Franz Dobler

 3.8 Sterne bei 45 Bewertungen
Autor von Ein Bulle im Zug, Ein Schlag ins Gesicht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Franz Dobler

Franz Dobler, geboren 1959, lebt in Augsburg. Neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u.a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlichte er auch Erzählungen und Musikbücher. Er hat Kompilationen herausgegeben und ist Discjockey. Für sein Krimi-Debüt »Ein Bulle im Zug« erhielt er 2015 den Deutschen Krimi Preis.

Alle Bücher von Franz Dobler

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Cover des Buches Ein Bulle im Zug (ISBN: 9783453676961)

Ein Bulle im Zug

 (13)
Erschienen am 08.03.2016
Cover des Buches Ein Schlag ins Gesicht (ISBN: 9783608502169)

Ein Schlag ins Gesicht

 (12)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Johnny Cash - The Beast in Me (ISBN: 9783453879539)

Johnny Cash - The Beast in Me

 (6)
Erschienen am 01.06.2004
Cover des Buches Auf des toten Mannes Kiste (ISBN: 9783894013370)

Auf des toten Mannes Kiste

 (2)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Aufräumen (ISBN: 9783833306242)

Aufräumen

 (3)
Erschienen am 26.01.2010
Cover des Buches Ein Schuss ins Blaue (ISBN: 9783608503463)

Ein Schuss ins Blaue

 (2)
Erschienen am 21.09.2019
Cover des Buches Letzte Stories (ISBN: 9783936738674)

Letzte Stories

 (1)
Erschienen am 23.03.2010

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Neue Rezensionen zu Franz Dobler

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M

Rezension zu "Ein Schuss ins Blaue" von Franz Dobler

Sprachlich und inhaltlich überzeugender Kriminalroman
michael_lehmann-papevor 6 Monaten

Sprachlich und inhaltlich überzeugender Kriminalroman


Es ist schon eine ganz eigene Atmosphäre, die Dobler scheints spielerisch mit seinen Fallenr-Krimis in den Raum zu setzten vermag.


Da ist, natürlich, die sorgsam und differenziert ausgestaltete Figur des Ex-Kriminalpolizisten Fallner an sich. Der seinen Bruder Hand inzwischen als „Bruder und Chef“ zu verstehen hat, denn privater Ermittler, dass ist nun Fallners Weg.


Neben dessen Person aber auch alle anderen Protagonisten im Werk, auch die mit eher kurzen Auftritten, immer wieder ganz eigenes in der Person und den Inhalten mitschwingen lassen. Begegnungen, von denen Fallner viele erleben wird auf seinem Weg, eine zwei-Millionen-Belohnung für die Firma zu sichern. Was ein wenig mit Kopfgeldjagt zu tun haben könnte, viel eher aber mit nicht einfachen Ermittlungen zu tun haben wird, um jenen Mann überhaupt zu identifizieren und dann zu finden, der jemand anderem eine solch hohe Summe wert sein könnte.


Wobei das durchaus als roter Faden zu fesseln versteht, immer wieder aber Dobler auch auf Nebengleise führt, auf Begegnungen, von denen der Leser erst am Ende wissen wird, welche für den Fall wichtig und welche eher unwichtig waren.


Einen Weg durch die Geschichte im Buch, den Dobler auch sprachlich ganz eigen und fesselnd gestaltet.


„Sie standen vor der Kirche und warteten auf nichts“.


Schon dieser erste Satz lässt ja einiges mitschwingen. Man steht nur so darum. Oder wartet eben nicht auf einen Gott. Oder nicht darauf, in der Kirche an irgendwas teilzunehmen. Oder steht nur zufällig herum. Um doch in gewisser Weise, nicht ausgelassen zu werden.


„Der Koloss warf seinen Schatten auf sie, was wie ein Überfall oder eine Ermahnung auf sie wirkte“.


Bis dahin, dass Fallner natürlich weiß, dass er davon nichts hält. Außer, dass er sich manchmal gegen den Wunsch nicht wehren kann, doch wieder oder noch beten zu können.


