Frank Wiebe Wie fair sind Apple & Co.?

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Inhaltsangabe zu „Wie fair sind Apple & Co.?“ von Frank Wiebe

Konsumenten wollen heute wissen, wo ihr Geld schliesslich landet. Vor allem grosse Konzerne reagieren auf Druck der Verbraucher und sehen sich gezwungen, bei Umweltthemen und in sozialen Fragen für Verbesserungen zu sorgen.
Frank Wiebe hat sich weltweit bekannte Marken und Konzerne von A wie Adidas bis Z wie Zara vorgenommen und systematisch auf ethische Stärken und Schwächen hin überprüft. So sind 50 ethische Profile entstanden, die Kunden, Investoren und Konkurrenten einen schnellen, aber gut begründeten Überblick darüber geben, wie weit die Unternehmen die selbst gestellten und die von der Öffentlichkeit geforderten Maßstäbe einhalten. Jeder Konzern bekommt eine Bewertung mit bis zu fünf Sternen.
In einem einleitenden Teil erläutert der Autor die Grundlagen seiner Bewertung und legt dar, wie sich Unternehmensethik erarbeiten, begründen und praktisch umsetzen lässt. Das Werk lässt sich als Handbuch zum Nachschlagen nutzen oder auch als eine detailreiche, mit vielen Beispielen illustrierte und zudem leicht verständliche Einführung in die Unternehmensethik.

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    Wie fair sind Apple & Co.?

    michael_lehmann-pape

    01. July 2013 um 11:27

      Die öffentliche Diskussion in der letzten Zeit im Hinblick auf die Produktionsmethoden von „Weltkonzernen“ nimmt klar und erkennbar an Fahrt auf. Nicht nur Unglück wie der Brand in einer Textilfabrik schreckt hier die Öffentlichkeit auf und verweist auf eklatante Sicherheitsmängel an den Produktionsorten, auch ganz allgemein zeigt sich, welche ungesunde und schiefe „Wertschöpfungskette“ von Produkten besteht.   Möglichst billig, preiswert, fast am Rande von Leibeigenschaft (wie bei vielen Fabriken in China) produzieren, das Ganze als „faires“ Produkt gar noch benennen und dann mit möglichst höchstem Gewinn an den Konsumenten bringen. Das gilt nicht nur für Textilien alles Marken und aller Preiskategorien, das gilt für alle Produkte, vor allem auch im technischen Bereich, in dem mit die höchsten Gewinnmargen erzielt werden.   Frank Wiebe nun geht speziell und fundiert dieser Frage der „Fairnis“ in einer globalisierten Wirtschaft nach. In der an „preiswerten“ Orten produziert wird und in „reichen“ Regionen verkauft wird. Wobei er zu Beginn seiner Betrachtungen noch einmal und deutlich darauf hinweist, dass natürlich der Kunde die Macht besitzt. Nur, was gekauft wird, wird auf Dauer hergestellt.   Gibt es da eigentlich Alternativen? Auch diese Frage stellt Wiebe in guter Weise vor seinen eigentlichen Darstellungen der „Ethik“ von 50 Weltkonzernen. Mit diesen Alternativen (langfristige Investitionen, Qualität, angemessen Entlohnung vor noch dem letzten Prozent Preisvorteil u.a.) im Sinn, lesen sich die einzelnen Fallbeispiele deutlich pragmatischer für mögliche Konsequenzen.   Alphabetisch geordnet stellt im Folgenden Wiebe 50 Weltkonzerne vor (von Adidas über Apple, BMW, Coca-Cola, Levi Strauss, Miele, Siemens, Starbucks, Unilever, Vodafone u.v.a.), gibt einen komprimierten Einblick in die Eckdaten und folgt sodann seiner Frage nach der „Ethik der Unternehmen“.   Wobei hier nicht polemisch nur in eine Richtung dargestellt wird Durchaus differenziert führt Wiebe Probleme, aber auch positive Haltungen und Schritte in eine nachhaltige du langfristige Richtung auf. Wie bei Apple, das erfreulich und offen über Probleme berichtet und Informationen zur Produktion bereitstellt. Ohne dass Probleme ganz beseitigt werden und ohne dass manche Probleme energisch angegangen werden, auch das gehört zum gesamten Bild dazu. Eine Differenzierung, die sich durchaus in der Breite feststellen lässt (mit „Ausreißern). L´oreal mit einer „ethisch ausgeglichenen Bilanz“ oder auch der Siemens-Konzern, dem Wiebe ernsthafte Bemühungen im Kampf gegen die „eingefleischte“ Korruption bescheinigt.   Ein Buch, das aufzeigt, dass in einer Zeit „nach“ vielen Sandalen durchaus ein Umdenken sichtbar in den Konzernen stattfindet, dass Wert auf „saubere“ Produktion gelegt werden soll, dennoch aber die „Reibung mit dem Profit“ und mit alten Strukturen nicht aus der Welt ist. Eine noch fragile Balance im Bereich der Ethik, sozusagen. Mit dem Problem, dass sich doch häufig der liederliche Umgang mit Mitarbeitern und gefährliche Produktionsverhältnisse von den Konzernen selbst weg auf die Zulieferer hin verlagert haben. Hier vor Ort genauer zu achten, das wäre eine herausragende Aufgabe für die nahe Zukunft.   Alles in allem eine sachgerechte „Kurzdarstellung“ von Weltkonzernen im Blick auf ihr verantwortliches und langfristige Handeln, dass dem Leser eine Möglichkeit an die Hand gibt, sehr genau auszuwählen, von welchem Hersteller er Produkte kauft (und diesen damit auf seinem Weg unterstützt) und wo er besser (noch) Abstand nimmt.

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