Anfang 40 - Ende offen

von Franka Bloom 
3,9 Sterne bei57 Bewertungen
Anfang 40 - Ende offen
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Kelo24s avatar

hat mich hervorragend unterhalten

Susas_Leseeckes avatar

Ein Roman der mich grübeln lässt, mich vollends in seinen Bahn zieht und eine Protagonistin, mit der ich mich identinfizieren kann. Hachz.

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Inhaltsangabe zu "Anfang 40 - Ende offen"

Kein Anfang ohne Ende.

Von ihrem Mann für eine Jüngere verlassen, die Tochter fast aus dem Haus, träumt Vera davon, ihr altes Leben als Mutter und Ehefrau zu beenden. Und auf der Höhe ihrer Karriere in neuer Qualität und Freiheit mit mehr Reife neu durchzustarten. Doch alles kommt ganz anders, denn dass Vera überraschend schwanger wird, statt in die Wechseljahre zu kommen, hat weder mit jugendlichem Leichtsinn zu tun, noch mit der erhofften Reife.

Ein Roman über die Suche nach sich selbst, über alte Träume, neue Wege und das große Glück.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499272929
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:17.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 4 Monaten
    unterhaltsamer Roman

    Das Buchcover hat mich in der Bibliothek angesprochen. Es ist zwar sehr schlicht, aber trotzdem sehenswert.

    Vera ist Mitte vierzig und steht kurz vor der Scheidung von ihrem Noch-Ehemann Sven. Doch wieder platzt der Scheidungstermin. Ihrer Abimachenden Tochter Greta macht das rein gar nichts, denn sie hegt immer noch genügend Hoffnung, dass Sven und Vera wieder zusammenkommen, doch dann verliebt sich Vera völlig unverhofft in den Referendar Paul.

    Ein Buch mit viel Witz, Humor und wahrscheinlich auch sehr viel Wahrheit. Ich habe mich wunderbar amüsiert und unterhalten gefühlt. Der Erzählstil in der "Ich-Form"  aus der Sich von Vera hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam und ich konnte es kaum aus den Händen legen.

    Gerne mehr davon!

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 4 Monaten
    unterhaltsamer Roman

    Das Buchcover hat mich in der Bibliothek angesprochen. Es ist zwar sehr schlicht, aber trotzdem sehenswert.

    Vera ist Mitte vierzig und steht kurz vor der Scheidung von ihrem Noch-Ehemann Sven. Doch wieder platzt der Scheidungstermin. Ihrer Abimachenden Tochter Greta macht das rein gar nichts, denn sie hegt immer noch genügend Hoffnung, dass Sven und Vera wieder zusammenkommen, doch dann verliebt sich Vera völlig unverhofft in den Referendar Paul.

    Ein Buch mit viel Witz, Humor und wahrscheinlich auch sehr viel Wahrheit. Ich habe mich wunderbar amüsiert und unterhalten gefühlt. Der Erzählstil in der "Ich-Form"  aus der Sich von Vera hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam und ich konnte es kaum aus den Händen legen.

    Gerne mehr davon!

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    Tine13s avatar
    Tine13vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer Frauenroman mit viel Selbstironie
    Es kommt oft anders als man plant…..

    Vera, Mitte vierzig und erfolgreiche Agenturchefin hat ihren Mann satt und will endlich die Scheidung! Ihre Tochter wird auch endlich flügge und Vera freut sich schon auf ihr neues selbstbestimmtes Leben und ihre Freiheit;) 

    Doch leider läuft nicht alles so rund wie sie es gerne hätte, nachdem Vera sich ungewollt in einen jüngeren Mann verliebt hat, weicht ihr Ex trotz seiner neuen Beziehung jedem Scheidungstermin aus und auch Tochter Greta ist nicht so leicht loszuwerden…..


    Der Frauenroman „Anfang 40, Ende offen“ von Franka Bloom ist witzig, ein wenig schräg und unglaublich unterhaltsam!  Tief versunken in ihrer Midlifekrise versucht die sympathische, aber auch reichlich komplizierte Hauptprotagonistin Vera sich neu zu erfinden. Sie hat wirklich große Pläne mit ihrer neuen Freiheit:) Es ist einfach amüsant zu Lesen, welche Höhepunkte, aber auch Krisen sie bis zum Ende des Buches überstehen muss! 

