Frank Winterfeld

 4,8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor*in von Der Ponyjäger.

Lebenslauf

Gerüchten zufolge, die man sich im Hamburger Umland an der warmen Brenntonne in kalten Tagen erzählt, soll es sich beim Autor Frank Winterfeld um einen Mann um die fünfzig handeln. Frau hat er, Kind auch. Wenn es noch einmal Nachwuchs im Hause Winterfeld geben sollte, liefe es eher auf einen zweiten Hund hinaus – oder einen Goldfisch. Nachdem die akademische Karriere einer Druckerlehre zum Opfer fiel, entwickelte sich bei dem Storyteller ein besonderes Gen, und zwar das Schreibgen. Ab diesem Zeitpunkt erschuf er in seiner Vorstellung Kurzgeschichten, Sagen und spannende Fantasy-Storys. Heute interessiert den Familienvater und eventuell baldigen Goldfischbesitzer nur noch eine Sache: Ist er mehr ein schreibender Drucker oder doch ein Schreiber, der druckt?

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Frank Winterfeld

Cover des Buches Der Ponyjäger (ISBN: 9783757552039)

Der Ponyjäger

 (3)
Erschienen am 26.05.2023
Cover des Buches Between the Stories (ISBN: 9783754326824)

Between the Stories

 (1)
Erschienen am 19.09.2021

Neue Rezensionen zu Frank Winterfeld

Cover des Buches Der Ponyjäger (ISBN: 9783757552039)
Franzi_Fritzs avatar

Rezension zu "Der Ponyjäger" von Frank Winterfeld

Kurz-Thriller mit Tiefgang
Franzi_Fritzvor einem Jahr

Inhalt: Ein ehemaliger Elitesoldat ordnet und gestaltet sein Leben neu. Fortan soll es der Familie gewidmet sein, fernab von Armee, Krieg und Gewalt. Am Tag, an dem gute Aussichten für ihn bestehen, einen neuen Job zu erhalten, werden seine Pläne jedoch jäh vereitelt - vom schlimmsten Schicksalsschlag, der einem Familienvater widerfahren kann. Und nichts mehr hat nun noch Sinn. Nur noch die Rache treibt ihn an und er kehrt zurück zur Gewalt und seinem ganz persönlichen Krieg, aus dem kein Sieger hervorgehen kann.
Meine Meinung: Der vorliegende Kurz-Roman basiert auf einer schon vorher da gewesenen Kurzgeschichte des Autors. Nun wurde sie verfeinert, detaillierter und vor allen Dingen, was den Autor sehr glücklich und stolz macht, veröffentlicht. Der Text ist gut verständlich und meines Erachtens grammatikalisch und rechtschreibtechnisch fehlerfrei verfasst. Er ist unterteilt in Kapitel, die jeweils einer bestimmten Zeitspanne gewidmet sind. Die Kapitel, die dann die Rachehandlungen umfassen, wurden mit einer für mich, die sich in so militärischer Art der Zeitangabe nicht wirklich auskennt, schwierig zu erkennenden Weise versehen. Das ließ mich erst ein wenig bei der Einordnung dieser Handlungen straucheln. Sehr schön finde ich das Vorwort, in dem sich der Autor ein wenig vorstellt und etwas zum Ursprung der Geschichte erzählt. Die Verbindung zum Namen Sebastian Fitzek ist dabei bemerkenswert. Im Anschluss an den Ponyjäger erhält der Leser ein sehr persönliches Nachwort und obendrauf noch vier weitere Kurzgeschichten, unter denen "Vier Buchstaben", die eindrucksvollste und erschütternste für mich war und "Peter Miese" die amüsanteste. Zum Hauptroman "Der Ponyjäger" muss gesagt werden, dass Leser vorher unbedingt die Triggerwarnungen des Autors kennen sollten. Das Grundthema geht sehr zu Herzen und hat auch mich als Familienmutti schwer schlucken lassen. Außerdem gibt es eine wirklich grausame Szene, die gut geschrieben, aber nichts für zarte Gemüter ist. Prinzipiell ist Selbstjustiz natürlich nicht der richtige Weg. Doch ich denke, jeder kann die Gefühle und Beweggründe des Protagonisten nachvollziehen. Und das Gedankenspiel, was wäre wenn ... man in eine solche Situation kommt, ... wenn ein Sniper in einer Stadt sein Unwesen treibt, ist spannend und interessant und lässt eben Geschichten entstehen, von denen "Der Ponyjäger" eine mögliche ist. Und das ist es, was ich an einer Geschichte wichtig finde - dass sie nachdenklich stimmt und nachhallt, nachdem man das Buch längst geschlossen hat. Dies hat Frank Winterfeld geschafft. Ein Wort noch zum Cover. Es ist passend gestaltet, macht sich sehr gut und lässt bereits erahnen, dass es sich hier um eine schicksalhafte Geschichte handelt.
Fazit: Ich empfehle diesen Kurz-Roman sehr gerne weiter, ebenso wie dessen Autoren Frank Winterfeld und seine Kurzgeschichten. Diese sind in der Sammlung "Between the stories" von Swen Artmann und Frank Winterfeld nachzulesen. Weiterhin erschien bei BoD das Buch "Der Traum", welches ich jedoch noch nicht kenne. Also lest den Winterfeld, es lohnt sich!

