Frank W. Haubold Die Kinder der Schattenstadt

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Inhaltsangabe zu „Die Kinder der Schattenstadt“ von Frank W. Haubold

In einem verlassenen Schacht begegnet der zwölfjährige Fabian zum ersten Mal dem dunklen Vogel, einem geheimnisvollen Wesen aus dem Grenzland zwischen Leben und Tod. Entsetzt ergreift er die Flucht, doch das unheimliche Geschöpf verliert nie seine Spur. Unerbittlich konfrontiert es Fabian mit den Schattenseiten einer Welt, die mehr und mehr aus den Fugen gerät. Erst vierzig Jahre später offenbart ihm der dunkle Vogel sein grausames Geheimnis. Stilistisch ansprechend legt das Buch seinen Schwerpunkt auf die Charaktere, die – allen voran die Hauptfigur – differenziert und vielschichtig gezeichnet werden. Carsten Kuhr in PHANTASIK-COUCH Haubolds Markenzeichen – stimmige Atmosphäre stilistisch überdurchschnittlich bis brillant entwickelt – finden sich über den ganzen Roman verstreut. Thomas Harbach in LITERRA "Kinder der Schattenstadt" ist sowohl Horrorroman als auch alternativer Geschichtsverlauf, ein Generationenroman wie auch eine pazifistische Warnung vor dem Holocaust, zu dem die Menschheit in der Lage ist. Der Autor hat auf viel Realismus geachtet, deshalb findet man wenig Mystik darin. Das wiederum macht Fabians Visionen vom Wächter, der ihn warnt, umso auffälliger. Michael Matzer in BUCHWURM Ein ungewöhnliches, phantastisches Thrillerpuzzle, das auf jeder Seite neue Wendungen bereit hält und beileibe kein Jugendroman, wie es auf den ersten Blick scheint. Elmar Huber in LITERRA ... lässt der Roman eine klare Struktur erkennen, man muss sie lediglich bei Fabians Gegenspieler suchen. "Der dicke Martens" gehörte einst derselben Clique an, ging dann jedoch eigene Wege. Die führten ihn vom Mord an seiner Großmutter (mit übernatürlicher Hilfe) über die bereits mit sehr viel höherem Gewaltaufwand durchgeführte Auslöschung seiner Mutter und ihres Lebensgefährten immer weiter, erst zu mörderischen wirtschaftspolitischen Ränken und schließlich bis in ein buchstäblich apokalyptisches Szenario hinein. Stufe für Stufe schreitet die Eskalation voran und mit ihr wechselt auch der Roman seine Gesichter. Jürgen Doppler im STANDART (Österreich) Sprachlich liegt der Roman über dem Niveau dessen, was man im Fantasy-Horror-Genre heutzutage so lesen kann. Ein spannender und für die Fans des Düsteren sehr unterhaltsamer Fantasy-Horror-Schmöker. Ulrich Wille in eigentümlich frei (Quelle:'E-Buch Text/28.03.2013')

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  • Rezension zu "Die Kinder der Schattenstadt" von Frank W. Haubold