    Die Erkenntnis, das man im Leben doch öfters mal Kompromisse eingehen, nicht jeder Traum sofort wahr werden und man nicht immer alles richtig machen kann;) das muss Vera erst schweren Herzens erfahren. Doch mit etwas Geduld lässt sich das Leben ordnen, ein Schritt folgt dem nächsten, eben nach schicksalhaften Timing. 

    Besonders gefallen hat mir Veras Selbstironie, und vor allem, die Hilfe ihrer Notfall-Truppe (ein schwuler Barkeeper und ihre besten Freundinnen;) die im Roman sehr gut rüberkamen und mir so manchen Lacher und viel Schmunzeln entlockt haben.

    Der locker-flüssige Schreibstil sorgte darüber hinaus bei mir auch für hervorragenden Lesefluss. 

    Sehr nette Lese-Unterhaltung für ein amüsantes Wochenende oder auch als unterhaltsame Urlaubslektüre zu empfehlen.

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    moccabohnes avatar
    moccabohnevor einem Jahr
    Schwangerschaft statt Wechseljahre

    Hauptfigur Vera ist Mitte 40 und hat ihr Leben total satt. Ihr langjähriger Ehemann Sven hat sie wegen einer Jüngeren sitzen lassen und mit ihrer Tochter Greta gibt es jeden Tag Streit!

    Ihr größter Wunsch wäre, endlich geschieden zu sein und in Ruhe und Frieden ihr eigenes Leben zu führen. Niemanden mehr Rechenschaft ablegen zu müssen und vor allem niemanden seine Sachen hinterher zu räumen.

    Doch leider kommt alles anders; statt der ersehnten Freiheit wird sie unter ungünstigen Umständen schwanger.  Ein wahres Gefühlschaos bricht aus… behält sie das Kind und verzichtet auf ihre Unabhängigkeit?   

     

    Die Geschichte ist einerseits humorvoll geschrieben, andererseits geht sie auch  unter die Haut- gerade, wenn die Leserin im gleichen Alter ist. Oft habe ich mir während des Lesens die Frage gestellt, wie ich reagieren würde.

    Die Geschichte ist von der Handlung recht einfach gehalten und man steigt sofort in Veras Gefühlswelt ein. Sie, die betrogene Ehefrau, will mit Anfang 40 endlich nochmal durchstarten. Ihre Wunschliste soll ihr bei der Umsetzung helfen, doch da kommt der junge Referendar Paul dazwischen….

     

    So richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht, viele Stellen waren zu langatmig und gerade zum Schluß auch etwas übertrieben.

     

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor einem Jahr
    Anfang 40

    Franka Bloom legt mit ihrem Roman „Anfang 40, Ende offen“ eine wirklich verzwickte, aber urkomische Geschichte vor, die erst beim zweiten Blick noch sehr viel Tiefgang offenbart.
    Vera, Sven, Paul und Greta sind die eigentlichen Hauptprotagonisten des Romans. Figuren wie aus dem Leben genommen: Sympathisch, chaotisch und gefühlt nicht immer auf dem richtigen Weg. Vera lebt nach der Trennung von Sven mit ihrer 18-jährigen Tochter Greta in einer kleinen Dachgeschosswohnung. Sven wiederum hat sich „neu orientiert“ und eine jüngere Frau zugelegt, seine Assistentin Julia mitsamt deren rotzigen kleinen Tochter. Und da gibt es noch Paul, der mehr oder weniger zufällig in Vera‘s Leben stolpert...
    Bei diesem Buch musste ich häufig schmunzeln, denn die Protagonistin ist zwar im Alter der beginnenden Wechseljahre, erlebt die ganze Palette von Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen, aber sie benimmt sich noch lange nicht angepasst und abgeklärt. Sie erlebt einen Neuanfang, den sie sich so nicht gewünscht bzw. in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hatte. Sind das jetzt schon die Auswirkungen von Hormonstörungen oder ist Vera einfach nur eine abgedrehte Type, frage ich mich mehrfach.
    Ich habe mich perfekt unterhalten gefühlt, ein ideales Urlaubsbuch.