Kleine Sätze, viele Assoziationen, eine sanfte Hinführung auf den eigentlich gemeinten Inhalt schwingt sprachlich in allen der sorgfältig gestalteten Begegnungen im engeren Revier Fallners mit, sei es, was streunende Obdachlose angeht, sei es, was seinen griechischen Freund betrifft (zufällig ermöglicht der Fall Fallner, viel Zeit in einem bevorzugten Lokal zu verbringen).


Um dann, nach durchaus längerer Zeit, erst zum Ende des Kriminalromans hin, dann doch auch das Tempo anzuziehen, was die Lösung des Falls angeht und hier auch überraschende Wendungen fließend einzubauen, die den Leser nach der langen Vorbereitungszeit und dem Genuss der Begegnungen und der Dialoge auch noch mitfiebern zu lassen.


Gelungen, eigen und empfehlenswert für all jene, die weniger Action suchen, sondern kluge Weltbetrachtungen, trocken humorvolle Dialoge und ein überzeugend gestaltetes Personal.

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Rezension zu "Ein Schlag ins Gesicht" von Franz Dobler

Unbequem und herrlich unangepasst
Thomas_Lawallvor einem Jahr

Punk Armin, einer der ältesten seiner Species, ist sich vollkommen sicher, dass Fallner einen groben Fehler gemacht und vielleicht einen noch weitaus größeren in Arbeit hat. Robert habe wohl nicht nur seinen Job als Kriminalhauptkommissar aufgegeben und gekündigt, sondern gleich "sein Gehirn mit abgegeben". 

Es könne nicht gutgehen, wenn er nun stattdessen mit seinem großen Bruder zusammenarbeiten würde. Tatsächlich hat Robert Fallners Bruder, ebenfalls Ex-Polizist, einen Job in seiner Security-Firma anzubieten. Simone Thomas, "die späte deutsche Antwort auf Jane Mansfield", wird von einem Stalker bedroht. Fallner will dieses Problem aus der Welt schaffen.         

Robert muss auch und am heutigen Silvesterabend sowieso seiner "Sozialstation", auch "Bertls Eck" genannt, einen Besuch abstatten. Mit einem der anwesenden "Veteranen" will er seinen Frust und seine schlechte Laune teilen, da zu Hause niemand mehr ist. Seine Lebensgefährtin ist zu einer Freundin gezogen. Es besteht ein Mitteilungsbedürfnis, "ob mit oder ohne Sinn und Verstand".

Seine Reisetasche stellt er unter den Tisch. Gut, dass keiner der Anwesenden weiß, dass zwei Handfeuerwaffen, eine Glock28 und eine Makarow, die eine ein Beweisstück, die andere nicht registriert, enthalten sind. Gut auch, dass Fallner nicht ahnt, wie sich dieser Abend noch weiterentwickeln sollte. Auch dass die Zeit plötzlich stehenbleiben sollte, konnte niemand wissen ...

... denn zunächst kann sich keiner erklären, was eine junge Frau in einem roten Plastikmantel in einem derart bescheidenen Etablissement verloren hat. Aber am Silvesterabend scheint vieles möglich zu sein. Und die Wunder gehen weiter, selbst wenn man die ersten noch gar nicht verarbeitet hat.

Franz Dobler hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Stets formuliert er rücksichtslos auf den Punkt, ohne dabei auf die entstehende allgemeine Verunsicherung von Leserinnen und Lesern auch nur im Entferntesten Rücksicht zu nehmen.

Er vergibt in Tagtraumpassagen dem schlechten Gewissen ebenso eine Rolle wie alkoholgetränkten Kneipen-Monologen, die sich als Dialoge tarnen. Seine Sprache ist unbequem, kantig, vulgär und herrlich unangepasst. 

So auch sein musikalischer Sachverstand, der ihn beispielsweise so diametral Veranlagte wie Debbie Harry oder Lee Morgan zitieren lässt. Ähnlich divergent gestaltet sich die Auswahl an zitierten Filmproduktionen, wie "Manhattan" (Allen), "Détective" (Godard) oder den unsäglichen Sex-Streifchen der 70er Jahre. 

