Franz Dobler

 3.7 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Ein Bulle im Zug, Ein Schlag ins Gesicht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Franz Dobler

Franz Dobler, geboren 1959, lebt in Augsburg. Neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u.a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlichte er auch Erzählungen und Musikbücher. Er hat Kompilationen herausgegeben und ist Discjockey. Für sein Krimi-Debüt »Ein Bulle im Zug« erhielt er 2015 den Deutschen Krimi Preis.

Alle Bücher von Franz Dobler

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Franz DoblerEin Bulle im Zug
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Ein Bulle im Zug
Ein Bulle im Zug
 (13)
Erschienen am 08.03.2016
Franz DoblerEin Schlag ins Gesicht
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Ein Schlag ins Gesicht
Ein Schlag ins Gesicht
 (11)
Erschienen am 13.02.2017
Franz DoblerJohnny Cash - The Beast in Me
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Johnny Cash - The Beast in Me
Johnny Cash - The Beast in Me
 (6)
Erschienen am 01.06.2004
Franz DoblerAuf des toten Mannes Kiste
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Auf des toten Mannes Kiste
Auf des toten Mannes Kiste
 (2)
Erschienen am 01.01.1999
Franz DoblerAufräumen
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Aufräumen
Aufräumen
 (3)
Erschienen am 26.01.2010
Franz DoblerIch fühlte mich stark wie die Braut im Rosa Luxemburg T-Shirt
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Ich fühlte mich stark wie die Braut im Rosa Luxemburg T-Shirt
Franz DoblerLetzte Stories
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Letzte Stories
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 (1)
Erschienen am 23.03.2010
Franz DoblerSterne und Straßen
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Sterne und Straßen

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Neue Rezensionen zu Franz Dobler

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J

Rezension zu "Ein Bulle im Zug" von Franz Dobler

DOBLER, FRANZ - Ein Bulle im Zug
Janko-Unchainedvor 2 Monaten

Ein Bulle im Zug von Franz Dobler 
(Heyne Hardcore)

- Milieustudie und Psychogramm über einen irren und völlig kaputten Polizisten -

Franz Doblers' Milieustudie und Psychogramm über den irren und völlig kaputten 43-jährigen Polizisten Robert Fallner wurde von der Presse hoch gelobt und hat sogar den deutschen Krimi Preis 2015 gewonnen. Das birgt gleich zwei Fehler in sich. Zum einen stellt sich die Frage: „Wie kann ein Roman, der alles andere als ein Krimi ist, den deutschen Krimi Preis gewinnen?“. Das ist eigentlich bereits Aussage genug. Zum anderen: „Wie konnte es überhaupt zu dieser ungerechtfertigten Lobhudelei kommen?". Der, 1959 in Schongau geboren und heute in Augsburg lebende Autor Franz Dobler besitzt einen ungelenken, zum Teil auch unangenehmen Schreibstil, der sich gerne in den Wirren des modernen Zeitgeistes verirrt. Seine unterschwellige Gesellschaftskritik, mit all ihren neurotischen Abstufungen ist teilweise amüsant, andererseits nerven die ständigen Wiederholungen über den Geisteszustand seines Protagonisten ungemein. Man kann sie als geistig hochtrabenden bezeichnen oder als blanken Unsinn abtun. Das bleibt letzen Endes jedem selbst überlassen.

Der Polizist Robert Fallner ist vom Dienst freigestellt. Seine Beurlaubung wurde erst kürzlich ausgesprochen, nachdem er in Ausübung seines Dienstes den jungen, polizeibekannten Heranwachsenden Maarouf R. in der gemeinsamen elterlichen Wohnung erschossen hat. Maarouf soll angeblich eine Pistole gehabt und selbige auch gezogen haben. Doch eine solche Waffe ist nicht auffindbar. Fallners' Kollege Eric Maier hat während des Einsatzes nichts dergleichen gesehen und sagt dementsprechend auch zu Roberts' Nachteil aus. Der Polizist Robert Fallner ist kaputt und am Boden. Noch funktioniert seine Beziehung zu Jacqueline und auch sein Spürsinn scheint ungetrübt, aber die Gesellschaft hat aus ihm ein missmutiges und armseliges Wrack gemacht. Der junge Mann, den Fallner erschossen hatte, scheint ihn mit in den Abgrund nehmen zu wollen. Überall, zu allen Tages- und Nachtzeiten taucht der tote Maarouf in seinen Gedanken auf, zieht ihn immer weiter runter und wird sein ständiger geistiger Begleiter. Über seine Tat oder die Konsequenzen, die daraus folgen und somit das eigentliche Schicksal des Jungen oder das seiner Familie schert sich der Unsympath Robert Fallner einen Dreck. Immerhin hat Fallner den jungen Mann in Ausübung seines Dienstes augenscheinlich zu Unrecht niedergeschossen und dabei tödlich verletzt. Empathie scheint dem Polizisten ohnehin völlig abzugehen. Und so macht sich Robert Fallner in wirren Selbstgesprächen gedanklich kaputt und nervt mit seinen Marotten, sowie einer kaputten und völlig verqueren Weltsicht nicht nur sein Umfeld, sondern letzten Endes auch den kaum zu beneidenden Leser. 

