Franz Andreas Der Finger Gottes

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Inhaltsangabe zu „Der Finger Gottes“ von Franz Andreas

Einfach nur schlecht :-(

— Bambelino
Bambelino
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    Der Finger Gottes
    Bambelino

    Bambelino

    01. June 2014 um 12:10

    Ich bin ein absoluter Andreas Franz Fan, aber bei diesem Buch dachte ich, es wäre von einem anderen Autor. Es entsprach so gar nicht dem gewohnten Stil und der Spannung, die man sonst bei seinen Büchern wahrnehmen kann. Ein verschlafener Ort, eine mächtige Familie, ein dunkles Geheimnis: Als ein Tornado das Städtchen Waldstein heimsucht, kehren die Schatten der Vergangenheit zurück. Kurz zuvor ist auch noch die alte Maria Olsen gestorben. Der Polizist Brackmann beginnt zu ermitteln. Hinter der Dorfidylle tun sich menschliche Abgründe auf... Die Geschichte war nicht wirklich spannend, hat mich nicht richtig gepackt. Das Ende fand ich dann irgendwie blöd und enttäuschend.

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  • Der Finger Gottes

    Der Finger Gottes
    Karokoenigin

    Karokoenigin

    11. May 2013 um 21:19

    Ich muss ja zugeben, dass ich zu Beginn wirklich sehr skeptisch war, was dieses Buch anging. Ich hatte nicht viel gutes über Andreas Franz, beziehungsweise seine Bücher gehört und ich glaube, ich habe dieses Buch auch nur aufgrund seines interessanten Titels gekauft. Leider muss ich auch zugeben, dass sich ein paar dieser schlechten Meinungsäußerungen bewahrheitet haben. Dieses Buch wird sicherlich niemals zu meinen Lieblingsbüchern oder zu dem, was ich als einen guten Krimi bezeichnen würde, zählen, aber darum geht es ja auch gar nicht. Was mir im Nachhinein als erstes einfällt ist, dass der Klappentext - also der auf dem Buchrücken, der leider nicht mit dem von Amazon übereinstimmt - gar nicht richtig ist. Und zwar befindet sich dort ein zeitlicher Dreher, der der Geschichte schon einen anderen Verlauf geben würde, wenn es denn so, wie es dort geschrieben steht, verlaufen wäre. Aber selbst wenn ich darüber hinwegsehe, ist der Roman für mich ein einziges Chaos. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einen Hundekampf beschreibt und da fängt es für mich im Nachhinein schon an. Wieso ausgerechnet dieser Hundekampf? Diese Thematik wird zwar im Buch noch öfter aufgegriffen, aber für mich scheint das ganze auch im Verlauf keinen ersichtlichen Grund zu haben, denn es hat rein gar nichts mit dem zutun, mit dem der Protagonist, der Polizist Brackmann konfrontiert sieht. Nämlich mit den Geheimnissen und den Verbrechen, die über die Jahre hinweg durch die Familie Vandenberg verübt wurden. Auch kommt es mir im weiteren Verlauf der Geschichte ganz so vor, als hätte Andreas Franz beim Schreiben des Romans einfach zuviel gewollt. Das ist einerseits diese Thematik von dem Dorf, in dem sich jeder zu kennen scheint, aber eigentlich schleppt jeder sein Geheimnis mit sich herum. Dann wird ein großer Teil des Buches von einer Naturkatastrophe eingenommen, den ich am Anfang nicht wirklich zu deuten wusste. Und auch im Nachhinein scheint es nur ein schmückendes Beiwerk zu sein. Weiterhin geschieht noch zur gleichen Zeit eine Vergewaltigung, die dann wiederum einen Selbstmord verursacht. Das alles kommt natürlich mit einer Menge Schmiergeld und Korruption. Ich weiß es ja nicht, aber für einen Roman, der in einem Dorf in Franken spielen soll, ist das doch schon ziemlich viel auf einmal, oder nicht? "Was wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erlebt haben, war vielleicht der Finger Gottes, der unsere Stadt berührt hat." (S. 417) Wer diesen Roman lesen möchte, sollte vorher wissen, dass die Sprache durchgehend sehr derbe sein kann. Ich möchte sogar soweit gehen, zu sagen, dass die ganze Darstellung im großen und ganzen sehr frauenfeindlich gehalten wird. Vergewaltigungen sind ein großes Thema, auch im Kopf der beschriebenen Menschen, aber das Thema Sex ist ganz abhängig davon auch immer mit einer, für mein Empfinden, furchtbar unschönen Sprache beschrieben. In meinen Augen passt es in manchen Fällen auch nicht zu der handelnden Person. Es kommt also irgendwie alles etwas aufgesetzt herüber. "Mit den Augen tastete Brackmann ihren ebenmäßigen Körper ab; selbst in diesem Augenblick hätte er sich vorstellen können, sie zu nehmen, sie auf den Tisch zu werfen, es mit ihr zu treiben." (S. 267) Mir ist, abgesehen davon, auch wieder einmal aufgefallen, wie sich Namen im Laufe der Geschichte, oder auch einfach willkürlich verändern. In diesem Roman konnte man sich anscheinend wirklich nicht entscheiden, ob die Person "Nathan" - mit diesem Namen wird die Person eingeführt - oder "Nathanael" heißt. Es ändert sich einfach andauernd und das ist dann auch wieder der Punkt, an dem ich mir denke: Fällt das denn niemandem außer mir auf? Das Buch kommt bei mir leider nur auf eine Wertung von mageren 2 Herzen. Die Unterhaltung war leider nur kurzfristig und ich war mehr damit beschäftigt, mich darüber aufzuregen, als es wirklich zu genießen. Schade, ich hätte mich wirklich gefreut, wenn mein Verdacht sich nicht bewahrheitet hätte.

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  • Rezension zu "Der Finger Gottes" von Franz Andreas

    Der Finger Gottes
    simoneg

    simoneg

    29. September 2012 um 21:30

    Ein verschlafener Ort, eine mächtige Familie, ein dunkles Geheimnis: Als ein Tornado das Städtchen Waldstein heimsucht, kehren die Schatten der Vergangenheit zurück. Kurz zuvor ist auch noch die alte Maria Olsen gestorben. Der Polizist Brackmann beginnt zu ermitteln. Hinter der Dorfidylle tun sich menschliche Abgründe auf... Die Geschichte war recht spannend, hat mich jedoch nicht richtig gepackt. Das Ende fand ich dann irgendwie blöd und enttäuschend.

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