Apropos, in Schlafzimmereinstellungen muss der imaginäre Kameramann an den entscheidenden Stellen nicht ausblenden. Wen das erschreckt, nennt es "nicht jugendfrei". So auch die stattliche Anzahl von Schimpfwörtern und den damit verbundenen Formulierungen, die sich jenseits der guten Kinderstube etabliert haben.

Mit "Ein Schlag ins Gesicht" bekommt daher jeder wohlerzogene Krimi-Liebhaber und der staunende Rest eine Milieustudie, die des mehrmaligen Lesens wert ist und somit ein adäquates Gegengewicht zum insgesamt preiswert gestalteten Handlungsgerüst darstellt.

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Rezension zu "Ein Bulle im Zug" von Franz Dobler

DOBLER, FRANZ - Ein Bulle im Zug
Janko-Unchainedvor 2 Jahren

Ein Bulle im Zug von Franz Dobler 
(Heyne Hardcore)

- Milieustudie und Psychogramm über einen irren und völlig kaputten Polizisten -

Franz Doblers' Milieustudie und Psychogramm über den irren und völlig kaputten 43-jährigen Polizisten Robert Fallner wurde von der Presse hoch gelobt und hat sogar den deutschen Krimi Preis 2015 gewonnen. Das birgt gleich zwei Fehler in sich. Zum einen stellt sich die Frage: „Wie kann ein Roman, der alles andere als ein Krimi ist, den deutschen Krimi Preis gewinnen?“. Das ist eigentlich bereits Aussage genug. Zum anderen: „Wie konnte es überhaupt zu dieser ungerechtfertigten Lobhudelei kommen?". Der, 1959 in Schongau geboren und heute in Augsburg lebende Autor Franz Dobler besitzt einen ungelenken, zum Teil auch unangenehmen Schreibstil, der sich gerne in den Wirren des modernen Zeitgeistes verirrt. Seine unterschwellige Gesellschaftskritik, mit all ihren neurotischen Abstufungen ist teilweise amüsant, andererseits nerven die ständigen Wiederholungen über den Geisteszustand seines Protagonisten ungemein. Man kann sie als geistig hochtrabenden bezeichnen oder als blanken Unsinn abtun. Das bleibt letzen Endes jedem selbst überlassen.

Der Polizist Robert Fallner ist vom Dienst freigestellt. Seine Beurlaubung wurde erst kürzlich ausgesprochen, nachdem er in Ausübung seines Dienstes den jungen, polizeibekannten Heranwachsenden Maarouf R. in der gemeinsamen elterlichen Wohnung erschossen hat. Maarouf soll angeblich eine Pistole gehabt und selbige auch gezogen haben. Doch eine solche Waffe ist nicht auffindbar. Fallners' Kollege Eric Maier hat während des Einsatzes nichts dergleichen gesehen und sagt dementsprechend auch zu Roberts' Nachteil aus. Der Polizist Robert Fallner ist kaputt und am Boden. Noch funktioniert seine Beziehung zu Jacqueline und auch sein Spürsinn scheint ungetrübt, aber die Gesellschaft hat aus ihm ein missmutiges und armseliges Wrack gemacht. Der junge Mann, den Fallner erschossen hatte, scheint ihn mit in den Abgrund nehmen zu wollen. Überall, zu allen Tages- und Nachtzeiten taucht der tote Maarouf in seinen Gedanken auf, zieht ihn immer weiter runter und wird sein ständiger geistiger Begleiter. Über seine Tat oder die Konsequenzen, die daraus folgen und somit das eigentliche Schicksal des Jungen oder das seiner Familie schert sich der Unsympath Robert Fallner einen Dreck. Immerhin hat Fallner den jungen Mann in Ausübung seines Dienstes augenscheinlich zu Unrecht niedergeschossen und dabei tödlich verletzt. Empathie scheint dem Polizisten ohnehin völlig abzugehen. Und so macht sich Robert Fallner in wirren Selbstgesprächen gedanklich kaputt und nervt mit seinen Marotten, sowie einer kaputten und völlig verqueren Weltsicht nicht nur sein Umfeld, sondern letzten Endes auch den kaum zu beneidenden Leser. 