Um sich von seiner Frau, der kaum fruchtenden Therapie und seinen frischen Neurosen abzulenken, fährt Fallner mit dem Zug quer durch Deutschland. Für 4.900 Euro hat er sich eine Jahres-Bahncard100 gekauft. Er will auf diesen Fahrten wieder zu sich selbst finden, sich in gewisser Weise selbst therapieren und seiner lang gehegten Obsession frönen. Ein klares Ziel hat er ansonsten nicht vor Augen. Sein Chef, der von der ganzen Sache weniger begeistert ist und ihn darum bittet schnellstmöglich wieder dienstfähig zu werden, betraut ihn jedoch noch mit einer Sache: Ein Killer fährt offensichtlich mit dem Zug durch Deutschland um mordet Frauen. Bislang sind sechs Opfer zu beklagen. Der Bulle im Zug soll lediglich die Augen offen halten, wenn er schon seine bescheuerte Idee, sich mit einer Zugfahrt selbst heilen zu wollen, auch gegenüber seiner Therapeutin durchzusetzen vermochte. Am Startpunkt, dem Münchner Hauptbahnhof Bahnhof, bleibt Robert Fallner vorerst stiller Beobachter. Er sinniert über sein bisheriges Leben und das der anderen. Seine Ansichten nehmen sich bisweilen seltsam grotesk aus. Doblers' Schreibstil ist durchgehend anstrengend und verhält sich gegenüber dem Lesefluss eher kontraproduktiv. Wie im Wahn erzählt sein Protagonist ständig das Gleiche, hadert mit sich und seinem kaputten Leben oder textet seine Mitmenschen mit mehr oder minder belanglosem Zeugs zu. Fallner versinkt mehr und mehr in Selbstmitleid. Er führt Selbstgespräche mit seinem alten ich, das längst im Abyss seiner Seele verschwunden ist. Robert ermittelt unter anderem im kranken Frankfurter Milieu, setzt sich am nächsten Tag aber ohne Ergebnisse schon wieder in einen Zug und fährt von dannen. Ohnehin verläuft die Ermittlung, die sich irgendwann selbst verzehrt und wahrscheinlich aus Desinteresse aus dem Plot herauskatapultiert wird, im Sande. Fallner trifft sich auch in Berlin mit seinem guten, alten Polizei Kumpel Telling, den er schon lange mal wieder sehen wollte. Die Freundschaft scheint aber auch keine wirkliche zu sein und so nimmt sich das Treffen äußerst seltsam aus. 

"Ein Bulle im Zug" ist eine Geschichte ohne wirklichen Anfang oder wirkliches Ende. Doblers' Pseudo Pop Art, mit all ihrem verschrobenen Humor, kann ich persönlich wenig bis gar nichts abgewinnen. Es ist ein zäher, anstrengender Plot geworden, der die Konsistenz eines frisch verdauten Kaugummis aufweist. Es fällt auch nicht immer leicht, Doblers sprunghafter Gedankenwelt zu folgen. Oftmals stellt man sich beim Lesen die Frage: "Äh, was labert der da eigentlich?". Der Autor springt nämlich munter von einem Punkt zum anderen, zieht keine klare Linie und schreibt wirres, unstrukturiertes Zeug. Wenn Sprache und Story dermaßen verschroben sind, dann ist das natürlich ein Fall für den deutschen Krimi Preis, den dieser Nonsens-Non-Krimi 2015 eingeheimst hat. Fallner sabbelt und brabbelt einen geistigen Sermon, der in keiner Silbe auch nur ansatzweise nachvollziehbar erscheint. Es gibt durchaus ein paar lustige Szenen, diese können den Plot jedoch nicht aus dem tiefen Loch holen, in das er sich verkrochen hat. Franz Dobler bemächtigt sich zum Teil einer vulgären Sprache, die jeden Witz und jedwede Moral mit Abstand missen lässt. Dass dies beabsichtigt ist, ist mir durchaus bewusst, ändert aber nichts an der plumpen Effekthascherei, die der Schriftsteller dadurch betreibt. Der anscheinende Wortwitz ist an der einen oder anderen Stelle schon mal ganz nett, aber in den meisten Fällen doch eher ihre größere Schwester. Die Witze zünden kaum und kommen einem vor, wie das "um Kopf und Kragen reden" eines verwirrten, alkoholhaltigen Geistes auf dem Abstellgleis. Eine Differenzierung der Charaktere oder Denkweisen der Personen, auf die Fallner trifft, findet nicht wirklich statt. Alles verläuft grau in grau. Nichts hebt oder setzt sich ab. Hier von einem Meisterwerk zu sprechen, wie durch einen Gutteil der Presse geschehen, ist an Absurdität kaum zu überbieten. Das Ganze ist mindestens so interessant, wie das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen rückwärts zu lesen. Franz Dobler und ich werden literarisch ganz sicher keine Freunde werden. Für mich war das Buch eine reine Tour de Force. Den, am 13.02.2017 als gebundenes Buch im Tropen Verlag und am 14.05.2018 bei Heyne Hardcore als Taschenbuch erschienenen zweiten Teil "Ein Schlag ins Gesicht" werde ich mir daraufhin eher nicht zu Gemüte führen.