    Die Kinder der Schattenstadt

    Elmar Huber

    01. February 2012 um 14:32

    - "Es waren sonnige Tage, an denen die Schatten unendlich weit erschienen. Doch auf jeden dieser Tage folgte eine Nacht. Und Fabians Nächte gehörten jenem unheimlichen Wesen, das ihn unerbittlich durch die finsteren Labyrinthe seiner Träume verfolgte.“ - INHALT: Auf der Suche nach einem verschwundenen Kameraden erkunden Fabian und seine Freunde von der Talstraßenbande einen alten und verwilderten Brunnenschacht. Dort begegnet ihm zum ersten Mal der riesenhafte schwarze Vogel, der sich von nun an immer wieder in Fabians Leben zeigt. Fast scheint es, als wolle der Vogel durch sein wiederholtes Auftauchen Fabians Leben auf einen bestimmten Weg lenken. - „Es war, als hätte die Vergangenheit ihn plötzlich eingeholt. Erinnerungen wurden lebendig, die er lange Zeit verdrängt hatte, ebenso wie die Existenz des Verfolgers, obwohl ihn das Gefühl, beobachtet zu werden, nie gänzlich verlassen hatte.“ - MEINUNG: Gerade hat man sich - nach der rätselhaften Eröffnung des Romans - in die Geschichte des (jungen) erwachsenen Fabian eingefunden, als Frank W. Haubold diese Handlung jäh unterbricht, um mit einer Folge zunächst zusammenhangloser Episoden über das Leben anderer Personen zu beginnen. Im weiteren Verlauf treffen wir auch einige Personen aus Fabians alter Clique wieder. Der gehänselte Damian - „Der Dicke“ – der als Erwachsener besorgniserregende psychopathische und sadistische Tendenzen zeigt, die ihm den Weg in die Chefetage eines Rüstungskonzerns ebnen. Oder der lange Henry, der nun als Umweltaktivist wieder in seiner alten Heimat weilt und nach dem Einbruch in eine Waffenfabrik ein unschönes Ende nimmt. Dazwischen immer wieder Fabian, der sein „normales“ Leben lebt, die Weltveränderungsträume der Jugend ausgeträumt. Lange Zeit ist unklar, auf welches Ziel dieses Mosaik einzelner Szenen zusteuert. Die Ausführung und die Charaktere sind jedoch soweit gelungen, dass man ihnen gerne und mit gespannter Erwartung auf ihren Weg folgt. Der Erzählfluss ist gewollt unregelmäßig und voll von abrupten Szenenwechseln und Zeitsprüngen, was einen Großteil der Faszination des Romans ausmacht. Dabei entwickelt sich DIE KINDER DER SCHATTENSTADT sprunghaft von der vermeintlichen Jugendfantasy der ersten Seiten über ein phantastisches Thriller-Puzzle hin zu einem fast militärischen Endzeit-Szenario. Insgesamt scheint hier vieles nicht zueinander zu passen; Einige Elemente sind nüchtern betrachtet sogar überflüssig. Und doch funktioniert dieses Patchwork verschiedenster Motive und Szenarien. Sogar Prolog und Epilog haben nicht unmittelbar etwas mit Fabians Geschichte zu tun und könnten als gelungene Stilübungen für sich alleine stehen. Dem Nachwort ist zu entnehmen, dass DIE KINDER DER SCHATTENSTADT eine weitreichende Überarbeitung (in mehreren Stadien) von Frank W. Haubolds Debütroman AM UFER DER NACHT ist. Der Prolog THORS HAMMER wurde sogar bereits als völlig autonome Kurzgeschichte veröffentlicht. DIE KINDER DER SCHATTENSTADT ist als Band 2 der neuen Taschenbuch-Thriller-Reihe im Windecker Blitz-Verlag erschienen, die sich laut bisheriger Vorschau aus Erst- und Neuauflagen zusammensetzt. Auf jeden Fall eine begrüßenswerte Entscheidung und eine gute Alternative zu den etwas höherpreisigen Hardcoververöffentlichungen. Das Taschenbuch ist ebenso makellos verarbeitet, wie sie bekannten Hardcover und sieht trotz Glanzcover nach dem Lesen noch aus wie neu. Für Covermotiv, Covergestaltung und Satz zeichnet auch für diese Reihe der Münchener Grafiker Mark Freier verantwortlich, der hier wieder einmal ein tolles und liebevolles Covermotiv geschaffen hat, das vielleicht etwas zu sehr nach Jugendroman aussieht. FAZIT: Ein ungewöhnliches, phantastisches Thrillerpuzzle, das auf jeder Seite neue Wendungen bereit hält und beileibe kein Jugendroman, wie es auf den ersten Blick scheint.

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