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    MoniUnwrittens avatar
    MoniUnwrittenvor einem Jahr
    Seichte Unterhaltung - besser nicht zu viel hinterfragen

    Das Buch war sehr unterhaltsam geschrieben und verschweigt auch die kleinen Peinlichkeiten nicht, die sicher jeder schon mal erlebt hat. Dadurch wurden die Figuren sehr authentisch und ich konnte mich gut in ihre Lage hineinversetzen.
    Bei ihrem Kampf für die ersehnte Freiheit kam mir Vera manchmal ein wenig zu bockig und kindisch vor. Auf der anderen Seite zeigt sie, dass auch Erwachsene nicht immer so erwachsen sind, wie man das in jungen Jahren annimmt.
    Die Charaktere waren mit klaren Eigenschaften ausgestattet. So konnte man sie von Anfang an gut unterscheiden. Da sie gewissermaßen Stereotypen darstellten, hatte ich beim Lesen oft bestimmte Personen aus meinem Bekanntenkreis vor Augen. Allerdings lassen solche strikt abgegrenzten Charaktere kaum Entwicklung zu. Einzig die Hauptfigur Vera blieb von festen Vorgaben verschont und konnte so im Laufe der Geschichte dazulernen. Sven macht eine Kehrtwende, die mir übertrieben und damit unrealistisch erschien.
    Zu den großen Hauptdarstellern kommen noch eine Reihe von kleineren Nebenrollen, die zwar nicht so genau ausgearbeitet waren, aber dafür auf den ersten Blick schon liebenswert. Sie konnten die Geschichte bereichern und die ein oder andere interessante Offenbarung bieten.
    Leider konnte man als Leser nicht auf Feuerland dabei sein, obwohl gerade am Anfang des Buches so viel davon gesprochen wird. Nach all der Vorfreude hätte ich mir hier noch einen ausführlicheren Reisebericht gewünscht, aber vielleicht würde das auch den Rahmen sprengen. Die Geschichte wurde ja eh schon ziemlich ausufernd erzählt.
    Die Probleme, die Vera in ihrer noch frischen Beziehung mit Paul hat, wurden gut rübergebracht und ich konnte viele Punkte aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Die Liebesgeschichte ist lebensecht und alltagsnah. Dennoch hat mich ein bisschen gestört, dass es so viel hin und her gab. Vera fällt es echt schwer, Entscheidungen zu treffen, zu denen sie dann auch steht. Oft kam ein klares Ja oder Nein eigentlich zu spät, aber Paul ist so geduldig, dass er auch das in Kauf nimmt. Manchmal war er dabei zu sanft.
    Sven hat mich zwischendurch richtig genervt, weil er die Scheidung dauernd hinauszögert und nebenbei versucht, Vera wieder zurück zu gewinnen. Dabei hat er ja eine neue Freundin, für die er seine Frau damals verlassen hat. Nur ist ihm die plötzlich nicht mehr gut genug. Manchmal wollte ich den Kerl einfach aus dem Buch ziehen und schütteln, aber Vera ist ja genauso an seinem Verhalten verzweifelt.
    Letztlich geht es immer wieder um die Frage, was man eigentlich vom Leben will. Um das herauszufinden, muss man zuerst wissen, was einem gut tut. Das man dabei auch scheitert, zeigt uns Veras Geschichte. Aber das gehört dazu und am Ende findet man immer irgendwie seinen Weg. Auch wenn es ein bisschen länger dauert.

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    momomaus3s avatar
    momomaus3vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Locker leichte Lektüre für die Mädels ab 40
    Anfang 40 - Ende offen von Franka Bloom

    Titel: Anfang 40, Ende offen
    Autor: Franka Bloom
    Verlag: Rowohlt
    Seitenzahl: 416
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
    Erscheinungsdatum: 17.02.2017