Meine Wertung: 18/100


Originaltitel: Ein Bulle im Zug
Originalverlag: Tropen
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-67696-1
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Heyne Hardcore
Erschienen: 08.03.2016

More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

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MimisLandbuechereis avatar

Rezension zu "Ein Schlag ins Gesicht" von Franz Dobler

Fehlgriff!!!
MimisLandbuechereivor 3 Monaten

Zum Inhalt / Klappentext

Robert Fallner ist ziemlich am Ende. Seinen Job als Kriminalhauptkommissar ist er endgültig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neuanfang, den ihm ausgerechnet sein Bruder, selbst Ex-Bulle und Privatermittler, ermöglicht. Er drängt ihm einen speziellen Fall in seiner Sicherheitsfirma auf: den Stalker einer bekannten Schauspielerin zu stellen, von dem keiner glaubt, dass es ihn gibt.

Enthält Bonusmaterial: Eine Short Story mit dem Ermittler Robert Fallner!

(Quelle: Heyne HARDCORE)

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover:

Das Cover zeigt eine Waffe und den Blick durch ein Visier. Im Fadenkreuz eine nur in Unterwäsche bekleidete Frau. Der Titel ist in einem Filmstreifen untergebracht. Das Cover erinnert an einen Tatort im 70er-Jahre-Stil und bezieht sich gut auf den Inhalt der Geschichte. Der Klappentext hat mich angesprochen und ich war auf einen spannenden Krimi eingestellt. Leider wurde ich enttäuscht.

Inhalt:

Robert Fallner muss sich, nachdem er im Dienst einen jungen Mann erschossen hat, einer Therapie unterziehen. Da er für sich keine Fortschritte sieht, quittiert er den Dienst und heuert in der Security-Firma seines Bruders an. Hier soll er den speziellen Fall von Simone Thomas übernehmen, die sich von einem Stalker bedroht fühlt. Die Schauspielerin wurde in den 70er-Jahren durch anrüchige Filmchen bekannt und hat seither ihre Starallüren nicht abgelegt. Fallner versucht einen Zugang zu der zickigen Ex-Schauspielerin zu finden und den Stalker zu stellen. Das war es dann auch schon mit der Handlung....

Schreibstil:

Wie soll ich nun den Schreibstil von Franz Dobler beschreiben: Unangenehm, verwirrend, schonungslos, vulgär? Sicher ist diese Art des Schreibens vom Autor mit Absicht so gewählt und nimmt auf den Leser in keinster Weise Rücksicht. Die Zitate auf dem Buchrücken kann ich nicht teilen: "Das beste, lustigste und abgründigste Buch des verdammten vergangenes Jahres" (Bayern2-Diwan). Ich habe nicht gelacht! Abgründe tun sich mit Sicherheit auf, aber eigentlich will ich diese gar nicht sehen. Der Autor verliert sich meiner Meinung nach in den von ihm erdachten Charakteren und analysiert sie bis in die letzte Faser ihres Daseins, dabei vernachlässigt er die Handlung auf sträfliche Weise. Der Seelenstripteese der handelnden Personen geht mir zu weit, und es besteht keine ausgewogene Mischung aus Handlung, Spannung und charismatischen Akteuren. Unendlich wirkende, alkoholgeschwängerte Dialoge die zu nichts führen, haben mir das Lesen schwer gemacht und mich fast zum Aufgeben gezwungen. Nur kurzfristig, in der Mitte des Buches, hatte ich die Hoffnung, dass es besser wird, diese ist aber schnell verpufft. Nach dem 3. Anlauf habe ich es geschafft, das Buch zu Ende zu lesen, allerdings begleitet mit verzweifelten Lauten, so dass selbst meine Familie schnell mitbekommen hat, das dieses Buch es mir wirklich schwer macht....

