Frank Witzel

 3,1 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorenbild von Frank Witzel (©Matthes & Seitz Berlin / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Frank Witzel

Meister des bizarren Humors: Frank Witzel wurde 1955 in Wiesbaden geboren und ist ein wahres Multitalent. Denn bevor er als Schriftsteller durchstartete, studierte er zunächst am Konservatorium Wiesbaden Klassische Musik. Schon als Kind hatte er diverse Instrumente wie Gitarre, Cello oder Klavier zu spielen gelernt. Ab 1975 begann er, Gedichte zu schreiben und in alternativen Literaturzeitschriften herauszubringen. Seinen ersten Lyrikband „Stille Tage in Cliché“ veröffentlichte er 1978 bei Nautilus. Später betätigte er sich zudem als Zeichner und Radiomoderator. Bekannt wurde Frank Witzel aber vor allem als Romanautor. 2001 erschien sein Debüt „Bluemoon Baby“. Darin verknüpft er die Geschichte eines Gymnasiallehrers aus Mittelhessen mit bizarren weiteren Handlungssträngen. So hat der knochenlose Spion Douglas Douglas Jr. einen unvergesslichen Auftritt. Philosophische Betrachtungen und Verschwörungstheorien werden mit Elementen des Spionageromans verwoben und mit Anspielungen auf Popkultur und Literatur gespickt. Auch in „Revolution und Heimarbeit“ (2003) und „Vondenloh“ (2008) bleibt Witzel diesem Erzählstil treu. Für das Romanfragment „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ erhielt Witzel 2012 den Robert-Gernhardt-Preis. Nach Fertigstellung wurde er mit dem Deutschen Buchpreis geehrt. Frank Witzel lebt in Offenbach.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Unmöglichkeit eines Ich (ISBN: 9783465045670)

Die Unmöglichkeit eines Ich

Neu erschienen am 01.06.2021 als Buch bei Klostermann, Vittorio.

Alle Bücher von Frank Witzel

Cover des Buches Inniger Schiffbruch (ISBN: 9783957578389)

Inniger Schiffbruch

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Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches Bluemoon Baby (ISBN: 9783442715060)

Bluemoon Baby

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Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches BRD Noir (ISBN: 9783957573094)

BRD Noir

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Erschienen am 21.03.2016
Cover des Buches Inniger Schiffbruch (ISBN: B0849LX7H4)

Inniger Schiffbruch

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Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches BRD Noir (Fröhliche Wissenschaft) (ISBN: 9783957572769)

BRD Noir (Fröhliche Wissenschaft)

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Erschienen am 21.03.2016
Cover des Buches Revolution und Heimarbeit (ISBN: 9783960541790)

Revolution und Heimarbeit

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Erschienen am 02.10.2015
Cover des Buches Humor und Gnade (ISBN: 9783957577245)

Humor und Gnade

 (0)
Erschienen am 06.09.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Frank Witzel

Cover des Buches Inniger Schiffbruch (ISBN: B0849LX7H4)lielo99s avatar

Rezension zu "Inniger Schiffbruch" von Frank Witzel

Gute Charakterisierung der Erziehung nach dem Zweiten Weltkrieg
lielo99vor 10 Monaten

Nach dem Tod der Eltern sichtet der Autor deren Nachlass und ihm kommen viele Erinnerungen an die Kindheit. Aber auch Träume bringen ihn zum Nachdenken und in einem spielte ein Nashorn eine große Rolle. Daher auch das Cover. Er denkt an viele Verbote, die er wegen „Verfehlungen“ hinnehmen musste. Aber auch Erinnerungen an die Kittelschürze der Mutter, die Kirchgänge am Sonntag und immer gleiche Rituale, wie das Bad am Samstag, erinnert er. Fotoalben und Dias gibt es ebenfalls noch und im Album sind keineswegs Schnappschüsse zu sehen. Die wurden ausgesondert. Es musste alles perfekt sein. „Unser Kind“ zum Vorzeigen und verewigt in einem hellblauen Album.


Viele Parallelen zu meiner Kindheit las ich und denke, dass es den meisten Nachkriegskindern so geht. Man war wieder wer und wollte nur noch in die Zukunft schauen. Sich etwas leisten und die Gräuel des Krieges schlicht und einfach vergessen. Die Kittelschürze meiner Mutter gehörte zu ihrem Outfit wie die Dauerwelle und der Kirchenbesuch am Sonntag. Ausdrücke wie : „vom anderen Ufer“ oder „der Jud“, hörte ich ebenfalls. Ist es ein Wunder, dass viele Kinder auch mit der emotionslosen und teilweise sogar kalten Kindheit nicht zurecht kamen und bis heute darunter leiden. Auch der Autor erlebt seit 30 Jahren Selbstzweifel und beschreibt seine Besuche bei der Therapeutin.


