Franz Spengler Als die Tiere für einen Tag sprechen durften

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Inhaltsangabe zu „Als die Tiere für einen Tag sprechen durften“ von Franz Spengler

Verschiedene Tiere machen sich gemeinsam auf die Flucht vor schlechter Haltung. Auf ihrem Weg erhalten Sie die Gabe, für einen Tag sprechen zu können. Diesen Tag wollen sie nutzen, um den Menschen aus ihrer Sicht klar zu machen, dass Tiere auch Gefühle haben, und mehr sind, als nur Handelsware. Und zu ihrem Glück finden Sie dabei menschliche Verbündete

Dieses Buch hat mir super gefallen. Besonders auch, weil ich den Autoren persönlich kenne ;)

— MgPbg
MgPbg
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  • Was uns die Tiere alles sagen würden

    Als die Tiere für einen Tag sprechen durften
    kiki62

    kiki62

    29. May 2013 um 10:17

    Inhalt:  Was passiert, wenn morgens der Hahn seine Herrschaft mit einem lauten "Guten Morgen" weckt? Verdutzte Gesichter. Der Bauer oder die Bäuerin kommt in den Stall und, ganz gleich ob Kuh oder Schwein oder Schaf, alle rufen "Guten Morgen". Sie wollen den Menschen sagen, dass diese ihnen nicht mehr Schmerzen zufügen sollen, dass die Tiere nicht mehr geschlachtete werden wollen. Einige der Menschen lassen sich auf dieses Experiment ein und sehen die Tiere als ihre Artgenossen an. Sie werden belehrt, dass auch Tiere Gefühle haben und genauso am Leben hängen wie die Menschen. Die Unbelehrbaren unter den menschlichen Wesen erfahren am eigenen Leib, wie es ist, wenn man Angst hat, weil man am nächsten Tag geschlachtete werden soll. am Ende leben Mensch und Tier in Eintracht und Friede zusammen. Inhaltliche Umsetzung und sprachliche Gestaltung Fritz Spengler sagt zu Beginn des Buches, dass dieses Buch für alle Tiere der Welt geschrieben wurde. Er will mit seinem Buch ein Zeichen setzen. Wir müssen die Tiere gut behandeln, sie schützen. Das Thema dieses Buches ist ausgezeichnet. Doch isst das, was er da für Kinder und Erwachsene aufgeschrieben hat realistisch? Nicht so ganz. Denn schon immer haben sich Menschen von Tieren ernährt. Und gerade viele Bauern leben davon. Wie sollen all die Tiere ernährt werden? Das Buch regt, wie vom Autor beabsichtigt, zum Nachdenken an. Ziel erreicht! Nicht so ganz, denn das, was Spengler mit seinem Buch beabsichtigt, bedeutet, dass alle Tierhaltung überflüssig wird, die Menschen sich nur noch vegetarisch ernähren. Das wäre ja gut und gesund. Aber können nicht auch Pflanzen fühlen, sie sind auch Lebewesen. Wenn sie uns nun auch noch dazu bringen, dass wir sie nicht mehr verzehren, was können wir dann noch essen? Beginnen wir dann, von der Luft zu leben? Sicher ist, dass der Mensch im Laufe seiner Entwicklung sich immer mehr Rechte herausgenommen hat und sich schon beinahe wie Gott selbst aufführt. Richtig erkannt! Tierschutz Kindern nahe bringen, heißt, sie mit der Unmenschlichkeit zu konfrontieren, die bereits einige Tierarten ausgerottet oder fast ausgerottet haben. Die Absicht des Autors ist grundsätzlich sehr zu begrüßen, doch mangelt es seinem Buch an Realität. Den Tierschutz anders angesiedelt - sprechende Tiere in einem anderen Umfeld - würde ich das Buch mehr als lieben. Sprachlich gesehen, gelingt es Spengler, eine gewisse Witzigkeit in seine Handlung einzubauen. Einfache und überschaubare Sätze machen sein Buch zu einer Lektüre für Groß und Klein. Kinder werden das Buch - so wie jedes Buch über Tiere - lieben. Es ist nur zu befürchten, dass die Eltern den Inhalt nicht teilen werden. Auch wenn ich die Umsetzung des Anliegens des Autors nicht als gelungen ansehe, habe ich dennoch das Buch mit Freude gelesen, finde die Intention, den Tierschutz in die Literatur zu bringen, als sehr lobenswert und vor allem notwendig, denn wenn die Menschen weiterhin die Natur so misshandeln, gelangen wir an einen Punkt, an dem wir keinen blauen Planeten mehr vorfinden. Die Covergestaltung, die vom Autor selbst vorgenommen wurde, zieht den kleinen oder, besser gesagt, den jungen Leser sofort in den Bann. Meine Wertung lässt sich so zusammenfassen: Ein gelungenes Buch, mit etwas fehlendem Realitätsbezug, aber einem wichtigen Thema in unserem Leben.