 

Fazit

Diese Story ist mit Sicherheit absolute Geschmackssache, für mich bedeutet sie einen Fehlgriff und hatte nichts mit Lesespaß zu tun. Ich vergebe zwei Sterne, diese aber nur, weil ich es doch geschafft habe das Buch zu beenden und weil die Grundidee eigentlich gut ist.

2 Sterne

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V

Rezension zu "Ein Schlag ins Gesicht" von Franz Dobler

Schlag ins Gesicht
Vielhaber_Juergenvor 2 Jahren

Dobler schreibt einen Krimi ohne Serienkiller, ohne Autopsie,ohne Mafia. Der Ex-Bulle Fallner als Antiheld....lakonisch...Schwarze Serie 2.0.

Und dann die Hauptfigur: ein Sex-Sternchen der ach so vermissten 70er....ein Deja vu für die Generation BabyBoomer..

Zuerst sah ich Ingrid Steeger vor meinem geistigen Auge,dann Andrea Rau...oder meint er Uschi Buchfellner???

Aber nein: zweifelsohne Christine Schuberth...die Mutzenbacherin mit Comeback.

Nicht uninteressant: das Katz-und Maus-Spiel zwischen Fallner und ihr.

Marie Meyer ist unschwer als Sylvia S .zu erkennen...Weihnachtsvierteiler, danach Leere...

Dafür das Fallner sich "nicht berechtigt fühlt, diesen 70er jahren so nahe zu kommen", nimmt er sich viel heraus.

Und im Endeffekt unterhält er zumindest mich damit prächtig.

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Gespräche aus der Community

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Klett-Cotta_Verlags avatar
Liebe Leserinnen und Leser,
diesmal haben wir einen großartigen Krimi für euch in der Leserunde: »Ein Schlag ins Gesicht« von Franz Dobler. Dobler hat im vergangenen Jahr mit »Ein Bulle im Zug« den Deutschen Krimipreis gewonnen. Und auch der neue Krimi hat gleich eingeschlagen: Im Monat November 2016 ist das Buch auf Platz 1 der Krimibestenliste der ZEIT.
Wäre das also was für euch? Wer sich nicht sicher ist, sollte sich die Leseprobe ansehen.

HIER GEHT'S ZUR LESEPROBE

Mehr zum Buch:

»Doblers Sprache ist maximal ungemütlich, sie hartgesotten und nicht jugendfrei zu nennen, wäre stark untertrieben.«
Jürgen Kaube, FAZ

Das neue Buch des Preisträgers des Deutschen Krimipreises 2015

Robert Fallner ist ziemlich am Ende. Seinen Job als Kriminalhauptkommissar ist er endgültig los. Seine Frau wohl auch. Zeit für einen Neuanfang, den ihm ausgerechnet sein Bruder, selbst Ex-Bulle und Privatermittler, ermöglicht. Er drängt ihm einen speziellen Fall in seiner Sicherheitsfirma auf: Den Stalker einer bekannten Schauspielerin zu stellen, von dem keiner glaubt, dass es ihn gibt.

Simone Thomas hat schon einiges hinter sich: zwei Ehemänner, dreiundvierzig Jahre Showgeschäft, Dutzende Nacktfotos, diverse Filmproduktionen, Drogenexzesse, Yellow-Press-Skandale. Da fehlte es ihr gerade noch, dass sie von einem Stalker bedroht wird. Und dass diese Idioten von der Sicherheitsfirma ihn einfach nicht zu fassen kriegen. Zwei unfähige Leute hat sie schon verschlissen, bis endlich Fallner für sie eingeteilt wurde. Und Fallner wäre nicht Fallner, wenn er nicht eine Gabe für aussichtslose Fälle hätte. Lässig, feinfühlig und mit sprachlich höchster poetisch-derber Präzision schickt Franz Dobler seinen Held Robert Fallner gefährlich nahe heran an eine exzentrische Diva, deren Stalker unberechenbar ist.

»Dobler schreibt Kriminalromane wie kein zweiter in Deutschland.«
Marcus Müntefering, Spiegel Online, 6.10.2016

Kriminalroman
1. Aufl. 2016, 365 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50216-9
19,95 € auch als E-Book für 15,99 €
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