    Genre: Frauen Roman

    I N H A L T

    Kein Anfang ohne Ende: Ein Roman über die Suche nach sich selbst, über alte Träume, neue Wege und das große Glück.
    Ich liege im Bett und wälze mich herum. An Schlaf ist nicht zu denken.
    Ich will mein voreheliches Leben zurück, mein freies Leben. Das, in dem ich allein Entscheidungen für mich treffe, ohne Rücksicht auf Kind, Mann oder sonst wen. Mit dem heutigen Geburtstag wollte ich einen Schlussstrich unter die letzten 25 Jahre ziehen - mein persönlicher Unabhängigkeitstag. Von heute an wieder tun und lassen, was ich will und wann ich will. Im ganzen Haus laut Songs von Bon Jovi und Robbie Williams mitgrölen ohne dass sich meine Tochter Greta bei den Nachbarn für mich schämt. Für niemanden mehr kochen müssen. Ohne Erklärungen kommen, gehen und schlafen, wann ich will und mit wem ich will. Nächte durchmachen wie damals auf der Uni.
    Aber mein Plan geht nicht auf. Greta will nicht ausziehen und Sven sich nicht scheiden lassen. Mir wird klar, dass ich es den beiden viel zu leicht mache, indem ich kaum Widerstand leiste. Das muss ich ändern. Vor allem wegen Paul...

    (Quelle: Rowohlt Verlag )

    C O V E R  &  T I T E L

    Das Buch war ein reiner Coverkauf, ich habe es gesehen und musste es haben. Es zeigt einen Flamingo auf Stöckelschuh. Der Titel passt sehr gut zum Inhalt des Buches.

    A U T O R I N

    Franka Bloom ist ein Pseudonym. Sie ist eine Drehbuchautorin und hat bisher für Tatort, Soko Leipzig und Ein Fall für zwei geschrieben. Mit ihren zwei Töchtern und Partner lebt sie in Leipzig.

    Z I T A T

    „Mit dem Alter ist das so eine Sache. Unser Umgang damit ist verwirrend, irritierend, zuweilen sogar verlogen“

    S C H R E I B S T I L

    Die Autorin hat einen flüssigen und leichten Schreibstil, dem man sehr gut folgen kann.

    E I G E N E   M E I N U N G

    Nachdem ich dieses Buch gesehen habe, blieb es mir die ganze Zeit wegen des Covers im Gedächtnis. Als ich dann auch den Klappentext gelesen habe, der mich schmunzeln ließ, wurde ich schwach und kaufte es mir. An diesem Tag habe ich auch mein erstes und bisher einziges Tattoo bekommen und dachte, da passt der Titel wieder gut zu diesem Ereignis.

    Eine leichte und lustige Story habe ich lange nicht mehr gelesen, und fand, dass es Zeit war es mal wieder in Angriff zu nehmen.

    Kaum angefangen mit dem Lesen, musste ich immer wieder lachen. Die Protagonistin erinnerte mich etwas an mich selbst, und naja nicht nur, dass ich auch Anfang 40 bin, in manchen Situationen dachte ich, sie erzählt etwas über mich und ich denke, so fühlten sich bestimmt viele Andere, die das Buch gelesen haben.

    Die Charaktere von Vera, ihrer Tochter Greta, ihres Mannes Sven und dem jungen Paul sowie ihren Freundinnen sind gut ausgearbeitet. Man kann sich in Vera, die ihr Leben ändern will gut hineinversetzen, vor allem als es anfängt so zu laufen, wie sie es nicht geplant hatte...

    Sie tat mir zwischendurch echt leid. Aber so ist das Leben halt, wenn man etwas plant, kommt es oft anders. Mit einem Mal muss sie sich klar werden was ihr wirklich wichtig ist und sie muss wieder umdenken.

    Die Männer mochte ich beide nicht so gern, dafür aber ihr Freundinnen, die teilweise sehr durchgeknallt waren.

    Ihre Tochter Greta kam mir manchmal vor als wäre sie die Mutter, was natürlich zu so einer Story ganz gut passte.

    Im Großen und Ganzen habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

    F A Z I T

    Die Story ist zwar lustig und hat tolle Themen, aber mehr als ein Buch für zwischendurch und einmal lesen ist es für mich nicht gewesen. Deswegen kann ich nur 3,5 Sterne vergeben.





