Humorvoll und spannend erzählt, wird hier die volle Bandbreite, der von den Wikingern bereisten Länder wiedergegeben. Ein Klassiker, entstanden zwischen 1941 und 1945. Sprachlich aus heutiger Sicht sicher kein modernes Buch, was der Geschichte allerdings keinen Abbruch tut. Für Liebhaber der raubeinigen Wikinger, eigentlich schon fast eine Pflichtlektüre.
Frans G. Bengtsson
Lebenslauf
Alle Bücher von Frans G. Bengtsson
Die Abenteuer des Röde Orm
The Long Ships
Neue Rezensionen zu Frans G. Bengtsson
Mit einem "Das musst du unbedingt gelesen haben"-Buch ist das immer so eine Sache. Wenn ich den Enthusiasmus des es mir Empfehlenden nach der Lektüre nicht nachzuvollziehen in der Lage bin, weiß ich nie so recht, ob die ob eben dieser Empfehlung zu hohen Erwartungen oder ein tatsächlich schwächelndes Buch die Schuld daran tragen. Bei den Abenteuern des Röde Orm bin ich mir jedoch sicher: Es ist zu lang. Es ist zweifellos unterhaltsam, gelegentlich witzig, und man erfährt eine ganze Menge über die Wikinger, aber das "reisst es für mich nicht raus". Daher mittelgute 3 Sterne.
Beendet einen Historischen Roman „Die Abenteuer des Röde Orm“ von Frans G. Bengtsson
Klappentext:
Wie eine nordische Saga beginnt und endet, höchst stilvoll, diese Wikingergeschichte. Was dazwischen liegt, ist aber alles andere als feierlich, sondern spannend und vergnüglich zu lesen. Mit Speeren, Äxten und Menschenleben geht man allerdings sorglos um, Hauptsache, die ess-, trink- und liebes freudigen Helden haben ihren Spaß! Die Geschichte beginnt so: Orm, Mutters Jüngster, verzärtelt und hypochondrisch, wird von plündernden Nachbar-Wikingern verschleppt. Das Schiff, auf dem die Nordmänner zu ihrem alljährlichen Raubzug gen Spanien fahren, kapern die Mauren. Leider sehen sich die Wikinger eines Tages genötigt, einen ihrer maurischen Widersacher zu erschlagen, und müssen deshalb - nicht ohne Hinterlassung aufrichtiger Entschuldigungen an den Kalifen von Cordova - fliehen
Meine Meinung:
Der Klappentext gibt nur eine kleine Episode aus den Anfängen der Geschichte wieder.
Im Laufe der Geschichte werden noch viele andere Länder bereist und aufgesucht.
Es wird uns berichtet von den Abenteuer eines Wikingers und seinen Gefährten, besonders gefallen haben mir die Szenen bei denen es um Religion - Nordische Götter, Islam und Christentum ging.
Da waren oft einige Lacher fällig.
Für meinen Geschmack wies die Story aber auch einige Längen auf welche die Lesefreude etwas trübten.
Geschrieben wurde der Roman in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Der Autor pflegt dabei einen Schreibstil der anders ausfällt als man es normalerweise gewohnt ist.
Habe mal bei Wikipedia nachgelesen: „Ein weiteres Stilmerkmal ist die Gleichstellung von Substantiv und Verb ohne den häufigen Gebrauch von Adjektiven. Adjektive sieht Bengtsson als größtenteils überflüssig an und hält daher mit einem „vaksamt öga“ (wachsamen Auge) nach ihnen Ausschau“
Verzeichne das Buch mal deshalb als Horizonterweiterung in Bezug auf Schreibstile.
Hat mich durchaus gut unterhalten, doch eine etwas straffere Story wäre mir noch lieber gewesen.
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Zusätzliche Informationen
Frans G. Bengtsson wurde am 04. Oktober 1894 in Tossjö bei Ängelholm (Schweden) geboren.
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