Cover des Buches Der Ponyjäger (ISBN: 9783757552039)
Marlene-Menzel-Autorins avatar

Rezension zu "Der Ponyjäger" von Frank Winterfeld

Ergreifend und hochspannend! 💥
Marlene-Menzel-Autorinvor einem Jahr

Ein Roman, der den Leser nicht so schnell wieder loslässt. Nein, vielmehr hält er ihn mit einer kalten Hand im Nacken fest! 🤯
Dieses Buch ist aufrüttelnd, hochemotional, mitreißend und absolut zerstörerisch, aber auch herzerwärmend und rührend in einem.
Man kann es einfach nicht aus der Hand legen.
Chris‘ innere Zerrissenheit ist spürbar, sein Drang nach Gerechtigkeit nachvollziehbar, aber auch absolut böse. Genauso wird der Leser hin und her geworfen, von einem Gefühlschaos ins nächste.
Grandioser Kurzroman! Nichts für zarte Gemüter! 💫

Netter Nebeneffekt: Die Erlöse werden zu 100% gespendet! 🥰

Cover des Buches Der Ponyjäger (ISBN: 9783757552039)
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Rezension zu "Der Ponyjäger" von Frank Winterfeld

Ein Storyteller, der Bilder mit Worten malt
_Sandra_M_vor einem Jahr

Ich kenne Frank Winterfeld bereits seit einiger Zeit. Daher kenne ich auch den Ursprung dieses Buches, nämlich die Kurzversion des Ponyjägers. Natürlich war ich nun ganz gespannt auf die längere Version. Und es hat sich gelohnt: Nicht nur gibt das Buch mehr Einblicke in die Hintergründe, Gedanken- und Gefühlswelt von Protagonist Chris Brenner. Obwohl ich die Ursprungsgeschichte kannte, hat es Frank Winterfeld zudem geschafft, mich zu überraschen. 

Dabei merkt man in jeder Zeile, was besonders wichtig ist: das Storytelling. Er malt Bilder mit Worten, erschafft eine Welt, die ich mir als Leserin direkt vorstellen kann, und erzählt die Geschichte so, dass ich sofort mittendrin bin. Er bedient sich hier auch gern absoluter Gegensätze. Sicherlich ist die anfängliche Idylle dabei sehr intensiv und somit vielleicht etwas zu perfekt beschrieben. Doch dadurch lässt er die kommenden Ereignisse noch drastischer wirken. Ich konnte den Schmerz und die Zerrissenheit beim Lesen spüren, litt mit dem Protagonisten in jeder Sekunde mit. 

Besonders toll: mit dem Kauf des Buches kann man gleich noch etwas Gutes tun. Alle Erlöse gehen an das Projekt Hamburg Leuchtfeuer. 

Übrigens: Im Buch ist nicht nur die Geschichte rund um den Ponyjäger enthalten, sondern auch noch vier weitere Kurzgeschichten - jede davon empfehlenswert! 

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