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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsamer Frauen-Roman mit Witz.
    Unterhaltsamer Roman

    Vera hat verschlafen. Ausgerechnet heute, am Tag ihrer Scheidung! Sie schafft es gerade noch pünktlich zu Gericht, doch dann taucht ihr Noch-Mann Sven nicht auf. Schon zum zweiten Mal. Vera beginnt schon zu zweifeln, ob das mit der Scheidung überhaupt noch was wird. Sie will doch endlich wieder unabhängig sein. Ihre 18-jährige Tochter Greta macht gerade Abitur und wenn es nach Vera geht, zieht Greta direkt nach  ihrem Abi aus. Dann ist Vera endlich wieder frei und kann machen was sie will – mit 46! Doch dann kommt es für Vera ganz anders als erwartet…

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen unterhaltenden Roman über eine Frau Mitte Vierzig, die noch mal von vorn anfangen will. Und dies auf andere Art, wie geplant auch tut. Franka Bloom erzählt auf locker leichte und witzige Art von Vera und ihrem Leben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich in sie hineinversetzen. Vera war mir sympathisch. Ich konnte sie verstehen und ihr Handeln nachvollziehen. Sie hat im Laufe der Geschichte häufig Zweifel, ob sie die richtigen Entscheidungen trifft. Sie durchlebt regelrecht ein Auf und Ab. Allerdings geht sie alle Entscheidungen vernünftig an. Der Charakter der Tochter Greta war mir ebenfalls sympathisch. Die beiden Männer Sven und Paul waren mir etwas suspekt. Wirklich warm wurde ich mit ihnen nicht.

    Die Handlung dieses Buches war leider sehr vorhersehbar, allerdings im Großen und Ganzen realistisch. Unterhalten wurde ich durch diesen Roman sehr, allerdings wird er mir wohl aufgrund seines Inhaltes nicht lange im Gedächtnis bleiben. Es ist ein netter Roman, um sich unterhalten zu lassen, aber wirklich zum Nachdenken regt er nicht an. Auch ist er nicht sonderlich tiefgründig. Von mir erhält „Anfang 40 Ende offen“ drei von fünf Sternen.

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    Bambisusuus avatar
    Bambisusuuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein amüsanter Roman über das Leben einer Frau!
    Ein amüsanter Frauenroman

    Der Roman "Anfang 40 - Ende offen" wurde von "Franka Bloom" geschrieben und ist im "Rowohlt Verlag" erschienen. In dem Buch begebe ich mich auf eine Reise mit Vera. Vera ist Mitte 40 und hat ihr Leben sowas von satt. Ihr Mann Sven hat sie wegen einer Jüngeren sitzen lassen und ihre Tochter Greta treibt Vera noch in den Wahnsinn. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als endlich ein ruhiges Leben, in dem sie niemanden hinterherräumen oder Ehefrau sein muss. Statt in die Wechseljahre zu kommen, wird dann Vera noch überraschend schwanger und kann ihre Freiheit an den Nagel hängen. Wie soll Vera nun ihre Wünsche alle unter einen Hut bringen?

    Die Geschichte ist witzig und beschert einem immer wieder amüsante Momente. Situationen zum Lachen sind mit Vera und ihrem chaotischen Leben garantiert.

    Es wird schnell klar, um was es eigentlich geht. Ohne viel Drumherum befindet man sich mitten in Veras Alltag. Das Leben einer Frau, die vermutet sie sei in den Wechseljahren. Hitzewallungen und Schlafstörungen sind Veras kleinste Probleme. Ihr Mann Sven soll endlich mal zur Scheidung erscheinen. Vera ist empört und kann es nicht fassen. Ihre Tochter vervollständigt ihr Chaos und bringt Vera keine Ruhe. Aus diesem Grund möchte Vera eine Veränderung vornehmen. Ihre Wunschliste soll das ermöglichen. Aber ihre Liebe zum dem jungen Referendar Paul führt zu einem ganz anderen Ziel.

    Vera ist mir sympathisch, obwohl sie viele typische Klischees erfüllt. Da ich mich noch weit von ihrem Alter befinde, konnte ich mich eher in Gretas Lage hineinversetzen. Manche Situationen haben mich dadurch absolut zum Schmunzeln gebracht. Man ertappt sich dabei Ähnlichkeiten mit seiner eigenen Mutter zu entdecken, was die Handlung lesenswert macht. Trotzdem habe ich die Bewertung im mittleren Bereich gehalten, weil mir das Thema durch andere Bücher bekannt ist und nicht unbedingt etwas Außergewöhnliches ist. Außerdem habe ich schnell eine Verbindung zu dem Buch "Bridget Jones Baby" festgestellt, da ebenfalls die Hauptprotagonistin statt Wechseljahre ein Kind erwartet. Für mich hat sich die Handlung dadurch an vielen Stellen in die Länge gezogen und konnte mich nicht komplett überzeugen.

