Frans G. Bengtsson Die Abenteuer des Röde Orm

(42)

Lovelybooks Bewertung

  • 58 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 5 Rezensionen
(21)
(14)
(6)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Abenteuer des Röde Orm“ von Frans G. Bengtsson

Wild ist die Welt der Wikinger Die Lebensgeschichte des jungen Bauernsohns Röde Orm bietet alles, was einen großen Wikinger-Roman auszeichnet: gefährliche Raubzüge, ferne Länder, zarte Poesie, heftige Familienstreitigkeiten und natürlich schöne Frauen. Spannend und mit viel Humor erzählt Frans G. Bengtsson von seinen trink- und liebesfreudigen Helden, die im Europa des 10. Jahrhunderts auf große Fahrt gehen – die letzte echte Wikinger-Saga.

Stöbern in Romane

In einem anderen Licht

Macht nachdenklich

brauneye29

Der Meisterkoch

Orientalisches Märchen über einen Geschmacksbeherrscher,der meinen aber nicht vollkommen getroffen hat.

hannelore259

Was man von hier aus sehen kann

Angenehme sehr poetische Lektüre, sehr empfehlenswert #Okapi #MarianaLeky

Katharina_boe

Der verbotene Liebesbrief

Sehr schönes Buch...

Lavazza

Das Haus ohne Männer

Ein wunderbarer Roman über die Liebe und das Leben, die angesprochene Musik habe ich in Hintergrund laufen lassen, toll.

Campe

Die Lichter von Paris

konnte mich überhaupt nicht mit anfreunden

Rebecca1120

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Abenteuer des Röde Orm

    Die Abenteuer des Röde Orm

    RobinBook

    03. September 2015 um 10:50

    Mit einem "Das musst du unbedingt gelesen haben"-Buch ist das immer so eine Sache. Wenn ich den Enthusiasmus des es mir Empfehlenden nach der Lektüre nicht nachzuvollziehen in der Lage bin, weiß ich nie so recht, ob die ob eben dieser Empfehlung zu hohen Erwartungen oder ein tatsächlich schwächelndes Buch die Schuld daran tragen. Bei den Abenteuern des Röde Orm bin ich mir jedoch sicher: Es ist zu lang. Es ist zweifellos unterhaltsam, gelegentlich witzig, und man erfährt eine ganze Menge über die Wikinger, aber das "reisst es für mich nicht raus". Daher mittelgute 3 Sterne.

    Mehr
  • Nordmänner

    Die Abenteuer des Röde Orm

    Arun

    01. March 2014 um 14:11

    Beendet einen Historischen Roman „Die Abenteuer des Röde Orm“ von Frans G. Bengtsson Klappentext: Wie eine nordische Saga beginnt und endet, höchst stilvoll, diese Wikingergeschichte. Was dazwischen liegt, ist aber alles andere als feierlich, sondern spannend und vergnüglich zu lesen. Mit Speeren, Äxten und Menschenleben geht man allerdings sorglos um, Hauptsache, die ess-, trink- und liebes freudigen Helden haben ihren Spaß! Die Geschichte beginnt so: Orm, Mutters Jüngster, verzärtelt und hypochondrisch, wird von plündernden Nachbar-Wikingern verschleppt. Das Schiff, auf dem die Nordmänner zu ihrem alljährlichen Raubzug gen Spanien fahren, kapern die Mauren. Leider sehen sich die Wikinger eines Tages genötigt, einen ihrer maurischen Widersacher zu erschlagen, und müssen deshalb - nicht ohne Hinterlassung aufrichtiger Entschuldigungen an den Kalifen von Cordova - fliehen Meine Meinung: Der Klappentext gibt nur eine kleine Episode aus den Anfängen der Geschichte wieder. Im Laufe der Geschichte werden noch viele andere Länder bereist und aufgesucht. Es wird uns berichtet von den Abenteuer eines Wikingers und seinen Gefährten, besonders gefallen haben mir die Szenen bei denen es um Religion - Nordische Götter, Islam und Christentum ging. Da waren oft einige Lacher fällig. Für meinen Geschmack wies die Story aber auch einige Längen auf welche die Lesefreude etwas trübten. Geschrieben wurde der Roman in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der Autor pflegt dabei einen Schreibstil der anders ausfällt als man es normalerweise gewohnt ist. Habe mal bei Wikipedia nachgelesen: „Ein weiteres Stilmerkmal ist die Gleichstellung von Substantiv und Verb ohne den häufigen Gebrauch von Adjektiven. Adjektive sieht Bengtsson als größtenteils überflüssig an und hält daher mit einem „vaksamt öga“ (wachsamen Auge) nach ihnen Ausschau“ Verzeichne das Buch mal deshalb als Horizonterweiterung in Bezug auf Schreibstile. Hat mich durchaus gut unterhalten, doch eine etwas straffere Story wäre mir noch lieber gewesen.

