und Beck. Ein anderer Erzählstrang erzählte aus der Sicht des Täters. Das machte neugierig. Da „Brennen sollst du“ der erste Fall für Jacobi und Beck sein soll, werden sicher noch weitere Bände folgen. Ich gebe dem Buch meine volle Leseempfehlung.

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