Um sich von seiner Frau, der kaum fruchtenden Therapie und seinen frischen Neurosen abzulenken, fährt Fallner mit dem Zug quer durch Deutschland. Für 4.900 Euro hat er sich eine Jahres-Bahncard100 gekauft. Er will auf diesen Fahrten wieder zu sich selbst finden, sich in gewisser Weise selbst therapieren und seiner lang gehegten Obsession frönen. Ein klares Ziel hat er ansonsten nicht vor Augen. Sein Chef, der von der ganzen Sache weniger begeistert ist und ihn darum bittet schnellstmöglich wieder dienstfähig zu werden, betraut ihn jedoch noch mit einer Sache: Ein Killer fährt offensichtlich mit dem Zug durch Deutschland um mordet Frauen. Bislang sind sechs Opfer zu beklagen. Der Bulle im Zug soll lediglich die Augen offen halten, wenn er schon seine bescheuerte Idee, sich mit einer Zugfahrt selbst heilen zu wollen, auch gegenüber seiner Therapeutin durchzusetzen vermochte. Am Startpunkt, dem Münchner Hauptbahnhof Bahnhof, bleibt Robert Fallner vorerst stiller Beobachter. Er sinniert über sein bisheriges Leben und das der anderen. Seine Ansichten nehmen sich bisweilen seltsam grotesk aus. Doblers' Schreibstil ist durchgehend anstrengend und verhält sich gegenüber dem Lesefluss eher kontraproduktiv. Wie im Wahn erzählt sein Protagonist ständig das Gleiche, hadert mit sich und seinem kaputten Leben oder textet seine Mitmenschen mit mehr oder minder belanglosem Zeugs zu. Fallner versinkt mehr und mehr in Selbstmitleid. Er führt Selbstgespräche mit seinem alten ich, das längst im Abyss seiner Seele verschwunden ist. Robert ermittelt unter anderem im kranken Frankfurter Milieu, setzt sich am nächsten Tag aber ohne Ergebnisse schon wieder in einen Zug und fährt von dannen. Ohnehin verläuft die Ermittlung, die sich irgendwann selbst verzehrt und wahrscheinlich aus Desinteresse aus dem Plot herauskatapultiert wird, im Sande. Fallner trifft sich auch in Berlin mit seinem guten, alten Polizei Kumpel Telling, den er schon lange mal wieder sehen wollte. Die Freundschaft scheint aber auch keine wirkliche zu sein und so nimmt sich das Treffen äußerst seltsam aus. 

"Ein Bulle im Zug" ist eine Geschichte ohne wirklichen Anfang oder wirkliches Ende. Doblers' Pseudo Pop Art, mit all ihrem verschrobenen Humor, kann ich persönlich wenig bis gar nichts abgewinnen. Es ist ein zäher, anstrengender Plot geworden, der die Konsistenz eines frisch verdauten Kaugummis aufweist. Es fällt auch nicht immer leicht, Doblers sprunghafter Gedankenwelt zu folgen. Oftmals stellt man sich beim Lesen die Frage: "Äh, was labert der da eigentlich?". Der Autor springt nämlich munter von einem Punkt zum anderen, zieht keine klare Linie und schreibt wirres, unstrukturiertes Zeug. Wenn Sprache und Story dermaßen verschroben sind, dann ist das natürlich ein Fall für den deutschen Krimi Preis, den dieser Nonsens-Non-Krimi 2015 eingeheimst hat. Fallner sabbelt und brabbelt einen geistigen Sermon, der in keiner Silbe auch nur ansatzweise nachvollziehbar erscheint. Es gibt durchaus ein paar lustige Szenen, diese können den Plot jedoch nicht aus dem tiefen Loch holen, in das er sich verkrochen hat. Franz Dobler bemächtigt sich zum Teil einer vulgären Sprache, die jeden Witz und jedwede Moral mit Abstand missen lässt. Dass dies beabsichtigt ist, ist mir durchaus bewusst, ändert aber nichts an der plumpen Effekthascherei, die der Schriftsteller dadurch betreibt. Der anscheinende Wortwitz ist an der einen oder anderen Stelle schon mal ganz nett, aber in den meisten Fällen doch eher ihre größere Schwester. Die Witze zünden kaum und kommen einem vor, wie das "um Kopf und Kragen reden" eines verwirrten, alkoholhaltigen Geistes auf dem Abstellgleis. Eine Differenzierung der Charaktere oder Denkweisen der Personen, auf die Fallner trifft, findet nicht wirklich statt. Alles verläuft grau in grau. Nichts hebt oder setzt sich ab. Hier von einem Meisterwerk zu sprechen, wie durch einen Gutteil der Presse geschehen, ist an Absurdität kaum zu überbieten. Das Ganze ist mindestens so interessant, wie das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen rückwärts zu lesen. Franz Dobler und ich werden literarisch ganz sicher keine Freunde werden. Für mich war das Buch eine reine Tour de Force. Den, am 13.02.2017 als gebundenes Buch im Tropen Verlag und am 14.05.2018 bei Heyne Hardcore als Taschenbuch erschienenen zweiten Teil "Ein Schlag ins Gesicht" werde ich mir daraufhin eher nicht zu Gemüte führen.

