Frank Wowra

 4,5 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf

Albrecht Beutelspacher, Prof. Dr., geb. 1950 in Tübingen, seit 1988 Professor am Mathematischen Institut der Universität Gießen. Seit 2002 Direktor des Mathematikums in Gießen. Träger zahlreicher Preise: Communicator-Preis des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft (2000), Hessischer Kulturpreis (2008).© Rolf K. Wegst Marcus Wagner, geb. 1979 in Bad Nauheim, Studium der Mathematik, war Volontär im Mathematikum Gießen sowie wissenschaftlicher und pädagogischer Leiter im Dynamikum Science Center in Pirmasens. Seit 2009 Lehrer für Mathematik und Physik in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Hermann! (ISBN: 9783843611862)

Hermann!

(17)
Neu erschienen am 07.01.2026 als Taschenbuch bei Patmos Verlag.

Alle Bücher von Frank Wowra

Cover des Buches Vom Büblein auf dem Eis (ISBN: 9783359024064)

Vom Büblein auf dem Eis

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Erschienen am 16.09.2014
Cover des Buches Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam (ISBN: 9783451067945)

Wie Julius Caesar in die Fanmeile kam

(2)
Erschienen am 20.08.2018
Cover des Buches Das Selbstfürsorge-Buch (ISBN: 9783843616218)

Das Selbstfürsorge-Buch

(1)
Erschienen am 15.09.2025
Cover des Buches Das kleine weiße Buch (ISBN: 9783895651328)

Das kleine weiße Buch

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Erschienen am 15.08.2002

Neue Rezensionen zu Frank Wowra

Cover des Buches Hermann! (ISBN: 9783843611862)
KarenAydins avatar

Rezension zu "Hermann!" von Tom Diesbrock

KarenAydin
Lesenswerter Ratgeber

Ich lese selten Ratgeber. Manchmal medizinische, wenn ich gerade ein Problem habe, aber ich gehöre auch zu den Menschen, die zum Beispiel nichts von Stefanie Stahl gelesen haben. Dieser ist mir aber empfohlen worden und ich bin auch ganz angetan.

Hermann, das ist der Name, den Tom Diesbrock seinem inneren Kritiker gegeben hat. Ich nenne meinen die „Hexe“. In vielen Situationen im Leben, meldet sich Hermann (ich belasse es hier bei diesem Namen, auch wenn mein Onkel Hermann heißt und der nun wirklich ganz anders ist). „Du musst besser sein. Du strengst dich nicht genug an. Du bist zu ängstlich, zu unsportlich, zu klein, zu groß, zu alt…“. (14)  

Bei manchen taucht Hermann nur manchmal auf, wie eine Nebenfigur in einem Roman, die man beachtet, die aber für den Hauptplot nicht wichtig ist (das Romanbild ist mein eigenes Bild, um es zu beschreiben, das ist nicht von Diesbrock). Wie in einem Roman gibt es aber eigentlich viele Charaktere, den Forscher, den Optimisten, den Abenteurer. Und es gibt einen Teamleiter, das ist derjenige, der eigentlich Protagonist des Romans werden sollte. Bei manchen wird Hermann zum Protagonisten und bestimmt das Geschehen. Ist Hermann ein Antagonist? Ja! Ist Hermann „böse“? Nein. Zum einen scheint Hermann ja eine Schutzfunktion zu besitzen. Zum anderen müssen wir verstehen, wie Hermann so geworden ist, wie er ist und was er möchte.

Andere Ratgeber (S. 78; 82) fordern nun, Hermann aus dem Buch herauszuschreiben. Er darf fortan nicht mehr auftreten. Sie wundern sich, dass es nicht funktioniert. Oder sie wollen Hermann mit positiven Glaubenssätzen einen neuen Gegenspieler entgegensetzen. Auch das funktioniert nicht. Denn ein wichtiger Punkt ist, dass Hermann (auch wenn er auf uns die erwachsene Stimme der Vernunft zu sein scheint, eigentlich ein Kind ist. Und diesen Punkt fand ich sehr wichtig. Hermann ist keine erwachsene „Stimme der Vernunft“, die einen nur zu gesunder Selbstkritik und Handlungsveränderung antreibt. Hermann ist ein Kind, und andere Menschen sind für ihn strenge und fordernde Erwachsene, denen er unterlegen ist. Deshalb ist alles gefährlich und deshalb muss er wachsam sein. (62).

Es geht also darum, wie man Hermann zu einer Figur im Roman macht, wie man in erzieht und umschreibt, damit er eine sinnvolle Funktion einnimmt. Der innere Teamleiter soll wieder Protagonist werden. Das ist ein langer Prozess, denn der Roman ist ein wahres Epos. Aber jede Seite, die man nun schreibt, ist ein Schritt auf diesem Weg!

 

Der Ratgeber klärt auf, fördert Verständnis, hilft vieles zu verstehen und gibt Anleitungen, wie man Hermann erziehen und sich mit ihm versöhnen kann. Ich bin da erst ganz am Anfang, aber ich bin sehr zuversichtlich. (Auch wenn die Hexe meint: „Hermann, so ein Blödsinn! Karen. Du brauchst halt immer mal einen Arschritt, sonst bist du zu….“.

 

 

 

 

 

 

Cover des Buches Hermann! (ISBN: 9783843611862)
LarryCoconarrys avatar

Rezension zu "Hermann!" von Tom Diesbrock

LarryCoconarry
Frieden finden mit den inneren Kritiker...

...ist für viele Patienten ein großes Thema. Somit war ich schon länger auf der Suche nach einem kompakten, anschaulichen Buch, das ich Patienten empfehlen kann. 

Tom Diesbrock hat es mit "Hermann!" geschafft mich zu überzeugen. Auf guten 100 Seiten wird der innere Kritiker zunächst vorgestellt bis letztlich ein Weg präsentiert wird, wie man besser mit seinem inneren Kritiker umgehen kann.

Vor allem, dass der innere Kritiker des Autors auch immer wieder das Wort an sich reißt, hat mich schmunzeln und den Inhalt besser behalten lassen. 

Cover des Buches Hermann! (ISBN: 9783843611862)
Estrelass avatar

Rezension zu "Hermann!" von Tom Diesbrock

Estrelas
Da mäkelt einer

Tom Diesbrock nennt seinen inneren Kritiker „Hermann“ und berichtet in Wort und Bild von ihrer Beziehung. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, die das Thema beleuchten - von der Vorstellung des inneren Kritikers bis zum Umgang mit ihm. Es ist ein populärwissenschaftliches Werk des Psychologen, das einfache Worte findet und manchmal auch etwas flapsig wirkt. Die Zeichnungen von Hermann unterstreichen die spielerische Art. Der praktische Ansatz nimmt gegenüber zahlreichen Beispielen für die Anfeindungen des Kritikers („Die lachen dich doch aus!“) zwar nur einen kleinen Teil ein, gibt aber zumindest ein paar Anstöße für die Arbeit an sich selbst. Für mich hätte es gerne mehr davon und durchaus etwas mehr Ernsthaftigkeit sein dürfen.

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