Zu den erwähnten Filmen in „Inniger Schiffbruch“ „dbp20“ kann ich nichts sagen, wir hatten kein Fernsehen. Interessant, dass dieses Gerät bei den Wenzels in einen Raum unters Dach verbannt wurde. Ja, und dann die Erziehungsbücher der „uneinsichtigen Nazitante“ Johanna Haarer. Sie starb 1988 und ihre schriftlichen Ausschweifungen gibt es zum Glück nicht mehr. Von wegen, das Baby muss schreien, da es sonst Macht über die Mutter bekommt. Ja, es gab etliche Eltern, die sich daran hielten. Wie gut, dass das Erziehungsprogramm heute keine Anwendung mehr findet. Das Buch wurde nicht ohne Grund für die Longlist des „dbp20“ ausgewählt. Mir war aber das Hin und Her bei den kurzen Stippvisiten in Kindheit und Jugend des Autor zu wenig. Ich empfehle es aber trotzdem und ich denke, dass drei Sterne immer noch für ein gutes Buch stehen.

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Cover des Buches Inniger Schiffbruch (ISBN: 9783957578389)yellowdogs avatar

Rezension zu "Inniger Schiffbruch" von Frank Witzel

Das abgemagerte Rhinozeros
yellowdogvor 10 Monaten

Ausgehend von einem Traum über das Haus seiner vor 2 Jahren verstorbenen Eltern durchdenkt der Autor Frank Witzel verschiedene Erinnerungen und Reflexionen über die Familie. In den Kindheitserinnerungen entsteht ein Bild der vergangenen Zeit mit all seinen Merkmalen.

Dabei gibt es einige wirklich gute Formulierungen, auch originelle literarische und philosophische Bezüge, z.B. Proust, Barthes, Thomas Bernhard, Walter Benjamin, Imre Kertész, Adorno.

Hinzu kommen psychotherapeutische Einsprengsel.

Ich habe das mit Interesse gelesen.

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Seit Weihnachten lag dieses Buch bei mir herum, ich hatte es mir gewünscht, nachdem es durch den Buchpreise 2015 so viel Aufmerksamkeit bekam und fand, dass es irgendwie interessant klang. Jetzt, im Sommer, habe ich entschieden, es auch mal zu lesen, und zwar im Urlaub (kann ich jedem empfehlen, man braucht echt Zeit), also den ganzen Tag nur am See rumliegen und sich auf dieses wirklich ... umfangreiche Werk, so kann man es wohl nennen, konzentrieren.

Um ehrlich zu sein, mit dem, was dann kam hab ich nicht gerechnet. So richtig viel hab ich mir nicht gedacht, als ich angefangen habe zu lesen, war nur nach ein paar Seiten schon sehr verwirrt. Denn eine Geschichte wird nicht erzählt, nicht stringent zumindest, schon gar nicht im herkömmlichen Sinne. Vielmehr aus gefühlt hundert Perspektiven und Formen des Schreibens.
Der Titel ist eigentlich ein großes Geschenk des Autors, denn er hilft anfangs ungemein, er fasst das ganze Buch gut zusammen und bietet zumindest einen Anhaltspunkt: Es geht um einen Jungen, zur Zeit der RAF, der sich allerlei zusammenfantasiert um sich selbst, seine Zeit zu verstehen. Denn da, wo die Logik und das Wissen aufhören, setzt eben die Imagination ein. Und was damals in der BRD so vor sich ging, die Stimmung im besagten Sommer 1969, Vergangenheit oder Zukunft, Katholizismus und RAF, die Beatles oder die Rolling Stones ... die lässt sich nur so beschreiben. In einem Interview sagte der Autor, er versuche sich einem Gefühl zu nähern, von allen Seiten, und das trifft es ziemlich gut.