Meine Wertung: 18/100


Originaltitel: Ein Bulle im Zug
Originalverlag: Tropen
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-67696-1
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Heyne Hardcore
Erschienen: 08.03.2016

More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Ein Schlag ins Gesicht
Liebe Leserinnen und Leser,
diesmal haben wir einen großartigen Krimi für euch in der Leserunde: »Ein Schlag ins Gesicht« von Franz Dobler. Dobler hat im vergangenen Jahr mit »Ein Bulle im Zug« den Deutschen Krimipreis gewonnen. Und auch der neue Krimi hat gleich eingeschlagen: Im Monat November 2016 ist das Buch auf Platz 1 der Krimibestenliste der ZEIT.
Wäre das also was für euch? Wer sich nicht sicher ist, sollte sich die Leseprobe ansehen.

HIER GEHT'S ZUR LESEPROBE

Mehr zum Buch:

»Doblers Sprache ist maximal ungemütlich, sie hartgesotten und nicht jugendfrei zu nennen, wäre stark untertrieben.«
Jürgen Kaube, FAZ

Das neue Buch des Preisträgers des Deutschen Krimipreises 2015

Robert Fallner ist ziemlich am Ende. Seinen Job als Kriminalhauptkommissar ist er endgültig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neuanfang, den ihm ausgerechnet sein Bruder, selbst Ex-Bulle und Privatermittler, ermöglicht. Er drängt ihm einen speziellen Fall in seiner Sicherheitsfirma auf: Den Stalker einer bekannten Schauspielerin zu stellen, von dem keiner glaubt, dass es ihn gibt.

Simone Thomas hat schon einiges hinter sich: zwei Ehemänner, dreiundvierzig Jahre Showgeschäft, Dutzende Nacktfotos, diverse Filmproduktionen, Drogenexzesse, Yellow-Press-Skandale. Da fehlte es ihr gerade noch, dass sie von einem Stalker bedroht wird. Und dass diese Idioten von der Sicherheitsfirma ihn einfach nicht zu fassen kriegen. Zwei unfähige Leute hat sie schon verschlissen, bis endlich Fallner für sie eingeteilt wurde. Und Fallner wäre nicht Fallner, wenn er nicht eine Gabe für aussichtslose Fälle hätte. Lässig, feinfühlig und mit sprachlich höchster poetisch-derber Präzision schickt Franz Dobler seinen Held Robert Fallner gefährlich nahe heran an eine exzentrische Diva, deren Stalker unberechenbar ist.

»Dobler schreibt Kriminalromane wie kein zweiter in Deutschland.«
Marcus Müntefering, Spiegel Online, 6.10.2016

Kriminalroman
1. Aufl. 2016, 365 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50216-9
19,95 € auch als E-Book für 15,99 €
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