    Mehr
  • Röde und die starken Männer

    Die Abenteuer des Röde Orm

    Stefan83

    06. October 2011 um 18:27

    Weil Bernard Cornwells Sachsen-Saga in Deutschland eine Veröffentlichungspause eingelegt hat, welche erst im Mai diesen Jahres mit "Das brennende Land" ein Ende finden wird, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mit "Die Abenteuer des Röde Orm" einen Titel aus meinem Regal gezogen, der sich nicht nur mit ähnlicher Thematik beschäftigt, sondern auch als einer der Urahnen aller heutigen historischen Romane gelten darf. In zwei Teilen zu je zwei Büchern in den Jahren 1941 und 1945 in Schweden erschienen, legt dieser Titel des Autors Frans G. Bengtsson den Grundstein für die spätere Wikinger-Literatur. Seit 1951 wird es in Deutschland zusammengefasst als Buch herausgeben. Unverändert in gleicher Übersetzung und in der (in meinem Fall) bereits 24. Auflage. Das sind die Kennzeichen eines modernen Klassikers, weshalb dementsprechend hoch auch meine Erwartungen waren. Der Roman berichtet vom bewegten Leben des jungen Orm Tostessohns, welcher gegen Ende des 10ten Jahrhunderts (ungefähr im Jahre 970 n. Chr.) von plündernden Wikingern entführt und gegen seinen Willen auf See verschleppt wird. An Bord des Schiffes von Krok geht er auf Heerfahrt gen Westen, wo man dank geschickter Überfälle große Beute macht und sich Orm den Beinamen "Röde" (bedeutet soviel wie "Der Rote" oder "Rothaarige") verdient. Über den Reichtum kann sich die Besatzung allerdings nur wenig freuen, da man bald durch den Angriff einer maurischen Flotte in Gefangenschaft gerät. Nach Jahren als Rudersklaven an Bord einer Galeere, kommt Orm gemeinsam mit seinem besten Freund Toke in den Dienst des andalusischen Herrschers Almanzur. An seiner Seite kämpft man gegen die Christen ... bis sich das Glück erneut wendet und die Spinnerinnen des Schicksals Orms Zukunft in eine andere Richtung lenken. Das "Die Abenteuer des Röde Orm" mittlerweile schon gut fast 70 Jahre auf den Buckel hat, liest man bereits in den ersten Zeilen, denn Bengtsson verwendet für sein Buch einen besonderen Stil, der dem eines mittelalterlichen Berichts ähnelt und auf die Inneneinsichten der einzelnen Romanhelden weitgehend verzichtet. Umso bemerkenswerter ist es dann, dass der Leser trotzdem die Gedanken und Gefühle der Figuren nachvollziehen kann. Ihre Wert- und Weltvorstellungen spiegeln sich in den Handlungsweisen und Dialogen wieder, was besonders beim Thema Religion zum Tragen kommt. Dieses zieht sich durch den ganzen Roman, spielt er doch auch in einer Zeit in der sich die missionierenden Priester beim Versuch der Christianisierung Skandinaviens sprichwörtlich um Kopf und Kragen geredet haben. Mit allen Tricks und Kniffen wird deshalb gearbeitet, wenn es darum geht, teuflische Heiden in gläubige Christen zu verwandeln. Das sorgt für einige heitere Momente, von denen der Roman insgesamt sehr viele hat. Allerdings hat das Alter auch beim Witz, der aus heutiger Zeit doch etwas spröde und verstaubt wirkt, seine Spuren hinterlassen. Wer sich auf den sperrigen Stil einlässt (mir fiel dies besonders in der ersten Hälfte des Buches sehr schwer), wird von einer Geschichte unterhalten werden, die mit bemerkenswerter historischer Genauigkeit das frühmittelalterliche Europa aus skandinavischer Sicht betracht und dieser Zeit somit einige neue und überraschende Facetten abgewinnt. Obwohl, wie vom Klappentext angekündigt, viel getrunken, gefressen und gehurt wird, hält sich das von Wikingern erwartete Gehabe erstaunlich in Grenzen. Die eigentliche Zeit auf den Schiffen ist vergleichsweise knapp bemessen und wird dann relativ kurz abgehandelt. Wenngleich die Kampfeschilderungen auch nicht Cornwellsche Genauigkeit erreichen, vermögen sie doch den unerwartet dialoglastigen Roman aufzulockern und, nicht zuletzt dank dem unbekümmerten und manchmal kindlich wirkenden Verhalten der Nordmänner, den Leser zu amüsieren. Besonders gegen Mitte des Buches ziehen jedoch ausschweifende Passagen, in denen zudem vormals schon behandelte Themen erneut erörtert werden, den Plot in die Länge und stören den Lesefluss. Ein Kritikpunkt, der zu großen Teilen vom gelungenen Ende kaschiert werden kann, an dem Röde Orm und die starken Männer noch einmal zur Höchstform auflaufen. Insgesamt ist "Die Abenteuer des Röde Orm" ein unterhaltsamer Histo-Klassiker, der allen Freunden von Wikinger-Geschichten ans Herz gelegt sei und als einer der ersten einen Blick in eine bis dato düstere Ecke der europäischen Geschichte geworfen hat. Ein moderner Klassiker, der in jede gut bestückte Bibliothek gehört.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Abenteuer des Röde Orm" von Frans G. Bengtsson

    Die Abenteuer des Röde Orm

    landsby

    30. April 2009 um 11:46

    Frans G. Bengtsson versteht es, uns im Sprachstil der alten Sagas die Abenteuer des Protagonisten nahezubringen. Für mich ist Röde Orm ein Wikinger, wie er im Buche steht.

  • Rezension zu "Die Abenteuer des Röde Orm" von Frans G. Bengtsson

    Die Abenteuer des Röde Orm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2008 um 12:53

    Ein herrlich humorvolles Buch, welches Geschichte zu einem Lesegenuss macht! Der Wikinger Röde Orm erlebt allerhand abenteuerliche Reisen, auf denen man mehr vom Wikingerleben erfährt. Ich habe selten bei todernsten Szenen so gelacht!

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks