Franz Alt

 3.8 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Jesus, der erste neue Mann, Liebe ist möglich und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Franz Alt

Journalist und Buchautor. Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaft, Theologie und Philosophie in Freiburg und Heidelberg, 1967 Promotion; ab 1968 Redakteur u. Reporter beim Südwestfunk (Baden-Baden); 1972 - 1992 Leiter u. Moderator des politischen Fernsehmagazins "Report"; ab 1992 Leiter der Zukunftsredaktion "ZEITSPRUNG" im Südwestrundfunk und ab 1997 Leiter des Magazins "QUER-DENKER" in 3SAT; bis 2003 Leiter u. Moderator des 3sat-Magazins „GRENZENLOS“; seit 2003 schreibt Franz Alt Gastkommentare u. Hintergrundberichte für über 40 Zeitungen und Magazine und hält weltweit Vorträge.

Neue Bücher

Unsere einzige Erde

 (2)
Neu erschienen am 15.11.2019 als Hardcover bei Patmos Verlag.

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Cover des Buches Lust auf Zukunft (ISBN:9783579087078)

Lust auf Zukunft

 (3)
Erschienen am 25.06.2018
Cover des Buches Unsere einzige Erde (ISBN:9783843611404)

Unsere einzige Erde

 (2)
Erschienen am 15.11.2019
Cover des Buches Eine bessere Welt ist möglich (ISBN:9783442154524)

Eine bessere Welt ist möglich

 (2)
Erschienen am 09.07.2007
Cover des Buches Der Appell von Jesus an die Welt (ISBN:9783710900303)

Der Appell von Jesus an die Welt

 (2)
Erschienen am 22.02.2018
Cover des Buches Gute Geschäfte (ISBN:9783351027070)

Gute Geschäfte

 (1)
Erschienen am 25.06.2009
Cover des Buches Die Sonne schickt uns keine Rechnung (ISBN:9783492975773)

Die Sonne schickt uns keine Rechnung

 (1)
Erschienen am 13.05.2016
Cover des Buches Zukunft Erde (ISBN:9783746670560)

Zukunft Erde

 (1)
Erschienen am 18.09.2006

Neue Rezensionen zu Franz Alt

Neu

Rezension zu "Unsere einzige Erde" von Franz Alt

Die Schönheit der Erde und der Klimawandel
SaintGermainvor 3 Monaten

Das Buch besticht durch wundervolle Fotografien von Helfried Weyer, der mit seinen Fotos die Schönheit und Vielfalt der Erde in einer Weltreise auf herausragende Weise dokumentiert.

Auf der anderen Seite besticht es aber auch durch den Text, den Franz Alt geschrieben hat. Und zwar zu einem Thema, das aktueller nicht sein kann. Denn während Donald Trump den Klimawandel als Lüge abstempelt (ebenso wie z.B. auch die AfD) und Greta Thunberg mit ihren Aktionen und ihrer Medienpräsenz die Massen spaltet, dringt Franz Alt tief in die Materie ein und gibt auch Hoffnung indem er Lösungsansätze hervorbringt.

Dabei setzt er natürlich v.a. auf die Nachhaltigkeit und Energiewende. Ich selbst finde den Umstieg auf natürliche Energie (Sonne, Wind, Wasser) eine hervorragende Idee, die nicht nur billiger ist, sondern auch armen Ländern zu Gute kommen würde. Und der Umwelt sowieso. 

Manchmal vergisst er aber, dass neue Wege auch zu neuen Problemen führen können. Als Beispiel nenne ich nur mal die Elektroautos, deren Batterien irgendwann auch entsorgt werden müssen und massiv Müll und massive Umweltverschmutzung bedeuten. 

Zum anderen störte mich in dem Buch, die vielen religiösen Vergleiche und Anspielungen - denn das eine hat mit dem anderen nicht unbedingt zu tun. Auch wenn der Autor von mehreren Religionen spricht, ist es doch v.a das Christentum bzw. die Bibel, die hier sehr oft zitiert wird. Am meisten wohl die Bergpredigt, wo einige Sätze oft wiederholt werden.

Zu den Bildern passte ja die Genesis noch sehr gut, auch manche Sätze passten gut mit der Religion zusammen, aber man sollte es meiner Meinung nach eben nicht übertreiben.

Zum Abschluss möchte ich Felix Finkbeiner zitieren - der eben mit diesem Zitat auch in diesem Buch steht: "Wenn wir den Klimaforschern folgen und jetzt handeln und in 20 Jahren feststellen, dass sie falsch lagen, haben wir nichts falsch gemacht. Aber wenn wir den Klima-Skeptikern folgen und nichts tun und feststellen, dass sie unrecht hatten, dann wird es zu spät sein, um unsere Zukunft zu retten."

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

Fazit: Die Schönheit der Erde und wie wir sie retten können - leider etwas religionslastig. 4,5 von 5 Sternen

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Rezension zu "Unsere einzige Erde" von Franz Alt

Eine visuelle und visionäre Reise von der Bergpredigt im Alten Testament in das Jahrtausend der Ökol
Eric_Maesvor 4 Monaten

Wie wäre es mit einer Liebeserklärung in Bildern, Bibeltext und Beiträgen zum Thema Ökologie und Umgang mit unserem Planeten Erde?

Was Dr. Franz Alt und Helfried Weyer hier vorlegen, ist ein pathetisches Werk zum Thema Rettung unseres Planeten Erde. Weyer hat als Fotograf, die ganze Welt bereist und legt hier u.a. eindrucksvolle und lebendige Panoramabilder vom Jakobsweg im Süden, dem Olavsweg im Norden, der Arktis und aus Äthiopien vor. Alt ist Journalist und Buchautor und wirkte viele Jahre v.a. im SWR. Er ist ein politisch engagierter Denker und tritt für ein neues ökologisches Bewusstsein ein.

In einer Zeit von Greta Thunberg und fridays-for-future-Demonstrationen trifft dieses Buch auf eine Stimmung und aktuelle Debatte, die momentan die Weltöffentlichkeit bewegt. Dabei gelingt es Alt und Weyer in den aktuellen Debatten neben rationalen Argumenten mit Stimmungen, Emotionen und spirituellen Werten zu überzeugen.

Das Buch gliedert sich in drei Abschnitte: Die Herausforderung der Gegenwart, Die Lehren der Vergangenheit und eine Liebeserklärung an die Zukunft. Bilder und Text sind dabei in einem wundervollen Zusammenspiel angeordnet und erleichtern das Lesen, das Genießen und das Sinnieren über unseren Planeten Erde und unser Tun. Analog den ersten sieben Tagen im Alten Testament zeigen die Bilder die Naturphänomene zwischen Himmel und Erde, die Tiere und Menschen.

Alt beschreibt in einer emotionalen und mit Fakten bereichernden Sprache die alarmierenden Herausforderungen durch die Ausbeutung und Verschmutzung unseres Planeten sowie daraus schlussfolgernd die Notwendigkeiten, um unsere Erde wieder im Einklang mit der Natur atmen zu lassen. Der Mensch ist dabei ein Teil der Natur und Religionen sind Ankerpunkte, welche die scheinbar unerschöpflich nutzbaren Naturgewalten Sonne, Wind und Wasser bereits in Ihren Schriften kannten. Er spricht vom ökologischen Jesus und der Selbsterkenntnis, die uns zu Gott führt. Der Autor macht Mut zum Handeln. Mit diesem Buch gibt er eine Liebeserklärung an unseren Planeten ab und spricht vom kommenden Jahrtausend der Ökologie.

Das Buch ist ein Plädoyer in bildhafter und emotionaler Sprache für unsere gläubige Existenz im Einklang mit diesem Planeten. Grandiose Panoramafotos und kurzweilige Abschnitte runden das Buch zum perfekten Geschenk für sich und andere ab.

Die Gegenwart ist aufgeladen mit Vergangenheit – und geht schwanger mit der Zukunft. Gehen Sie schwanger mit dem Buch im Jahrtausend der Ökologie.

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Rezension zu "Lust auf Zukunft" von Franz Alt

Überzeugendes Plädoyer für die Wende
melli_2897vor einem Jahr

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen - Grund dafür war eine Unterhaltung, die ich vor kurzem mit einer Kollegin führte. Wir unterhielten uns über globale Probleme, wie den Bevölkerungszuwachs und den Klimawandel und mir fiel es zunehmend schwer gegen ihre pessimistische Sichtweise zu argumentieren. Obwohl ich überzeugt war (und immer noch bin!), dass die Energiewende, die Verkehrsrevolution und auch die Optimierung der gesellschaftlichen Strukturen möglich sind, fehlten mir Fakten für eine evidenzgestützte Argumentation. Umso interessierter widmete ich mich also diesem Buch.

An Zahlen und Statistiken fehlt es "Lust auf Zukunft" nicht. Man erhält viel Information zu der Stromversorgung Deutschlands und den Kosten, die uns der Klimawandel bescheren wird. An einigen Stellen sind die erhobenen Daten grafisch aufbereitet, was es erleichtert, sie zu interpretieren. Dennoch fühlt man sich teilweise etwas überfordert, alles auf- und mitzunehmen. Mir ist es jedoch lieber, eine empirisch belegte Argumentation zu lesen, als bloße Abschätzungen - deshalb möchte ich diese Tatsache nur bedingt kritisieren. Beim Lesen befindet man sich auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle: mal erlebt man ein Tief im Angesicht der scheinbar ausweglosen Lage des Klimawandels, mal empfindet man Hoffnung im Angesicht der technischen Fortschritte bei den erneuerbaren Energien. Insgesamt überwiegt die positive Seite mehr, was sich auch im Buchtitel widerspiegelt.

Auf was ich jedoch hätte verzichten können, ist der Einbezug religiöser Thematiken. Verständlicherweise ist es schwierig, Menschen zu altruistischen Handlungen zu verleiten, doch den Umweltschutz als christliche Pflicht zu benennen, scheint mir wenig überzeugend - gerade aufgrund der sinkenden Religiosität unserer Gesellschaft. Ich hätte mir einen deutlich humanistischeren Ansatz in Bezug auf Umweltethik gewünscht.

Es ist eine Gratwanderung, umweltthematische Probleme in ihrer Schwere zu schildern, ohne dabei jegliche Hoffnung für die Zukunft zu ersticken. Gerade als junger Mensch scheinen die Lasten, die uns vergangene Generationen auferlegt haben, schier untragbar. Ich bin froh darüber, dass es Bücher gibt, deren Zweck es ist, dennoch Lust auf Zukunft zu machen. In diesem Sinne möchte ich anmerken, dass ich das Buch trotz der oben genannten Kritikpunkte wirklich gut fand und es allen weiterempfehlen würde, die sich ebenfalls mit pessimistischen Einschätzungen konfrontiert sehen.

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Franz Alt wurde am 17. Juli 1938 in Untergrombach (Bruchsal) (Deutschland) geboren.

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