Passagen, in denen der Protagonist sich selbst als Mitglied der RAF erlebt, Halluzinationen und verquere Abhandlungen über den Nationalsozialismus, monströse Fußnoten, Fantasien über seinen Vater als herzlose Machtgestalt "der Fabrikant", wahrscheinlich fiktive Dialoge eines Verhörs, inzwischen erwachsen, Philosophie, scheinbar Zusammenhangloses, das sich erst später erklärt oder auch nicht, Abhandlungen, Biografien ... Dieses Buch hat so unglaublich viel zu bieten. Es ist stellenweise tief, philosophisch, dann wieder komplett skurril, scheinbar Nonsense, manchmal eine ganz normale Erzählung.
Und ich habe bei weitem nicht alles verstanden, schon gar nicht alle Anspielungen und Witze, weil ich diese Zeit nicht miterlebt habe. Aber ein paar. Und die fand ich super. Ich denke, das ist etwas, was man als potentieller Leser vorher wissen sollte: Man wird sich bestimmt langweilen, quälen, für dämlich und ungebildet halten und aufgeben wollen, doch man wird auch belohnt. Mit wunderschönen Sätzen und Poesie. Mit neuen Gedanken und bekannten, eigenen Gedanken, die man niedergeschrieben noch nie gelesen hat. Das ist das Schöne, es ist für jeden was da bei, dieses Buch ist eine Schatzkiste und es überrascht immer aufs neue. Es erreicht viel tiefere Ebenen als eine normal erzählte Geschichte, es dringt in die menschliche Psyche und beleuchtet jeden Gedanken, jede Assoziation und das ist etwas Besonderes.

Ich möchte dieses Buch jedem empfehlen, der sich für Literatur interessiert und Überraschungen mag. Am besten auch Zeit mitbringen und sich nicht abschrecken lassen. Denn als ich wieder im Alltag angekommen war und mir noch 200 Seiten fehlten haben die sich auf einmal unendlich gezogen. Ich denke auch nicht, dass ich wirklich in der Lage bin, dieses Buch zu bewerten, weil ich des öfteren nicht folgen konnte. Aber ich fand es trotz allem genial!
Der Deutsche Buchpreis war mit Sicherheit verdient und ich bin froh, durchgehalten zu haben. So etwas habe ich vorher nämlich noch nie gelesen. Also lasst euch drauf ein, lasst euch verwirren, amüsieren, bilden, sprachlos machen ...



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Gespräche aus der Community



Seit dem 19. August steht es fest: Die Jury des Deutschen Buchpreises 2015 hat die Longlist aus 20 Büchern zusammengestellt.
Hier seht ihr die komplette Liste!

Wir haben für euch nun wie im letzten Jahr eine besondere Aktion erdacht: Ihr habt in den ersten Septemberwochen die Möglichkeit, den Autoren, die es mit ihren Büchern auf die Longlist geschafft haben, Fragen zu stellen & auch ihre Bücher zu gewinnen!

Wir haben bereits Zusagen von Autoren aus dem Klett-Cotta Verlag, dem Verbrecher Verlag, dem Literaturverlag Droschl, dem Verlag Matthes & Seitz und dem Hanser Verlag. Diese Liste ist aber noch nicht final und wird womöglich noch um weitere Fragerunden und Termine ergänzt.

Hier die Termine für die Fragerunden, die bisher feststehen:

Dienstag, 1. September 2015:
Anke Stelling - "Bodentiefe Fenster"
Hier geht es zur Fragerunde!

Montag, 7. September 2015:
Gertraud Klemm - "Aberland"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 8. September 2015:
Monique Schwitter - "Eins im Andern"
Hier geht es zur Fragerunde!

Mittwoch, 9. September 2015:
Steffen Kopetzky - "Risiko"
Hier geht es zur Fragerunde!

Donnerstag, 10. September 2015:
Frank Witzel - "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sonntag, 13. September 2015
Rolf Lappert - "Über den Winter"
Hier geht es zur Fragerunde!

Dienstag, 15. September 2015
Vladimir Vertlib - "Lucia Binar und die russische Seele"
Hier geht es zur Fragerunde!

Sobald die Fragerunden eröffnet sind, werden wir sie auch hier verlinken. Ihr könnt den Autoren am jeweiligen Tag im entsprechenden Thema (also nicht hier im Thema!) Fragen stellen, die sie euch dann natürlich auch beantworten. Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, achtet bitte darauf, dass ihr eure Fragen über den blauen "Jetzt Bewerben"-Button stellt. Bitte beachtet außerdem, dass die Fragerunden teilweise nicht bis Mitternacht geöffnet sein werden, sondern die letzten Fragen schon am Abend gestellt werden müssen! Wie auch bei unseren Fragefreitagen werden wir unter allen Fragestellern einige Exemplare der Bücher verlosen, mit denen die Autoren nominiert sind.

Unter den Teilnehmern an allen Fragerunden verlosen wir 1 riesiges Buchpaket mit ALLEN Büchern aus der Longlist 2015:
Hier im Thema könnt ihr zwar keine Fragen stellen, aber ganz wunderbar diskutieren! Habt ihr schon eines oder sogar mehrere der Bücher gelesen? Welches ist euer Favorit für den Buchpreis?

Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei den Fragerunden und bin gespannt auf eure Meinungen!

