Der Prolog ist ziemlich traurig. Als die fünfjährige Mailin vom Spielen kam, war ihr geliebtes schwarzes Mondkaninchen weg. Das ist auch so ziemlich das einzig Traurige in diesem Buch.
Wolfi und Lorenz sind unterwegs zu Bekka, um das Kaninchen „Ripper“ für ihre Kaninchendame Arrabiata abzuholen. Ripper bückst aber auf dem Weg über den Friedhof aus.
Hier kommt - 20 Jahre später - auch Mailin vom Prolog wieder ins Spiel, zusammen mit ihrer Freundin Hong, und nun suchen sie zu fünft auf dem Friedhof den Ripper.
Dann kommt auch noch Wolfi’s exzentrische Tante Katharina, die von ihm eine Party für ihren Guru auf einer Alm mit vielen Sonderwünschen organisiert haben will. Auch dieses scheinbar unlösbare Problem gehen die fünf zusammen an. Dabei geht so ziemlich alles schief. Aber es entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen den doch so unterschiedlichen Studenten. Wolfi will eigentlich seine Gesa heiraten, die ein Jahr in Amerika ist. Mailin hat eigentlich genug von deutschen Männern und Hong mag eigentlich Lorenz, ist aber zu schüchtern. Zu viele eigentliche, die auch noch aufgelöst werden müssen.
Das Buch strotzt vor immer wieder neuen Ideen in Bezug auf die Party.
Trotz des Chaos gibt es auch nachdenkliche Momente, über Freundschaft, alte und neue Beziehungen. Und zum Schluss retten die Kühe die Partystimmung.
Es ist ein urkomischer veganer Ripper-Roman, der für den Unterhaltungswert volle 5 Punkte kassiert.





