Frank Uwe Pfuhl Nidda 3.0

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Inhaltsangabe zu „Nidda 3.0“ von Frank Uwe Pfuhl

Die Nidda hat sich zu einem der beliebtesten Freizeitziele in Vogelsberg, Wetterau und Frankfurt entwickelt. Die Niddaroute mit ihren zahlreichen attraktiven Freizeitzielen lockt immer mehr Radler in die Region. Gleichzeitig nimmt das Gesicht des Flusses mehr und mehr natürliche Züge an: In den letzten Jahren wurden über 20 Kilometer renaturiert. Biber, Storch und Sumpfschildkröte sind an die Nidda zurückgekehrt. In den Naturschutzgebieten entlang des Flusslaufs macht sich wieder eine hohe Artenvielfalt breit, die erlebt werden will. Gleichzeitig haben die Menschen an der Nidda ihren Fluss neu entdeckt, Erlebnisräume geschaffen, altes Handwerk wiederentdeckt und ihre Museen, Biergärten und Innenstädte herausgeputzt. Die wandelbare Nidda hat historisch betrachtet drei Gesichter: Ihren ursprünglichen Zustand, bevor der Mensch sie begradigte (1.0), das kanalisierte Aussehen, insbesondere nach den Regulierungen der 1960er Jahre (2.0) und schließlich ihr zunehmend attraktiveres Erscheinungsbild heute (3.0). Nach einem kurzen Rückblick schaut der Autor nach vorne. Ist auf sein Fahrrad gestiegen und hat die Nidda von der Quelle bis zur Mündung bereist und an vielen Stationen interessante Menschen getroffen, die zu einem Interview bereit waren und ihre Geschichte der „Nidda 3.0“ erzählen. Diese Interviews stehen auch als Audioführer zur Verfügung und können einfach über einen im Buch abgedruckten QR-Code aufgerufen werden. Los geht die Entdeckungsreise an der Niddaquelle im Oberwald des Vogelsbergs auf 718 Höhenmetern, führt vorbei an einem Hochmoor und artenreichen Blumenwiesen, dem einzigen Wasserfall der Nidda bis zum Stausee. Unterwegs spielt die Wasserkraft als Antrieb für Mühlen und in der Papierherstellung eine große Rolle. Vor Staden ist der Naturraumwechsel vom Vogelsberg in die offene Wetterau erlebbar. Feuchtwiesen machen sich breit und im Fluss tummeln sich wieder Fische, einige davon sogar mit beachtlicher Wanderleistung. An der Stadtgrenze zu Frankfurt beginnt der Grüngürtel, Altarme der Nidda ziehen sich durch die Parks bis schließlich nach 90 Kilometern Strecke die Mündung in den Main in Höchst erreicht ist.
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