    Ein amüsanter Roman über eine Frau mitten in der Midlifecrisis. Humorvoll und lebensfroh erzählt, aber kein Highlight!

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    gsimaks avatar
    gsimakvor einem Jahr
    Wer ist Mutter- wer Tochter?


    Zum Inhalt

    Vera kann es nicht mehr erwarten, endlich von ihrem Mann Sven geschieden zu werden. Jedoch kommt bei jedem Scheidungstermin etwas dazwischen. Bei einem Termin rutscht Sven sogar buchstäblich das Herz in die Hose! (Das ist nicht witzig!)
    Vera und ihre Tochter Greta wollen nun endlich die Scheidung. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Die Tochter auch!
    Vera verliebt sich in den wesentlich jüngeren Sportlehrer ihrer Tochter. Paul ist von der reifen Frau fasziniert. Vera hat so ihre Bedenken. Aber mal ganz ehrlich: Wer hätte bei Falten im Gesicht, Kniespeck, grauen Haaren und den ersten Anzeichen der Wechseljahre keine Bedenken?
    Paul auf alle Fälle schon mal nicht!

    Meine Meinung

    Wer nun denkt, wir haben es hier mit einer reifen, besonnenen Mittvierzigerin zu tun, welche ihrer Tochter Ratschläge gibt, irrt gewaltig. Ich war mir stellenweise nicht mehr sicher wer Mutter- und wer Tochter ist. Besonders die Wankelmütigkeit, die sie bei Paul an den Tag legt, erinnert eher an einen Teenager. Normalerweise hätte Vera keine Falten haben dürfen. Pubertätspickel wären angebrachter gewesen.
    Papa Sven fand ich kein Gramm besser. Der Womanizer lebt mit seiner neuen Flamme Julia zusammen. Trotzdem verpasst er jeden Scheidungstermin und ist auf die neue Liebe seiner Noch-Immer-Nicht-Exfrau, eifersüchtig.
    Bei Gretas Feier zu ihrem 18. Geburtstag, benehmen sich Sven und Vera so, als wenn sie selber gerade volljährig würden. Nach dem Genuss von Wodka, (in rauen Mengen,) und Schokoladenkeksen, passiert so Einiges. Heiße Tänze und! Vor allem UND!

    Ich habe bei diesem Buch sehr oft schmunzeln müssen. Franka Bloom hat einen Humor zum Niederknien. Ihre Protagonisten sind einfach nur peinlich und so was von sympathisch.
    Veras drei Freundinnen sind mindestens genauso durchgeknallt. Alle drei haben das Herz am rechten Fleck. Zusammen wollen sie eine Reise zum Feuerland machen. Die drei in Südamerika? Ich war echt gespannt, ob ich das miterleben darf.

    Ich wusste eigentlich nie, ob ich für Paul Mitgefühl haben sollte. Wie Vera mit ihm umgegangen ist, war mehr als grenzwertig. Nie hat Vera Probleme offen angesprochen. Sie hat aus allem ein Geheimnis gemacht. Oft dachte ich mir: Vera, wo hast du deine Erfahrungen als 46 jährige eigentlich versteckt? Paul, zeig endlich mal, dass du ein Kerl bist!
    Beruflich steht die Projektmanagerin mit beiden Füßen fest im Leben. (Oder auf dem Boden. Ihr dürft es Euch aussuchen!)
    Dann bekommt auch das berufliche Fundament gewaltige Risse. Vera geht zur Gynäkologin ihres Vertrauens. Sie merkt selber, dass sie unausstehlich wird. Hormone für die Wechseljahre müssen her! Was denkt Ihr eigentlich, warum das Cover an einen Storch erinnert? Wenn das der Flamingo wüsste ....