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  • Rezension zu "Als die Tiere für einen Tag sprechen durften" von Franz Spengler

    Als die Tiere für einen Tag sprechen durften
    Schreibeule

    Schreibeule

    29. January 2013 um 18:59

    Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Es macht Kindern bewusst, dass Tiere keine "Sache" sind, sie verdienen unseren Respekt und eine würdige Behandlung von unserer Seite. Auch sogenannte "Nutztiere" haben es verdient, von uns Menschen geachtet zu werden. Die Vermittlung dieser Werte gelingt dem Autor perfekt. Sehr schön finde ich die Illustrationen. Es sind keine geschönten Bilder, sondern anschauliche Zeichnungen aus der Sicht von Kinderaugen. Eine tolle, einfühlsam geschriebene Geschichte!

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  • Rezension zu "Als die Tiere für einen Tag sprechen durften" von Franz Spengler

    Als die Tiere für einen Tag sprechen durften
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    25. June 2012 um 00:44

    Ich habe dieses Buch meiner 5jährigen Tochter vorgelesen, so viel vorweg. Die Aufmachung und das Layout sind gut gelungen. Die Schrift ist, insbesondere für Leseanfänger, gut geeignet und die Zeichnungen lockern das Werk auf. Der Inhalt stellt ein wunderbares Märchen mit tiefgründigem Hintergrund dar. Die Reise und Erlebnisse der Tiere sind einfühlsam erzählt und nachvollziehbar. Eigentlich gibt es an der Idee der Geschichte nichts auszusetzen. Einzig die Umsetzung hat für mich gravierende negative Knackpunkte. Es ist dem Autor hoch anzurechnen, dass er mit seinem Buch versucht die Kinder zu einem respektvollen Umgang mit Mensch und Tier zu bewegen. Aber die hinterhältige Beeinflussung der Kinder dahingehend, dass sie auf das Essen von Fleisch und tierischen Produkten verzichten sollen, geht meines Erachtens eindeutig zu weit. Franz Spengler hat es geschafft, dass meine Tochter (5 Jahre) im Bett saß und weinte, weil sie der Ansicht war, dass sie eine Mörderin sei, weil sie das Mittagessen (es war Gulasch mit Nudeln) gegessen hatte. Und genau auf so eine massive Beeinflussung zielt der Autor ab. Des Weiteren hätte ich es sehr schön empfunden, wenn ich bereits im Klappentext einen kleinen Hinweis erhalten hätte, dass auch Glaubensfragen eine relative große Rolle spielen. Die Tiere erhalten die Gabe zu sprechen von Jesus persönlich. So ging ich völlig unvorbereitet an das Buch heran, was mich doch wirklich ärgerte. Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da die Beeinflussung der Kinder hinterrücks viel zu fortgeschritten ist. Literaturfee aus dem Team von Wir Lesen

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