71 Beiträge
vielleser18s avatar
Letzter Beitrag von  vielleser18vor 6 Jahren
Danke, hatte ich noch gar nicht gesehen !
Zum Thema

Fragerunde mit Frank Witzel, dem Autor von "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969"

Im Rahmen unserer Aktion rund um die Longlist des Deutschen Buchpreises 2015 habt ihr die Chance, den Autoren, die mit ihren Werken nominiert sind, Fragen zu stellen und ihre Bücher zu gewinnen. Hier könnt ihr für euren Longlist-Favoriten abstimmen!

Wir freuen uns sehr, am Donnerstag, dem 10.09. Frank Witzel in unserer Fragerunde begrüßen zu dürfen, der mit seinem Roman "Die Erfindung der RAF durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" eine explosive Mischung aus Geschichten und Geschichte, Welterklärung, Reflexion und Fantasie geschaffen hat!

Habt ihr Lust, mehr über den Autoren, seine Arbeit oder seinen fantastischen "Roman mit Langzeitwirkung" zu erfahren? Dann verpasst nicht die Chance, eure Fragen in der Fragerunde loszuwerden!

Mehr zum Buch
Gudrun Ensslin eine Indianersquaw aus braunem Plastik und Andreas Baader ein Ritter in schwarzglänzender Rüstung? Die Welt des kindlichen Erzählers dieses mitreißenden Romans, der den Kosmos der alten BRD wiederauferstehen lässt, ist nicht minder real als die politischen Ereignisse, die jene Jahre in Atem halten und auf die sich der 13-Jährige seinen ganz eigenen Reim macht. Frank Witzel ist es in dieser groß angelegten fantastischen literarischen Rekonstruktion des westlichen Teils Deutschlands gelungen, ein Spiegelkabinett der Geschichte im Kopf eines Heranwachsenden zu errichten. Erinnerungen an das Nachkriegsdeutschland, Ahnungen vom Deutschen Herbst und Betrachtungen der aktuellen Gegenwart entrücken ihn dabei immer weiter seiner Umwelt.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

Mehr zum Autor
Frank Witzel wurde 1955 in Wiesbaden geboren. Er ist Schriftsteller, Musiker, Zeichner und lebt in Offenbach. Sein Romandebüt "Bluemoon Baby" wurde 2001 veröffentlicht. Weitere Romane folgten, daneben verfasste Witzel Essays und Gedichte. Das Buch "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" ist 2015 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Zusammen mit dem Verlag Matthes & Seitz Berlin verlosen wir unter allen, die über den blauen "Jetzt bewerben"-Button  mindestens eine Frage an Frank Witzel stellen, 1 Exemplar von "Die Erfindung der RAF durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969"! Wer bei allen Fragerunden mit den Longlist-Autoren mitmacht, hat zusätzlich die Chance auf ein großes Buchpaket, vollgepackt mit allen nominierten Werken!

Frank Witzel wird am Donnerstag, dem 10. September 2015 voraussichtlich bis ca. 20 Uhr eure Fragen beantworten - die Fragerunde wird also unter Umständen nicht bis Mitternacht geöffnet sein! Bitte habt Verständnis dafür, dass wir die Fragerunde dann dementsprechend auch schließen.

Viel Spaß allerseits und wir freuen uns auf eure Fragen!
81 BeiträgeVerlosung beendet
Im Roman 'Rock, Rinder und die Posaunen der Poesie' erinnert sich der Feuilletonredakteur Friedrich an die Zeit, als er als Neunzehnjähriger Anfang der achtziger Jahre seine alle bisherigen Kategorien sprengende, große Liebe Lena kennengelernt hat. In einer bilderreichen, anarchisch-wilden Sprache schildert er den Dauerrausch ihrer Verliebtheit. Darüber hinaus schreibt er über sein geborgenes und abenteuerliches, aber auch spannungsreiches Leben auf dem Land in Hessen. Im Fokus stehen dabei die Erlebnisse Friedrichs mit seinen Freunden Herbert, Norbert, Kunz und Holger und ihre Verwandlung von braven Schülern zu poetischen, obsessiv nach dem Sinn des Lebens suchenden und subversiven Landhippies, die ungebärdig gegen fast alles und jeden aus der Erwachsenenwelt revoltieren. Eine wichtige Rolle dabei spielt die seelische Befreiung und die Anstiftung zum intensiven Leben durch die Rock- und Folkmusik der Gegenkultur. Auch die Freiheit und Respektlosigkeit der Literatur, der Kunst (Vincent van Gogh) und der modernen Theologie wie auch der Philosophie haben Friedrich und seinen Freunden den Mut zum Protest gegen das erstarrte Bestehende gegeben und sie zu einem freien Leben im Einklang mit ihrer Persönlichkeit und also zu einem ungestüm-poetischen Leben inspiriert.
8 BeiträgeVerlosung beendet

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