    Vera stellt sich ihr Leben als frisch-Geschiedenne total schön vor. Tochter zieht in eine WG! Mann erscheint endlich zu heiß ersehntem Termin. Mit Paul entdeckt sie ihr Liebesleben neu.
    Doch dann kommt was dazwischen; und das gleich zweimal!
    Tiefgang erwartet uns auch. Wirklich. Ganz in Echt!
    Ob mir das Ende gefallen hat? Ich dachte eigentlich was Anderes. Aber, was kann man schon von Vera Odermann erwarten? >>Am Ende sucht sich das Leben seinen Weg.<< (Seite 355)

    Wollt Ihr wissen was es mit dem Notruf auf sich hat? Wollt Ihr wissen welche Lokalität für den Notruf gewählt wird? Wollt Ihr wissen wer Pete, Harry und T. sind? Wollt Ihr das Ende wissen? Wenn ja, dann ist Anfang 40 Ende offen genau richtig für Euch.
    Normalerweise erwarte ich wirklich mehr Reife von einer 46 jährigen. Aber, ich wurde überrumpelt. Es war einfach zu lustig.

    Danke Franka Bloom

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "40 ist das neue 50" - "Mit 40 ist eine Frau in den besten Jahren" - "Mit 40 fängt das Leben an"

    Lauter Sprüche ohne Sinn? Billige Trostversuche? Oder steckt etwa ein bisschen Wahrheit dahinter? Ganz ehrlich: Welche Frau möchte gerne älter werden?

    "Anfang 40 - Ende offen" von Franka Bloom behandelt ein Thema, das für viel Gesprächsstoff sorgt, weshalb wir mit euch eine ganze Woche darüber sprechen und mit euch in unserer Diskussionsrunde Meinungen, Erfahrungen und Gedanken austauchen möchten!
    Habt ihr Lust dazu? Dann dürft ihr unsere Diskussionswoche mit anschließender Leserunde nicht verpassen!

    Zum Inhalt
    Kein Anfang ohne Ende.
    Ich liege im Bett und wälze mich herum. An Schlaf ist nicht zu denken.
    Ich will meine voreheliches Leben zurück, mein freies Leben. Das, in dem ich allein Entscheidungen für mich treffe, ohne Rücksicht auf Kind, Mann oder sonst wen. Mit dem heutigen Geburtstag wollte ich einen Schlussstrich unter die letzten 25 Jahre ziehen - mein persönlicher Unabhängigkeitstag. Von heute an wieder tun und lassen, was ich will und wann ich will. Im ganzen Haus laut Songs von Bon Jovi und Robbie Williams mitgrölen ohne dass sich meine Tochter Greta bei den Nachbarn für mich schämt. Für niemanden mehr kochen müssen. Ohne Erklärungen kommen, gehen und schlafen, wann ich will und mit wem ich will. Nächte durchmachen wie damals auf der Uni.
    Aber mein Plan geht nicht auf. Greta will nicht ausziehen und Sven sich nicht scheiden lassen. Mir wird klar, dass ich es den beiden viel zu leicht mache, indem ich kaum Widerstand leiste. Das muss ich ändern. Vor allem wegen Paul...
    Ein Roman über die Suche nach sich selbst, über alte Träume, neue Wege und das große Glück.

    Lust auf eine Leseprobe?

    Zur Autorin
    Franka Bloom ist das Pseudonym einer bekannten Drehbuchautorin. Sie verfasste Stoffe u.a. für Kinderfilme sowie "Tatort", "SOKO Leipzig", "Ein Fall für Zwei" etc. und gewann zahlreiche Preise. Sie lebt mit ihren zwei Töchtern und Partner in Leipzig.

    Unter allen, die Lust auf eine Leserunde zu diesem Thema haben und sich über diese Geschichte austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben, und sich zusätzlich an unserer Diskussionsrunde beteiligen, verlosen wir zusammen mit Rowohlt rechtzeitig vor dem Erscheinungstermin 25 Exemplare von "Anfang 40 - Ende offen".

    Bewerbt euch * über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 08.02., antwortet auf folgende Frage und diskutiert darüber:

    Welche Erwartungen habt ihr am Älterwerden? Wie stellt ihr euch euer Leben mit 40 (oder später) vor? Wie geht ihr mit diesen Gedanken und Vorstellungen um?

    Bitte postet eure Beiträge zur Diskussion im Unterthema "Diskussionsrunde" ohne Spoilerfunktion.
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